The Fort Worth Press - Trumps "Friedensrat" stößt weiter auf geteiltes Echo - Gründung in Davos möglich

USD -
AED 3.672504
AFN 64.999537
ALL 81.33886
AMD 361.122502
ANG 1.789785
AOA 917.000035
ARS 1513.022501
AUD 1.444398
AWG 1.80125
AZN 1.67226
BAM 1.743487
BBD 2.013327
BDT 122.956921
BGN 1.747831
BHD 0.377591
BIF 2991.825564
BMD 1
BND 1.281969
BOB 11.720763
BRL 5.097599
BSD 0.999599
BTN 94.969134
BWP 13.742479
BYN 3.017272
BYR 19600
BZD 2.010474
CAD 1.419315
CDF 2313.52571
CHF 0.827897
CLF 0.024941
CLP 981.589897
CNY 6.691203
CNH 6.690261
COP 3177.34
CRC 454.962785
CUC 1
CUP 23.991442
CVE 98.294675
CZK 21.704698
DJF 178.000624
DKK 6.66792
DOP 61.282703
DZD 134.428038
EGP 53.431406
ERN 15
ETB 163.27156
EUR 0.89201
FJD 2.26765
FKP 0.76043
GBP 0.753555
GEL 2.58989
GGP 0.76043
GHS 11.630623
GIP 0.76043
GMD 73.500612
GNF 8794.098638
GTQ 7.63697
GYD 209.078429
HKD 7.847255
HNL 26.837813
HRK 6.719798
HTG 130.89794
HUF 324.396504
IDR 18028
ILS 3.103975
IMP 0.76043
INR 94.52505
IQD 1514.474828
IRR 1795877.500108
ISK 121.490159
JEP 0.76043
JMD 158.942818
JOD 0.708971
JPY 158.149499
KES 129.839569
KGS 87.450398
KHR 4059.583344
KMF 440.000176
KPW 899.999961
KRW 1340.749682
KWD 0.31096
KYD 0.833055
KZT 453.04094
LAK 22484.901161
LBP 89517.060016
LKR 330.904147
LRD 170.435248
LSL 16.519088
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.421536
MAD 9.796395
MDL 17.963495
MGA 4502.384454
MKD 54.953088
MMK 2099.444361
MNT 3596.720368
MOP 8.080141
MRU 40.052592
MUR 47.307153
MVR 15.460232
MWK 1732.941124
MXN 18.435973
MYR 4.082099
MZN 63.908288
NAD 16.519088
NGN 1330.897808
NIO 36.789417
NOK 9.479897
NPR 151.940099
NZD 1.77843
OMR 0.384489
PAB 0.999666
PEN 3.438747
PGK 4.537452
PHP 63.044004
PKR 276.704729
PLN 3.89635
PYG 5692.383117
QAR 3.643852
RON 4.757698
RSD 104.727545
RUB 83.866756
RWF 1474.885234
SAR 3.753076
SBD 8.064647
SCR 13.951933
SDG 601.498751
SEK 9.958299
SGD 1.28212
SHP 0.754745
SLE 24.679893
SLL 20969.504398
SOS 571.288497
SRD 37.641502
STD 20697.981008
STN 21.840387
SVC 8.746852
SYP 13001.999685
SZL 16.512011
THB 33.519867
TJS 9.211651
TMT 3.51
TND 3.001747
TOP 2.40776
TRY 49.509597
TTD 6.784783
TWD 32.34196
TZS 2639.984999
UAH 44.838258
UGX 4023.070477
UYU 40.203962
UZS 11956.051793
VES 878.023604
VND 25873
VUV 119.689611
WST 2.781623
XAF 585.120197
XAG 0.017491
XAU 0.000240685762
XCD 2.70255
XCG 1.801609
XDR 0.707052
XOF 585.120197
XPF 106.313655
YER 236.150455
ZAR 16.518805
ZMK 9001.194926
ZMW 19.917541
ZWL 321.999592
SSP 5773.824733
MXV 2.08173
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Trumps "Friedensrat" stößt weiter auf geteiltes Echo - Gründung in Davos möglich
Trumps "Friedensrat" stößt weiter auf geteiltes Echo - Gründung in Davos möglich / Foto: © AFP

Trumps "Friedensrat" stößt weiter auf geteiltes Echo - Gründung in Davos möglich

Der "Friedensrat" von US-Präsident Donald Trump stößt weiter auf ein geteiltes Echo. Israel und Ägypten kündigten am Mittwoch ihren Beitritt zu dem für die Beilegung internationaler Konflikte gedachten Gremium an. Norwegen lehnte einen Beitritt zu der US-Initiative ab, die sich als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen versteht. Am Donnerstagvormittag soll das Gründungsdokument nach US-Plänen in Trumps Anwesenheit am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos unterzeichnet werden.

Textgröße:

Der israelische Benjamin Netanjahu werde dem "Friedensrat" beitreten, erklärte dessen Büro am Mittwoch. Das ägyptische Außenministerium kündigte an, alle für den Beitritt "relevanten gesetzlichen und verfassungsrechtlichen Verfahrensschritte" zu erfüllen.

Einschließlich Israels und Ägyptens haben sich nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP mittlerweile zehn Staaten bereit erklärt, dem "Friedensrat" beizutreten, der von Trump persönlich geleitet werden soll. Somit wäre die zur Gründung erforderliche Mindestzahl erreicht, die laut der von den USA entworfenen Charta vorgesehen ist. Argentinien, Kasachstan, Aserbaidschan, Marokko, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Armenien, das Kosovo und Ungarn drückten ebenfalls ihren Willen zum Beitritt aus.

Der "Friedensrat" soll nach Trumps Vorstellungen weltweit Konflikte beilegen - und zwar laut Charta ausdrücklich in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen. Die UNO seien eine der "Institutionen, die zu oft gescheitert sind", heißt es in der Präambel. Trump hat die UNO seit seinem Amtsantritt regelmäßig kritisiert. In diesem Monat verkündete er den Rückzug der USA aus 66 internationalen Organisationen.

Ursprünglich war der "Friedensrat" als Teil der zweiten Phase des US-Plans für den Gazastreifen vorgestellt worden. In der achtseitigen Charta der Initiative wird das Palästinensergebiet jedoch nicht mehr genannt. Mehrere europäische Staaten haben starke Vorbehalte zu dem geplanten Gremium geäußert - unter anderem, weil Trump dazu auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen hatte.

Für einen ständigen Sitz im "Friedensrat" sollen Mitgliedstaaten eine Gebühr von "mehr als einer Milliarde Dollar" (rund 860 Millionen Euro) zahlen. Wer die Summe nicht entrichtet, hat nur Anrecht auf eine dreijährige Mitgliedschaft.

Ausdrücklich abgelehnt haben einen Beitritt bislang Frankreich und Norwegen. Der US-Vorschlag werfe "eine Reihe von Fragen auf", erklärte Staatssekretär Kristoffer Thoner am Mittwoch. Es seien "weitere Gespräche mit den Vereinigten Staaten" erforderlich. Norwegen werde sich daher "nicht den vorgeschlagenen Vereinbarungen für den Friedensrat anschließen und somit auch nicht an der Unterzeichnungszeremonie in Davos teilnehmen". Nach dem Nein aus Frankreich drohte Trump Paris mit Zöllen von bis zu 200 Prozent auf Champagner und französische Weine.

Die USA haben auch Deutschland zu einer Mitarbeit im "Friedensrat" eingeladen. Die Bundesregierung reagierte zunächst zurückhaltend, Deutschland ist erklärter Unterstützer der Vereinten Nationen. Mit einer Absage würde die Bundesregierung den Ärger des US-Präsidenten riskieren. Nach Angaben eines Regierungssprechers in Berlin wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wegen seiner Abreise zum EU-Gipfel nicht an der für Donnerstagvormittag geplanten Unterzeichnungszeremonie teilnehmen.

Mehrere eingeladene Staaten haben bislang nicht öffentlich gemacht, ob sie dem "Friedensrat" beitreten wollen. Die Ukraine bestätigte den Erhalt der Einladung, ließ vorerst jedoch eine Beteiligung offen, nachdem auch der russische Präsident Wladimir Putin eine Einladung erhalten hatte. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sagte, er könne sich angesichts des russischen Angriffskriegs gegen sein Land "nicht vorstellen", neben Moskau daran teilzunehmen.

Russland prüft nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow derzeit die Einzelheiten des US-Angebots. Moskau sieht sich traditionell als wichtiger Akteur im Nahen Osten und verfolgt in der Region eigene geopolitische Interessen. Russlands vom Westen weitgehend isolierter Präsident Putin dürfte die Einladung seines US-Kollegen auch deshalb wohlwollend aufnehmen, weil ein solches Gremium ihm trotz seines Angriffskriegs gegen die Ukraine eine internationale Bühne bieten würde.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird laut seinem Außenminister Hakan Fidan "wahrscheinlich bald" über eine Teilnahme entscheiden, der kroatische Regierungschef Andrej Plenkovic erbat sich mehr Zeit. China und Kanada äußerten sich zurückhaltend: Aus Peking hieß es, die Einladung sei eingegangen, China werde aber "das internationale System rund um die Vereinten Nationen entschlossen verteidigen". Kanadas Außenministerin Anita Anand sagte AFP, ihr Land werde "die Lage prüfen".

C.Rojas--TFWP