The Fort Worth Press - Trumps "Friedensplan" stößt weiter auf geteiltes Echo - Gründung in Davos möglich

USD -
AED 3.67315
AFN 63.495448
ALL 83.065048
AMD 376.960019
ANG 1.790083
AOA 917.000195
ARS 1385.9458
AUD 1.446341
AWG 1.8
AZN 1.704736
BAM 1.699144
BBD 2.014422
BDT 122.722731
BGN 1.709309
BHD 0.377573
BIF 2966
BMD 1
BND 1.288204
BOB 6.911051
BRL 5.157102
BSD 1.00013
BTN 93.154671
BWP 13.721325
BYN 2.963529
BYR 19600
BZD 2.011459
CAD 1.39165
CDF 2296.000491
CHF 0.79856
CLF 0.023224
CLP 916.999677
CNY 6.885603
CNH 6.88828
COP 3662.46
CRC 465.397112
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.874998
CZK 21.242698
DJF 177.719879
DKK 6.473803
DOP 60.724966
DZD 133.043328
EGP 54.231703
ERN 15
ETB 156.149758
EUR 0.8662
FJD 2.285973
FKP 0.750158
GBP 0.75565
GEL 2.684987
GGP 0.750158
GHS 11.025011
GIP 0.750158
GMD 73.999931
GNF 8774.999616
GTQ 7.651242
GYD 209.312427
HKD 7.83695
HNL 26.63065
HRK 6.528103
HTG 131.271448
HUF 332.924012
IDR 16972
ILS 3.125465
IMP 0.750158
INR 92.97395
IQD 1310
IRR 1319124.999929
ISK 125.110005
JEP 0.750158
JMD 157.682116
JOD 0.708974
JPY 159.479499
KES 130.099774
KGS 87.448799
KHR 4013.000017
KMF 426.999693
KPW 899.994443
KRW 1507.589857
KWD 0.30934
KYD 0.833496
KZT 473.939125
LAK 21949.999805
LBP 89550.000333
LKR 315.52795
LRD 183.800876
LSL 16.950349
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.390039
MAD 9.362501
MDL 17.597769
MGA 4165.00021
MKD 53.420757
MMK 2099.621061
MNT 3572.314592
MOP 8.074419
MRU 40.120444
MUR 46.949777
MVR 15.459392
MWK 1736.501301
MXN 17.85163
MYR 4.029901
MZN 63.950275
NAD 16.950151
NGN 1381.220207
NIO 36.714955
NOK 9.740215
NPR 149.047474
NZD 1.74857
OMR 0.384497
PAB 1.000126
PEN 3.452497
PGK 4.309015
PHP 60.319002
PKR 279.097754
PLN 3.705225
PYG 6469.6045
QAR 3.644998
RON 4.415195
RSD 101.742978
RUB 80.165707
RWF 1460
SAR 3.754117
SBD 8.038772
SCR 15.044443
SDG 600.999809
SEK 9.43223
SGD 1.284903
SHP 0.750259
SLE 24.64979
SLL 20969.510825
SOS 571.499729
SRD 37.351
STD 20697.981008
STN 21.625
SVC 8.75114
SYP 110.548921
SZL 16.949806
THB 32.597358
TJS 9.585632
TMT 3.51
TND 2.922498
TOP 2.40776
TRY 44.575798
TTD 6.78508
TWD 31.953096
TZS 2599.999804
UAH 43.803484
UGX 3752.226228
UYU 40.501271
UZS 12154.999988
VES 473.390501
VND 26336
VUV 120.132513
WST 2.770875
XAF 569.874593
XAG 0.013691
XAU 0.000214
XCD 2.70255
XCG 1.80252
XDR 0.703479
XOF 567.515562
XPF 103.84975
YER 238.649886
ZAR 16.935055
ZMK 9001.197205
ZMW 19.327487
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1539

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • MDAX

    -289.5800

    28916.26

    -1%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • DAX

    -130.8100

    23168.08

    -0.56%

  • SDAX

    -78.6400

    16724.07

    -0.47%

  • Goldpreis

    23.0000

    4702.7

    +0.49%

Trumps "Friedensplan" stößt weiter auf geteiltes Echo - Gründung in Davos möglich
Trumps "Friedensplan" stößt weiter auf geteiltes Echo - Gründung in Davos möglich / Foto: © AFP

Trumps "Friedensplan" stößt weiter auf geteiltes Echo - Gründung in Davos möglich

Der "Friedensplan" von US-Präsident Donald Trump stößt weiter auf ein geteiltes Echo. Israel und Ägypten kündigten am Mittwoch ihren Beitritt zu dem für die Beilegung internationaler Konflikte gedachten Gremium an. Norwegen lehnte einen Beitritt zu der US-Initiative ab, die sich als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen versteht. Am Donnerstagvormittag soll das Gründungsdokument nach US-Plänen in Trumps Anwesenheit am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos unterzeichnet werden.

Textgröße:

Das Büro von Benjamin Netanjahu erklärte am Mittwoch, dass der israelische Ministerpräsident dem "Friedensrat" beitreten werde. Das ägyptische Außenministerium kündigte an, alle für den Beitritt "relevanten gesetzlichen und verfassungsrechtlichen Verfahrensschritte" erfüllen zu wollen.

Einschließlich Israels und Ägyptens haben sich nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP mittlerweile zehn Staaten bereit erklärt, dem von Trump persönlich geleiteten "Friedensrat" beizutreten. Somit wäre die zur Gründung erforderliche Mindestzahl erreicht, die laut der von den USA entworfenen Charta vorgesehen ist. Argentinien, Kasachstan, Aserbaidschan, Marokko, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Armenien, der Kosovo und Ungarn drückten ebenfalls ihren Willen zum Beitritt aus.

Der "Friedensrat" soll nach Trumps Vorstellungen weltweit Konflikte beilegen - und zwar laut Charta ausdrücklich in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen. Die UNO seien eine der "Institutionen, die zu oft gescheitert sind", heißt es in der Präambel. Trump hat die UNO seit seinem Amtsantritt regelmäßig kritisiert. In diesem Monat verkündete er den Rückzug der USA aus 66 internationalen Organisationen.

Ursprünglich war der "Friedensrat" als Teil der zweiten Phase des US-Plans für den Gazastreifen vorgestellt worden. In der achtseitigen Charta der Initiative wird das Palästinensergebiet jedoch nicht mehr genannt. Mehrere europäische Staaten hatten starke Vorbehalte zu dem geplanten Gremium geäußert - unter anderem, weil Trump dazu auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen hatte.

Für einen ständigen Sitz im "Friedensrat" sollen Mitgliedstaaten eine Gebühr von "mehr als einer Milliarde Dollar" (rund 860 Millionen Euro) zahlen. Wer die Summe nicht entrichtet, hat nur Anrecht auf eine dreijährige Mitgliedschaft.

Ausdrücklich abgelehnt haben einen Beitritt bislang Frankreich und Norwegen. Der US-Vorschlag werfe "eine Reihe von Fragen auf", erklärte Staatssekretär Kristoffer Thoner am Mittwoch. Es seien "weitere Gespräche mit den Vereinigten Staaten" erforderlich. Norwegen werde sich daher "nicht den vorgeschlagenen Vereinbarungen für den Friedensrat anschließen und somit auch nicht an der Unterzeichnungszeremonie in Davos teilnehmen". Nach dem Nein aus Frankreich drohte Trump Paris mit Zöllen von bis zu 200 Prozent auf Champagner und französische Weine.

Die USA haben auch Deutschland zu einer Mitarbeit im "Friedensrat" eingeladen. Die Bundesregierung reagierte zunächst zurückhaltend, Deutschland ist erklärter Unterstützer der Vereinten Nationen. Mit einer Absage würde die Bundesregierung den Ärger des US-Präsidenten riskieren. Nach Angaben eines Regierungssprechers in Berlin wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wegen seiner Abreise zum EU-Gipfel nicht an der für Donnerstagvormittag geplanten Unterzeichnungszeremonie teilnehmen.

Mehrere eingeladene Staaten haben bislang nicht öffentlich gemacht, ob sie dem "Friedensrat" beitreten wollen. Die Ukraine bestätigte den Erhalt der Einladung, ließ vorerst jedoch eine Beteiligung offen, nachdem auch der russische Präsident Wladimir Putin eine Einladung erhalten hatte. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sagte, er könne sich angesichts des russischen Angriffskriegs gegen sein Land "nicht vorstellen", neben Moskau daran teilzunehmen.

Russland prüft nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow derzeit die Einzelheiten des US-Angebots. Moskau sieht sich traditionell als wichtiger Akteur im Nahen Osten und verfolgt in der Region eigene geopolitische Interessen. Russlands vom Westen weitgehend isolierter Präsident Putin dürfte die Einladung seines US-Kollegen auch deshalb wohlwollend aufnehmen, weil ein solches Gremium ihm trotz seines Angriffskriegs gegen die Ukraine eine internationale Bühne bieten würde.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird laut seinem Außenminister Hakan Fidan "wahrscheinlich bald" über eine Teilnahme entscheiden, der kroatische Regierungschef Andrej Plenkovic erbat sich mehr Zeit. China und Kanada äußerten sich zurückhaltend: Aus Peking hieß es, die Einladung sei eingegangen, China werde aber "das internationale System rund um die Vereinten Nationen entschlossen verteidigen". Kanadas Außenministerin Anita Anand sagte AFP, ihr Land werde "die Lage prüfen".

Bislang haben etwa 35 der rund 50 eingeladenen Staats- und Regierungschefs ihren Beitritt zugesagt, wie ein hochrangiger Vertreter des Weißen Hauses am Mittwoch Journalisten sagte. Zahlreiche Regierungen meldeten ihrerseits den Erhalt einer Einladung, darunter Albanien, Brasilien, Finnland, Griechenland, Indien, Italien, Jordanien, Polen, Schweden, Slowenien und Südkorea.

T.Dixon--TFWP