The Fort Worth Press - Von Trump geplanter "Friedensrat" stößt international auf starke Vorbehalte

USD -
AED 3.672499
AFN 63.49884
ALL 83.072963
AMD 375.623475
ANG 1.790083
AOA 917.00027
ARS 1390.220498
AUD 1.447461
AWG 1.8
AZN 1.702932
BAM 1.695072
BBD 2.009612
BDT 122.428639
BGN 1.709309
BHD 0.377609
BIF 2964.709145
BMD 1
BND 1.2851
BOB 6.894519
BRL 5.157041
BSD 0.997742
BTN 92.939509
BWP 13.688562
BYN 2.956504
BYR 19600
BZD 2.006665
CAD 1.392375
CDF 2296.000296
CHF 0.79872
CLF 0.023224
CLP 916.99965
CNY 6.885602
CNH 6.883115
COP 3662.46
CRC 464.279833
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.56558
CZK 21.247501
DJF 177.673004
DKK 6.477245
DOP 60.312178
DZD 133.062353
EGP 54.263602
ERN 15
ETB 155.800822
EUR 0.866797
FJD 2.253803
FKP 0.750158
GBP 0.755886
GEL 2.68502
GGP 0.750158
GHS 10.970563
GIP 0.750158
GMD 74.000252
GNF 8752.513347
GTQ 7.632939
GYD 208.828972
HKD 7.83804
HNL 26.504427
HRK 6.531398
HTG 130.952897
HUF 333.1115
IDR 16995
ILS 3.125465
IMP 0.750158
INR 92.73575
IQD 1307.141959
IRR 1319125.000204
ISK 125.169968
JEP 0.750158
JMD 157.303566
JOD 0.708977
JPY 159.655035
KES 129.802346
KGS 87.448796
KHR 3990.137323
KMF 426.999748
KPW 899.994443
KRW 1509.71503
KWD 0.30934
KYD 0.831502
KZT 472.805432
LAK 21970.392969
LBP 89502.03926
LKR 314.804623
LRD 183.088277
LSL 16.955078
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.380628
MAD 9.374033
MDL 17.55613
MGA 4171.343141
MKD 53.422776
MMK 2099.621061
MNT 3572.314592
MOP 8.055104
MRU 39.637211
MUR 46.949837
MVR 15.459616
MWK 1730.071718
MXN 17.856898
MYR 4.034974
MZN 63.950207
NAD 16.954711
NGN 1378.259718
NIO 36.712196
NOK 9.731635
NPR 148.701282
NZD 1.751359
OMR 0.384545
PAB 0.997734
PEN 3.45194
PGK 4.316042
PHP 60.510159
PKR 278.39991
PLN 3.70806
PYG 6454.29687
QAR 3.638018
RON 4.417403
RSD 101.772347
RUB 80.22095
RWF 1457.240049
SAR 3.754249
SBD 8.038772
SCR 14.425806
SDG 600.99981
SEK 9.434225
SGD 1.28569
SHP 0.750259
SLE 24.649585
SLL 20969.510825
SOS 570.192924
SRD 37.350963
STD 20697.981008
STN 21.233539
SVC 8.730169
SYP 110.548921
SZL 16.948198
THB 32.662962
TJS 9.563492
TMT 3.51
TND 2.941459
TOP 2.40776
TRY 44.554298
TTD 6.768937
TWD 31.9599
TZS 2600.000029
UAH 43.698134
UGX 3743.234401
UYU 40.405091
UZS 12122.393971
VES 473.3905
VND 26345.5
VUV 120.132513
WST 2.770875
XAF 568.506489
XAG 0.013691
XAU 0.000214
XCD 2.70255
XCG 1.798209
XDR 0.70704
XOF 568.516344
XPF 103.361457
YER 238.650166
ZAR 16.935299
ZMK 9001.206343
ZMW 19.281421
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1537

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • SDAX

    -78.6400

    16724.07

    -0.47%

  • DAX

    -130.8100

    23168.08

    -0.56%

  • Goldpreis

    23.0000

    4702.7

    +0.49%

  • MDAX

    -289.5800

    28916.26

    -1%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

Von Trump geplanter "Friedensrat" stößt international auf starke Vorbehalte
Von Trump geplanter "Friedensrat" stößt international auf starke Vorbehalte / Foto: © AFP

Von Trump geplanter "Friedensrat" stößt international auf starke Vorbehalte

Der von Donald Trump geplante "Friedensrat" stößt international auf starke Vorbehalte - sehr zum Ärger des US-Präsidenten. Frankreich lehnte eine Mitgliedschaft in dem Gremium vorerst ab, daraufhin drohte Trump Paris mit hohen Zöllen auf Wein und Champagner. Derweil erhielten am Dienstag weitere Staaten Einladungen zu der als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen gedachten US-Initiative, darunter die Ukraine und China. Die britische Regierung äußerte sich wegen einer Einladung an Russlands Staatschef Wladimir Putin "besorgt".

Textgröße:

US-Präsident Trump will einen "Friedensrat" schaffen, der in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte beilegen soll. Für einen ständigen Sitz in dem Gremium sollen Mitgliedstaaten eine Gebühr von "mehr als einer Milliarde Dollar" (rund 860 Millionen Euro) zahlen. Wer die Summe nicht entrichtet, hat nur Anrecht auf einen dreijährigen Sitz in dem Gremium.

Trump lud bereits zahlreiche Staaten ein, an dem Gremium mitzuwirken, er selbst will den Vorsitz übernehmen. Einladungen erhielten etwa der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und Russlands Präsident Wladimir Putin. Trump rief dazu auf, die Charta für den "Friedensrat" am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos zu unterzeichnen, wo er am Mittwoch erwartet wird.

Der "Friedensrat" war ursprünglich als Teil der zweiten Phase des US-Plans für den Gazastreifen gedacht. In der achtseitigen Charta der Initiative wird der Gazastreifen jedoch nicht ausdrücklich genannt.

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot lehnte die Einladung vorerst ab. Frankreich müsse "nein sagen, weil die Charta dieses 'Friedensrates' über den Gazastreifen und damit über den von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensplan hinausgeht", sagte Barrot.

Trumps Initiative werfe Fragen auf, insbesondere über die "Achtung der Prinzipien und der Struktur der Vereinten Nationen" auf, hieß es im Umkreis von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Diese Prinzipien dürften auf gar keinen Fall in Frage gestellt werden. Frankreich gehört als ständiges Mitglied dem UN-Sicherheitsrat an.

Trump drohte Paris daraufhin mit Zöllen von bis zu 200 Prozent auf Champagner und französische Weine. "Dann wird er schon teilnehmen", sagte Trump am Montag (Ortszeit) mit Verweis auf Macron. Aber er müsse ja nicht, fügte der US-Präsident hinzu.

Frankreich wies Trumps Drohungen am Dienstag zurück. Die Äußerungen des US-Präsidenten seien "zur Kenntnis genommen" worden. Drohungen mit Zöllen zur Beeinflussung der französischen Außenpolitik seien "inakzeptabel und wirkungslos".

Marokko, Ungarn, Armenien und Kanada erklärten bereits, Mitglieder werden zu wollen. Am Dienstag sagten die Vereinigten Arabischen Emirate zu.

Viele Regierungen reagierten jedoch zurückhaltender, darunter auch Deutschland. Ein Regierungssprecher sagte am Dienstag, die Haltung der Bundesregierung zu der US-Initiative habe sich "nicht verändert". Prinzipiell unterstütze die Bundesregierung "alle Bemühungen, die in die bestehende völkerrechtliche Ordnung eingebettet sind".

Derweil bestätigten auch China und die Ukraine den Erhalt einer Einladung zum "Friedensrat". Ob sich Peking daran beteiligen wird, war zunächst unklar. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zurückhaltend: "Unsere Diplomaten arbeiten daran", sagte er Journalisten. Zugleich betonte er, dass es für ihn noch "sehr schwierig" sei, sich vorzustellen, dass die Ukraine und Russland zusammen in einem Gremium säßen.

Russland prüft nach laut Kremlsprecher Dmitri Peskow die Einzelheiten des US-Angebots. Moskau sieht sich traditionell als wichtiger Akteur im Nahen Osten und verfolgt in der Region eigene geopolitische Interessen. Russlands vom Westen weitgehend isolierter Präsident Putin dürfte die Einladung seines US-Kollegen auch deshalb wohlwollend aufnehmen, weil ein solches Gremium ihm trotz seines Angriffskriegs gegen die Ukraine eine internationale Bühne bieten würde.

Der britische Premierminister Keir Starmer äußerte sich angesichts der Einladung an Putin besorgt. "Putin ist der Aggressor in einem illegalen Krieg gegen die Ukraine", sagte sein Sprecher. Der Kremlchef habe "immer wieder gezeigt, dass er es mit dem Frieden nicht ernst meint".

J.P.Estrada--TFWP