The Fort Worth Press - Pistorius rechnet im Fall Grönland nicht mit "dem Äußersten" - Signal an USA

USD -
AED 3.672503
AFN 64.999645
ALL 81.389895
AMD 361.2932
ANG 1.789785
AOA 916.999783
ARS 1512.999978
AUD 1.436555
AWG 1.80125
AZN 1.697632
BAM 1.743992
BBD 2.01427
BDT 123.014493
BGN 1.747831
BHD 0.377794
BIF 2993.226401
BMD 1
BND 1.282569
BOB 11.726198
BRL 5.096302
BSD 1.000134
BTN 95.013601
BWP 13.749894
BYN 3.018725
BYR 19600
BZD 2.011416
CAD 1.415855
CDF 2313.500733
CHF 0.823205
CLF 0.024943
CLP 981.679588
CNY 6.691199
CNH 6.68672
COP 3177.15
CRC 455.208273
CUC 1
CUP 24.002354
CVE 98.341137
CZK 21.62785
DJF 178.095875
DKK 6.644301
DOP 61.31577
DZD 134.536969
EGP 53.446302
ERN 15
ETB 163.359658
EUR 0.88889
FJD 2.26765
FKP 0.754433
GBP 0.750083
GEL 2.589865
GGP 0.754433
GHS 11.63612
GIP 0.754433
GMD 73.498559
GNF 8798.177043
GTQ 7.64058
GYD 209.177258
HKD 7.847905
HNL 26.852294
HRK 6.701703
HTG 130.962733
HUF 322.962495
IDR 18007
ILS 3.08915
IMP 0.754433
INR 94.85275
IQD 1515.163677
IRR 1795877.439107
ISK 121.070583
JEP 0.754433
JMD 159.02858
JOD 0.708993
JPY 157.955498
KES 129.89022
KGS 87.449938
KHR 4061.592797
KMF 439.999983
KPW 899.999961
KRW 1331.730068
KWD 0.31078
KYD 0.833434
KZT 453.247002
LAK 22495.12827
LBP 89534.463932
LKR 331.054657
LRD 170.517331
LSL 16.527044
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.424972
MAD 9.801026
MDL 17.972147
MGA 4504.813845
MKD 54.969013
MMK 2099.795777
MNT 3598.409679
MOP 8.083816
MRU 40.074203
MUR 47.230455
MVR 15.459769
MWK 1733.876182
MXN 18.3853
MYR 4.082797
MZN 63.934506
NAD 16.526602
NGN 1331.44034
NIO 36.807299
NOK 9.449045
NPR 152.022083
NZD 1.76328
OMR 0.384497
PAB 1.000134
PEN 3.440357
PGK 4.539556
PHP 62.995942
PKR 276.852798
PLN 3.88168
PYG 5695.429208
QAR 3.645574
RON 4.744396
RSD 104.379903
RUB 83.475362
RWF 1475.681051
SAR 3.752178
SBD 8.064647
SCR 13.873593
SDG 601.500902
SEK 9.89135
SGD 1.279475
SHP 0.754745
SLE 24.67971
SLL 20969.504398
SOS 571.596752
SRD 37.641501
STD 20697.981008
STN 21.850516
SVC 8.750831
SYP 13001.999685
SZL 16.520847
THB 33.398503
TJS 9.216088
TMT 3.51
TND 3.003166
TOP 2.40776
TRY 49.527399
TTD 6.787869
TWD 32.386502
TZS 2640.050663
UAH 44.862452
UGX 4024.972129
UYU 40.223504
UZS 11961.649944
VES 878.910598
VND 25889.5
VUV 119.436793
WST 2.780879
XAF 583.073938
XAG 0.017266
XAU 0.00023863273
XCD 2.70255
XCG 1.802429
XDR 0.707052
XOF 583.073938
XPF 106.363434
YER 236.150096
ZAR 16.42746
ZMK 9001.203539
ZMW 19.926867
ZWL 321.999592
SSP 5790.440039
MXV 2.075882
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Pistorius rechnet im Fall Grönland nicht mit "dem Äußersten" - Signal an USA
Pistorius rechnet im Fall Grönland nicht mit "dem Äußersten" - Signal an USA / Foto: © AFP

Pistorius rechnet im Fall Grönland nicht mit "dem Äußersten" - Signal an USA

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) rechnet nicht mit einer militärischen Übernahme Grönlands durch die USA. Er glaube nicht, "dass es hier zum Äußersten kommt", sagte Pistorius am Donnerstagabend in den ARD-"Tagesthemen". Er glaube eher, "dass wir es hier mit einem Machtspiel zu tun haben", mit dem die USA ihren Einfluss ausbauen wollten. Soldaten der Bundeswehr sollten im Rahmen einer Erkundungsmission mehrerer Nato-Länder am Freitagabend in Grönland ankommen.

Textgröße:

Pistorius riet im Umgang mit der Grönland-Krise zu Gelassenheit. Er sei "sehr gespannt, aber auch ein Stück weit entspannt", sagte er. Eine Übernahme der zu Dänemark gehörenden Arktisinsel durch den Nato-Partner USA wäre "ein einzigartiger, historisch einmaliger Vorgang in der Geschichte eines Bündnisses, das so erfolgreich funktioniert hat seit 80 Jahren", sagte der Minister. "Von daher würde ich immer sagen, das ist kaum vorstellbar. Und wir richten uns darauf auch nicht ein. Und ich persönlich rechne auch nicht damit."

US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit immer wieder seinen Anspruch auf Grönland bekräftigt. Ein Krisentreffen von USA, Dänemark und Grönland in Washington war am Mittwoch ergebnislos zu Ende gegangen. Trump hält nach dänischen Angaben an seinen Plänen zur Aneignung von Grönland fest.

Der US-Präsident müsse von diesem Vorhaben abgebracht werden, "indem wir ihm sein Hauptargument schlicht und ergreifend wegnehmen, indem wir sagen, wir sichern dieses Territorium", sagte Pistorius.

Zu der Erkundungsmission von Nato-Staaten inklusive Deutschlands in Grönland sagte Pistorius, es gehe darum, "dass wir gemeinsam unseren Verpflichtungen nachkommen, Nato-Territorium zu schützen". Bei der jetzigen Erkundung gehe es darum, zu schauen, "wie können wir dort üben im großen Stil", und zwar nicht nur wie bislang zu See, sondern auch zu Land.

Die Nato-Soldaten sollen in Grönland nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums auch Planungen für eine Militärübung vorbereiten - etwa mit Seefernaufklärer-Flugzeugen des Typs P 8 Poseidon, wie ein Ministeriumssprecher am Freitag in Berlins sagte. "Auch der Einsatz von Fregatten oder anderen Marineeinheiten zur Seeraumüberwachung ist denkbar, theoretisch auch die Verlegung von Eurofightern", fügte er hinzu. "All diese Dinge werden jetzt in Erwägung gezogen, und dann wird geprüft, was möglich ist."

Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet kritisierte den von den USA ausgelösten Konflikt um Grönland als Ablenkung "von den wirklich wichtigen Konflikten und Krisen". In der ARD sagte er: "Keiner redet im Moment mehr über die Ukraine, weil alles über Grönland redet."

Die Entsendung von Soldaten der Bundeswehr und anderen europäischen Staaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland bezeichnete der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag als "ein Signal". Damit würden die von Trump vorgebrachten Argumente für eine Übernahme durch die USA "geschwächt".

Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner wertete die Beteiligung der Bundeswehr an der Erkundungsmission in Grönland hingegen als "Symbolpolitik". Es sei "etwas schräg, dass der Auswärtige Ausschuss des Bundestages darüber am Mittwoch nicht unterrichtet wurde", sagte Stegner der "Rheinischen Post" vom Freitag. "Im Übrigen ist das Symbolpolitik", sagte er - und fügte ironisch hinzu: "Dies wird US-Präsident Donald Trump wahrscheinlich schon in Angst und Schrecken versetzen."

S.Jordan--TFWP