The Fort Worth Press - Hilfe gegen Rückzahlung: Bund richtet Entwicklungshilfe neu aus

USD -
AED 3.672499
AFN 64.999689
ALL 82.918668
AMD 381.168901
ANG 1.790403
AOA 916.999802
ARS 1464.737501
AUD 1.49108
AWG 1.78075
AZN 1.704121
BAM 1.677913
BBD 2.012346
BDT 122.090055
BGN 1.666695
BHD 0.377011
BIF 2957.119325
BMD 1
BND 1.285305
BOB 6.919035
BRL 5.3553
BSD 0.999224
BTN 89.984815
BWP 13.406201
BYN 2.925605
BYR 19600
BZD 2.009429
CAD 1.387745
CDF 2259.999995
CHF 0.79755
CLF 0.022741
CLP 892.169825
CNY 6.97735
CNH 6.966225
COP 3714.4
CRC 496.836325
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.597319
CZK 20.794022
DJF 177.924769
DKK 6.395755
DOP 63.61667
DZD 129.971958
EGP 47.200703
ERN 15
ETB 155.347644
EUR 0.85594
FJD 2.281601
FKP 0.745969
GBP 0.74244
GEL 2.695063
GGP 0.745969
GHS 10.710992
GIP 0.745969
GMD 73.999957
GNF 8746.010501
GTQ 7.661093
GYD 209.003753
HKD 7.79705
HNL 26.349679
HRK 6.451399
HTG 130.864134
HUF 331.349958
IDR 16878.75
ILS 3.152965
IMP 0.745969
INR 90.15205
IQD 1308.917143
IRR 42125.000158
ISK 125.99996
JEP 0.745969
JMD 158.233631
JOD 0.708995
JPY 157.886004
KES 128.999869
KGS 87.449618
KHR 4012.663441
KMF 424.000089
KPW 900.000517
KRW 1467.295021
KWD 0.30764
KYD 0.832615
KZT 510.404468
LAK 21598.225814
LBP 89472.763072
LKR 308.886801
LRD 179.345075
LSL 16.536048
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.419503
MAD 9.226895
MDL 16.935339
MGA 4632.886632
MKD 52.666929
MMK 2100.011455
MNT 3558.20757
MOP 8.022855
MRU 40.138495
MUR 46.669915
MVR 15.460124
MWK 1732.550308
MXN 17.907799
MYR 4.062501
MZN 63.901015
NAD 16.536048
NGN 1423.770201
NIO 36.772024
NOK 10.064899
NPR 143.984008
NZD 1.736455
OMR 0.384493
PAB 0.999121
PEN 3.360286
PGK 4.263187
PHP 59.26399
PKR 279.684883
PLN 3.60422
PYG 6612.016935
QAR 3.642338
RON 4.357596
RSD 100.481013
RUB 78.775327
RWF 1456.289439
SAR 3.750144
SBD 8.130216
SCR 14.892925
SDG 601.498214
SEK 9.172195
SGD 1.286155
SHP 0.750259
SLE 24.125053
SLL 20969.503664
SOS 570.02887
SRD 38.190992
STD 20697.981008
STN 21.019939
SVC 8.742241
SYP 11059.574895
SZL 16.5314
THB 31.274496
TJS 9.301751
TMT 3.5
TND 2.92504
TOP 2.40776
TRY 43.13517
TTD 6.781886
TWD 31.649498
TZS 2499.634991
UAH 43.096398
UGX 3597.211796
UYU 38.89742
UZS 12098.282459
VES 324.98266
VND 26275
VUV 120.295663
WST 2.78398
XAF 562.780283
XAG 0.011894
XAU 0.000218
XCD 2.70255
XCG 1.800696
XDR 0.699909
XOF 562.76097
XPF 102.315087
YER 238.450154
ZAR 16.420197
ZMK 9001.194587
ZMW 19.358187
ZWL 321.999592
  • SDAX

    23.5700

    18142.14

    +0.13%

  • TecDAX

    8.2300

    3828.47

    +0.21%

  • Goldpreis

    129.7000

    4630.6

    +2.8%

  • DAX

    115.4700

    25377.11

    +0.46%

  • Euro STOXX 50

    8.9800

    6006.45

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0046

    1.1685

    +0.39%

  • MDAX

    34.5700

    32201.74

    +0.11%

Hilfe gegen Rückzahlung: Bund richtet Entwicklungshilfe neu aus
Hilfe gegen Rückzahlung: Bund richtet Entwicklungshilfe neu aus / Foto: © AFP/Archiv

Hilfe gegen Rückzahlung: Bund richtet Entwicklungshilfe neu aus

Die Bundesregierung will schnell wachsende Länder des globalen Südens nicht mehr mit kostenloser Entwicklungshilfe in Form von Zuschüssen unterstützen. Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) kündigte am Montag an, "dass unsere Zusammenarbeit mit aufstrebenden Volkswirtschaften wie zum Beispiel Indien, Südafrika und Mexiko grundsätzlich über rückzahlbare Kredite erfolgt". Angesichts der Sparzwänge des Bundes werde sich die deutsche Entwicklungshilfe auf jene Länder fokussieren, "wo die Not am größten ist" - vor allem in Afrika.

Textgröße:

Alabali-Radovan stellte am Montag die neue Strategie ihres Hauses für die Entwicklungshilfe vor. Diese werde sich künftig stärker auf jene Regionen konzentrieren, "die für die Sicherheit in Deutschland und Europa von zentraler Bedeutung sind", sagte die Ministerin. Dies seien vor allem Regionen in der Nachbarschaft Europas: der Nahe Osten und Nordafrika, die Sahelzone und das Horn von Afrika.

Daneben sollen auch die Interessen deutscher Unternehmen stärker berücksichtigt werden: "Wenn es Entwicklungsmittel gibt, müssen natürlich auch deutsche und europäische Unternehmen zum Zuge kommen", sagte die Ministerin. Hier gehe es etwa um die Vergabe von Aufträgen an deutsche Unternehmen. "Damit investieren wir auch in unsere Sicherheit, unsere Wirtschaft und unsere geostrategische Stärke."

Als neue Leitlinie der deutschen Entwicklungspolitik nannte Alabali-Radovan: "Weg von der Gießkanne, hin zu regionaler Schärfung." Ihr Ministerium werde seine schrumpfenden Haushaltsmittel entsprechend neu verteilen und vor allem den ärmsten Ländern der Welt zugute kommen lassen - insbesondere zur Bekämpfung des Hungers in Afrika.

"Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir es auf anderen Kontinenten auslaufen lassen", sagte Alabali-Radovan. So werde ihr Ministerium etwa sein "Engagement beim Thema Flucht in Lateinamerika und in Südostasien geordnet beenden".

Mit der neuen Strategie reagiert das Ministerium laut Alabali-Radovan auch darauf, dass es im globalen Süden Länder mit starker Wirtschaftsentwicklung gebe, die keine Zuschüsse mehr benötigten. "Bei den Schwellenländern sehen wir, das eine Wirtschaftskraft da ist", sagte die Ministerin. Entwicklungsprojekte sollten hier über Kredite funktioniert werden, die zurückgezahlt werden müssten. Alabali-Radovan nannte als Beispiele Indien, Südafrika und Mexiko. Für China gebe es jetzt schon keine Entwicklungszuschüsse mehr.

Mit der Neuausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik reagiert Alabali-Radovan nach eigenen Angaben nicht nur auf die Sparzwänge im Bundeshaushalt, sondern auch auf weltweite Entwicklungen. Diese machten eine Fokussierung der deutschen Entwicklungshilfe nötig.

"Die internationale Solidarität steht unter Druck", sagte die Bundesministerin. Die USA hätten sich als Geber ganz zurückgezogen, viele andere Länder kürzten bei der Entwicklungshilfe. "Wir erleben eine multipolare Welt, die nach neuen Regeln spielt oder nach gar einen Regeln mehr."

Es herrsche eine Situation, in der "die USA Lücken hinterlassen, in die Russland und China nur zu gerne hineinstoßen". Die deutsche Entwicklungshilfe müsse deshalb "strategischer, fokussierter und partnerschaftlicher" werden, sagte Alabali-Radovan. Dabei sei klar, "dass wir alleine die Lücke der USA nicht schließen können", fügte sie hinzu. Schließlich sei auch die finanzielle Situation in Deutschland "sehr schwierig".

A.Maldonado--TFWP