The Fort Worth Press - Massenproteste im Iran gehen weiter - Aktivisten sprechen von 192 Toten

USD -
AED 3.672496
AFN 64.99949
ALL 81.093924
AMD 362.34031
ANG 1.789785
AOA 917.000085
ARS 1513.243249
AUD 1.436503
AWG 1.80125
AZN 1.702348
BAM 1.737184
BBD 2.014096
BDT 123.013106
BGN 1.747831
BHD 0.378215
BIF 2992.951961
BMD 1
BND 1.279251
BOB 11.674683
BRL 5.085359
BSD 0.999987
BTN 94.90991
BWP 13.69981
BYN 3.011418
BYR 19600
BZD 2.0112
CAD 1.41403
CDF 2313.50203
CHF 0.82275
CLF 0.02492
CLP 980.801428
CNY 6.691203
CNH 6.683705
COP 3177.62
CRC 454.426349
CUC 1
CUP 23.999751
CVE 97.94238
CZK 21.600602
DJF 178.071484
DKK 6.640575
DOP 61.341138
DZD 134.480985
EGP 53.449096
ERN 15
ETB 163.338263
EUR 0.888397
FJD 2.26765
FKP 0.754433
GBP 0.748745
GEL 2.590295
GGP 0.754433
GHS 11.677347
GIP 0.754433
GMD 73.498969
GNF 8797.182486
GTQ 7.640687
GYD 209.212677
HKD 7.84795
HNL 26.844726
HRK 6.697197
HTG 130.951694
HUF 321.826976
IDR 18065.3
ILS 3.09465
IMP 0.754433
INR 94.875027
IQD 1515.928036
IRR 1795877.508457
ISK 121.019785
JEP 0.754433
JMD 158.956162
JOD 0.709017
JPY 157.854503
KES 129.859885
KGS 87.450065
KHR 4064.466561
KMF 439.99996
KPW 899.999961
KRW 1333.510126
KWD 0.310741
KYD 0.833322
KZT 452.525504
LAK 22500.033308
LBP 89547.588277
LKR 331.200064
LRD 170.494162
LSL 16.438047
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.422014
MAD 9.715273
MDL 17.939255
MGA 4500.539585
MKD 54.760329
MMK 2099.795777
MNT 3598.409679
MOP 8.084042
MRU 39.978149
MUR 47.230403
MVR 15.460388
MWK 1733.994173
MXN 18.452625
MYR 4.084962
MZN 63.898139
NAD 16.437609
NGN 1331.420094
NIO 36.800007
NOK 9.432903
NPR 151.850816
NZD 1.765245
OMR 0.384503
PAB 0.999951
PEN 3.43973
PGK 4.540711
PHP 63.001982
PKR 276.827454
PLN 3.87981
PYG 5711.26576
QAR 3.65521
RON 4.734299
RSD 104.319436
RUB 83.074634
RWF 1475.944949
SAR 3.752528
SBD 8.064647
SCR 14.028635
SDG 601.492422
SEK 9.891897
SGD 1.278955
SHP 0.754745
SLE 24.679831
SLL 20969.504398
SOS 571.476789
SRD 37.794497
STD 20697.981008
STN 21.762012
SVC 8.750105
SYP 13001.999685
SZL 16.431068
THB 33.403998
TJS 9.214897
TMT 3.51
TND 2.983182
TOP 2.40776
TRY 49.52612
TTD 6.788709
TWD 32.425978
TZS 2639.998007
UAH 44.854439
UGX 4130.267757
UYU 40.255282
UZS 12055.266629
VES 878.910599
VND 25894.5
VUV 119.436793
WST 2.780879
XAF 582.750123
XAG 0.017365
XAU 0.000239032587
XCD 2.70255
XCG 1.80225
XDR 0.707052
XOF 582.750123
XPF 105.932147
YER 236.149942
ZAR 16.439498
ZMK 9001.201104
ZMW 20.019452
ZWL 321.999592
SSP 5790.440039
MXV 2.083484
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Massenproteste im Iran gehen weiter - Aktivisten sprechen von 192 Toten

Massenproteste im Iran gehen weiter - Aktivisten sprechen von 192 Toten

Im Iran gehen die Massenproteste trotz des harten Durchgreifens der Behörden weiter, bei dem laut Aktivisten bereits fast 200 Menschen getötet wurden. Unter Umgehung einer landesweiten Internetsperre veröffentlichte Videos zeigten große Menschenmengen bei Demonstrationen in mehreren Städten des Landes am Samstagabend. Die Polizei meldete am Sonntag zahlreiche Festnahmen. Nach wiederholten Warnungen von US-Präsident Donald Trump drohte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf den USA mit Vergeltung im Falle eines Angriffs.

Textgröße:

Im Internet veröffentlichte Videos zeigten Menschenmengen in mehreren Städten des Iran, darunter die Hauptstadt Teheran und Maschhad im Osten. Dort wurden Autos in Brand gesetzt. Die Videos gelangten trotz einer von den Behörden am Freitagabend verhängten landesweiten Internetsperre online. Die Sperre, welche die Kommunikation mit der Welt außerhalb des Irans massiv erschwerte, dauerte am Sonntag an. Auch der Mobilfunkverkehr ist seit Samstag blockiert.

Videos, die AFP zunächst nicht überprüfen konnte, sollen zeigen, wie Angehörige im Teheraner Leichenschauhaus die sterblichen Überreste getöteter Demonstrantinnen und Demonstranten identifizieren.

Nach jüngsten Angaben der in Norwegen ansässigen Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) wurden bislang mindestens 192 Menschen bei den Protesten getötet. Die Zahl könne jedoch "erheblich größer" sein, fügte IHR an.

Die Aktivistengruppe Human Rights Activists News Agency mit Sitz in den USA konnte nach eigenen Angaben bislang den Tod von 116 Menschen im Zuge der Proteste bestätigen, darunter 37 Mitglieder der Sicherheitskräfte oder anderer Behörden.

Das in den USA ansässige Center for Human Rights in Iran (CHRI) erhielt nach eigenen Angaben "Augenzeugenschilderungen und glaubwürdige Berichte", wonach seit Beginn der Internetsperre hunderte Protestierende getötet wurden. "Im Iran spielt sich ein Massaker ab", warnte die Gruppe. Die Krankenhäuser des Landes seien mit der Masse an Verletzten überfordert, es drohe ein Mangel an Blutkonserven.

Bei den Protesten am Samstagabend sei eine "beträchtliche" Zahl Demonstranten festgenommen worden, sagte Polizeichef Ahmed-Resa Radan im Staatsfernsehen. Verantwortliche für die "Unruhen" würden bestraft. Sicherheitschef Ali Laridschani zog eine Grenze zwischen "verständlichem" Protest gegen wirtschaftliche Probleme und "Aufrührern", die "terroristische Methoden" anwendeten.

Der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf drohte den USA am Sonntag mit Vergeltung im Falle eines militärischen Eingreifens. US-Militärstützpunkte in der Region und die US-Schifffahrt wären dann "legitime Ziele", sagte er vor dem Parlament.

US-Präsident Trump hatte in den vergangenen Tagen wiederholt mit einem militärischen Eingreifen gedroht, falls die iranischen Sicherheitskräfte gewaltsam gegen die Demonstranten vorgingen. Einem Bericht der "New York Times" zufolge wurde der US-Präsident bereits über Optionen für militärische Angriffe auf den Iran informiert, hat aber noch nicht über eine mögliche Militäraktion entschieden. Die USA hatten bereits im Juni im Zuge eines zwölftägigen Krieges zwischen dem Iran und Israel Atomanlagen im Iran bombardiert.

Der in den USA lebende Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, rief die Demonstrierenden auf, ihre Proteste am Sonntag fortzusetzen. "Verlasst die Straßen nicht. Mein Herz ist bei euch. Ich weiß, dass ich bald an eurer Seite sein werde", schrieb er in Onlinediensten.

Unterdessen sollte sich der iranische Präsident Massud Peseschkian in einem Fernsehinterview äußern. Der Staatschef werde sich "zur wirtschaftlichen Lage im Land sowie den "Forderungen des Volkes" äußern, berichtete der TV-Sender Irib. Das Interview sei bereits aufgenommen und worden und sollte später am Sonntag ausgestrahlt werden.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verurteilte "die gewaltsame Unterdrückung der rechtmäßigen Demonstrationen" im Iran und versicherte, die EU stehe "voll" hinter den Demonstrierenden.

Das behördliche Vorgehen gegen die Proteste schränkt das öffentliche Leben unterdessen zunehmend ein, wie ein AFP-Reporter aus Teheran berichtete. Die Preise etwa für Fleisch haben sich binnen zwei Wochen fast verdoppelt, viele Geschäfte bleiben geschlossen. Die Schulen sind geschlossen, wegen der Internetsperre ist auch Homeschooling unmöglich, ebenso wie die Arbeit in zahllosen Büros.

F.Carrillo--TFWP