The Fort Worth Press - Grönländische Parteichefs weisen Trumps Gewaltandrohungen zurück

USD -
AED 3.672496
AFN 64.99949
ALL 81.093924
AMD 362.34031
ANG 1.789785
AOA 917.000085
ARS 1513.243249
AUD 1.436503
AWG 1.80125
AZN 1.702348
BAM 1.737184
BBD 2.014096
BDT 123.013106
BGN 1.747831
BHD 0.378215
BIF 2992.951961
BMD 1
BND 1.279251
BOB 11.674683
BRL 5.085359
BSD 0.999987
BTN 94.90991
BWP 13.69981
BYN 3.011418
BYR 19600
BZD 2.0112
CAD 1.41403
CDF 2313.50203
CHF 0.82275
CLF 0.02492
CLP 980.801428
CNY 6.691203
CNH 6.683705
COP 3177.62
CRC 454.426349
CUC 1
CUP 23.999751
CVE 97.94238
CZK 21.600602
DJF 178.071484
DKK 6.640575
DOP 61.341138
DZD 134.480985
EGP 53.449096
ERN 15
ETB 163.338263
EUR 0.888397
FJD 2.26765
FKP 0.754433
GBP 0.748745
GEL 2.590295
GGP 0.754433
GHS 11.677347
GIP 0.754433
GMD 73.498969
GNF 8797.182486
GTQ 7.640687
GYD 209.212677
HKD 7.84795
HNL 26.844726
HRK 6.697197
HTG 130.951694
HUF 321.826976
IDR 18065.3
ILS 3.09465
IMP 0.754433
INR 94.875027
IQD 1515.928036
IRR 1795877.508457
ISK 121.019785
JEP 0.754433
JMD 158.956162
JOD 0.709017
JPY 157.854503
KES 129.859885
KGS 87.450065
KHR 4064.466561
KMF 439.99996
KPW 899.999961
KRW 1333.510126
KWD 0.310741
KYD 0.833322
KZT 452.525504
LAK 22500.033308
LBP 89547.588277
LKR 331.200064
LRD 170.494162
LSL 16.438047
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.422014
MAD 9.715273
MDL 17.939255
MGA 4500.539585
MKD 54.760329
MMK 2099.795777
MNT 3598.409679
MOP 8.084042
MRU 39.978149
MUR 47.230403
MVR 15.460388
MWK 1733.994173
MXN 18.452625
MYR 4.084962
MZN 63.898139
NAD 16.437609
NGN 1331.420094
NIO 36.800007
NOK 9.432903
NPR 151.850816
NZD 1.765245
OMR 0.384503
PAB 0.999951
PEN 3.43973
PGK 4.540711
PHP 63.001982
PKR 276.827454
PLN 3.87981
PYG 5711.26576
QAR 3.65521
RON 4.734299
RSD 104.319436
RUB 83.074634
RWF 1475.944949
SAR 3.752528
SBD 8.064647
SCR 14.028635
SDG 601.492422
SEK 9.891897
SGD 1.278955
SHP 0.754745
SLE 24.679831
SLL 20969.504398
SOS 571.476789
SRD 37.794497
STD 20697.981008
STN 21.762012
SVC 8.750105
SYP 13001.999685
SZL 16.431068
THB 33.403998
TJS 9.214897
TMT 3.51
TND 2.983182
TOP 2.40776
TRY 49.52612
TTD 6.788709
TWD 32.425978
TZS 2639.998007
UAH 44.854439
UGX 4130.267757
UYU 40.255282
UZS 12055.266629
VES 878.910599
VND 25894.5
VUV 119.436793
WST 2.780879
XAF 582.750123
XAG 0.017365
XAU 0.000239032587
XCD 2.70255
XCG 1.80225
XDR 0.707052
XOF 582.750123
XPF 105.932147
YER 236.149942
ZAR 16.439498
ZMK 9001.201104
ZMW 20.019452
ZWL 321.999592
SSP 5790.440039
MXV 2.083484
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Grönländische Parteichefs weisen Trumps Gewaltandrohungen zurück

Grönländische Parteichefs weisen Trumps Gewaltandrohungen zurück

Demonstrative Einigkeit im Angesicht der Gewaltdrohungen aus Washington: Nach neuerlichen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland notfalls mit Gewalt zu übernehmen, haben die Chefs der grönländischen Parlamentsparteien Übernahmeplänen eine klare Absage erteilt. "Wir wollen keine Amerikaner sein, wir wollen keine Dänen sein, wir wollen Grönländer sein", erklärten die Parteichefs in einer am späten Freitagabend veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme.

Textgröße:

Trump hatte am Freitag erneut mit dem Einsatz von Gewalt zur Übernahme der rohstoffreichen und geostrategisch wichtigen Arktis-Insel gedroht. "Wir werden wegen Grönland etwas unternehmen, ob es ihnen passt oder nicht", sagte der US-Präsident.

Zur Begründung nannte Trump zunehmende militärische Aktivitäten Chinas und Russland in der Arktis: "Wir werden nicht zulassen, dass Russland oder China Grönland besetzen", bekräftigte Trump. "Das werden sie tun, wenn wir es nicht tun. Also werden wir etwas mit Grönland unternehmen, entweder auf die nette Art oder auf die schwierigere Art."

"Die Zukunft Grönlands muss von den Grönländern bestimmt werden", erklärten dagegen die Chefs der fünf im grönländischen Parlament vertretenen Parteien in ihrer gemeinsamen Erklärung. "Kein anderes Land darf sich einmischen. Wir müssen selbst über die Zukunft unseres Landes entscheiden, ohne Druck zugunsten einer voreiligen Entscheidung, ohne Aufschub und ohne Einmischung anderer Länder." Grönland gehört zum Königreich Dänemark, genießt aber weitreichende Autonomie.

Schon in seiner ersten Amtszeit hatte Trump 2019 vorgeschlagen, die Insel zu kaufen. Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit vor fast einem Jahr bekräftigte er immer wieder seinen Willen, die Insel zu einem Teil der USA zu machen. Er begründete dies mit nationalen Sicherheitsinteressen und schloss auch militärische Gewalt nicht aus, um die größte Insel der Welt den USA einzuverleiben.

Bei europäischen Partnern der USA löste Trump damit Unruhe und Empörung aus. Die dänische Regierungssprecherin Mette Frederiksen warnte vor einem drohenden Ende der Nato und der Nachkriegsordnung in dem Fall, dass Trump seine Drohungen wahrmacht. Am Dienstag sicherten mehrere europäische Staats- und Regierungschefs Dänemark ihre Unterstützung zu, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Der frühere Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte angesichts einer möglichen US-Intervention in Grönland vor einer Eskalation. Oberstes Ziel müsse sein, die Nato in ihrer derzeitigen Form zu erhalten, sagte er dem "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Zugleich warnte er Europa davor, sich blind auf Washingtons Bündnistreue zu verlassen. Die Europäer müssten prüfen was sie tun könnten, "falls der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass die USA nicht mehr an ihren Bündnispflichten festhalten".

Nato-Generalsekretär Mark Rutte sprach am Freitag mit US-Außenminister Marco Rubio über die Sicherheit in der Arktis. Dabei sei es um die Art und Weise gegangen, wie die Nato daran arbeite, "ihre Kapazitäten im hohen Norden" zu verstärken, sagte ein Sprecher. In der kommenden Woche ist ein Treffen Rubios mit Vertretern Grönlands sowie dem dänischen Außenminister Lars Lökke Rasmussen geplant.

Als einen Grund für seine Besitzansprüche auf Grönland hatte Trump angeführt, rund um die Insel seien zahllose russische und chinesische Schiffe unterwegs. Russland und China hatten ihre militärischen Aktivitäten in der Region in den vergangenen Jahren verstärkt, keines der beiden Länder hat jedoch Anspruch auf die Insel erhoben.

Grönland war bis 1953 dänische Kolonie und ist heute weitgehend autonom. Umfragen zufolge befürwortet eine große Mehrheit der nur 57.000 Einwohner der Arktis-Insel eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark. Gleichzeitig lehnt eine Mehrheit einen Anschluss an die USA ab.

T.Harrison--TFWP