The Fort Worth Press - Merz bereit zu deutscher Beteiligung an Ukraine-Sicherung - jenseits der Grenze

USD -
AED 3.672504
AFN 65.503991
ALL 83.072963
AMD 376.980403
ANG 1.790083
AOA 917.000367
ARS 1386.420402
AUD 1.448436
AWG 1.80025
AZN 1.70397
BAM 1.695072
BBD 2.009612
BDT 122.428639
BGN 1.709309
BHD 0.378163
BIF 2970
BMD 1
BND 1.2851
BOB 6.894519
BRL 5.160604
BSD 0.997742
BTN 92.939509
BWP 13.688562
BYN 2.956504
BYR 19600
BZD 2.006665
CAD 1.39475
CDF 2305.000362
CHF 0.79876
CLF 0.023281
CLP 919.250396
CNY 6.88265
CNH 6.886225
COP 3668.42
CRC 464.279833
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.000359
CZK 21.288304
DJF 177.720393
DKK 6.487804
DOP 60.850393
DZD 133.256954
EGP 54.334939
ERN 15
ETB 155.800822
EUR 0.86804
FJD 2.253804
FKP 0.755399
GBP 0.756401
GEL 2.68504
GGP 0.755399
GHS 11.00504
GIP 0.755399
GMD 74.000355
GNF 8780.000355
GTQ 7.632939
GYD 208.828972
HKD 7.83775
HNL 26.504427
HRK 6.539104
HTG 130.952897
HUF 333.930388
IDR 16994.6
ILS 3.130375
IMP 0.755399
INR 92.978504
IQD 1307.141959
IRR 1319175.000352
ISK 125.380386
JEP 0.755399
JMD 157.303566
JOD 0.70904
JPY 159.65404
KES 129.803801
KGS 87.450384
KHR 3990.137323
KMF 427.00035
KPW 899.984966
KRW 1510.230383
KWD 0.30934
KYD 0.831502
KZT 472.805432
LAK 21970.392969
LBP 89502.03926
LKR 314.804623
LRD 183.088277
LSL 16.955078
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.380628
MAD 9.374033
MDL 17.55613
MGA 4171.343141
MKD 53.495639
MMK 2099.725508
MNT 3578.768806
MOP 8.055104
MRU 39.637211
MUR 46.950378
MVR 15.460378
MWK 1730.071718
MXN 17.891704
MYR 4.031039
MZN 63.950377
NAD 16.954711
NGN 1378.130377
NIO 36.712196
NOK 9.77265
NPR 148.701282
NZD 1.750854
OMR 0.385097
PAB 0.997734
PEN 3.45194
PGK 4.316042
PHP 60.409504
PKR 278.39991
PLN 3.71375
PYG 6454.29687
QAR 3.638018
RON 4.416604
RSD 101.901662
RUB 80.325739
RWF 1457.240049
SAR 3.754308
SBD 8.038772
SCR 14.424038
SDG 601.000339
SEK 9.483504
SGD 1.286704
SHP 0.750259
SLE 24.650371
SLL 20969.510825
SOS 570.192924
SRD 37.351038
STD 20697.981008
STN 21.233539
SVC 8.730169
SYP 111.309257
SZL 16.948198
THB 32.635038
TJS 9.563492
TMT 3.51
TND 2.941459
TOP 2.40776
TRY 44.520504
TTD 6.768937
TWD 31.995038
TZS 2600.000335
UAH 43.698134
UGX 3743.234401
UYU 40.405091
UZS 12122.393971
VES 473.390504
VND 26340
VUV 119.350864
WST 2.77386
XAF 568.506489
XAG 0.013693
XAU 0.000214
XCD 2.70255
XCG 1.798209
XDR 0.708068
XOF 568.516344
XPF 103.361457
YER 238.650363
ZAR 16.972865
ZMK 9001.203584
ZMW 19.281421
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • SDAX

    -78.6400

    16724.07

    -0.47%

  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1522

    -0.2%

  • DAX

    -130.8100

    23168.08

    -0.56%

  • MDAX

    -289.5800

    28916.26

    -1%

  • Goldpreis

    23.0000

    4702.7

    +0.49%

Merz bereit zu deutscher Beteiligung an Ukraine-Sicherung - jenseits der Grenze
Merz bereit zu deutscher Beteiligung an Ukraine-Sicherung - jenseits der Grenze / Foto: © POOL/AFP

Merz bereit zu deutscher Beteiligung an Ukraine-Sicherung - jenseits der Grenze

Für den Fall eines Waffenstillstands in der Ukraine hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine militärische Beteiligung Deutschlands an dessen Absicherung in Aussicht gestellt - dies jedoch nicht auf ukrainischem Boden. Es sei denkbar, "dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbartem Nato-Gebiet einmelden", sagte Merz zum Abschluss eines Ukraine-Gipfeltreffens am Dienstagabend in Paris. Die sogenannte Koalition der Willigen einigte sich nach den Worten von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf "robuste" Sicherheitsgarantien für die Ukraine, an denen sich die USA beteiligen würden.

Textgröße:

"Deutschland wird sich weiter politisch, finanziell und eben auch militärisch einbringen", sagte Merz und betonte zugleich, dass die Aussicht auf eine mögliche Entsendung von Bundeswehrsoldaten im Rahmen einer internationalen Ukraine-Truppe noch vage sei. Die Grundvoraussetzung dafür sei ein Abkommen mit Russland über einen Waffenstillstand.

Für die Bundesregierung habe er erklärt, dass Deutschland selbstverständlich bereit sei, sich an den Sicherheitsgarantien zu beteiligen. "In welcher Form wir das machen können, ist zurzeit offen, weil das gesamte Paket der Sicherheitsgarantien noch nicht abschließend besprochen worden ist", sagte der Kanzler. Er werde dem Bundestag erst einen Vorschlag machen, wenn es einen Waffenstillstand gebe und die Koalition sich auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt habe.

Seit dem vergangenem Jahr gibt es eine Panzerbrigade der Bundeswehr in Litauen, die bis 2027 eine Personalstärke von 5000 erreichen soll. Im Baltikum, in Polen und Rumänien beteiligen sich zudem deutsche Kampfflugzeuge an der Überwachung des Luftraums. Wie Merz nun sagte, wären deutsche Kräfte zur Absicherung eines Waffenstillstands nicht in der Ukraine selbst, sondern in einem benachbarten Nato-Land zu stationieren.

Der Kanzler appellierte in Paris an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, er möge dafür sorgen, dass sich junge Ukrainer künftig "in den Dienst einer sicheren und wirtschaftlich gesundenden Ukraine stellen, statt nach Deutschland, Polen oder Frankreich auszureisen, so wie wir es gegenwärtig erleben".

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der erstmals persönlich an einem Treffen der Koalition der Willigen teilnahm, bezeichnete die Planung für die Sicherheitsgarantien als "weitgehend abgeschlossen". "Die Menschen in der Ukraine müssen wissen, dass wenn (der Krieg) beendet ist, dass es dann für immer ist", sagte Witkoff. Er räumte ein, dass die Frage der von Russland geforderten Gebietsabtretungen durch die Ukraine weiterhin "ein besonders kritisches Thema" sei.

Macron, Selensky und der britische Premierminister Keir Starmer unterzeichneten in Paris eine Absichtserklärung über die Entsendung einer multinationalen Truppe im Fall eines Waffenstillstands. Frankreich könne "mehrere tausend" Soldaten entsenden, sagte Macron am Abend dem Sender France 2. Er sprach von einer "operationellen Annäherung" der Koalition, der USA und der Ukraine.

Zu dem Treffen der Koalition waren 28 Staats- und Regierungschefs sowie Spitzenvertreter der EU und der Nato zusammengekommen. Der Elysée veröffentlichte anschließend eine "Pariser Erklärung" der Koalition, nach der es im Fall eines Waffenstillstands einen von den USA geleiteten Mechanismus zu dessen Überwachung geben soll. Die Erklärung wich von einem zuvor verbreiteten Entwurf ab, nach dem die USA sich verpflichtet hätten, die multinationale Truppe "im Fall eines Angriffs zu unterstützen".

Die multinationale Truppe solle auf dem Boden, in der Luft und im Meer, "weit von der Kontaktlinie entfernt" eingesetzt werden, sobald es einen Waffenstillstand gebe, sagte Macron. Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte an, dass Großbritannien und Frankreich dann mehrere Militärstützpunkte in der Ukraine einrichten wollten. Starmer zeigte sich allerdings weniger optimistisch als Macron und die US-Gesandten: "Wir können nur einen Friedens-Deal erreichen, wenn (der russische Präsident Wladimir) Putin zu Kompromissen bereit ist", betonte Starmer. In den vergangenen Wochen habe Putin jedoch "das Gegenteil unter Beweis gestellt", fügte er hinzu.

Die Gipfelteilnehmer einigten sich in Paris zudem darauf, dass im bereits bestehenden Hauptquartier der Koalition in Paris eine Koordinierungsstelle zwischen der Koalition, den USA und der Ukraine eingerichtet werden soll. Selenskyj begrüßte die Ergebnisse des Gipfeltreffens. Die Erklärung der Koalition belege deren Entschlossenheit, "sich für echte Sicherheit einzusetzen", sagte er.

Am Abend wollten die beiden US-Gesandten, Witkoff und Jared Kushner, erneut mit Selenskyj zusammentreffen. Macron war seinerseits mit Merz zu einem Zweiergespräch verabredet, bei dem es auch um die Zukunft des gemeinsamen Kampfjets FCAS gehen soll. Paris betonte zuvor sein Festhalten an dem Vorhaben, das "ein französisch-deutscher Erfolg" werden solle.

M.Delgado--TFWP