The Fort Worth Press - Trump befeuert Angst vor möglicher Annexion Grönlands durch die USA

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000368
ALL 81.093924
AMD 362.340403
ANG 1.789785
AOA 917.000367
ARS 1517.769404
AUD 1.441016
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.737184
BBD 2.014096
BDT 123.013106
BGN 1.747831
BHD 0.378215
BIF 2992.951961
BMD 1
BND 1.279251
BOB 11.674683
BRL 5.076904
BSD 0.999987
BTN 94.90991
BWP 13.69981
BYN 3.011418
BYR 19600
BZD 2.0112
CAD 1.415875
CDF 2313.50392
CHF 0.824445
CLF 0.024993
CLP 983.670396
CNY 6.691204
CNH 6.68619
COP 3180.71
CRC 454.426349
CUC 1
CUP 23.999751
CVE 97.94238
CZK 21.666304
DJF 177.720393
DKK 6.65702
DOP 61.341138
DZD 134.59804
EGP 53.445704
ERN 15
ETB 163.338263
EUR 0.890504
FJD 2.26765
FKP 0.754433
GBP 0.751025
GEL 2.590391
GGP 0.754433
GHS 11.677347
GIP 0.754433
GMD 73.503851
GNF 8797.182486
GTQ 7.640687
GYD 209.212677
HKD 7.84805
HNL 26.844726
HRK 6.709804
HTG 130.951694
HUF 323.51104
IDR 18074
ILS 3.09465
IMP 0.754433
INR 94.936104
IQD 1515.928036
IRR 1795877.503816
ISK 121.303814
JEP 0.754433
JMD 158.956162
JOD 0.70904
JPY 158.042504
KES 129.750385
KGS 87.450384
KHR 4064.466561
KMF 440.00035
KPW 899.999961
KRW 1335.265039
KWD 0.31087
KYD 0.833322
KZT 452.525504
LAK 22500.033308
LBP 89547.588277
LKR 331.200064
LRD 170.494162
LSL 16.438047
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.422014
MAD 9.715273
MDL 17.939255
MGA 4500.539585
MKD 54.760329
MMK 2099.795777
MNT 3598.409679
MOP 8.084042
MRU 39.978149
MUR 47.230378
MVR 15.460378
MWK 1733.994173
MXN 18.496445
MYR 4.083204
MZN 63.903729
NAD 16.437609
NGN 1331.520377
NIO 36.800007
NOK 9.43758
NPR 151.850816
NZD 1.770995
OMR 0.384501
PAB 0.999951
PEN 3.43973
PGK 4.540711
PHP 63.084504
PKR 276.827454
PLN 3.891404
PYG 5711.26576
QAR 3.65521
RON 4.741804
RSD 104.563038
RUB 83.068025
RWF 1475.944949
SAR 3.752528
SBD 8.064647
SCR 14.026038
SDG 601.503676
SEK 9.921865
SGD 1.28021
SHP 0.754745
SLE 24.680371
SLL 20969.504398
SOS 571.476789
SRD 37.794504
STD 20697.981008
STN 21.762012
SVC 8.750105
SYP 13001.999685
SZL 16.431068
THB 33.443038
TJS 9.214897
TMT 3.51
TND 2.983182
TOP 2.40776
TRY 49.524604
TTD 6.788709
TWD 32.455504
TZS 2639.998038
UAH 44.854439
UGX 4130.267757
UYU 40.255282
UZS 12055.266629
VES 878.910604
VND 25894.5
VUV 119.436793
WST 2.780879
XAF 584.1324
XAG 0.017517
XAU 0.00024003639
XCD 2.70255
XCG 1.80225
XDR 0.707052
XOF 584.1324
XPF 105.932147
YER 236.150363
ZAR 16.48027
ZMK 9001.203584
ZMW 20.019452
ZWL 321.999592
SSP 5790.440039
MXV 2.088432
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Trump befeuert Angst vor möglicher Annexion Grönlands durch die USA
Trump befeuert Angst vor möglicher Annexion Grönlands durch die USA / Foto: © Ritzau Scanpix/AFP

Trump befeuert Angst vor möglicher Annexion Grönlands durch die USA

US-Präsident Donald Trump hat mit neuen Äußerungen die Angst vor einer möglichen Annexion Grönlands durch die USA befeuert. "Wir werden uns in rund zwei Monaten um Grönland kümmern", sagte Trump am Sonntag an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One. Die neuen Drohungen riefen am Montag die europäischen Verbündeten Grönlands auf den Plan.

Textgröße:

"Wir brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit, und Dänemark wird nicht dazu in der Lage sein", sagte Trump in der Präsidentenmaschine. "Lassen Sie uns in 20 Tagen über Grönland sprechen". In einem Telefoninterview mit dem US-Magazin "The Atlantic" sagte er zuvor: "Wir brauchen Grönland, unbedingt. Wir brauchen es zur Verteidigung."

Grönlands Regierungschef Jens Frederik Nielsen wies Trumps Drohungen mit scharfen Worten zurück. "Das reicht jetzt", erklärte er im Onlinedienst Facebook. "Kein weiterer Druck. Keine weiteren Andeutungen. Keine weiteren Annexions-Fantasien. Wir sind offen für Dialog. Wir sind offen für Diskussionen", betonte er. Dies müsse aber "über die angemessenen Kanäle und unter Achtung des Völkerrechts geschehen", betonte er.

Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen forderte Washington am Sonntagabend auf, seine "Drohungen gegen einen historischen Verbündeten" einzustellen. Es sei "absolut absurd zu sagen, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über Grönland übernehmen sollten", erklärte sie. Zudem betonte sie, dass Dänemark, "und damit auch Grönland", ein Nato-Mitglied sei und somit durch Sicherheitsgarantien des Bündnisses geschützt.

Die Bundesregierung pochte auf die Einhaltung des Völkerrechts. "Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verschoben werden" und "Gebiete dürfen nicht zwangsweise annektiert werden", sagte Vizeregierungssprecher Sebastian Hille in Berlin.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) mahnte Gespräche innerhalb der Nato über eine Stärkung der Verteidigung an. Trump habe "richtigerweise darauf hingewiesen", dass es ein verstärktes chinesisches und russisches Interesse an der Arktis-Region gebe, sagte Wadephul dem Deutschlandfunk. "Das berührt unsere Sicherheitsinteressen." Dänemark, das für die Verteidigung Grönlands zuständig sei, "sei mit Sicherheit bereit, über diese Fragen mit den USA zu sprechen".

Die EU beschwor die "Grundsätze der nationalen Souveränität, der territorialen Integrität". "Wir erwarten von all unseren Partnern, die Souveränität und territoriale Integrität zu respektieren", sagte eine Sprecherin der EU-Kommission. Die EU werde diese "universellen" Grundsätze verteidigen.

"Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verschoben werden", betonte auch ein Sprecher des französischen Außenministeriums. "Grönland gehört den Grönländern und den Dänen, und sie allein entscheiden darüber", fügte er hinzu. Mit ähnlichen Worten bekundete der britische Premierminister Keir Starmer seine Unterstützung für die dänische Ministerpräsidentin. Die nordischen Länder Schweden, Norwegen und Finnland bekundeten auf Onlineplattformen ebenfalls ihre Unterstützung Dänemarks.

Am Samstag hatte die Ehefrau des einflussreichen Trump-Beraters Stephen Miller mit einem Bild Grönlands in den Farben der US-Flagge Empörung ausgelöst. Katie Miller postete auf ihrem Konto im Onlinedienst X das Bild, über dem in Großbuchstaben "Bald" stand.

US-Präsident Trump hatte in den vergangenen Monaten wiederholt mit der Übernahme Grönlands durch die USA gedroht und dabei auch die Anwendung von Gewalt nicht ausgeschlossen. Zuletzt sorgte er mit der Ernennung eines Sondergesandten für Grönland auf der Insel selbst, in Kopenhagen und in der EU für Empörung.

Trump argumentiert mit den Sicherheitsinteressen der USA und verweist auf die angebliche Präsenz Moskaus und Pekings rund um die geostrategisch günstig gelegene Insel.

Grönland gehört zum Königreich Dänemark, ist aber weitgehend autonom. Die größte Insel der Welt liegt im Nordatlantik und Arktischen Ozean zwischen Nordamerika und Europa. Auch befindet sich die Insel auf direkter Strecke einer möglichen Raketenflugbahn zwischen Russland und den USA.

Im Boden Grönlands lagern wertvolle Rohstoffe, die bisher kaum genutzt werden. Durch neu eröffnete Seewege infolge des Klimawandels ist das geostrategische Interesse an der Arktis von Seiten der USA, Chinas und Russlands zuletzt deutlich gewachsen.

D.Ford--TFWP