The Fort Worth Press - CSU-Landesgruppe fordert weitere Verschärfungen in Migrationspolitik

USD -
AED 3.6725
AFN 66.106128
ALL 82.462283
AMD 381.646874
ANG 1.790403
AOA 917.000363
ARS 1451.487697
AUD 1.493752
AWG 1.8025
AZN 1.705048
BAM 1.666106
BBD 2.015555
BDT 122.381003
BGN 1.666697
BHD 0.377011
BIF 2960.464106
BMD 1
BND 1.286514
BOB 6.930128
BRL 5.445071
BSD 1.000707
BTN 90.075562
BWP 13.139445
BYN 2.939776
BYR 19600
BZD 2.012659
CAD 1.37252
CDF 2164.999884
CHF 0.79284
CLF 0.022867
CLP 897.049747
CNY 6.996397
CNH 6.967425
COP 3770.75
CRC 497.073782
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.933689
CZK 20.613403
DJF 177.720473
DKK 6.370602
DOP 63.090461
DZD 129.761003
EGP 47.692902
ERN 15
ETB 155.306806
EUR 0.85291
FJD 2.280103
FKP 0.742037
GBP 0.74355
GEL 2.695011
GGP 0.742037
GHS 10.508067
GIP 0.742037
GMD 73.999778
GNF 8754.802491
GTQ 7.675532
GYD 209.36909
HKD 7.792605
HNL 26.382819
HRK 6.428304
HTG 130.968506
HUF 327.122501
IDR 16717.55
ILS 3.17473
IMP 0.742037
INR 90.186973
IQD 1310.962883
IRR 42125.000121
ISK 125.549724
JEP 0.742037
JMD 159.029535
JOD 0.708987
JPY 156.886014
KES 128.999741
KGS 87.443503
KHR 4009.813693
KMF 420.000284
KPW 900.018728
KRW 1445.90499
KWD 0.307399
KYD 0.833994
KZT 507.398605
LAK 21633.571009
LBP 89616.523195
LKR 309.880992
LRD 178.128754
LSL 16.565363
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.41968
MAD 9.125364
MDL 16.842652
MGA 4593.353608
MKD 52.521537
MMK 2099.849502
MNT 3560.529231
MOP 8.023887
MRU 39.738642
MUR 46.249715
MVR 15.450254
MWK 1735.285849
MXN 17.93691
MYR 4.053976
MZN 63.909872
NAD 16.565293
NGN 1442.960143
NIO 36.826906
NOK 10.07652
NPR 144.120729
NZD 1.732515
OMR 0.384496
PAB 1.000716
PEN 3.366031
PGK 4.262823
PHP 58.841503
PKR 280.231968
PLN 3.591701
PYG 6569.722371
QAR 3.640127
RON 4.340988
RSD 100.061987
RUB 80.049383
RWF 1458.083093
SAR 3.750174
SBD 8.136831
SCR 14.095469
SDG 601.504285
SEK 9.23097
SGD 1.286415
SHP 0.750259
SLE 24.049922
SLL 20969.503664
SOS 570.932045
SRD 38.126497
STD 20697.981008
STN 20.871136
SVC 8.756506
SYP 11057.202013
SZL 16.560607
THB 31.412017
TJS 9.241824
TMT 3.51
TND 2.91815
TOP 2.40776
TRY 43.02843
TTD 6.802286
TWD 31.417027
TZS 2480.00016
UAH 42.338589
UGX 3623.089636
UYU 39.186789
UZS 12013.255301
VES 297.770445
VND 26300
VUV 121.184452
WST 2.775493
XAF 558.798674
XAG 0.013457
XAU 0.000227
XCD 2.70255
XCG 1.803607
XDR 0.693651
XOF 558.798674
XPF 101.595577
YER 238.450535
ZAR 16.505395
ZMK 9001.190528
ZMW 22.191554
ZWL 321.999592
  • SDAX

    48.0500

    17222.78

    +0.28%

  • DAX

    92.0800

    24582.49

    +0.37%

  • EUR/USD

    -0.0026

    1.1725

    -0.22%

  • TecDAX

    20.1100

    3642.38

    +0.55%

  • Goldpreis

    40.3000

    4381.4

    +0.92%

  • MDAX

    235.0700

    30852.74

    +0.76%

  • Euro STOXX 50

    39.7000

    5791.41

    +0.69%

CSU-Landesgruppe fordert weitere Verschärfungen in Migrationspolitik

CSU-Landesgruppe fordert weitere Verschärfungen in Migrationspolitik

Die CSU fordert eine weitere Verschärfung der Migrationspolitik in Deutschland. In ihrem Beschlussentwurf zur bevorstehenden Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im Bundestag fordern die Abgeordneten unter anderem eine schnelle Rückkehr der meisten syrischen Flüchtlinge in ihr Herkunftsland. 2026 müsse es eine "große Abschiebeoffensive" geben, "mit Linienflügen und auch nach Syrien und Afghanistan", heißt es in dem Entwurf, der AFP am Freitag in Berlin vorlag.

Textgröße:

In dem Papier ist von einer "Rückkehr-Roadmap für Syrer" die Rede. Die Rückkehr müsse notfalls auch gegen den Willen der Betroffenen durchgesetzt werden. Für diejenigen, die nicht freiwillig nach Syrien ausreisen, müssten Rückführungen "schnellstmöglich eingeleitet werden", fordert die CSU-Landesgruppe. "Davon unabhängig müssen in einem ersten Schritt Straftäter konsequent abgeschoben werden."

Der Bürgerkrieg in Syrien sei vorbei, das Land befinde sich im Wiederaufbau und werde dabei von Deutschland unterstützt. "Gleichzeitig entfällt für die meisten Syrer, die aufgrund des Krieges ein vorübergehendes Bleiberecht in Deutschland erhalten haben, ihr Schutzgrund. Sie werden in ihrer Heimat gebraucht", heißt es in dem Entwurf für die Klausurtagung kommende Woche im bayerischen Kloster Seeon; der "Münchner Merkur" hatte zuerst über den Entwurf berichtet.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts waren zum Jahresende 2024 insgesamt 713.000 Schutzsuchende aus Syrien in Deutschland registriert. Schutzsuchende sind Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die sich unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten.

Um die Rückführungen zu beschleunigen, fordert die CSU die Einrichtung bundesweiter Ausreisezentren, von Abschiebeterminals an Flughäfen und von Rückkehrzentren in Staaten außerhalb der EU für abgelehnte Asylbewerber. Die unionsgeführte Bundesregierung habe den "Migrationsmagneten Deutschland abgeschaltet", heißt es in dem Papier. "Nun kommt es darauf an, die Zahl der Rückführungen zu erhöhen."

Die CSU-Landesgruppe fordert auch eine weitere Verschärfung im Asylrecht: Wenn ein Flüchtling in seinem Heimatland Urlaub mache, solle er "zukünftig automatisch seinen Schutzstatus verlieren, denn er widerlegt durch sein Handeln die eigene Schutzbedürftigkeit".

Auch für die noch größere Gruppe an ukrainischen Flüchtlingen verlangt die CSU einen härteren Kurs. "Wir werden darauf drängen, dass insbesondere wehrfähige ukrainische Männer ihren Beitrag zur Verteidigung ihres Landes leisten", heißt es in dem Entwurf.

Eine weitere Forderung der CSU: "Wir fordern für alle Asylbewerber unabhängig vom Herkunftsland die Heranziehung von Vermögenswerten zur Deckung der Kosten für den Aufenthalt in Deutschland." Dies betreffe zumindest seit April 2025 neu eingereiste Ukrainer, die unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallen.

Bei sogenannter Armutsmigration verlangen die Christsozialen aus dem Bundestag eine deutliche Verschärfung der Regeln. Die Bundesregierung müsse die Hürden für die Migration ins deutsche Sozialsystem weiter erhöhen, um Sozialmissbrauch zu verhindern.

Aktuell werde EU-Bürgern per Rechtsprechung schon bei minimaler wöchentlicher Arbeitszeit von 5,5 Stunden Freizügigkeit in der Union garantiert. "Wir wollen die Definition 'Arbeitnehmer' im Sinne der EU-Freizügigkeitsrichtlinie einschränken", heißt es in dem CSU-Papier.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann sagte dazu dem "Münchner Merkur": "Arbeitsmigration nach Deutschland darf keine Armutsmigration sein. Dafür wollen wir in der EU-Freizügigkeitsrichtlinie den Arbeitnehmerbegriff verschärfen, damit die Regelung echte Erwerbsarbeit abbildet, aber Sozialleistungsbezug ausschließt." Hoffmann sprach von "mafiös gesteuerten Migrationsströmen nach Deutschland" und "bandenmäßigem Leistungsbetrug", der "abgestellt" werden müsse.

Die Linkspartei warf der CSU vor, mit ihrem Kurs in der Migrationspolitik "ihre christlichen Werte gänzlich über Bord" zu werfen. Menschen zurück nach Syrien und Afghanistan zu schicken, sei "zynisch und rechtlich brandgefährlich", kritisierte die Innenexpertin der Linksfraktion, Clara Bünger. "Schutz endet nicht per Parteibeschluss, sondern nur nach individueller Prüfung - und hier gilt: Niemand darf in Folter, Verfolgung oder unmenschliche Behandlung abgeschoben werden."

F.Carrillo--TFWP