The Fort Worth Press - Trump drängt Kiew bei Friedensgesprächen zur Eile - Putin sieht Westen und Kiew am Zug

USD -
AED 3.67315
AFN 64.999686
ALL 83.065001
AMD 376.619509
ANG 1.790083
AOA 917.000264
ARS 1385.891797
AUD 1.445933
AWG 1.8
AZN 1.69886
BAM 1.695072
BBD 2.009612
BDT 122.428639
BGN 1.709309
BHD 0.379499
BIF 2971
BMD 1
BND 1.2851
BOB 6.894519
BRL 5.1529
BSD 0.997742
BTN 92.939509
BWP 13.688562
BYN 2.956504
BYR 19600
BZD 2.006665
CAD 1.391815
CDF 2299.999565
CHF 0.798205
CLF 0.023186
CLP 915.529722
CNY 6.882602
CNH 6.87773
COP 3683.02
CRC 464.279833
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.875027
CZK 21.23901
DJF 177.719522
DKK 6.473025
DOP 60.625018
DZD 132.829656
EGP 54.229803
ERN 15
ETB 156.149824
EUR 0.866201
FJD 2.259701
FKP 0.75717
GBP 0.755904
GEL 2.684969
GGP 0.75717
GHS 11.010197
GIP 0.75717
GMD 73.495694
GNF 8777.49315
GTQ 7.632939
GYD 208.828972
HKD 7.83705
HNL 26.630084
HRK 6.527903
HTG 130.952897
HUF 329.903504
IDR 17028
ILS 3.14681
IMP 0.75717
INR 92.94095
IQD 1310
IRR 1315800.000568
ISK 125.089827
JEP 0.75717
JMD 157.303566
JOD 0.708989
JPY 159.732503
KES 130.098985
KGS 87.450052
KHR 4012.503625
KMF 426.999958
KPW 899.999766
KRW 1509.030501
KWD 0.30985
KYD 0.831502
KZT 472.805432
LAK 21960.000338
LBP 89549.999685
LKR 314.804623
LRD 184.249832
LSL 16.864995
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.389579
MAD 9.362495
MDL 17.55613
MGA 4165.000206
MKD 53.452029
MMK 2099.768269
MNT 3572.241801
MOP 8.055104
MRU 40.119773
MUR 46.939643
MVR 15.459794
MWK 1736.505683
MXN 17.79213
MYR 4.027501
MZN 63.949993
NAD 16.869881
NGN 1380.350253
NIO 36.714994
NOK 9.70603
NPR 148.701282
NZD 1.75044
OMR 0.384783
PAB 0.997734
PEN 3.452498
PGK 4.309042
PHP 60.178035
PKR 279.098326
PLN 3.698915
PYG 6454.29687
QAR 3.6451
RON 4.416597
RSD 101.818592
RUB 80.16779
RWF 1460
SAR 3.75445
SBD 8.038772
SCR 14.859886
SDG 601.000224
SEK 9.43775
SGD 1.284755
SHP 0.750259
SLE 24.589175
SLL 20969.510825
SOS 571.501784
SRD 37.350996
STD 20697.981008
STN 21.625
SVC 8.730169
SYP 110.564494
SZL 16.869758
THB 32.57018
TJS 9.563492
TMT 3.51
TND 2.919043
TOP 2.40776
TRY 44.58031
TTD 6.768937
TWD 31.940262
TZS 2599.999687
UAH 43.698134
UGX 3743.234401
UYU 40.405091
UZS 12175.000498
VES 473.467199
VND 26336.5
VUV 119.305544
WST 2.766278
XAF 568.506489
XAG 0.013743
XAU 0.000215
XCD 2.702551
XCG 1.798209
XDR 0.7075
XOF 568.497116
XPF 103.849588
YER 238.602673
ZAR 16.87111
ZMK 9001.191881
ZMW 19.281421
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    9.5000

    4689.2

    +0.2%

  • EUR/USD

    0.0027

    1.1549

    +0.23%

  • MDAX

    -289.5400

    28916.26

    -1%

  • DAX

    -130.8200

    23168.08

    -0.56%

  • SDAX

    -78.6300

    16724.07

    -0.47%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

Trump drängt Kiew bei Friedensgesprächen zur Eile - Putin sieht Westen und Kiew am Zug

Trump drängt Kiew bei Friedensgesprächen zur Eile - Putin sieht Westen und Kiew am Zug

Im Vorfeld neuer Gespräche zwischen Vertretern der USA und der Ukraine in Florida hat US-Präsident Donald Trump Kiew zu mehr Tempo bei den Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges gedrängt. Die Verhandler kämen "der Sache näher, aber ich hoffe, die Ukraine bewegt sich schnell", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) vor Journalisten im Weißen Haus. Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte am Freitag, er sehe die Verantwortung für ein Ende des Krieges beim Westen und bei der Ukraine. Die EU einigte sich derweil auf die weitere Unterstützung der Ukraine mit 90 Milliarden Euro.

Textgröße:

"Ich hoffe, die Ukraine bewegt sich schnell, weil Russland da ist", fügte Trump hinzu. "Jedes Mal, wenn sie sich zu viel Zeit lassen, ändert Russland seine Meinung." Trumps früherer Sicherheitsberater John Bolton warnte Kiew unterdessen vor Zugeständnissen in den Gesprächen über ein Kriegsende. "Selbst wenn man sich jetzt auf einen Deal verständigt, würden die Russen in zwei, drei Jahren eben ein drittes Mal angreifen", sagte Bolton dem Spiegel.

Am Wochenende sind im US-Bundesstaat Florida Gespräche des US-Sondergesandten Steve Witkoff und von Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner mit dem ukrainischen Chefunterhändler Rustem Umerow geplant. Witkoff und Kushner werden nach Angaben des Weißen Hauses zudem russische Vertreter in Miami treffen.

Bei seiner alljährlichen Pressekonferenz zum Jahresende sagte der russische Präsident Putin am Freitag, "der Ball liegt nun ganz bei unseren westlichen Gegnern". Gleichzeitig erklärte erklärte er seine Bereitschaft, "zu verhandeln und den Konflikt mit friedlichen Mitteln zu beenden". Russland werde niemanden angreifen, solange es mit "Respekt" behandelt werde, sagte Putin. Es werde keine neue "militärische Spezialoperationen" geben, "wenn Sie uns mit Respekt behandeln, wenn Sie unsere Interessen berücksichtigen, so wie wir stets versucht haben, Ihre zu berücksichtigen". Zugleich betonte der Kreml-Chef, er fühle sich nicht für den Verlust von Menschenleben in der Ukraine verantwortlich: "Wir haben diesen Krieg nicht begonnen."

Putin forderte Neuwahlen in der Ukraine und erklärte sich bereit, Angriffe mit Langstreckenwaffen zu unterbrechen, um am Wahltag Sicherheit zu gewähren: Die russische Armee würde im Fall von Neuwahlen "keine Angriffe tief im Inneren der Ukraine" verüben, sagte der Kreml-Chef. Anfang Dezember hatte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Neuwahlen in der Ukraine bereit gezeigt, nachdem US-Präsident Trump dies gefordert hatte.

Für den Fall der Nutzung eingefrorener russischer Vermögen für die Ukraine-Hilfe drohte Putin der EU mit "schweren Konsequenzen". eine Nutzung der Vermögen bezeichnete er als "Raub". Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten sich in der Nacht zum Freitag darauf geeinigt, der Ukraine zinslose Kredite in Höhe von 90 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Wegen Widerständen mehrerer EU-Länder gegen die Nutzung von eingefrorenem russischen Vermögen soll das Geld aber anders als geplant aus dem EU-Haushalt kommen. Selenskyj dankte den EU-Staaten für ihre Unterstützung. "Das ist eine bedeutende Unterstützung, die unsere Widerstandsfähigkeit wirklich stärkt", schrieb er im Onlinedienst X.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow verurteilte derweil europäische Pläne für eine multinationale Truppe in der Ukraine. Dabei gehe es nicht darum, der Ukraine Sicherheit zu bieten, sondern darum, eine "unverschämte" Bedrohung für Russland durch die Ukraine als "militärisches Sprungbett" zu erschaffen, sagte Lawrow bei einem Besuch in Ägypten.

Kiew meldete unterdessen erstmals seit Beginn des Ukraine-Krieges Drohnenangriffe auf einen mutmaßlichen Öltanker der russischen Schattenflotte in neutralen Gewässern im Mittelmeer. Als Schattenflotte werden die oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland Sanktionen umgeht, unter anderem das Öl-Embargo.

B.Martinez--TFWP