The Fort Worth Press - Kreml bekräftigt nach Ukraine-Gesprächen in Berlin unveränderte Haltung

USD -
AED 3.672506
AFN 63.000028
ALL 81.833512
AMD 369.022152
ANG 1.790403
AOA 913.115991
ARS 1429.4945
AUD 1.41603
AWG 1.8025
AZN 1.699323
BAM 1.687089
BBD 2.017174
BDT 122.938906
BGN 1.69088
BHD 0.377743
BIF 2994.099786
BMD 1
BND 1.284073
BOB 6.920735
BRL 5.076101
BSD 1.001557
BTN 94.807122
BWP 13.437361
BYN 2.772827
BYR 19600
BZD 2.014241
CAD 1.39977
CDF 2321.000413
CHF 0.79506
CLF 0.022625
CLP 890.459878
CNY 6.76055
CNH 6.761855
COP 3491.5
CRC 455.637457
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.393911
CZK 20.8419
DJF 178.341147
DKK 6.45075
DOP 58.450332
DZD 133.11504
EGP 50.351398
ERN 15
ETB 161.465028
EUR 0.86305
FJD 2.215899
FKP 0.746148
GBP 0.746104
GEL 2.65503
GGP 0.746148
GHS 11.225001
GIP 0.746148
GMD 72.502537
GNF 8774.999588
GTQ 7.634911
GYD 209.537036
HKD 7.833185
HNL 26.781794
HRK 6.502198
HTG 130.901343
HUF 302.411029
IDR 17715.1
ILS 2.902595
IMP 0.746148
INR 94.60065
IQD 1312.004278
IRR 1375752.480717
ISK 124.619676
JEP 0.746148
JMD 158.757133
JOD 0.708983
JPY 160.076015
KES 129.469744
KGS 87.450175
KHR 4010.00021
KMF 425.000205
KPW 900.00035
KRW 1512.445049
KWD 0.30818
KYD 0.834674
KZT 490.263143
LAK 22025.000132
LBP 89550.000097
LKR 333.00411
LRD 182.174996
LSL 16.220241
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.38034
MAD 9.27225
MDL 17.421534
MGA 4161.113771
MKD 53.20416
MMK 2099.090156
MNT 3576.689019
MOP 8.081808
MRU 40.059658
MUR 47.389933
MVR 15.450175
MWK 1736.999668
MXN 17.22355
MYR 4.060502
MZN 63.909938
NAD 16.200318
NGN 1359.210195
NIO 36.859244
NOK 9.554305
NPR 151.694838
NZD 1.721185
OMR 0.384497
PAB 1.001488
PEN 3.406109
PGK 4.386419
PHP 60.332041
PKR 278.643756
PLN 3.67035
PYG 6132.175158
QAR 3.651232
RON 4.517904
RSD 101.277962
RUB 72.451552
RWF 1471.289751
SAR 3.752194
SBD 8.045573
SCR 12.660358
SDG 600.499619
SEK 9.41237
SGD 1.28293
SHP 0.746601
SLE 24.649759
SLL 20969.503664
SOS 572.350346
SRD 37.517986
STD 20697.981008
STN 21.134172
SVC 8.763273
SYP 110.532098
SZL 16.196773
THB 32.603045
TJS 9.284125
TMT 3.51
TND 2.93113
TOP 2.40776
TRY 46.295399
TTD 6.798097
TWD 31.578029
TZS 2629.998024
UAH 44.900392
UGX 3720.444763
UYU 40.61969
UZS 11997.809013
VES 581.95784
VND 26285
VUV 119.50104
WST 2.743493
XAF 565.843581
XAG 0.014375
XAU 0.000232
XCD 2.70255
XCG 1.805015
XDR 0.703697
XOF 565.824057
XPF 102.872867
YER 238.618606
ZAR 16.215013
ZMK 9001.195535
ZMW 17.605527
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -6.8000

    4344.8

    -0.16%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1582

    -0.1%

  • Euro STOXX 50

    41.8000

    6229.43

    +0.67%

  • SDAX

    156.9400

    18534.14

    +0.85%

  • TecDAX

    18.7200

    3998.22

    +0.47%

  • DAX

    258.7100

    24894.01

    +1.04%

  • MDAX

    499.5300

    32582.63

    +1.53%

Kreml bekräftigt nach Ukraine-Gesprächen in Berlin unveränderte Haltung
Kreml bekräftigt nach Ukraine-Gesprächen in Berlin unveränderte Haltung / Foto: © POOL/AFP

Kreml bekräftigt nach Ukraine-Gesprächen in Berlin unveränderte Haltung

Nach der Veröffentlichung der europäischen Vorschläge für Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Rahmen der Verhandlungen in Berlin hat der Kreml seine unveränderte Haltung zu dem Konflikt unterstrichen. "Unsere Position ist bekannt, sie ist konsistent, sie ist transparent, und sie ist den USA klar. Und sie ist im Allgemeinen auch den Ukrainern bekannt", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag vor Journalisten in Moskau. Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow bekräftigte, dass Russland "zu keinem Zeitpunkt" die Anwesenheit von Nato-Truppen in der Ukraine akzeptieren werde.

Textgröße:

Die in Berlin versammelten europäischen Staats- und Regierungschefs und die EU hatten am Montag als einen Beitrag zu möglichen Sicherheitsgarantien eine "multinationale Truppe" für die Ukraine vorgeschlagen. Peskow wollte sich nicht näher zu den Gesprächen in Berlin und den dort veröffentlichten Vorschlägen äußern. "Wir haben noch keinen Text gesehen. Wenn wir ihn sehen, dann werden wir ihn analysieren", sagte er.

Zugleich betonte er, dass der Kreml, der bislang stets eine Abtretung großer ukrainischer Gebiete verlangt und eine Stationierung ausländischer Truppen in dem Land abgelehnt hat, seine Haltung nicht verändert habe.

Am Montagabend hatten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach den Ukraine-Gesprächen in Berlin erhebliche Fortschritte mit Blick auf mögliche Sicherheitsgarantien für Kiew bekannt gegeben. "Wir haben jetzt von amerikanischer Seite gehört, dass man bereit ist, Sicherheitsgarantien zu geben, die dem Artikel fünf des Nato-Vertrags entsprechen", sagte Selenskyj.

Merz nannte die materiellen und rechtlichen Garantien Washingtons "wirklich beachtlich". Zum ersten Mal seit dem Beginn des russischen Angriffskrieg im Februar 2022 werde "in diesen Tagen die Möglichkeit eines Waffenstillstands vorstellbar".

Die europäischen Staats- und Regierungschefs betonten in ihrer gemeinsamen Erklärung, die Europäer und die USA hätten sich dafür ausgesprochen, der Ukraine "im Kontext einer Vereinbarung zur Beendigung des Krieges robuste Sicherheitsgarantien" zur Verfügung zu stellen.

Eine solche Zusammenarbeit würde demnach unter anderem eine "von Europa geführte, aus Beiträgen williger Nationen bestehende 'multinationale Truppe für die Ukraine'" umfassen. Diese solle von den USA "unterstützt" werden. Aus Regierungskreisen in Berlin hieß es, die Erklärung lasse offen, welcher Partner in der Koalition welche Leistungen einbringen soll.

Für die USA sagte ein hochrangiger Vertreter am Montag, das in Berlin diskutierte Abkommen sehe "wirklich starke" US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach Vorbild des Nato-Beistandspaktes sowie eine "sehr starke Abschreckung" durch US-Waffen vor. Die USA hofften nun auf die Zustimmung der Ukraine wie auch Russlands, hieß es in Washington.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich zufrieden über die Verhandlungen in Berlin. "Ich denke, wir sind jetzt näher dran als je zuvor", sagte er in Washington mit Blick auf ein mögliches Friedensabkommen. Darüber habe er "sehr lange und sehr gute Gespräche" mit Selenskyj, Merz und weiteren europäischen Politikern geführt.

Trump zollte den Europäern Anerkennung für ihre "enorme Unterstützung" in den Bemühungen um einen Waffenstillstand. Dafür müssten Russland und die Ukraine "auf eine Linie" kommen, sagte er weiter.

Die USA hatten vor rund drei Wochen einen Plan zur Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vorgelegt. Dem ursprünglichen Entwurf zufolge, der als sehr Moskau-freundlich galt, sollte die Ukraine auf einen Nato-Beitritt verzichten, ihre Streitkräfte verkleinern und den gesamten Donbass im Osten der Ukraine an Russland abgeben - auch Gebiete, die nicht von Russland besetzt sind. Auf Drängen Kiews und seiner europäischen Verbündeten wurde der Plan später in zentralen Punkten überarbeitet.

Derweil forderten die Staats- und Regierungschefs von Finnland, Schweden, Lettland, Litauen, Estland, Polen, Rumänien und Bulgarien bei einem Gipfeltreffen in Helsinki eine "sofortige Priorisierung" des Schutzes der EU-Ostflanke gegenüber Russland. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch Moskau müsse die Ostflanke durch einen "koordinierten und mehrdimensionalen operativen Ansatz" verteidigt werden, hieß es in einer gemeinsamen Abschlusserklärung. Demnach sollten insbesondere die Streitkräfte an Land verstärkt, die Drohnen-, Luft- und Raketenabwehr verbessert sowie der Grenzschutz ausgebaut werden.

Am Dienstag beschlossen außerdem dutzende europäische Staaten im Beisein Selenskyjs in Den Haag die Gründung der Internationalen Kommission für Schadenersatzansprüche für die Ukraine. Die von 35 Ländern getragene Organisation soll vom Europarat in Straßburg koordiniert werden.

Unklarheit herrscht noch bezüglich der Einrichtung eines Entschädigungsfonds, aus dem die Zahlungen geleistet werden sollen. Dies hängt auch mit den Plänen zur Nutzung eines Teils der in Europa eingefrorenen russischen Vermögen zusammen. Die EU möchte einen Teil des Geldes für die finanzielle Unterstützung der Ukraine nutzen.

M.T.Smith--TFWP