The Fort Worth Press - Selenskyj will überarbeiteten US-Plan für Kriegsende bald nach Washington schicken

USD -
AED 3.672499
AFN 64.000163
ALL 82.459813
AMD 376.320031
AOA 916.999894
ARS 1387.017863
AUD 1.421676
AWG 1.8
AZN 1.695079
BAM 1.671981
BBD 2.012823
BDT 122.815341
BHD 0.377276
BIF 2970.5
BMD 1
BND 1.273995
BOB 6.905365
BRL 5.1008
BSD 0.999316
BTN 92.260676
BWP 13.408103
BYN 2.916946
BYR 19600
BZD 2.009908
CAD 1.38539
CDF 2300.999702
CHF 0.791815
CLF 0.022797
CLP 897.240136
CNY 6.83625
CNH 6.835615
COP 3649.77
CRC 464.865789
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.849798
CZK 20.916898
DJF 177.720115
DKK 6.408303
DOP 60.649653
DZD 132.463001
EGP 53.252598
ERN 15
ETB 155.625045
EUR 0.85755
FJD 2.214899
FKP 0.744078
GBP 0.74685
GEL 2.685013
GGP 0.744078
GHS 11.015012
GIP 0.744078
GMD 73.000145
GNF 8780.000092
GTQ 7.645223
GYD 209.079369
HKD 7.834155
HNL 26.620024
HRK 6.460999
HTG 131.013289
HUF 324.049489
IDR 17074.9
ILS 3.096015
IMP 0.744078
INR 92.72225
IQD 1310
IRR 1315000.000268
ISK 123.320093
JEP 0.744078
JMD 157.315666
JOD 0.709021
JPY 158.856011
KES 129.195659
KGS 87.449743
KHR 4013.999891
KMF 424.500704
KPW 899.95413
KRW 1482.585038
KWD 0.30894
KYD 0.832781
KZT 477.797202
LAK 21962.506225
LBP 89531.243299
LKR 315.00748
LRD 184.201822
LSL 16.615039
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.34497
MAD 9.305006
MDL 17.208704
MGA 4137.503608
MKD 52.852464
MMK 2099.780124
MNT 3575.250437
MOP 8.062591
MRU 40.098027
MUR 46.579771
MVR 15.459947
MWK 1737.000218
MXN 17.44645
MYR 3.982973
MZN 63.959478
NAD 16.609838
NGN 1379.526725
NIO 36.730379
NOK 9.58785
NPR 147.619434
NZD 1.71528
OMR 0.384506
PAB 0.999308
PEN 3.40375
PGK 4.310187
PHP 59.732028
PKR 279.000192
PLN 3.64719
PYG 6482.581748
QAR 3.646016
RON 4.368702
RSD 100.629368
RUB 78.533888
RWF 1460.5
SAR 3.752889
SBD 8.04851
SCR 14.899105
SDG 600.999953
SEK 9.32866
SGD 1.275101
SLE 24.650265
SOS 571.502969
SRD 37.553991
STD 20697.981008
STN 21.44
SVC 8.744604
SYP 110.553826
SZL 16.615015
THB 32.049014
TJS 9.498763
TMT 3.5
TND 2.891968
TRY 44.56189
TTD 6.778082
TWD 31.824299
TZS 2605.000387
UAH 43.307786
UGX 3697.197396
UYU 40.598418
UZS 12230.0006
VES 474.416899
VND 26321
VUV 119.534712
WST 2.769292
XAF 560.735672
XAG 0.013519
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.8011
XDR 0.698977
XOF 564.0003
XPF 102.550256
YER 238.575016
ZAR 16.425039
ZMK 9001.173951
ZMW 19.112505
ZWL 321.999592
  • MDAX

    -370.3200

    29924.76

    -1.24%

  • Goldpreis

    -26.6000

    4750.6

    -0.56%

  • SDAX

    -185.8500

    17049.11

    -1.09%

  • TecDAX

    -60.7600

    3534.91

    -1.72%

  • Euro STOXX 50

    -51.8600

    5861.51

    -0.88%

  • DAX

    -282.5000

    23798.13

    -1.19%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.167

    0%

Selenskyj will überarbeiteten US-Plan für Kriegsende bald nach Washington schicken
Selenskyj will überarbeiteten US-Plan für Kriegsende bald nach Washington schicken / Foto: © AFP

Selenskyj will überarbeiteten US-Plan für Kriegsende bald nach Washington schicken

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will den überarbeiteten US-Plan für ein Ende des russischen Angriffskriegs "in naher Zukunft" nach Washington schicken. "Die ukrainischen und europäischen Aspekte sind jetzt weiter fortgeschritten, und wir sind bereit, sie unseren amerikanischen Partnern vorzustellen", schrieb Selenskyj am Dienstag im Onlinedienst X. US-Präsident Donald Trump verschärfte derweil seinen Ton gegenüber Kiew und den Europäern.

Textgröße:

Die USA hatten vor rund drei Wochen ihren Plan zur Beendigung des Kriegs vorgelegt. Der ursprüngliche Entwurf, der als sehr Moskau-freundlich galt, wurde auf Drängen Kiews und seiner europäischen Verbündeten in zentralen Punkten überarbeitet und beinhaltet laut Selenskyj statt der ursprünglichen 28 nur noch 20 Punkte. Sowohl Kiew als auch die Europäer fordern weitere Änderungen zugunsten der Ukraine, insbesondere Sicherheitsgarantien.

Dem ursprünglichen Plan zufolge sollte die Ukraine auf einen Nato-Beitritt verzichten, ihre Streitkräfte verkleinern und den gesamten Donbass im Osten der Ukraine an Russland abgeben - auch Gebiete, die nicht von Russland besetzt sind. Über die überarbeitete Fassung des Plans wurde bislang wenig bekannt. Am Dienstag bekräftigte Kreml-Chef Wladimir Putin seinen Anspruch auf den Donbass, den er als "historisches Territorium" Russlands bezeichnete.

Am Montag hatte Selenskyj mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dem französischen Staatschef Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer über den US-Plan beraten. Am Abend traf er dann in Brüssel die Spitzen von EU und Nato. In einer Pressekonferenz schloss Selenskyj jegliches Abtreten von Gebieten an Russland erneut aus. Nach ukrainischem Recht, der Landesverfassung sowie gemäß dem Völkerrecht habe seine Regierung dazu kein Recht. "Und wir haben auch nicht das moralische Recht dazu", betonte Selenskyj.

Trump übte unterdessen in einem Interview mit der US-Plattform "Politico" scharfe Kritik an den Europäern und an der Ukraine: "Sie reden zu viel (...), erzielen aber nichts", sagte er zu den Verhandlungen über eine Waffenruhe. Er drängte Selenskyj, dem US-Plan zuzustimmen, denn er verliere den Krieg. Trump warf dem ukrainischen Präsidenten erneut vor, seinen "Friedensplan" überhaupt nicht gelesen zu haben.

Der US-Präsident drängte die Ukraine zudem zu Neuwahlen, denn das Land komme "an einen Punkt, an dem es keine Demokratie mehr" sei. Die ukrainische Verfassung erlaubt allerdings keine Wahlen zu Kriegszeiten.

Nach den Gesprächen in London und Brüssel reiste Selenskyj nach Italien weiter und kam dort am Dienstag mit Papst Leo XIV. und der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni zusammen.

Seit Beginn ihrer Amtszeit gehört Meloni zu den entschiedenen Unterstützern Kiews, auch wenn ihr Koalitionspartner Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega dem mit Skepsis begegnet. Italien hat die Ukraine mit Waffen beliefert, die sie allerdings nur auf ihrem eigenen Territorium einsetzen darf. Außerdem lehnt Melonis Regierung die Beteiligung an einer eventuellen Friedenssicherungstruppe in der Ukraine ab, wie sie Großbritannien und Frankreich vorschlagen.

Vergangene Woche vertagte die italienische Regierung die Entscheidung über eine Verlängerung ihrer Militärhilfen für die Ukraine. Die aktuelle Genehmigung läuft am 31. Dezember aus.

Salvini warf Berichten zufolge die Frage auf, ob eine Verlängerung angesichts der gegenwärtigen Gespräche über eine Beendigung des Kriegs mit Russland notwendig ist. Meloni beharrte allerdings, solange Krieg herrsche, "tun wir, was wir können, wie wir es immer getan haben, um der Ukraine zu helfen, sich selbst zu verteidigen".

T.M.Dan--TFWP