The Fort Worth Press - BSW entscheidet bei Bundesparteitag in Magdeburg über Nachfolge von Wagenknecht

USD -
AED 3.6725
AFN 64.999746
ALL 83.057413
AMD 376.723149
ANG 1.790083
AOA 917.000221
ARS 1393.256105
AUD 1.441961
AWG 1.8
AZN 1.701418
BAM 1.69304
BBD 2.014508
BDT 123.424515
BGN 1.709309
BHD 0.377566
BIF 2972.407972
BMD 1
BND 1.284685
BOB 6.911148
BRL 5.1475
BSD 1.000156
BTN 92.971499
BWP 13.648423
BYN 2.940456
BYR 19600
BZD 2.011556
CAD 1.391175
CDF 2299.999768
CHF 0.799665
CLF 0.023366
CLP 917.279708
CNY 6.882599
CNH 6.865591
COP 3682.46
CRC 463.980887
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.451004
CZK 21.22805
DJF 178.103833
DKK 6.465495
DOP 60.75899
DZD 132.937028
EGP 54.689903
ERN 15
ETB 156.169264
EUR 0.865304
FJD 2.237701
FKP 0.755657
GBP 0.754995
GEL 2.679818
GGP 0.755657
GHS 11.011708
GIP 0.755657
GMD 73.496575
GNF 8774.238227
GTQ 7.651356
GYD 209.257937
HKD 7.836315
HNL 26.559037
HRK 6.518396
HTG 131.129376
HUF 330.8185
IDR 17073
ILS 3.146301
IMP 0.755657
INR 92.94865
IQD 1310.249307
IRR 1315799.999643
ISK 124.430219
JEP 0.755657
JMD 157.444598
JOD 0.708983
JPY 159.844003
KES 130.279872
KGS 87.449971
KHR 4007.877253
KMF 426.999768
KPW 900.002378
KRW 1497.939343
KWD 0.30974
KYD 0.833517
KZT 464.77526
LAK 22065.831332
LBP 89565.672785
LKR 315.609053
LRD 184.033413
LSL 16.901489
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.392832
MAD 9.379069
MDL 17.473652
MGA 4177.541172
MKD 53.340084
MMK 2100.11256
MNT 3573.311532
MOP 8.072021
MRU 39.748096
MUR 47.019785
MVR 15.449743
MWK 1734.294185
MXN 17.75275
MYR 4.031003
MZN 63.959767
NAD 16.901489
NGN 1382.649826
NIO 36.807479
NOK 9.676701
NPR 148.754572
NZD 1.7536
OMR 0.384503
PAB 1.000143
PEN 3.425727
PGK 4.390582
PHP 60.249002
PKR 281.202974
PLN 3.699325
PYG 6485.457064
QAR 3.656667
RON 4.409301
RSD 101.536014
RUB 78.678756
RWF 1460.927525
SAR 3.754903
SBD 8.04524
SCR 13.741145
SDG 600.999965
SEK 9.509796
SGD 1.284745
SHP 0.750259
SLE 24.58207
SLL 20969.510825
SOS 571.576966
SRD 37.350965
STD 20697.981008
STN 21.208082
SVC 8.751731
SYP 110.704564
SZL 16.89758
THB 32.614999
TJS 9.516761
TMT 3.5
TND 2.94356
TOP 2.40776
TRY 44.609335
TTD 6.786733
TWD 31.964992
TZS 2600.000351
UAH 43.466672
UGX 3756.059557
UYU 40.563702
UZS 12202.216066
VES 473.467203
VND 26334
VUV 119.244946
WST 2.76629
XAF 567.817525
XAG 0.013862
XAU 0.000215
XCD 2.70255
XCG 1.802639
XDR 0.706253
XOF 567.827355
XPF 103.237535
YER 238.593437
ZAR 16.890598
ZMK 9001.198093
ZMW 19.378741
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -63.3900

    5629.47

    -1.13%

  • SDAX

    -152.7200

    16571.35

    -0.92%

  • TecDAX

    -40.7800

    3427.13

    -1.19%

  • Goldpreis

    -9.2000

    4675.5

    -0.2%

  • MDAX

    -160.0300

    28756.23

    -0.56%

  • DAX

    -235.7300

    22932.35

    -1.03%

  • EUR/USD

    0.0029

    1.1575

    +0.25%

BSW entscheidet bei Bundesparteitag in Magdeburg über Nachfolge von Wagenknecht
BSW entscheidet bei Bundesparteitag in Magdeburg über Nachfolge von Wagenknecht / Foto: © AFP

BSW entscheidet bei Bundesparteitag in Magdeburg über Nachfolge von Wagenknecht

Neuer Name und neue Führung - das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) will bei seinem dritten Bundesparteitag grundlegende Beschlüsse treffen. Es stünden "wichtige Entscheidungen für unsere immer noch junge Partei an", sagte Generalsekretär Christian Leye am Samstag in Magdeburg zu Beginn des zweitägigen Kongresses. Parteigründerin Sahra Wagenknecht kandidiert nicht mehr für den Parteivorsitz, ihr nachfolgen soll der EU-Abgeordnete Fabio de Masi.

Textgröße:

Wagenknecht will sich stattdessen als Vorsitzende einer neuen Grundwertekommission um die Schärfung des inhaltlichen Profils der Partei kümmern. Ko-Parteichefin Amira Mohamed Ali soll ihr Amt behalten. Über die neue BSW-Führung wollen die rund 660 Delegierten noch am Nachmittag abstimmen, ebenso über einen neuen Namen für die Partei. Heißen soll diese künftig Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft.

Die Delegierten debattierten am Vormittag über den Leitantrag der Partei. Darin wird die Bundesregierung für eine "wahnwitzige Hochrüstung" und ihre Wehrdienst-Pläne kritisiert, zudem wird ein Ende der militärischen Unterstützung für die Ukraine und der Bezug von russischem Gas aus Russland gefordert.

Dies betonte auch BSW-Chefin Mohamed Ali in ihrer Rede: "Natürlich müssen wir unsere Energie da kaufen, wo sie am billigsten ist - und das ist nun mal Russland." Auch die USA kauften Rohstoffe aus Russland. "Schluss mit diesen Doppelstandards", rief die Politikerin den Delegierten zu.

Weitere Forderungen sind die Rücknahme des sogenannten Verbrenner-Aus', die Abschaffung des CO2-Preises und die Einführung eines bundesweiten Mietendeckels. Als Ziel gibt die Partei in ihrem Leitantrag für 2026 aus, "mindestens in allen ostdeutschen Landtage" vertreten zu sein. Gewählt wird im kommenden Jahr unter anderem in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Das BSW ist aktuell im Europaparlament, mehreren Landesparlamenten und zwei Landesregierungen vertreten. Den Bundestagseinzug verpasste das Bündnis im Februar allerdings äußerst knapp: Mit 4,981 Prozent der Zweitstimmen scheiterte es an der Fünf-Prozent-Hürde - es fehlten lediglich 9529 Stimmen.

Die Partei fordert eine Neuauszählung der Wahl, erlitt dabei jedoch am Donnerstag einen Rückschlag: Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestags lehnte einen entsprechenden Antrag des BSW ab. Mohamed Ali kritisierte dies in ihrer Parteitagsrede scharf: "Unsere Gegner tun alles, um uns klein zu kriegen", betonte sie.

Die Entscheidung zeige, "welche Angst das politische Berlin vor uns hat". Die Parteichefin warf dem Ausschuss vor, um jeden Preis verhindern zu wollen, dass Abgeordnete ihre Mandate und die Regierungskoalition ihre Mehrheit verlören.

"Jetzt geht es nach Karlsruhe", kündigte Mohamed Ali eine Klage vor dem dortigen Bundesverfassungsgericht gegen die verweigerte Neuauszählung an. Über die Beschlussempfehlung des Ausschusses muss erst noch das Plenum des Parlaments entscheiden, dies ist für den 18. Dezember geplant. Anschließend könnte das BSW dagegen klagen.

Mohamed Ali sieht das BSW aktuell in "schwierigen Zeiten". Es müssten deshalb auch unbequeme Wahrheiten ausgesprochen werden. So habe die Partei Menschen mit ihrer restriktiven Aufnahmepolitik vor den Kopf gestoßen. Die Parteichefin kündigte eine leichtere Aufnahme von neuen Mitgliedern an. "Wir wolle eine Kultur der Offenheit, keine geschlossen Türen", sagte sie. Aktuell hat die Partei demnach rund 11.200 Mitglieder.

Geplant sind am Samstag noch Wahlen von neuen stellvertretenden Parteivorsitzenden sowie eines neuen Generalsekretärs - der ehemalige Fußballmanager Oliver Ruhnert soll hier Christian Leye ablösen. Zudem will Parteigründerin Wagenknecht sprechen. Am Sonntag soll über Anträge abgestimmt werden.

C.Rojas--TFWP