The Fort Worth Press - Ukraine und Europäer sehen Fortschritte bei Gesprächen über 28-Punkte-Plan der USA

USD -
AED 3.672504
AFN 65.503991
ALL 81.893517
AMD 377.703986
ANG 1.79008
AOA 917.000367
ARS 1431.463704
AUD 1.424075
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.658906
BBD 2.014216
BDT 122.30167
BGN 1.67937
BHD 0.377004
BIF 2963.603824
BMD 1
BND 1.273484
BOB 6.910269
BRL 5.23885
BSD 1.000025
BTN 90.583306
BWP 13.239523
BYN 2.873016
BYR 19600
BZD 2.011247
CAD 1.36432
CDF 2230.000362
CHF 0.775404
CLF 0.021785
CLP 860.180396
CNY 6.93805
CNH 6.93014
COP 3691.11
CRC 495.76963
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.526553
CZK 20.49104
DJF 177.720393
DKK 6.318604
DOP 63.114413
DZD 129.915817
EGP 46.860804
ERN 15
ETB 155.46494
EUR 0.84612
FJD 2.209504
FKP 0.738005
GBP 0.734505
GEL 2.69504
GGP 0.738005
GHS 10.990102
GIP 0.738005
GMD 73.000355
GNF 8778.001137
GTQ 7.670255
GYD 209.225001
HKD 7.81355
HNL 26.416279
HRK 6.375104
HTG 131.004182
HUF 319.673504
IDR 16847.65
ILS 3.110675
IMP 0.738005
INR 90.60355
IQD 1310.041816
IRR 42125.000158
ISK 122.690386
JEP 0.738005
JMD 156.517978
JOD 0.70904
JPY 157.06304
KES 129.004623
KGS 87.450384
KHR 4035.7261
KMF 419.00035
KPW 900.002243
KRW 1462.730383
KWD 0.30717
KYD 0.833355
KZT 494.785725
LAK 21489.944613
LBP 89557.410282
LKR 309.387392
LRD 188.003087
LSL 16.133574
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.332646
MAD 9.180641
MDL 17.050476
MGA 4439.468349
MKD 52.169828
MMK 2100.00747
MNT 3580.70414
MOP 8.047618
MRU 39.542143
MUR 46.060378
MVR 15.450378
MWK 1734.055998
MXN 17.260975
MYR 3.947504
MZN 63.750377
NAD 16.133574
NGN 1367.390377
NIO 36.803155
NOK 9.658735
NPR 144.932675
NZD 1.659792
OMR 0.384466
PAB 1.000025
PEN 3.364787
PGK 4.288489
PHP 58.458038
PKR 279.633919
PLN 3.568365
PYG 6607.462446
QAR 3.645108
RON 4.308404
RSD 99.305038
RUB 77.002259
RWF 1459.579124
SAR 3.750159
SBD 8.058149
SCR 13.731545
SDG 601.503676
SEK 9.004245
SGD 1.271104
SHP 0.750259
SLE 24.450371
SLL 20969.499267
SOS 570.497977
SRD 37.818038
STD 20697.981008
STN 20.780851
SVC 8.750011
SYP 11059.574895
SZL 16.130113
THB 31.539504
TJS 9.370298
TMT 3.505
TND 2.900328
TOP 2.40776
TRY 43.592904
TTD 6.771984
TWD 31.613038
TZS 2575.000335
UAH 42.955257
UGX 3558.190624
UYU 38.652875
UZS 12280.366935
VES 377.985125
VND 25950
VUV 119.988021
WST 2.726314
XAF 556.381418
XAG 0.012857
XAU 0.000201
XCD 2.70255
XCG 1.802328
XDR 0.692248
XOF 556.381418
XPF 101.156094
YER 238.403589
ZAR 16.024104
ZMK 9001.203584
ZMW 18.62558
ZWL 321.999592
  • SDAX

    15.2500

    17893.72

    +0.09%

  • TecDAX

    -8.4500

    3619.6

    -0.23%

  • MDAX

    228.3200

    31662.83

    +0.72%

  • Goldpreis

    84.1000

    4973.6

    +1.69%

  • DAX

    230.4000

    24721.46

    +0.93%

  • Euro STOXX 50

    72.7000

    5998.4

    +1.21%

  • EUR/USD

    0.0039

    1.1825

    +0.33%

Ukraine und Europäer sehen Fortschritte bei Gesprächen über 28-Punkte-Plan der USA
Ukraine und Europäer sehen Fortschritte bei Gesprächen über 28-Punkte-Plan der USA / Foto: © POOL/AFP

Ukraine und Europäer sehen Fortschritte bei Gesprächen über 28-Punkte-Plan der USA

Nach den Genfer Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Krieges haben Kiew und seine europäischen Partner von Fortschritten bei den Verhandlungen gesprochen, sehen aber noch viel Arbeit vor sich. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach am Montag von "wichtigen Schritten, aber für einen echten Frieden braucht es mehr, viel mehr". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßte das "Zwischenergebnis" von Genf, rechnete allerdings nicht mit einem Durchbruch noch diese Woche. Unter Verweis auf ukrainische und europäische Interessen warnte er vor einseitigen territorialen Zugeständnissen an Russland.

Textgröße:

Delegationen der USA, der Ukraine und mehrerer europäischer Staaten, darunter Deutschland, hatten am Sonntag in Genf Verhandlungen über den vor wenigen Tagen von den USA vorgelegten 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs geführt. Die ursprüngliche Fassung des Plans verlangte von der Ukraine schmerzhafte Zugeständnisse wie die Abtretung großer, teils noch nicht einmal von Russland eroberter Gebiete in der Ostukraine an Moskau, eine Begrenzung der Truppenstärke und den Verzicht auf einen Nato-Beitritt. Der Ursprungsplan kam damit Moskau in zentralen Forderungen weit entgegen.

Die Ukraine und ihre Verbündeten drangen in Genf daher auf eine Überarbeitung des US-Plans. Bei den mit den USA abgestimmten Schritten sei es "uns gelungen, äußerst sensible Punkte zu wahren", sagte Selenskyj am Montag bei einer virtuellen Konferenz in Schweden. Dazu zählten "die vollständige Freilassung aller ukrainischen Kriegsgefangenen und Zivilisten im Zuge der 'Alle-für-Alle'-Regelung sowie die vollständige Rückkehr der von Russland entführten ukrainischen Kinder".

Zugleich betonte er, dass noch "viel mehr" bei den Verhandlungen nötig sei. Denn der russische Präsident Wladimir Putin strebe die "rechtliche Anerkennung dessen an, was er gestohlen hat".

Auch Bundeskanzler Merz betonte, "dass die Ukraine nicht zu einseitigen territorialen Konzessionen gezwungen werden darf". Das sei das gemeinsame Interesse der Ukraine und der Europäer, sagte er nach einem informellen Rat der EU-Staats- und Regierungschefs in Angola, bei dem über die Ergebnisse der Ukraine-Gespräche in Genf beraten wurde. Zudem müsse sich die Ukraine "auch in Zukunft wirksam gegen Aggressionen zur Wehr setzen können, und dazu braucht sie starke Streitkräfte und belastbare Sicherheitsgarantien der Partner". Der nächste Schritt sei nun: "Russland muss an den Tisch."

Der 28-Punkte-Plan der US-Regierung habe "eine neue Dynamik" in den langwierigen Prozess gebracht, sagte Merz. "Dieses Papier ist jetzt in wesentlichen Teilen modifiziert worden". Die entscheidende Bewegung müsse aber "jetzt von Russland aus kommen". Er rechne "nicht damit, dass es in dieser Woche zu einem Durchbruch kommt".

Ähnlich wie Merz betonte auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), es dürften "nicht über die Köpfe der Europäer und der Ukrainer hinweg" Vereinbarungen getroffen werden. Er sagte zudem im Deutschlandfunk mit Blick auf die Genfer Gespräche, es sei "ein entscheidender Erfolg", dass alle Fragen, "die Europa betreffen und auch die Nato betreffen", aus dem von den USA vorgelegten Plan "entfernt worden" seien.

Nach den Verhandlungen über Änderungen an dem 28-Punkte-Plan hatte sich US-Außenminister Marco Rubio am Sonntag "sehr optimistisch" geäußert, dass "sehr bald" eine Einigung erzielt werden könne. Er glaube, dass US-Präsident Donald Trump "sehr zufrieden" sei über die in Genf erreichten Fortschritte.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zufolge wurde Moskau noch nicht über die Ergebnisse der Genfer Gespräche informiert. Er wisse, dass "Änderungen" an dem Plan vorgenommen worden seien. Moskau hatte die ursprüngliche Version des US-Plans begrüßt. "Wir werden warten", sagte Peskow am Montag.

Selenskyj erklärte seinerseits, die ukrainische Delegation befinde sich nun auf der Rückreise aus Genf. Er erwarte am Abend einen ausführlichen Bericht, schrieb er nach einem Telefonat mit Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Störe im Onlinedienst X. Darauf basierend werde Kiew "die nächsten Schritte und den Zeitplan festlegen". Für Dienstag ist ein virtuelles Treffen der sogenannten Koalition der Willigen, einer westlichen Unterstützergruppe der Ukraine, geplant.

Auch der britische Premierminister Keir Starmer begrüßte am Montag einen "bedeutenden Fortschritt". Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot erklärte bei X, es werde nun "weiter daran gearbeitet, die Voraussetzungen für einen Frieden zu schaffen, der die Souveränität der Ukraine respektiert und die Interessen und die Sicherheit Europas gewährleistet". Laut EU-Ratspräsident António Costa müssen nun noch einige Dinge geklärt werden, "aber die Richtung ist positiv".

W.Lane--TFWP