The Fort Worth Press - Vor Spitzentreffen zum Wehrdienst: Wehrbeauftragter mahnt Koalition zur Eile

USD -
AED 3.672501
AFN 64.00006
ALL 82.459567
AMD 376.320011
AOA 916.999912
ARS 1387.000328
AUD 1.422242
AWG 1.8
AZN 1.700244
BAM 1.671981
BBD 2.012823
BDT 122.815341
BHD 0.377462
BIF 2970.5
BMD 1
BND 1.273995
BOB 6.905365
BRL 5.100702
BSD 0.999316
BTN 92.260676
BWP 13.408103
BYN 2.916946
BYR 19600
BZD 2.009908
CAD 1.38545
CDF 2300.99984
CHF 0.79179
CLF 0.02281
CLP 897.729738
CNY 6.8301
CNH 6.836971
COP 3647.05
CRC 464.865789
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.850432
CZK 20.92605
DJF 177.720232
DKK 6.411705
DOP 60.649978
DZD 132.470986
EGP 53.241904
ERN 15
ETB 155.624997
EUR 0.85798
FJD 2.214901
FKP 0.755232
GBP 0.746965
GEL 2.685007
GGP 0.755232
GHS 11.015022
GIP 0.755232
GMD 73.00007
GNF 8779.999696
GTQ 7.645223
GYD 209.079369
HKD 7.83295
HNL 26.620439
HRK 6.462041
HTG 131.013289
HUF 323.342983
IDR 17015.15
ILS 3.08836
IMP 0.755232
INR 92.2827
IQD 1310
IRR 1315000.000203
ISK 123.390025
JEP 0.755232
JMD 157.315666
JOD 0.708965
JPY 158.734023
KES 129.399023
KGS 87.450299
KHR 4013.999549
KMF 424.496037
KPW 899.988897
KRW 1483.397158
KWD 0.30921
KYD 0.832781
KZT 477.797202
LAK 21962.501654
LBP 89550.000262
LKR 315.00748
LRD 184.201804
LSL 16.614985
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345004
MAD 9.305009
MDL 17.208704
MGA 4137.500254
MKD 52.868821
MMK 2100.006416
MNT 3571.582477
MOP 8.062591
MRU 40.087009
MUR 46.520124
MVR 15.459682
MWK 1737.000346
MXN 17.46145
MYR 3.984987
MZN 63.95985
NAD 16.609901
NGN 1378.97997
NIO 36.729947
NOK 9.58317
NPR 147.619434
NZD 1.71858
OMR 0.38449
PAB 0.999308
PEN 3.40375
PGK 4.310031
PHP 59.532055
PKR 279.000048
PLN 3.65087
PYG 6482.581748
QAR 3.646026
RON 4.370105
RSD 100.684987
RUB 78.547319
RWF 1460.5
SAR 3.752621
SBD 8.04851
SCR 14.880128
SDG 600.999697
SEK 9.330385
SGD 1.275375
SLE 24.650254
SOS 571.499242
SRD 37.553982
STD 20697.981008
STN 21.44
SVC 8.744604
SYP 110.549356
SZL 16.615035
THB 32.09942
TJS 9.498763
TMT 3.5
TND 2.892016
TRY 44.501894
TTD 6.778082
TWD 31.735403
TZS 2587.503915
UAH 43.307786
UGX 3697.197396
UYU 40.598418
UZS 12230.000204
VES 474.4169
VND 26332.5
VUV 119.420937
WST 2.770913
XAF 560.735672
XAG 0.0136
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.8011
XDR 0.698977
XOF 564.000179
XPF 102.549508
YER 238.575002
ZAR 16.445497
ZMK 9001.195399
ZMW 19.112505
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1669

    -0.01%

  • Euro STOXX 50

    280.1500

    5913.37

    +4.74%

  • MDAX

    1561.6200

    30295.08

    +5.15%

  • SDAX

    701.2300

    17234.96

    +4.07%

  • DAX

    1159.0400

    24080.63

    +4.81%

  • TecDAX

    169.9700

    3595.67

    +4.73%

  • Goldpreis

    -26.0000

    4751.2

    -0.55%

Vor Spitzentreffen zum Wehrdienst: Wehrbeauftragter mahnt Koalition zur Eile
Vor Spitzentreffen zum Wehrdienst: Wehrbeauftragter mahnt Koalition zur Eile / Foto: © AFP

Vor Spitzentreffen zum Wehrdienst: Wehrbeauftragter mahnt Koalition zur Eile

Im Streit um den Wehrdienst sucht Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwochabend mit Vertretern aus dem Bundestag einen Kompromiss. An dem Treffen sollen nach AFP-Informationen die Fraktionschefs von Union und SPD, Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch (SPD), sowie mehrere Fachpolitiker teilnehmen. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte (CDU), mahnte die Regierungskoalition zur Eile.

Textgröße:

Pistorius setzt in seinem Gesetzentwurf zum neuen Wehrdienst zunächst auf Freiwilligkeit, um Rekruten für die Bundeswehr zu gewinnen. Die Union hatte einen Automatismus in Richtung einer Wehrpflicht verlangt, wenn sich nicht genügend Freiwillige melden.

Fachpolitiker von CDU/CSU und SPD im Bundestag hatten deshalb Mitte Oktober einen Kompromissvorschlag ausgearbeitet. Demnach sollte ein Losverfahren bestimmen, wer zur verpflichtenden Musterung muss. Finden sich dabei nicht genügend Freiwillige, sollten gemäß dem Bedarf der Bundeswehr per weiterem Losverfahren ausgewählte Männer zum Wehrdienst verpflichtet werden.

Minister Pistorius hatte dies abgelehnt und eine offizielle Verkündung der Vereinbarung durch die Parlamentsvertreter gestoppt. Sein Gesetzesvorhaben sieht vor, dass ab Mitte 2027 gesamte Jahrgänge von 18-Jährigen gemustert werden sollten. Einen Zwang zum Dienst soll es aber nicht geben.

Seit Wochen verhandeln die Beteiligten nun über einen neuen Kompromiss. Pistorius sowie Spitzenvertreter von Union und SPD im Bundestag zeigten sich zuletzt zuversichtlich, dass dies bis Ende der Woche gelingen werde.

Das Treffen mit dem Minister soll dem Vernehmen nach nach der Bundestagsdebatte anlässlich des 70. Jahrestags der Gründung der Bundeswehr stattfinden. Sie endet gegen 18.30 Uhr. Teilnehmer der Runde sind nach Angaben aus Fraktionskreisen auch die Fachpolitiker Norbert Röttgen (CDU), Siemtje Möller und Falko Droßmann (beide SPD) sowie Thomas Erndl (CSU).

CSU-Chef Markus Söder meldete sich vor dem Treffen über den Online-Dienst X mit der Forderung nach der Rückkehr zur Wehrpflicht zu Wort: "In Zeiten wachsender Bedrohungen brauchen wir wieder mehr Einsatz für unser Land", schrieb er. "An einer Rückkehr zur Wehrpflicht führt kein Weg vorbei - Freiwilligkeit allein reicht nicht mehr aus."

"Die Erwartungshaltung in der Truppe und der gesamten Gesellschaft ist groß", mahnte der Wehrbeauftragte Otte der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Eine Einigung spätestens im Koalitionsausschuss am Donnerstag halte er für zwingend notwendig. "Mehr Zeit sollte nicht verstreichen, damit das Gesetz Anfang Dezember vom Bundestag verabschiedet werden kann."

Otte warb gleichzeitig für einen positiven Umgang mit der geplanten Musterung. Ähnlich wie in Schweden sollte diese auch in Deutschland als Service angeboten werden, "quasi als kostenfreier staatlicher Fitnesstest", sagte er der "Rheinischen Post". "Denn die körperliche Untersuchung kann auch durchaus ein Beitrag zur öffentlichen Gesundheitsfürsorge sein".

Angesichts der Bedrohung durch Russland und neuer Nato-Vorgaben für Truppenstärken muss Deutschland das Personal der Bundeswehr in den kommenden Jahren deutlich aufstocken. Pistorius plant eine Erhöhung von derzeit 182.000 auf rund 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten. Hinzukommen sollen 200.000 Reservistinnen und Reservisten.

K.Ibarra--TFWP