The Fort Worth Press - Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon

USD -
AED 3.672497
AFN 64.000229
ALL 82.022626
AMD 376.059682
AOA 916.999824
ARS 1387.3213
AUD 1.417203
AWG 1.8
AZN 1.710419
BAM 1.673634
BBD 2.011587
BDT 122.694347
BHD 0.377368
BIF 2968.547431
BMD 1
BND 1.273934
BOB 6.90148
BRL 5.118702
BSD 0.998734
BTN 92.490362
BWP 13.45308
BYN 2.900908
BYR 19600
BZD 2.008703
CAD 1.38313
CDF 2301.000267
CHF 0.790895
CLF 0.022795
CLP 897.079922
CNY 6.83625
CNH 6.83852
COP 3650.02
CRC 464.322236
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.357302
CZK 20.88165
DJF 177.856886
DKK 6.39862
DOP 60.568979
DZD 132.382047
EGP 53.092295
ERN 15
ETB 155.954748
EUR 0.85625
FJD 2.235698
FKP 0.744078
GBP 0.745823
GEL 2.685027
GGP 0.744078
GHS 11.006427
GIP 0.744078
GMD 72.99983
GNF 8763.627651
GTQ 7.640832
GYD 208.952669
HKD 7.834805
HNL 26.522788
HRK 6.450598
HTG 130.987476
HUF 323.238982
IDR 17086.75
ILS 3.067404
IMP 0.744078
INR 92.45655
IQD 1308.425611
IRR 1315000.000076
ISK 122.789862
JEP 0.744078
JMD 157.9096
JOD 0.708972
JPY 159.244038
KES 129.25015
KGS 87.448501
KHR 3993.718899
KMF 424.487821
KPW 899.95413
KRW 1481.325034
KWD 0.30908
KYD 0.832292
KZT 476.261788
LAK 22021.598864
LBP 89447.998186
LKR 315.134608
LRD 183.772405
LSL 16.459121
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.350442
MAD 9.304718
MDL 17.248506
MGA 4172.585531
MKD 52.749575
MMK 2099.780124
MNT 3575.250437
MOP 8.059525
MRU 39.641274
MUR 46.580385
MVR 15.460217
MWK 1731.845488
MXN 17.41235
MYR 3.983029
MZN 63.960554
NAD 16.459121
NGN 1362.670277
NIO 36.754009
NOK 9.509255
NPR 147.983022
NZD 1.71129
OMR 0.384498
PAB 0.998725
PEN 3.380641
PGK 4.323196
PHP 59.878994
PKR 278.577675
PLN 3.64128
PYG 6452.275411
QAR 3.651323
RON 4.3601
RSD 100.481039
RUB 77.628967
RWF 1462.201989
SAR 3.752702
SBD 8.04851
SCR 15.178147
SDG 601.00029
SEK 9.33666
SGD 1.274703
SLE 24.65032
SOS 570.778209
SRD 37.575506
STD 20697.981008
STN 20.965616
SVC 8.738811
SYP 110.553826
SZL 16.460148
THB 32.110491
TJS 9.503158
TMT 3.5
TND 2.912484
TRY 44.58029
TTD 6.774889
TWD 31.772497
TZS 2595.000306
UAH 43.381882
UGX 3680.503855
UYU 40.536031
UZS 12184.87395
VES 474.416904
VND 26325
VUV 119.534712
WST 2.769292
XAF 561.328279
XAG 0.013395
XAU 0.00021
XCD 2.70255
XCG 1.800048
XDR 0.698112
XOF 561.328279
XPF 102.054176
YER 238.575032
ZAR 16.474265
ZMK 9001.200029
ZMW 19.051327
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    36.2000

    4813.4

    +0.75%

  • MDAX

    -242.7200

    30052.36

    -0.81%

  • SDAX

    -201.3900

    17033.57

    -1.18%

  • Euro STOXX 50

    -17.0800

    5896.29

    -0.29%

  • DAX

    -273.6400

    23806.99

    -1.15%

  • TecDAX

    -78.7500

    3516.92

    -2.24%

  • EUR/USD

    0.0045

    1.1715

    +0.38%

Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon
Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon / Foto: © AFP

Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon

Israel hat der Hisbollah einen Wiederaufbau ihres Waffenarsenals vorgeworfen und mit einer weiteren Verstärkung seiner Angriffe auf die pro-iranische Miliz im Südlibanon gedroht. Israel werde sein "Recht auf Selbstverteidigung gemäß den Bedingungen der Waffenruhe ausüben", sagte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Sonntag. Am Vortag waren nach libanesischen Angaben vier Menschen bei einem israelischen Angriff auf ein Auto getötet worden. Laut der israelischen Armee gehörten die Getöteten der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan an.

Textgröße:

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministerium ereignete sich der Angriff in der südlibanesischen Region Nabatije. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, dass das Auto von einer israelischen Rakete getroffen worden sei.

Die israelischen Streitkräfte bestätigten den Angriff und erklärten, dabei seien vier Radwan-Mitglieder getötet worden. Einer von ihnen sei an "Waffentransfers und Bemühungen zur Wiederherstellung der terroristischen Infrastruktur der Hisbollah im Südlibanon beteiligt" gewesen. Die "Aktivitäten der Terroristen stellten eine Bedrohung für den Staat Israel und seine Zivilbevölkerung dar", betonte die israelische Armee.

Am Sonntag versammelten sich hunderte Menschen in der Stadt Nabatije beim Begräbnis der getöteten Hisbollah-Mitglieder, wie ein anwesender Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Zwischen Israel und der Hisbollah gilt eigentlich seit Ende November 2024 eine Waffenruhe. Beide Seiten werfen sich jedoch gegenseitig immer wieder vor, dagegen zu verstoßen.

Zuletzt hatte die israelische Armee, die weiterhin Truppen in fünf Gebieten im Südlibanon stationiert hat, ihre Angriffe im Libanon verstärkt. Die Ziele sind nach ihren Angaben stets Mitglieder und Stellungen der vom Iran unterstützten Miliz. Israel macht die Entwaffnung der Hisbollah zur Bedingung für ein Ende seiner Angriffe.

Netanjahu wirft der Hisbollah jedoch vor, sich "wieder zu bewaffnen". Israel erwarte von der libanesischen Regierung, "dass sie ihrer Verpflichtung nachkommt, die Hisbollah zu entwaffnen", sagte er am Sonntag bei einer Kabinettssitzung. "Wir werden nicht zulassen, dass der Libanon zu einer neuen Front gegen uns wird, und wir werden entsprechend handeln", warnte Netanjahu nach Angaben seines Büros.

Auch der israelische Verteidigungsminister Israel Katz drohte mit einer Verstärkung der Angriffe auf Hisbollah-Ziele. "Die Verpflichtung der libanesischen Regierung zur Entwaffnung und Vertreibung der Hisbollah aus dem Südlibanon muss vollständig eingehalten werden", erklärte er. Die Miliz spiele "mit dem Feuer".

Dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun warf Katz vor, zögerlich gegen die im Libanon einflussreiche Hisbollah vorzugehen. Katz betonte, Israel werde "keine Bedrohung für die Bewohner unseres Nordens zulassen".

Tausende israelische Bewohner nahe der Grenze zum Libanon hatten ihre Häuser verlassen müssen, als nach dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen im Oktober 2023 die Hisbollah mit regelmäßigen Raketenangriffen aus dem Libanon eine zweite Front gegen Israel eröffnet hatte. Die israelische Armee reagierte mit massiven Luftangriffen auf Ziele im Libanon und später mit einer Bodenoffensive.

Der Gaza-Krieg war durch den Überfall der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und ihrer Verbündeten auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden. Am vergangenen 10. Oktober war dann ein von US-Präsident Donald Trump vermitteltes Waffenruhe-Abkommen zwischen Israel und der Hamas in Kraft getreten.

Bei einem Treffen mit Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Freitag in Beirut warf der libanesische Präsident Aoun Israel vor, mit seinen anhaltenden Angriffen im Libanon die Lage anzuheizen. Wadephul nannte seinerseits die Entwaffnung der Hisbollah eine "Mammutaufgabe". Sie sei die Voraussetzung dafür, "dass dieser Staat Stabilität erfährt und dass es auch keine weiteren Konflikte mit Israel gibt", das berechtigte Sicherheitsinteressen habe.

Auf Druck der USA und aus Furcht vor israelischen Militäreinsätzen im Libanon hatte die Regierung in Beirut die Armee im August angewiesen, einen Plan auszuarbeiten, um die Hisbollah in Gebieten nahe der israelischen Grenze bis Jahresende zu entwaffnen. Mitte September kündigte Außenminister Jussef Raggi an, dass die libanesische Armee die Hisbollah binnen drei Monaten vollständig entwaffnen werde. Die Miliz lehnt dies ab.

Der Schlüssel zur Entspannung könnten aus Sicht des US-Sondergesandten Tom Barrack direkte Gespräche zwischen dem Libanon und Israel sein. "Die Gespräche müssen mit Israel geführt werden. Sie müssen einfach mit Israel geführt werden. Israel ist bereit", sagte er am Samstag am Rande einer Sicherheitskonferenz in Bahrain.

T.Harrison--TFWP