The Fort Worth Press - Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon

USD -
AED 3.6725
AFN 64.999454
ALL 81.216919
AMD 362.051328
ANG 1.789785
AOA 916.999838
ARS 1522.745168
AUD 1.435421
AWG 1.80125
AZN 1.70432
BAM 1.739803
BBD 2.01708
BDT 123.195303
BGN 1.747831
BHD 0.378775
BIF 2997.464751
BMD 1
BND 1.281146
BOB 11.69239
BRL 5.065098
BSD 1.001468
BTN 95.050483
BWP 13.720589
BYN 3.015879
BYR 19600
BZD 2.014233
CAD 1.412065
CDF 2313.468877
CHF 0.825695
CLF 0.024881
CLP 979.255437
CNY 6.691205
CNH 6.68528
COP 3173.953654
CRC 455.099408
CUC 1
CUP 24.035938
CVE 98.087444
CZK 21.756002
DJF 178.33919
DKK 6.683675
DOP 61.433083
DZD 133.824668
EGP 53.792394
ERN 15
ETB 163.585998
EUR 0.894175
FJD 2.26765
FKP 0.750253
GBP 0.75131
GEL 2.589642
GGP 0.750253
GHS 11.695058
GIP 0.750253
GMD 73.458051
GNF 8810.21216
GTQ 7.652004
GYD 209.527198
HKD 7.847875
HNL 26.885202
HRK 6.703794
HTG 131.147978
HUF 324.970499
IDR 18053
ILS 3.09465
IMP 0.750253
INR 94.965495
IQD 1518.213762
IRR 1795877.499323
ISK 121.179731
JEP 0.750253
JMD 159.195837
JOD 0.708991
JPY 157.902199
KES 130.098296
KGS 87.449944
KHR 4070.631144
KMF 440.000123
KPW 899.999961
KRW 1334.739814
KWD 0.31082
KYD 0.834586
KZT 453.195748
LAK 22534.359294
LBP 89683.40524
LKR 331.690611
LRD 170.751234
LSL 16.462394
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.431526
MAD 9.729662
MDL 17.966464
MGA 4507.405595
MKD 54.836988
MMK 2100.071343
MNT 3596.488264
MOP 8.096339
MRU 40.037362
MUR 47.229668
MVR 15.459767
MWK 1736.600987
MXN 18.472665
MYR 4.083204
MZN 63.899361
NAD 16.462394
NGN 1331.210065
NIO 36.854512
NOK 9.46656
NPR 152.081128
NZD 1.767941
OMR 0.382413
PAB 1.001468
PEN 3.444825
PGK 4.547436
PHP 62.985968
PKR 277.237468
PLN 3.907535
PYG 5719.877241
QAR 3.660721
RON 4.730601
RSD 104.461148
RUB 84.54834
RWF 1478.183516
SAR 3.752837
SBD 8.064647
SCR 13.905529
SDG 601.498789
SEK 9.95633
SGD 1.280497
SHP 0.754745
SLE 24.679936
SLL 20969.504398
SOS 572.343548
SRD 37.794501
STD 20697.981008
STN 21.794245
SVC 8.763065
SYP 13001.999685
SZL 16.455989
THB 33.444981
TJS 9.228751
TMT 3.51
TND 2.98768
TOP 2.40776
TRY 49.526505
TTD 6.798915
TWD 32.4536
TZS 2646.44398
UAH 44.920874
UGX 4136.458658
UYU 40.314905
UZS 12073.121914
VES 878.910602
VND 25894.5
VUV 119.385856
WST 2.787824
XAF 586.54035
XAG 0.017551
XAU 0.000240063761
XCD 2.70255
XCG 1.804919
XDR 0.707052
XOF 586.54035
XPF 106.089045
YER 236.149507
ZAR 16.49995
ZMK 9001.201083
ZMW 20.049815
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.085747
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon
Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon / Foto: © AFP

Israel droht mit weiterer Verstärkung seiner Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon

Israel hat der Hisbollah einen Wiederaufbau ihres Waffenarsenals vorgeworfen und mit einer weiteren Verstärkung seiner Angriffe auf die pro-iranische Miliz im Südlibanon gedroht. Israel werde sein "Recht auf Selbstverteidigung gemäß den Bedingungen der Waffenruhe ausüben", sagte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Sonntag. Am Vortag waren nach libanesischen Angaben vier Menschen bei einem israelischen Angriff auf ein Auto getötet worden. Laut der israelischen Armee gehörten die Getöteten der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan an.

Textgröße:

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministerium ereignete sich der Angriff in der südlibanesischen Region Nabatije. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, dass das Auto von einer israelischen Rakete getroffen worden sei.

Die israelischen Streitkräfte bestätigten den Angriff und erklärten, dabei seien vier Radwan-Mitglieder getötet worden. Einer von ihnen sei an "Waffentransfers und Bemühungen zur Wiederherstellung der terroristischen Infrastruktur der Hisbollah im Südlibanon beteiligt" gewesen. Die "Aktivitäten der Terroristen stellten eine Bedrohung für den Staat Israel und seine Zivilbevölkerung dar", betonte die israelische Armee.

Am Sonntag versammelten sich hunderte Menschen in der Stadt Nabatije beim Begräbnis der getöteten Hisbollah-Mitglieder, wie ein anwesender Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Zwischen Israel und der Hisbollah gilt eigentlich seit Ende November 2024 eine Waffenruhe. Beide Seiten werfen sich jedoch gegenseitig immer wieder vor, dagegen zu verstoßen.

Zuletzt hatte die israelische Armee, die weiterhin Truppen in fünf Gebieten im Südlibanon stationiert hat, ihre Angriffe im Libanon verstärkt. Die Ziele sind nach ihren Angaben stets Mitglieder und Stellungen der vom Iran unterstützten Miliz. Israel macht die Entwaffnung der Hisbollah zur Bedingung für ein Ende seiner Angriffe.

Netanjahu wirft der Hisbollah jedoch vor, sich "wieder zu bewaffnen". Israel erwarte von der libanesischen Regierung, "dass sie ihrer Verpflichtung nachkommt, die Hisbollah zu entwaffnen", sagte er am Sonntag bei einer Kabinettssitzung. "Wir werden nicht zulassen, dass der Libanon zu einer neuen Front gegen uns wird, und wir werden entsprechend handeln", warnte Netanjahu nach Angaben seines Büros.

Auch der israelische Verteidigungsminister Israel Katz drohte mit einer Verstärkung der Angriffe auf Hisbollah-Ziele. "Die Verpflichtung der libanesischen Regierung zur Entwaffnung und Vertreibung der Hisbollah aus dem Südlibanon muss vollständig eingehalten werden", erklärte er. Die Miliz spiele "mit dem Feuer".

Dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun warf Katz vor, zögerlich gegen die im Libanon einflussreiche Hisbollah vorzugehen. Katz betonte, Israel werde "keine Bedrohung für die Bewohner unseres Nordens zulassen".

Tausende israelische Bewohner nahe der Grenze zum Libanon hatten ihre Häuser verlassen müssen, als nach dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen im Oktober 2023 die Hisbollah mit regelmäßigen Raketenangriffen aus dem Libanon eine zweite Front gegen Israel eröffnet hatte. Die israelische Armee reagierte mit massiven Luftangriffen auf Ziele im Libanon und später mit einer Bodenoffensive.

Der Gaza-Krieg war durch den Überfall der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und ihrer Verbündeten auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden. Am vergangenen 10. Oktober war dann ein von US-Präsident Donald Trump vermitteltes Waffenruhe-Abkommen zwischen Israel und der Hamas in Kraft getreten.

Bei einem Treffen mit Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Freitag in Beirut warf der libanesische Präsident Aoun Israel vor, mit seinen anhaltenden Angriffen im Libanon die Lage anzuheizen. Wadephul nannte seinerseits die Entwaffnung der Hisbollah eine "Mammutaufgabe". Sie sei die Voraussetzung dafür, "dass dieser Staat Stabilität erfährt und dass es auch keine weiteren Konflikte mit Israel gibt", das berechtigte Sicherheitsinteressen habe.

Auf Druck der USA und aus Furcht vor israelischen Militäreinsätzen im Libanon hatte die Regierung in Beirut die Armee im August angewiesen, einen Plan auszuarbeiten, um die Hisbollah in Gebieten nahe der israelischen Grenze bis Jahresende zu entwaffnen. Mitte September kündigte Außenminister Jussef Raggi an, dass die libanesische Armee die Hisbollah binnen drei Monaten vollständig entwaffnen werde. Die Miliz lehnt dies ab.

Der Schlüssel zur Entspannung könnten aus Sicht des US-Sondergesandten Tom Barrack direkte Gespräche zwischen dem Libanon und Israel sein. "Die Gespräche müssen mit Israel geführt werden. Sie müssen einfach mit Israel geführt werden. Israel ist bereit", sagte er am Samstag am Rande einer Sicherheitskonferenz in Bahrain.

T.Harrison--TFWP