The Fort Worth Press - Chef von Mitte-Partei D66 erklärt sich in Niederlanden zum Wahlsieger

USD -
AED 3.672499
AFN 64.999746
ALL 81.216919
AMD 362.051328
ANG 1.789785
AOA 916.999737
ARS 1517.025022
AUD 1.434701
AWG 1.80125
AZN 1.674966
BAM 1.739803
BBD 2.01708
BDT 123.195303
BGN 1.747831
BHD 0.378775
BIF 2997.464751
BMD 1
BND 1.281146
BOB 11.69239
BRL 5.065102
BSD 1.001468
BTN 95.050483
BWP 13.720589
BYN 3.015879
BYR 19600
BZD 2.014233
CAD 1.411995
CDF 2313.500625
CHF 0.82387
CLF 0.024881
CLP 979.260336
CNY 6.691203
CNH 6.684399
COP 3176.37
CRC 455.099408
CUC 1
CUP 24.035938
CVE 98.087444
CZK 21.6652
DJF 178.33919
DKK 6.657165
DOP 61.433083
DZD 133.824668
EGP 53.606297
ERN 15
ETB 163.585998
EUR 0.89045
FJD 2.26765
FKP 0.750253
GBP 0.749985
GEL 2.590156
GGP 0.750253
GHS 11.695058
GIP 0.750253
GMD 73.495888
GNF 8810.21216
GTQ 7.652004
GYD 209.527198
HKD 7.847655
HNL 26.885202
HRK 6.710984
HTG 131.147978
HUF 323.428498
IDR 18054
ILS 3.09465
IMP 0.750253
INR 94.97855
IQD 1518.213762
IRR 1795877.503759
ISK 121.290065
JEP 0.750253
JMD 159.195837
JOD 0.709042
JPY 157.823499
KES 130.019783
KGS 87.449637
KHR 4070.631144
KMF 440.000081
KPW 899.999961
KRW 1334.74007
KWD 0.31082
KYD 0.834586
KZT 453.195748
LAK 22534.359294
LBP 89683.40524
LKR 331.690611
LRD 170.751234
LSL 16.462394
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.431526
MAD 9.729662
MDL 17.966464
MGA 4507.405595
MKD 54.836988
MMK 2100.071343
MNT 3596.488264
MOP 8.096339
MRU 40.037362
MUR 47.220273
MVR 15.45965
MWK 1736.600987
MXN 18.44911
MYR 4.081095
MZN 63.896031
NAD 16.462394
NGN 1333.36012
NIO 36.854512
NOK 9.432155
NPR 152.081128
NZD 1.766941
OMR 0.382413
PAB 1.001468
PEN 3.444825
PGK 4.547436
PHP 62.975027
PKR 277.237468
PLN 3.892639
PYG 5719.877241
QAR 3.660721
RON 4.744401
RSD 104.461148
RUB 84.217087
RWF 1478.183516
SAR 3.752837
SBD 8.064647
SCR 13.905529
SDG 601.501313
SEK 9.910345
SGD 1.279395
SHP 0.754745
SLE 24.679966
SLL 20969.504398
SOS 572.343548
SRD 37.794499
STD 20697.981008
STN 21.794245
SVC 8.763065
SYP 13001.999685
SZL 16.455989
THB 33.440221
TJS 9.228751
TMT 3.51
TND 2.98768
TOP 2.40776
TRY 49.52654
TTD 6.798915
TWD 32.401963
TZS 2639.950505
UAH 44.920874
UGX 4136.458658
UYU 40.314905
UZS 12073.121914
VES 878.910597
VND 25894.5
VUV 119.385856
WST 2.787824
XAF 584.096748
XAG 0.017412
XAU 0.000239026302
XCD 2.70255
XCG 1.804919
XDR 0.707052
XOF 584.096748
XPF 106.089045
YER 236.149865
ZAR 16.459465
ZMK 9001.199117
ZMW 20.049815
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.083087
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Chef von Mitte-Partei D66 erklärt sich in Niederlanden zum Wahlsieger
Chef von Mitte-Partei D66 erklärt sich in Niederlanden zum Wahlsieger / Foto: © AFP

Chef von Mitte-Partei D66 erklärt sich in Niederlanden zum Wahlsieger

Zwei Tage nach der Parlamentswahl in den Niederlanden hat sich der Chef der sozialliberalen Mitte-Partei D66 zum Wahlsieger erklärt. "Die Menschen in den Niederlanden wollen, dass wir uns an die Arbeit machen", sagte D66-Chef Rob Jetten am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte die niederländische Agentur ANP berichtet, die D66 liege angesichts der Teilergebnisse nunmehr uneinholbar vor der PVV von Rechtspopulist Geert Wilders. Dem Land steht nun eine schwierige Regierungsbildung bevor.

Textgröße:

"Ich denke, wir haben nun dem Rest Europas und der Welt gezeigt, dass es möglich ist, populistische Bewegungen zu besiegen, wenn man mit einer positiven Botschaft für sein Land Wahlkampf macht", sagte D66-Chef Jetten weiter.

Die ANP hatte am Freitagmittag gemeldet, die D66 habe einen uneinholbaren Vorsprung vor Wilders' PVV. Demnach kommt Jettens Partei auf einen Vorsprung von 15.155 Stimmen vor Wilders' Partei, auf beide Kräfte entfallen ANP zufolge je 26 Sitze im neuen Parlament in Den Haag. Möglich erschien am Freitag auch, dass die D66 nach Auszählung der letzten verbliebenen Stimmen letztlich noch auf 27 Sitze kommt.

Noch nicht abgeschlossen waren am Freitag die Auszählung lediglich eines verbleibenden Wahlkreises. Zudem stand noch die Auszählung der Briefwahlstimmen der Niederländer im Ausland an, die bei vergangenen Wahlen mehrheitlich für Mitte-Links-Parteien votiert hatten. Das amtliche Endergebnis sollte erst am kommenden Freitag bekanntgegeben werden.

PVV-Chef Wilders kritisierte angesichts dessen seinen Konkurrenten Jetten dafür, dass er sich bereits zum Wahlsieger erklärt hat. "Die Wahlbehörde entscheidet, nicht die Nachrichtenagentur ANP. Wie arrogant, nicht zu warten", schrieb Wilders im Onlinedienst X und fügte an: "Aber selbst wenn D66 die größte Partei wird, wird die PVV nicht zulassen, dass die Niederlande von Jetten und seinesgleichen zerstört werden, und wird sich vom ersten Tag an mit aller Kraft gegen sein linksliberales Missmanagement wehren."

Aus der Parlamentswahl vor zwei Jahren war Wilders' Partei PVV noch als stärkste Kraft hervorgegangen. Später wurden die Rechtspopulisten Teil der Regierungskoalition, Wilders selbst wurde jedoch nicht zum Regierungschef ernannt.

Im Juni dieses Jahres ließ der PVV-Chef die Vier-Parteien-Koalition dann im Streit um eine strengere Asylpolitik platzen. Danach hatten die anderen großen Parteien eine erneute Koalition mit den Rechtspopulisten ausgeschlossen.

Experten rechnen nun mit langwierigen und zähen Koalitionsverhandlungen. Für eine Mehrheit im 150 Sitze zählenden niederländischen Parlament sind 76 Sitze nötig. Als wahrscheinlichste Option gilt eine breite Koalition der D66 mit den Christdemokraten CDA (18 Sitze), der liberalen VVD (22 Sitze) sowie dem linken Wahlbündnis Groenlinks/PvdA (20 Sitze).

Der 38-jährige Jetten, der nun die besten Aussichten auf den Posten des Regierungschefs zu haben scheint, sagte am Freitag, die Wähler hätten aus seiner Sicht mit dem Ergebnis verdeutlicht, dass sie eine "Zusammenarbeit in der politischen Mitte" wollten.

VVD-Chefin Dilan Yesilgöz hatte allerdings vor der Wahl erklärt, eine Koalition mit Groenlinks/PvdA werde "nicht funktionieren". Das Wahlbündnis aus Grünen und Arbeiterpartei wird am Montag einen neuen Vorsitzenden wählen, da der bisherige Parteichef, der frühere EU-Vizekommissionspräsident Frans Timmermans, nach der Wahlschlappe seinen Rücktritt erklärt hatte. Der Führungswechsel könnte die Koalitionsbildung erleichtern.

Am Dienstag wird Jetten einen Unterhändler bestimmen, der bei den verschiedenen Parteien ihre Koalitionsbereitschaft ausloten soll. Der D66-Chef wird selbst den Prozess zur Bildung einer neuen Regierung leiten. Bis diese Regierung im Amt ist, wird der amtierende Regierungschef Dick Schoof die Geschäfte weiter führen. "Ich glaube, ich werde an Weihnachten immer noch Ministerpräsident sein", sagte Schoof am Freitag. Bis zur Bildung seiner Regierung hatte es damals 223 Tage gedauert.

Vor dem Hintergrund des Erfolgs rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien in mehreren europäischen Ländern war mit Spannung auf das Abschneiden der anti-islamischen Partei von Wilders geschaut worden.

Die PVV büßte zwar ihre Stellung als stärkste Kraft ein, andere Parteien am rechten Rand verzeichneten jedoch starke Zuwächse: Die Unterstützung für das nationalistische Forum für Demokratie (FvD) verdoppelte sich von drei auf sieben Sitze. Auch der Rechtsaußenpartei JA21 gelang ein Zuwachs von einem auf neun Sitze.

C.M.Harper--TFWP