The Fort Worth Press - Internationale Appelle nach Israels neuen Angriffen auf Hamas-Ziele im Gazastreifen

USD -
AED 3.672499
AFN 64.999746
ALL 81.216919
AMD 362.051328
ANG 1.789785
AOA 916.999737
ARS 1517.025022
AUD 1.434701
AWG 1.80125
AZN 1.674966
BAM 1.739803
BBD 2.01708
BDT 123.195303
BGN 1.747831
BHD 0.378775
BIF 2997.464751
BMD 1
BND 1.281146
BOB 11.69239
BRL 5.065102
BSD 1.001468
BTN 95.050483
BWP 13.720589
BYN 3.015879
BYR 19600
BZD 2.014233
CAD 1.411995
CDF 2313.500625
CHF 0.82387
CLF 0.024881
CLP 979.260336
CNY 6.691203
CNH 6.684399
COP 3176.37
CRC 455.099408
CUC 1
CUP 24.035938
CVE 98.087444
CZK 21.6652
DJF 178.33919
DKK 6.657165
DOP 61.433083
DZD 133.824668
EGP 53.606297
ERN 15
ETB 163.585998
EUR 0.89045
FJD 2.26765
FKP 0.750253
GBP 0.749985
GEL 2.590156
GGP 0.750253
GHS 11.695058
GIP 0.750253
GMD 73.495888
GNF 8810.21216
GTQ 7.652004
GYD 209.527198
HKD 7.847655
HNL 26.885202
HRK 6.710984
HTG 131.147978
HUF 323.428498
IDR 18054
ILS 3.09465
IMP 0.750253
INR 94.97855
IQD 1518.213762
IRR 1795877.503759
ISK 121.290065
JEP 0.750253
JMD 159.195837
JOD 0.709042
JPY 157.823499
KES 130.019783
KGS 87.449637
KHR 4070.631144
KMF 440.000081
KPW 899.999961
KRW 1334.74007
KWD 0.31082
KYD 0.834586
KZT 453.195748
LAK 22534.359294
LBP 89683.40524
LKR 331.690611
LRD 170.751234
LSL 16.462394
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.431526
MAD 9.729662
MDL 17.966464
MGA 4507.405595
MKD 54.836988
MMK 2100.071343
MNT 3596.488264
MOP 8.096339
MRU 40.037362
MUR 47.220273
MVR 15.45965
MWK 1736.600987
MXN 18.44911
MYR 4.081095
MZN 63.896031
NAD 16.462394
NGN 1333.36012
NIO 36.854512
NOK 9.432155
NPR 152.081128
NZD 1.766941
OMR 0.382413
PAB 1.001468
PEN 3.444825
PGK 4.547436
PHP 62.975027
PKR 277.237468
PLN 3.892639
PYG 5719.877241
QAR 3.660721
RON 4.744401
RSD 104.461148
RUB 84.217087
RWF 1478.183516
SAR 3.752837
SBD 8.064647
SCR 13.905529
SDG 601.501313
SEK 9.910345
SGD 1.279395
SHP 0.754745
SLE 24.679966
SLL 20969.504398
SOS 572.343548
SRD 37.794499
STD 20697.981008
STN 21.794245
SVC 8.763065
SYP 13001.999685
SZL 16.455989
THB 33.440221
TJS 9.228751
TMT 3.51
TND 2.98768
TOP 2.40776
TRY 49.52654
TTD 6.798915
TWD 32.401963
TZS 2639.950505
UAH 44.920874
UGX 4136.458658
UYU 40.314905
UZS 12073.121914
VES 878.910597
VND 25894.5
VUV 119.385856
WST 2.787824
XAF 584.096748
XAG 0.017412
XAU 0.000239026302
XCD 2.70255
XCG 1.804919
XDR 0.707052
XOF 584.096748
XPF 106.089045
YER 236.149865
ZAR 16.459465
ZMK 9001.199117
ZMW 20.049815
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.083087
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Internationale Appelle nach Israels neuen Angriffen auf Hamas-Ziele im Gazastreifen
Internationale Appelle nach Israels neuen Angriffen auf Hamas-Ziele im Gazastreifen / Foto: © AFP

Internationale Appelle nach Israels neuen Angriffen auf Hamas-Ziele im Gazastreifen

Die neuen israelischen Angriffe auf Hamas-Ziele im Gazastreifen haben international Besorgnis hinsichtlich eines vorzeitigen Endes der von den USA vermittelten Waffenruhe ausgelöst. Die EU rief "alle Parteien" zur Einhaltung der Feuerpause auf, Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) brach zu einer neuen Reise in die Region auf. Die Angriffe auf "dutzende terroristische Ziele" erfolgten israelischen Angaben zufolge nach "Verstößen der Hamas" gegen die Waffenruhe. Die Hamas-Behörden meldeten mehr als hundert Tote bei den Angriffen.

Textgröße:

"Wir fordern alle Parteien nachdrücklich auf, alle Phasen des Plans zur Beendigung des Konflikts in Gaza vollständig umzusetzen", sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel. Es gebe "keine militärische Lösung für diesen Konflikt".

Auch Außenminister Wadephul appellierte an beide Seiten, die Feuerpause weiter einzuhalten. Jüngste Meldungen über ein Wiederaufflammen der Kämpfe erfüllten ihn "mit tiefer Sorge", erklärte er vor einer neuerlichen Reise nach Nahost, die ihn nach Jordanien, in den Libanon und nach Bahrein führt.

Die Hamas müsse die Waffen niederlegen und "endlich" die verbliebenen toten Geiseln übergeben. "An Israel appellieren wir zu militärischer Zurückhaltung, um erneutes Leiden zu verhindern", fügte Wadephul hinzu. Bei seiner Reise will der Minister nach eigenen Angaben mit den Partnern besprechen, wo und wie Deutschland konkret unterstützen könne.

Die israelische Armee erklärte, sie habe mindestens 30 Kommandeure von "Terror-Organisationen" getötet. Nach den Angriffen werde die Waffenruhe in dem Palästinensergebiet nun wieder eingehalten, Israel halte weiterhin an der Erfüllung seiner Verpflichtungen gemäß dem Abkommen fest.

Hamas-Zivilschutzsprecher Mahmud Bassal sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, dass nach den nächtlichen Angriffen mindestens 101 Tote in Krankenhäuser gebracht worden seien, darunter 35 Kinder. Klinikpersonal aus fünf Krankenhäusern nannten der AFP ähnliche Zahlen.

Zwischen Israel und der Hamas gilt seit dem 10. Oktober eine Waffenruhe. Sie trat rund zwei Jahre nach dem Überfall der Islamisten-Organisation und ihrer Verbündeten auf Israel und dem Beginn des dadurch ausgelösten Krieges im Gazastreifen in Kraft. Ihr liegt ein maßgeblich von US-Präsident Donald Trump vermitteltes Abkommen im Rahmen eines umfassenden Nahost-Friedensplans zugrunde.

Die israelische Armee nahm die Luftangriffe auf Hamas-Ziele im Gazastreifen am Dienstag jedoch auf Anweisung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wieder auf, nachdem die israelische Regierung der Hamas Verstöße gegen die Waffenruhe vorgeworfen hatte.

Dem israelischen Verteidigungsminister Israel Katz zufolge gingen den Angriffen tödliche Attacken der Hamas auf israelische Soldaten im Gazastreifen voraus. Die israelische Botschaft in Berlin erklärte, die Hamas trage "die volle Verantwortung für die vorübergehende Wiederaufnahme der Kampfhandlungen". Grund dafür seien "bewaffnete Angriffe auf Stellungen der israelischen Streitkräfte, die verzögerte Freilassung der verbleibenden Geiseln und die bewusste Täuschung über deren Aufenthaltsort".

Gemäß dem Abkommen hätte die Hamas bereits vor mehr als zwei Wochen neben den letzten 20 überlebenden Geiseln auch alle 28 toten Geiseln an Israel freilassen müssen. Noch immer befinden sich jedoch 13 tote Geiseln im Gazastreifen. Zudem hatte die "inszenierte" Bergung und Übergabe einer angeblichen Geisel durch die Hamas in Israel für Empörung gesorgt, weil die Leiche des in den Gazastreifen verschleppten Ofir Tsarfati in Teilen bereits früher von der israelischen Armee geborgen worden war.

"Ich kann Ihnen heute bestätigen, dass die Hamas gestern ein Loch in den Boden gegraben, die Teilüberreste von Ofir darin platziert, es wieder mit Erde zugeschüttet und es dem Roten Kreuz übergeben hat", sagte Regierungssprecherin Schosch Bedrosian am Dienstag. Zuvor hatte die israelische Armee entsprechende Luftaufnahmen von dem Vorgang veröffentlicht.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) sprach am Dienstag ebenfalls von einer "vorgetäuschten Bergung" und nannte dies "inakzeptabel" angesichts der Tatsache, dass "so viel davon abhängt, dass dieses Abkommen eingehalten wird".

Am Mittwoch untersagte Verteidigungsminister Katz dem IKRK Besuche bei in Israel inhaftierten militanten Palästinensern. Die ihm vorgelegten Gutachten ließen "keinen Zweifel daran, dass Besuche des Roten Kreuzes bei Terroristen in Gefängnissen die Sicherheit des Staates ernsthaft gefährden würden", erklärte Katz. Betroffen sind laut einer beigefügten Liste mehrere tausend palästinensische Gefangene.

T.Dixon--TFWP