The Fort Worth Press - Ecological Threat Report 2025: Extreme Regen- und Trockenperioden werden zunehmend zum Katalysator für schwerwiegende Konflikte

USD -
AED 3.672501
AFN 62.506428
ALL 83.741135
AMD 377.539969
ANG 1.790464
AOA 916.999459
ARS 1390.042505
AUD 1.423234
AWG 1.80125
AZN 1.70286
BAM 1.706029
BBD 2.014653
BDT 122.757664
BGN 1.706455
BHD 0.377568
BIF 2969.931699
BMD 1
BND 1.280193
BOB 6.912915
BRL 5.249898
BSD 1.000305
BTN 92.343792
BWP 13.632359
BYN 2.960162
BYR 19600
BZD 2.011968
CAD 1.37178
CDF 2177.999859
CHF 0.788704
CLF 0.023039
CLP 909.298888
CNY 6.869043
CNH 6.89666
COP 3694.86
CRC 470.629279
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.184964
CZK 21.343496
DJF 178.150542
DKK 6.521321
DOP 61.462504
DZD 132.444016
EGP 52.337109
ERN 15
ETB 156.158288
EUR 0.87268
FJD 2.219796
FKP 0.749032
GBP 0.754175
GEL 2.715023
GGP 0.749032
GHS 10.864019
GIP 0.749032
GMD 73.000487
GNF 8770.024555
GTQ 7.670839
GYD 209.297761
HKD 7.827375
HNL 26.481389
HRK 6.573898
HTG 131.176999
HUF 341.303005
IDR 16939
ILS 3.135835
IMP 0.749032
INR 92.45395
IQD 1310.548766
IRR 1321775.000119
ISK 125.859644
JEP 0.749032
JMD 156.968275
JOD 0.708991
JPY 159.379964
KES 129.349938
KGS 87.449698
KHR 4011.671268
KMF 428.000249
KPW 899.878965
KRW 1494.419627
KWD 0.30715
KYD 0.833657
KZT 489.763519
LAK 21436.858312
LBP 89584.745356
LKR 311.307837
LRD 183.070334
LSL 16.80014
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.383656
MAD 9.42232
MDL 17.4521
MGA 4153.909228
MKD 53.689551
MMK 2099.194294
MNT 3570.249458
MOP 8.064707
MRU 40.026518
MUR 46.010131
MVR 15.460282
MWK 1734.662724
MXN 17.81843
MYR 3.9385
MZN 63.8947
NAD 16.802484
NGN 1386.089858
NIO 36.80607
NOK 9.723701
NPR 147.749893
NZD 1.71888
OMR 0.384505
PAB 1.000358
PEN 3.449915
PGK 4.374583
PHP 59.755028
PKR 279.298068
PLN 3.725945
PYG 6454.173536
QAR 3.636633
RON 4.445197
RSD 102.480582
RUB 80.091297
RWF 1459.880757
SAR 3.752421
SBD 8.05166
SCR 15.160813
SDG 601.000158
SEK 9.38642
SGD 1.28078
SHP 0.750259
SLE 24.601218
SLL 20969.503684
SOS 570.748175
SRD 37.548011
STD 20697.981008
STN 21.368453
SVC 8.753451
SYP 111.636388
SZL 16.794732
THB 32.33097
TJS 9.588758
TMT 3.51
TND 2.958553
TOP 2.40776
TRY 44.189805
TTD 6.784777
TWD 32.027501
TZS 2609.845998
UAH 44.117624
UGX 3761.323442
UYU 40.187022
UZS 12079.658755
VES 440.41445
VND 26294
VUV 118.960301
WST 2.788339
XAF 572.193582
XAG 0.012269
XAU 0.000197
XCD 2.70255
XCG 1.802964
XDR 0.708301
XOF 572.183599
XPF 104.029553
YER 238.550269
ZAR 16.845402
ZMK 9001.207217
ZMW 19.472176
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -65.1000

    5060.7

    -1.29%

  • Euro STOXX 50

    -32.2800

    5716.61

    -0.56%

  • SDAX

    -236.5300

    16784.93

    -1.41%

  • MDAX

    -423.9500

    28819.46

    -1.47%

  • DAX

    -142.3600

    23447.29

    -0.61%

  • TecDAX

    -4.9700

    3574.39

    -0.14%

  • EUR/USD

    -0.0070

    1.1447

    -0.61%

Ecological Threat Report 2025: Extreme Regen- und Trockenperioden werden zunehmend zum Katalysator für schwerwiegende Konflikte
Ecological Threat Report 2025: Extreme Regen- und Trockenperioden werden zunehmend zum Katalysator für schwerwiegende Konflikte

Ecological Threat Report 2025: Extreme Regen- und Trockenperioden werden zunehmend zum Katalysator für schwerwiegende Konflikte

Rund 2 Milliarden Menschen - ein Viertel der Menschheit - leben derzeit in Regionen, die von einem moderaten bis starken Anstieg saisonaler Verschiebungen betroffen sind.

Textgröße:

LONDON, UK / ACCESS Newswire / 29. Oktober 2025 / Neue Forschungsergebnisse des Institute for Economics & Peace belegen, dass die sich verändernden Niederschlagsmuster das Konfliktpotenzial weltweit deutlich erhöhen. Der heute veröffentlichte Ecological Threat Report (ETR) 2025 kommt zu dem Schluss, dass konfliktbezogene Sterberaten in Gebieten, in denen sich die Niederschläge auf wenige Monate konzentrieren, deutlich höher sind als in Regionen, in denen sich die Niederschläge gleichmäßiger über das Jahr verteilen.

Ecological Threat Report 2025

Analysing Ecological Threats, Resilience & Peace

(Analyse ökologischer Bedrohungen, Resilienz & Frieden)

Wichtigste Erkenntnisse

  • In Gebieten, in denen die Regen- und Trockenperioden immer extremer werden, gibt es im Durchschnitt viermal so viele konfliktbezogene Todesfälle wie in Gebieten, in denen diese weniger extrem geworden sind.

  • Im Jahr 2024 lösten Naturkatastrophen 45 Millionen kurzfristige Binnenvertreibungen in 163 Ländern aus; das ist die höchste Zahl seit mindestens 2008.

  • Im Westen Brasiliens, einschließlich Teilen des Amazonasgebiets, wurde einer der weltweit stärksten Anstiege des ökologischen Bedrohungsniveaus verzeichnet. Die Temperaturen sind doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnitt, was zu Dürren und Waldbränden geführt hat.

  • Subsahara-Afrika ist den ökologischen Belastungen weltweit am stärksten ausgesetzt, wobei Niger den schlechtesten ETR-Wert aufweist.

  • Mittel- und Westeuropa verzeichneten insgesamt deutliche Verbesserungen, was zum Teil auf eine Rückkehr zur Normalität nach den ungewöhnlich trockenen klimatischen Bedingungen in Europa im Jahr 2019 zurückzuführen ist.

  • Trotz der Befürchtungen vor drohenden Wasserkriegen gab es in der Neuzeit keine zwischenstaatlichen Konflikte, die ausschließlich um Wasser geführt wurden. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden mindestens 157 internationale Süßwasserabkommen unterzeichnet, die Modelle für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit bieten.

  • Dieser kooperative Ansatz in Bezug auf Wasser spiegelt in gewisser Weise die nukleare Abschreckung seit dem Zweiten Weltkrieg wider. In beiden Fällen hat gerade die Gefahr einer katastrophalen Zerstörung zu einer pragmatischen Zusammenarbeit geführt. Die Zerstörung der Wasserversorgung kann zu einem gesellschaftlichen Zusammenbruch führen.

Rund 2 Milliarden Menschen - ein Viertel der Menschheit - leben derzeit in Regionen, die von einem moderaten bis starken Anstieg saisonaler Verschiebungenbetroffen sind. Hier werden die Regenperioden kürzer und intensiver, während die Trockenperioden länger und trockener werden. Diese Veränderungen führen zu Abweichungen im Agrarkalender und erhöhen die Unsicherheit für Milliarden von Menschen, die für ihre Ernährung und ihren Lebensunterhalt auf saisonale Regenfälle angewiesen sind.

Der vom Institute for Economics & Peace erstellte „Ecological Threat Report" umfasst 3.125 subnationale Gebiete in 172 Ländern und Territorien und betrifft damit über 99 % der gesamten Weltbevölkerung. In den Jahren zwischen 2019 und 2024 kam es beim ETR-Wert in 96 Ländern zu einer Verschlechterung und in 74 Ländern zu einer Verbesserung.

Subsahara-Afrika nähert sich mehreren kritischen Wendepunkten

In Subsahara-Afrika steigt das Konfliktrisiko stark an, wenn saisonale Schwankungen mit einem raschen Bevölkerungswachstum zusammenfallen. Unvorhersehbare Regenfälle führen zu Stress in der Landwirtschaft. In Verbindung mit dem demografischen Druck verschärft sich auch der Wettbewerb um Land, Wasser und Nahrungsmittel. In Regionen mit schwacher Regierungsführung und ungelösten Konflikten erweist sich diese Kombination als explosiv.

Der Karamoja-Cluster in Ostafrika veranschaulicht dieses Muster. Während die Gesamtniederschlagsmenge relativ stabil bleibt, ist ihr zeitlicher Verlauf weniger vorhersehbar geworden, was sowohl die Gefahr von Dürren als auch von Überschwemmungen verstärkt und vermehrt zu Konflikten führt. Da in Ostafrika nur 2 % der Anbauflächen bewässert werden (im globalen Durchschnitt sind es vergleichsweise 20 %), sind die ostafrikanischen Gemeinden nach wie vor sehr anfällig für diese Schocks. Seit 2019 fällt die zunehmende Saisonalität der Niederschläge mit einem Wiederaufflammen der Gewalt unter Viehzüchtern zusammen, nachdem jahrelang relativer Frieden geherrscht hatte.

„Die Saisonalität der Niederschläge wird zu einem starken Katalysator für Konflikte", weiß Steve Killelea AM, Gründer und Executive Chairman des Institute for Economics & Peace. „Wo sich die Regenfälle zunehmend auf wenige Monate konzentrieren, steigt die Zahl der Todesfälle durch Konflikte stark an. In Subsahara-Afrika verstärkt das schnelle Bevölkerungswachstum diesen Effekt und führt dazu, dass die Unvorhersehbarkeit der Jahreszeiten zu einem Wettbewerb um Land, Wasser und Nahrung wird. Das Problem ist nicht die Wasserknappheit, sondern dass wir nicht in der Lage sind, Wasser entsprechend zu gewinnen und zu verteilen. In Subsahara-Afrika werden nur 2 % der landwirtschaftlichen Nutzflächen bewässert, während der globale Durchschnitt bei 20 % liegt."

Die ungleiche Verteilung der Wasserversorgung und die Infrastrukturlücke

Die weltweiten erneuerbaren Süßwasservorkommen sind begrenzt und zunehmend ungleich verteilt. 295 subnationale Gebiete sind einem sehr hohen Wasserrisiko und weitere 780 einem hohen Risiko ausgesetzt; das betrifft knapp 1,9 Milliarden Menschen.

Hochentwickelte Länder haben ihren Pro-Kopf-Wasserverbrauch seit dem Jahr 2000 durch Effizienzsteigerungen und ein langsameres Bevölkerungswachstum um etwa ein Drittel gesenkt, während viele Länder mit niedrigem Einkommen mit steigenden Gesamtentnahmen und sinkender Pro-Kopf-Verfügbarkeit konfrontiert sind, da das Bevölkerungswachstum das Angebot übersteigt.

Subsahara-Afrika verdeutlicht dieses Ungleichgewicht. Der Pro-Kopf-Wasserverbrauch ist von 113 Kubikmetern im Jahr 2000 auf nur noch 89 Kubikmeter im Jahr 2022 gesunken - weniger als ein Fünftel des globalen Durchschnitts. Die Folge ist ein zunehmender Druck auf die begrenzten Wasserressourcen und ein verschärfter Wettbewerb zwischen Landwirtschaft, Industrie und Haushalten, was das Konfliktpotenzial erhöht.

Am gravierendsten ist das Versagen bei der Wassergewinnung und -verteilung in Subsahara-Afrika, wo die Bewässerungsraten weltweit am niedrigsten sind. Um 34 Millionen Hektar Land zu bewässern, wären nur 6 % der jährlichen erneuerbaren Wasserressourcen der Region erforderlich.

Steve Killelea meint dazu: „Die COP30 muss Investitionen in klimaresiliente Wassersysteme als Grundlage für Nachhaltigkeit und Frieden priorisieren. So wie Atomabkommen das Risiko der Vernichtung verringert haben, kann die internationale Zusammenarbeit im Bereich Wasser das Risiko eines ökologischen Kollapses verringern. Beide zeigen auf, dass das Überleben weniger von Dominanz als von gemeinsamer Verantwortung abhängt."

Zwischenstaatliche Zusammenarbeit in der Wasserversorgung

In populären Darstellungen wird vor drohenden „Wasserkriegen" gewarnt, insbesondere in grenzüberschreitenden Fluss- und Seebecken. Aus Sicht des ETR ist dies aber nicht der Fall. Es gibt zwar Streitigkeiten über gemeinsam genutzte Flüsse, aber in der Neuzeit wurden bislang keine zwischenstaatlichen Kriege um das Wasser geführt. Umso wichtiger sind die Lehren aus der erfolgreichen zwischenstaatlichen Zusammenarbeit im Bereich der Wasserversorgung. In einer Zeit zunehmender Konflikte kann aus dem Verständnis dafür, warum die zwischenstaatliche Zusammenarbeit bislang so erfolgreich war, ein Blueprint für die Vermeidung zukünftiger Konflikte entstehen.

Selbst in angespannten Flussgebieten wie dem Indus, der von Indien und Pakistan gemeinsam genutzt wird, wurde die Wasserverteilung trotz wiederholter Konflikte, politischer Auseinandersetzungen und militärischer Spannungen fortgesetzt. Wasserabkommen, die aus der Not heraus geschlossen werden, ermutigen die Nationen, über unmittelbare politische Missstände hinaus an das langfristige Überleben und den gemeinsamen Nutzen zu denken.

Regionale Analyse

Subsahara-Afrika ist den ökologischen Belastungen weltweit am stärksten ausgesetzt. Einige Länder im südlichen und östlichen Afrika, darunter Lesotho, Ruanda, Eritrea und Eswatini, konnten ihre ETR-Werte jedoch verbessern. Günstigere Niederschlagsmuster in diesen Ländern führten in den letzten fünf Jahren zu einer deutlichen Verringerung des Wasserrisikos.

Im Gegensatz dazu haben die nordwestafrikanischen Länder, allen voran Tunesien, Marokko und Algerien, im gleichen Zeitraum die stärkste Verschlechterung der ETR-Werte erfahren. Dort haben die anhaltende Dürre und steigende Temperaturen die ungewöhnlich günstigen Bedingungen des Jahres 2019 wieder zunichte gemacht.

Mittel- und Westeuropa konnten spürbare Verbesserungen verzeichnen und sind nach der extremen Trockenheit im Jahr 2019 zur Normalität zurückgekehrt.

Kontakt

Mike Koslowski
IEP Senior Communications Advisor
[email protected]

+61418410531

QUELLE: Institute for Economics & Peace

Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung für den Inhalt, die Richtigkeit, die Angemessenheit oder die Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedarplus.ca, www.sec.gov, www.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite!

C.M.Harper--TFWP