The Fort Worth Press - US-Sanktionen gegen russisch-serbischen Ölkonzern NIS in Kraft getreten

USD -
AED 3.672498
AFN 64.500028
ALL 81.624824
AMD 375.516815
AOA 917.000443
ARS 1379.923618
AUD 1.41603
AWG 1.8
AZN 1.704229
BAM 1.667278
BBD 2.011082
BDT 122.671668
BHD 0.376625
BIF 2967.989429
BMD 1
BND 1.272324
BOB 6.899962
BRL 5.0092
BSD 0.998508
BTN 92.62947
BWP 13.405226
BYN 2.865862
BYR 19600
BZD 2.008184
CAD 1.38125
CDF 2300.000437
CHF 0.789487
CLF 0.022686
CLP 892.843442
CNY 6.82802
CNH 6.824955
COP 3636.503133
CRC 462.128639
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.998551
CZK 20.788403
DJF 177.809983
DKK 6.372903
DOP 60.125314
DZD 132.246707
EGP 53.108563
ERN 15
ETB 156.679852
EUR 0.852702
FJD 2.211498
FKP 0.742933
GBP 0.743467
GEL 2.690006
GGP 0.742933
GHS 10.988449
GIP 0.742933
GMD 73.512179
GNF 8760.922382
GTQ 7.638208
GYD 208.899876
HKD 7.832299
HNL 26.518904
HRK 6.425901
HTG 130.923661
HUF 320.192642
IDR 17089.3
ILS 3.03421
IMP 0.742933
INR 93.090503
IQD 1308.043135
IRR 1316125.000245
ISK 122.189581
JEP 0.742933
JMD 157.870509
JOD 0.709037
JPY 159.16501
KES 129.210179
KGS 87.449902
KHR 3997.272069
KMF 420.000045
KPW 899.998178
KRW 1484.909374
KWD 0.30869
KYD 0.832104
KZT 471.85542
LAK 22019.52176
LBP 89419.71783
LKR 315.118708
LRD 183.726184
LSL 16.382337
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.347556
MAD 9.280849
MDL 17.20387
MGA 4143.898385
MKD 52.551042
MMK 2100.763326
MNT 3574.006152
MOP 8.05507
MRU 39.91049
MUR 46.519994
MVR 15.460014
MWK 1731.383999
MXN 17.621971
MYR 3.965037
MZN 63.959715
NAD 16.382337
NGN 1359.566982
NIO 36.741827
NOK 9.5249
NPR 148.206811
NZD 1.708964
OMR 0.38463
PAB 0.998508
PEN 3.369933
PGK 4.322066
PHP 59.876499
PKR 278.505946
PLN 3.653126
PYG 6457.525255
QAR 3.640254
RON 4.342303
RSD 100.055411
RUB 77.038489
RWF 1458.164614
SAR 3.748263
SBD 8.058149
SCR 15.185201
SDG 600.999734
SEK 9.27195
SGD 1.274603
SLE 24.624988
SOS 570.649162
SRD 37.449013
STD 20697.981008
STN 20.885725
SVC 8.737053
SYP 110.530532
SZL 16.386343
THB 32.208014
TJS 9.490729
TMT 3.505
TND 2.917693
TRY 44.665012
TTD 6.776352
TWD 31.741802
TZS 2591.108648
UAH 43.382209
UGX 3694.642172
UYU 40.288138
UZS 12141.852436
VES 475.837803
VND 26336
VUV 117.921501
WST 2.734489
XAF 559.189293
XAG 0.01312
XAU 0.00021
XCD 2.70255
XCG 1.799582
XDR 0.695452
XOF 559.189293
XPF 101.666596
YER 237.149874
ZAR 16.387498
ZMK 9001.199353
ZMW 18.996633
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    0.0000

    4787.4

    0%

  • DAX

    -3.0500

    23803.95

    -0.01%

  • Euro STOXX 50

    29.8200

    5926.11

    +0.5%

  • TecDAX

    14.6900

    3531.61

    +0.42%

  • SDAX

    224.0300

    17257.63

    +1.3%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.1714

    +0.09%

  • MDAX

    329.8800

    30382.28

    +1.09%

US-Sanktionen gegen russisch-serbischen Ölkonzern NIS in Kraft getreten
US-Sanktionen gegen russisch-serbischen Ölkonzern NIS in Kraft getreten / Foto: © AFP

US-Sanktionen gegen russisch-serbischen Ölkonzern NIS in Kraft getreten

Nach monatelanger Verzögerung sind die von den USA gegen das vom russischen Gazprom-Konzern kontrollierte serbische Ölunternehmen NIS in Kraft getreten. Nach dem Inkrafttreten der Sanktionen am Donnerstagmorgen erklärte NIS, es arbeite gemeinsam mit dem US-Finanzministerium daran, "diese Situation zu überwinden" und eine Streichung von der Sanktionsliste zu erreichen. Derzeit habe es ausreichende Rohölreserven zur Verarbeitung, die Tankstellen seien "mit allen Arten von Erdölprodukten versorgt".

Textgröße:

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hatte am Montag gewarnt, dass die US-Sanktionen schwerwiegende Auswirkungen haben und zuerst den Bankensektor treffen würden. "Es gibt keine Bank in der Welt, die es riskieren würde, gegen die US-Sanktionen zu verstoßen", erklärte er. NIS bestätigte, es erwarte, dass ausländische Bankkarten an den Tankstellen nicht mehr funktionieren und Kunden dort nur noch mit serbischen Karten oder Bargeld zahlen können.

Die Sanktionen stammen noch aus der Amtszeit des früheren US-Präsidenten Joe Biden und sollten ursprünglich im Februar greifen. Sie zielen darauf ab, den vollständigen Rückzug Gazproms aus dem serbischen Unternehmen oder eine Verstaatlichung zu erzwingen. Die frühere US-Regierung wollte damit die russischen Einnahmen aus dem Geschäft mit Öl und Gas schmälern.

NIS gehört zu 45 Prozent der Gazprom Neft. Die Muttergesellschaft Gazprom hat ihren elfprozentigen Anteil im vergangenen Monat an Intelligence übertragen - das Unternehmen mit Sitz in Sankt Petersburg ist ebenfalls mit dem russischen Energiekonzern verbunden. Der serbische Staat hält fast 30 Prozent an NIS, der Rest ist im Besitz von Minderheitsaktionären.

NIS erklärte im Staatsfernsehen, es gebe für Autofahrer keinen Grund zu Panikkäufen. "Unsere Verkäufe laufen wie gewohnt. Es gibt keine Obergrenze bei den Mengen, die Kunden kaufen können", erklärte NIS-Verkaufsleiter Bojana Radojevic.

Vucic hatte zuvor erklärt, dass Verhandlungen über die Zukunft des Unternehmens liefen. Im Gespräch sei auch eine mögliche Veräußerung der Anteile russischer Aktionäre.

Da NIS über 80 Prozent des Diesel- und Benzinbedarfs Serbiens deckt, könnten die Auswirkungen der Sanktionen weitreichend sein, sagte der in Belgrad ansässige Ökonom Goran Radosavljevic der Nachrichtenagentur AFP. Sie könnten neben den Bankensektor auch etwa die Landwirtschaft beeinträchtigen und Auswirkungen auf die Treibstoffversorgung der nationalen Fluggesellschaft Air Serbia haben.

Ein vollständiger Ausstieg von Gazprom aus dem Unternehmen als Lösung des Problem hält Radosavljevic für unwahrscheinlich. "Russland will seine Anteile nicht verkaufen." NIS mache zwar nur einen kleinen Teil der Einnahmen von Gazprom aus, sei aber "politisch von großer Bedeutung".

Trotz massivem Druck von europäischer Seite unterhält Belgrad weiterhin gute Beziehungen zu Russland und lehnt Sanktionen gegen das Land ab. Serbien ist stark von russischem Gas abhängig. Ein Gasliefervertrag zwischen Belgrad und Moskau aus dem Jahr 2022 läuft aus und die Verhandlungen über ein neues Abkommen laufen.

M.Delgado--TFWP