The Fort Worth Press - Söder beharrt auf Wehrpflicht - Kritik an Pistorius' Plänen auch vom Wehrbeauftragten

USD -
AED 3.672502
AFN 64.500769
ALL 81.624824
AMD 375.516815
ANG 1.790169
AOA 917.000132
ARS 1385.077599
AUD 1.421636
AWG 1.8
AZN 1.718493
BAM 1.667278
BBD 2.011082
BDT 122.671668
BGN 1.673439
BHD 0.376625
BIF 2967.989429
BMD 1
BND 1.272324
BOB 6.899962
BRL 5.003799
BSD 0.998508
BTN 92.62947
BWP 13.405226
BYN 2.865862
BYR 19600
BZD 2.008184
CAD 1.386389
CDF 2299.999715
CHF 0.792025
CLF 0.022739
CLP 894.939872
CNY 6.828017
CNH 6.832335
COP 3645.78
CRC 462.128639
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.998551
CZK 20.853029
DJF 177.809983
DKK 6.39382
DOP 60.125314
DZD 132.246707
EGP 53.30715
ERN 15
ETB 156.679852
EUR 0.855702
FJD 2.211498
FKP 0.742933
GBP 0.74615
GEL 2.689873
GGP 0.742933
GHS 10.988449
GIP 0.742933
GMD 73.496569
GNF 8760.922382
GTQ 7.638208
GYD 208.899876
HKD 7.832945
HNL 26.518904
HRK 6.446597
HTG 130.923661
HUF 314.6015
IDR 17118
ILS 3.03421
IMP 0.742933
INR 93.22335
IQD 1308.043135
IRR 1316124.999893
ISK 122.52965
JEP 0.742933
JMD 157.870509
JOD 0.709037
JPY 159.743497
KES 129.210108
KGS 87.450153
KHR 3997.272069
KMF 419.999744
KPW 899.998178
KRW 1488.789994
KWD 0.30869
KYD 0.832104
KZT 471.85542
LAK 22019.52176
LBP 89419.71783
LKR 315.118708
LRD 183.726184
LSL 16.382337
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.347556
MAD 9.280849
MDL 17.20387
MGA 4143.898385
MKD 52.551042
MMK 2100.763326
MNT 3574.006152
MOP 8.05507
MRU 39.91049
MUR 46.519756
MVR 15.460026
MWK 1731.383999
MXN 17.402203
MYR 3.974001
MZN 63.95979
NAD 16.382337
NGN 1358.029903
NIO 36.741827
NOK 9.52737
NPR 148.206811
NZD 1.71775
OMR 0.38463
PAB 0.998508
PEN 3.369933
PGK 4.322066
PHP 60.413977
PKR 278.505946
PLN 3.64131
PYG 6457.525255
QAR 3.640254
RON 4.354798
RSD 100.055411
RUB 77.326556
RWF 1458.164614
SAR 3.748263
SBD 8.058149
SCR 15.185201
SDG 601.000099
SEK 9.336603
SGD 1.276202
SHP 0.746601
SLE 24.624972
SLL 20969.497294
SOS 570.649162
SRD 37.449021
STD 20697.981008
STN 20.885725
SVC 8.737053
SYP 110.530532
SZL 16.386343
THB 32.259028
TJS 9.490729
TMT 3.505
TND 2.917693
TOP 2.40776
TRY 44.704305
TTD 6.776352
TWD 31.788796
TZS 2598.053958
UAH 43.382209
UGX 3694.642172
UYU 40.288138
UZS 12141.852436
VES 475.8378
VND 26340
VUV 117.921501
WST 2.734489
XAF 559.189293
XAG 0.013483
XAU 0.000212
XCD 2.702551
XCG 1.799582
XDR 0.695452
XOF 559.189293
XPF 101.666596
YER 237.15039
ZAR 16.551203
ZMK 9001.202481
ZMW 18.996633
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -55.9000

    4731.5

    -1.18%

  • EUR/USD

    -0.0039

    1.169

    -0.33%

  • MDAX

    329.8800

    30382.28

    +1.09%

  • Euro STOXX 50

    29.8200

    5926.11

    +0.5%

  • SDAX

    224.0300

    17257.63

    +1.3%

  • TecDAX

    14.6900

    3531.61

    +0.42%

  • DAX

    -3.0500

    23803.95

    -0.01%

Söder beharrt auf Wehrpflicht - Kritik an Pistorius' Plänen auch vom Wehrbeauftragten
Söder beharrt auf Wehrpflicht - Kritik an Pistorius' Plänen auch vom Wehrbeauftragten / Foto: © AFP/Archiv

Söder beharrt auf Wehrpflicht - Kritik an Pistorius' Plänen auch vom Wehrbeauftragten

Vor dem Koalitionsgipfel am Mittwoch hat CSU-Chef Markus Söder seine Kritik an dem Gesetzentwurf von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für den neuen Wehrdienst verschärft. Das Freiwilligen-Modell für die Bundeswehr sei eine "Wischiwaschi"-Lösung, sagte der bayerische Ministerpräsident der "Bild am Sonntag". Er forderte eine möglichst schnelle Rückkehr zur Wehrpflicht.

Textgröße:

"An der Wehrpflicht führt kein Weg vorbei", sagte Söder. "Halbe Sachen reichen nicht mehr. Eine Wischiwaschi-Wehrpflicht hilft niemandem." Freiwilligkeit könne daher nur "ein erster Schritt" sein. "In Zeiten großer Bedrohung brauchen wir mehr als eine Fragebogen-Armee", mahnte der CSU-Chef in der "BamS".

Deutschlands Sicherheit sei massiv in Gefahr und jeder Tag Zögern schwäche sie weiter, warnte Söder. Deshalb müsse sich das Land wappnen und die Bundeswehr mit genügend Personal ausbauen. "Je schneller und klarer die Wehrpflicht kommt, desto besser", warb Söder.

Laut Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) soll das Wehrdienstgesetz von Pistorius nicht mehr wie ursprünglich geplant am kommenden Donnerstag erstmals im Bundestag beraten werden, sondern erst eine Woche später. Die Fraktionen seien "in guten Verhandlungen zu dem Gesetz", sagte Spahn der "Bild". Die schwarz-rote Koalition strebe "einen zügigen Abschluss an, der der fortgesetzt angespannten Sicherheitslage gerecht" werde.

Die Union dringt offenbar auf Nachbesserungen. Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte (CDU), sagte der "Bild", der Ansatz der Freiwilligkeit habe bislang "nicht die erhofften und erforderlichen Personalzahlen erreicht".

Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte Otte, er habe "erhebliche Zweifel" am Konzept der Freiwilligkeit. Schließlich scheitere die Bundeswehr "als Freiwilligenarmee schon seit Jahren daran, die Truppenstärke anzuheben".

Aus Ottes Sicht ist es daher notwendig, bereits jetzt die Voraussetzungen zu schaffen, bei einem neuen Wehrdienst schnell auf weitere verpflichtende Elemente umschalten zu können. "Wir müssen recht zeitnah nach der Erfassung über die Fragebögen eine Zwischenbilanz ziehen – wie viele Rückmeldungen gab es? Wie viele Freiwillige haben Interesse bekundet?", sagte der Wehrbeauftragte. "Den Luxus, erst einmal ein Jahr oder zwei abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln, dürfen wir uns nicht leisten."

Aus Ottes Sicht wäre eine Wehrpflicht "wahrlich kein Allheilmittel, aber ein wichtiger Teil eines größeren sicherheitspolitischen Konzepts". Wichtig sei, dass ein neuer Wehrdienst die Truppe stärke und sie nicht belaste. "Es bedarf daher mehr als nur eines Gesetzesbeschlusses. Es erfordert Infrastruktur, Ausbildungskapazitäten und Material", mahnte der Wehrbeauftragte.

J.P.Estrada--TFWP