The Fort Worth Press - Trump sieht mögliche Gaza-Waffenruhe - Netanjahu will Angriffe fortsetzen

USD -
AED 3.672501
AFN 64.50406
ALL 81.906187
AMD 374.313495
ANG 1.790148
AOA 916.999855
ARS 1366.0176
AUD 1.415779
AWG 1.8
AZN 1.698907
BAM 1.67181
BBD 2.013215
BDT 122.927663
BGN 1.66993
BHD 0.377383
BIF 2972.71076
BMD 1
BND 1.274923
BOB 6.906721
BRL 5.027397
BSD 0.999598
BTN 93.233893
BWP 13.474089
BYN 2.852527
BYR 19600
BZD 2.0103
CAD 1.380835
CDF 2299.999949
CHF 0.787865
CLF 0.022846
CLP 899.060282
CNY 6.828011
CNH 6.827905
COP 3627.85
CRC 461.844214
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.25366
CZK 20.79685
DJF 177.993375
DKK 6.383797
DOP 60.100695
DZD 132.181685
EGP 53.138501
ERN 15
ETB 156.846843
EUR 0.85433
FJD 2.21098
FKP 0.743222
GBP 0.743235
GEL 2.690061
GGP 0.743222
GHS 11.019934
GIP 0.743222
GMD 73.502062
GNF 8771.022545
GTQ 7.647004
GYD 209.124907
HKD 7.833097
HNL 26.550813
HRK 6.432602
HTG 130.894326
HUF 310.652504
IDR 17158.2
ILS 3.045405
IMP 0.743222
INR 93.58745
IQD 1309.461735
IRR 1316125.000391
ISK 122.509805
JEP 0.743222
JMD 157.795311
JOD 0.70897
JPY 159.657004
KES 129.47023
KGS 87.450094
KHR 4002.991773
KMF 419.999881
KPW 899.999618
KRW 1485.94969
KWD 0.30888
KYD 0.832995
KZT 475.050753
LAK 22043.380703
LBP 89510.759697
LKR 315.426862
LRD 183.917085
LSL 16.520895
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.350251
MAD 9.285949
MDL 17.082167
MGA 4149.161235
MKD 52.61765
MMK 2100.298181
MNT 3573.374694
MOP 8.062656
MRU 39.887167
MUR 46.560259
MVR 15.459862
MWK 1733.262101
MXN 17.36315
MYR 3.975014
MZN 63.960559
NAD 16.520895
NGN 1359.660075
NIO 36.781865
NOK 9.489303
NPR 149.174057
NZD 1.71132
OMR 0.384491
PAB 0.999594
PEN 3.389095
PGK 4.392796
PHP 60.184999
PKR 278.802778
PLN 3.62829
PYG 6408.404353
QAR 3.643995
RON 4.3494
RSD 100.264982
RUB 76.18057
RWF 1463.831606
SAR 3.753084
SBD 8.058149
SCR 13.932132
SDG 600.999945
SEK 9.232055
SGD 1.274899
SHP 0.746601
SLE 24.625003
SLL 20969.489175
SOS 571.257613
SRD 37.448961
STD 20697.981008
STN 20.942498
SVC 8.746234
SYP 110.528533
SZL 16.508601
THB 32.21799
TJS 9.475884
TMT 3.505
TND 2.916991
TOP 2.40776
TRY 44.719025
TTD 6.787905
TWD 31.73404
TZS 2594.054022
UAH 43.42568
UGX 3733.748194
UYU 40.337815
UZS 12124.372262
VES 475.837796
VND 26343
VUV 119.309373
WST 2.73449
XAF 560.706913
XAG 0.01353
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.801475
XDR 0.697817
XOF 560.706913
XPF 101.942515
YER 237.150369
ZAR 16.523697
ZMK 9001.197922
ZMW 19.016562
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -21.0900

    5905.02

    -0.36%

  • DAX

    -61.5100

    23742.44

    -0.26%

  • Goldpreis

    -20.8000

    4766.6

    -0.44%

  • TecDAX

    -21.8500

    3509.76

    -0.62%

  • MDAX

    -130.3700

    30251.91

    -0.43%

  • SDAX

    12.4800

    17270.11

    +0.07%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.173

    +0.01%

Trump sieht mögliche Gaza-Waffenruhe - Netanjahu will Angriffe fortsetzen
Trump sieht mögliche Gaza-Waffenruhe - Netanjahu will Angriffe fortsetzen / Foto: © AFP

Trump sieht mögliche Gaza-Waffenruhe - Netanjahu will Angriffe fortsetzen

Im Ringen um eine Waffenruhe im Gaza-Krieg hat US-Präsident Donald Trump von einer möglichen Einigung gesprochen. "Ich denke, wir haben einen Deal", sagte Trump am Freitag in Washington. Kurz zuvor hatte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu dagegen in einer Rede bei der UNO angekündigt, dass Israel den Kampf gegen die radikalislamische Hamas im Gazastreifen fortsetzen werde.

Textgröße:

Die nach seiner Einschätzung möglicherweise erzielte Übereinkunft für den Gazastreifen werde die Rückkehr der noch von der Hamas festgehaltenen Geiseln ermöglichen und "den Krieg beenden", sagte Trump vor Reportern, ohne Details zu nennen.

Am Dienstag hatte der US-Präsident nach Angaben seines Sondergesandten Steve Witkoff bei einem Treffen mit Vertretern arabischer und muslimischer Staaten einen aus 21 Punkten bestehenden Nahost-Friedensplan präsentiert. Aus einer diplomatischen Quelle verlautete gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass darin eine dauerhafte Waffenruhe, die Freilassung aller Geiseln und der Rückzug der israelischen Truppen vorgesehen sei.

Britische Medien berichteten am Freitag, dass der frühere britische Premierminister Tony Blair die Führungsrolle in einer möglichen künftigen Übergangsverwaltung des Gazastreifens übernehmen könnte. Blair könnte diese Verwaltungsbehörde mit Unterstützung der UNO sowie der Golfstaaten leiteten, berichteten der Sender BBC und das Magazin "Economist". Dem Magazin zufolge soll dieses Verwaltungsorgan fünf Jahre lang die "oberste politische und rechtliche Behörde" für den Gazastreifen sein, bevor die Kontrolle über das Gebiet an die Palästinenser übergehe.

Netanjahu ging in seiner UN-Rede am Freitag nicht auf mögliche Übergangslösungen für den Gazastreifen ein. In seiner Rede in der UN-Generaldebatte warnte er, dass von der islamistischen Hamas weiterhin eine Gefahr für Israel ausgehe, auch wenn der "Großteil der Terrormaschinerie der Hamas" inzwischen von der israelischen Armee vernichtet worden sei. Deshalb müsse Israel "den Job" gegen die Hamas fortsetzen und "so schnell wie möglich beenden", sagte der israelische Ministerpräsident.

In seiner Rede wandte Netanjahu sich direkt an die Geiseln, die noch immer von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden: "Wir haben Euch nicht vergessen - nicht für eine Sekunde", sagte er. Seine Rede wurde nach Angaben Netanjahus über Lautsprecher im Gazastreifen übertragen. Angehörige der Geiseln werfen Netanjahu vor, mit seiner harten Kriegsführung das Leben der Geiseln zu gefährden.

Die israelischen Streitkräfte hatten ihre Angriffe im Gazastreifen zuletzt nochmals ausgeweitet und führen eine massive Luft- und Bodenoffensive gegen die Stadt Gaza im Norden des Palästinensergebiets.

Netanjahu hatte am Donnerstag mit Trump telefoniert, den er in seiner Rede überschwänglich lobte - vor allem für die US-Beteiligung an den israelischen Luftangriffen im Iran im Juni. Am Montag will Netanjahu den US-Präsidenten im Weißen Haus besuchen. Dann dürfte sich womöglich zeigen, inwieweit Netanjahu bei Trumps Friedensbemühungen mitzugehen bereit ist.

In seiner UN-Ansprache äußerte sich Netanjahu nicht zur Zukunft des von Israel seit 1967 besetzten Westjordanlands. Rechtsextreme Minister seines Kabinetts hatten zuletzt mit einer Annexion dieses Palästinensergebiets gedroht, womit sie die Gründung eines Palästinenserstaats verhindern wollen. Trump warnte Netanjahu daraufhin, er werde eine Annexion des Westjordanlands "nicht erlauben".

Mehrere westliche Staaten hatten in den vergangenen Tagen einen Palästinenserstaat anerkannt. Damit wollen sie die Bemühungen um die sogenannte Zweistaatenlösung wiederbeleben, welche die friedliche Existenz eines Palästinenserstaats an der Seite Israels vorsieht. Netanjahu ging in seiner UN-Rede mit den betroffenen Regierungen scharf ins Gericht. Er warf ihnen vor, der Hamas "nachgegeben" und sie für ihren Großangriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 belohnt zu haben, der den Gaza-Krieg ausgelöst hatte.

Mit ihrer Anerkennung eines palästinensischen Staats hätten diese Regierungen die "sehr klare Botschaft" ausgesandt, "dass sich die Ermordung von Juden auszahlt", sagte der israelische Ministerpräsident. Israel werde jedoch niemandem "erlauben, uns einen terroristischen Staat aufzuzwingen."

In den vergangenen Tagen hatten unter anderem Frankreich, Großbritannien, Portugal, Kanada und Australien einen Palästinenserstaat anerkannt. Deutschland wie auch die USA gehören hingegen nicht zu den laut einer AFP-Zählung inzwischen 151 von 193 UN-Mitgliedstaaten, die einen Palästinenserstaat anerkennen.

In dem seit fast zwei Jahren andauernden Krieg im Gazastreifen sind nach nicht unabhängig überprüfbaren Angaben des Hamas-Gesundheitsministeriums mehr als 65.500 Palästinenser bei israelischen Angriffen getötet worden. Bei dem Hamas-Überfall auf Israel, der den Krieg ausgelöst hatte, waren nach israelischen Angaben 1219 Menschen getötet und und 251 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt worden.

T.Gilbert--TFWP