The Fort Worth Press - Nach Trumps Zuspruch für Ukraine: Selenskyj fordert Druck auf Russland und Waffen

USD -
AED 3.672504
AFN 64.503991
ALL 81.277337
AMD 374.792985
ANG 1.789884
AOA 918.000367
ARS 1368.812858
AUD 1.393704
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.661047
BBD 2.017495
BDT 123.155973
BGN 1.668102
BHD 0.377935
BIF 2978.470423
BMD 1
BND 1.274789
BOB 6.921738
BRL 4.979504
BSD 1.001741
BTN 92.955964
BWP 13.440061
BYN 2.845131
BYR 19600
BZD 2.014608
CAD 1.37785
CDF 2310.000362
CHF 0.781647
CLF 0.022275
CLP 876.690396
CNY 6.81775
CNH 6.81664
COP 3606.23
CRC 456.834685
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.647289
CZK 20.634504
DJF 178.377001
DKK 6.352304
DOP 60.053505
DZD 132.66041
EGP 51.884156
ERN 15
ETB 156.407066
EUR 0.849404
FJD 2.218304
FKP 0.737751
GBP 0.739426
GEL 2.703861
GGP 0.737751
GHS 11.068835
GIP 0.737751
GMD 73.503851
GNF 8788.483587
GTQ 7.660623
GYD 209.571532
HKD 7.83905
HNL 26.615143
HRK 6.404704
HTG 131.173298
HUF 307.310388
IDR 17140
ILS 2.95979
IMP 0.737751
INR 92.60245
IQD 1312.242558
IRR 1321500.000352
ISK 122.070386
JEP 0.737751
JMD 158.376152
JOD 0.70904
JPY 158.630385
KES 129.103801
KGS 87.450384
KHR 4006.964202
KMF 418.00035
KPW 900.016021
KRW 1467.040383
KWD 0.30836
KYD 0.83477
KZT 469.692981
LAK 22100.301499
LBP 89702.068028
LKR 316.633403
LRD 184.313559
LSL 16.418192
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.334027
MAD 9.242091
MDL 17.219415
MGA 4154.741178
MKD 52.350418
MMK 2100.011828
MNT 3575.508238
MOP 8.080173
MRU 40.038218
MUR 46.290378
MVR 15.460378
MWK 1736.973969
MXN 17.311104
MYR 3.952504
MZN 63.955039
NAD 16.418192
NGN 1342.480377
NIO 36.859315
NOK 9.368704
NPR 148.729882
NZD 1.700392
OMR 0.384504
PAB 1.001741
PEN 3.446261
PGK 4.342435
PHP 59.564038
PKR 279.298569
PLN 3.59435
PYG 6381.587329
QAR 3.65196
RON 4.330404
RSD 99.664529
RUB 76.231517
RWF 1463.671493
SAR 3.751456
SBD 8.035647
SCR 15.058814
SDG 601.000339
SEK 9.164404
SGD 1.270104
SHP 0.746601
SLE 24.625038
SLL 20969.496166
SOS 572.508387
SRD 37.706038
STD 20697.981008
STN 20.807678
SVC 8.764703
SYP 110.597048
SZL 16.413436
THB 32.120369
TJS 9.446006
TMT 3.505
TND 2.907215
TOP 2.40776
TRY 44.844404
TTD 6.803686
TWD 31.480367
TZS 2594.935038
UAH 44.099112
UGX 3709.711665
UYU 39.848826
UZS 12155.930188
VES 479.657038
VND 26335
VUV 117.475878
WST 2.715253
XAF 557.099665
XAG 0.012375
XAU 0.000207
XCD 2.70255
XCG 1.805342
XDR 0.692853
XOF 557.099665
XPF 101.286679
YER 238.603589
ZAR 16.316204
ZMK 9001.203584
ZMW 19.057285
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    71.3000

    4879.6

    +1.46%

  • MDAX

    1013.7500

    31952.1

    +3.17%

  • SDAX

    290.5200

    18268.79

    +1.59%

  • DAX

    547.7700

    24702.24

    +2.22%

  • Euro STOXX 50

    124.4300

    6057.71

    +2.05%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1767

    -0.14%

  • TecDAX

    112.4600

    3765.52

    +2.99%

Nach Trumps Zuspruch für Ukraine: Selenskyj fordert Druck auf Russland und Waffen
Nach Trumps Zuspruch für Ukraine: Selenskyj fordert Druck auf Russland und Waffen / Foto: © AFP

Nach Trumps Zuspruch für Ukraine: Selenskyj fordert Druck auf Russland und Waffen

Nach der demonstrativen Ermutigung von US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Weltgemeinschaft bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung zu einem verstärkten Vorgehen gegen Russland aufgerufen. Nötig seien zusätzliche Waffen für die Ukraine und "Druck auf Russland", und zwar jetzt, sagte Selenskyj am Mittwoch. Russland beharrte unterdessen auf der Fortsetzung des Angriffskriegs gegen die Ukraine - und wies Äußerungen Trumps zum Zustand der russischen Wirtschaft zurück.

Textgröße:

Selenskyj verwies in seiner Rede während der UN-Generaldebatte zudem darauf, dass sein Land angesichts der rasanten Weiterentwicklung der Rüstungsindustrie selbst seine militärischen Fähigkeiten ausgebaut habe. "Die Ukraine hat zwar keine großen, fetten Raketen, mit denen Diktatoren gerne bei Paraden prahlen, aber wir haben Drohnen, die bis zu 2000, 3000 Kilometer weit fliegen können", sagte Selenskyj und fügte an: "Wir hatten keine andere Wahl, als sie zu bauen, um unser Recht auf Leben zu schützen."

Der ukrainische Präsident äußerte, wie bereits am Vortag Trump, Kritik an der Rolle der UNO. "Weil internationale Institutionen zu schwach sind, geht dieser Wahnsinn weiter", sagte Selenskyj vor den Staats- und Regierungschefs der insgesamt 193 UN-Mitgliedsländer zum russischen Krieg gegen sein Land. Selbst eine Nato-Mitgliedschaft bedeute heute nicht mehr automatisch, in Sicherheit zu sein.

Putin wolle "diesen Krieg fortsetzen, indem er ihn ausweitet", sagte Selenskyj zudem und verwies unter Anspielung auf die jüngsten Luftraumverletzungen in osteuropäischen Nato-Ländern durch russische Drohnen und Kampfjets darauf, dass Russland sein Vorgehen bereits "auf andere Länder" ausweite.

Die russische Führung beharrte nach Trumps Worten vom Vortag über eine mögliche ukrainische Rückeroberung besetzter Gebiete unterdessen auf ihrem Angriffskurs. Moskau habe "keine Alternative", als seine 2022 begonnene Militäroffensive in der Ukraine fortzusetzen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dem russischen Sender RBC am Mittwochmorgen.

Der von Trump geäußerten Ansicht, die Ukraine könnte das gesamte von Russland besetzte ukrainische Staatsgebiet zurückerobern, widersprach Peskow. "Die Vorstellung, dass die Ukraine etwas zurückerobern kann, ist aus unserer Sicht falsch", sagte er.

Peskow wies auch die von Trump geäußerte Ansicht scharf zurück, dass Russland nur ein "Papiertiger" und wirtschaftlich in Not sei. Russland sei "ein echter Bär" und bewahre "seine makroökonomische Stabilität", sagte Peskow weiter, räumte aber ein: "Ja, Russland erlebt Spannungen und Probleme in verschiedenen Wirtschaftsbereichen."

Das russische Finanzministerium stellte am Mittwoch Pläne vor, angesichts der seit Kriegsbeginn massiv gestiegenen Staatsausgaben die Mehrwertsteuer von bislang 20 auf 22 zu erhöhen. Dies solle insbesondere der Finanzierung von "Verteidigung und Sicherheit" dienen, erklärte das Ministerium.

Bei einem Treffen mit Selenskyj am Rande der UN-Vollversammlung in New York am Dienstag hatte Trump die ukrainische Armee gelobt: Er habe "großen Respekt vor dem Kampf der Ukraine. Das ist wirklich beeindruckend."

In seinem Onlinedienst Truth Social schrieb der US-Präsident später: "Ich denke, dass die Ukraine mit der Unterstützung der Europäischen Union in der Lage ist, zu kämpfen und die gesamte Ukraine in ihrer ursprünglichen Form zurückzugewinnen." Die Ukraine könne vielleicht sogar "noch weiter gehen", fügte er hinzu. In den Monaten zuvor hatte der US-Präsident wiederholt erklärt, die Ukraine müsse Territorium an Russland abgeben, um den Krieg zu beenden.

Die Bundesregierung begrüßte die mögliche Kurskorrektur von Trump. Seine Äußerungen gäben Deutschland "Anlass zur Hoffnung, dass wir intensiviert jetzt nochmal über das Thema sprechen können", sagte Regierungssprecher Steffen Kornelius.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußerte sich ähnlich positiv. "Das ist eine sehr klare Botschaft des amerikanischen Präsidenten, dass Russland zweifellos schwächer und zerbrechlicher ist, als viele gesagt haben", sagte Macron dem Nachrichtensender France 24. Die "neue Perspektive" der USA zur Ukraine ermögliche es, "weiterhin Widerstand zu leisten und sogar Gebiete zurückzugewinnen".

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar 2022 wurden zehntausende Menschen getötet. Weite Teile der Ost- und Südukraine wurden zerstört und Millionen Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen. Die russischen Streitkräfte kontrollieren derzeit etwa ein Fünftel des ukrainischen Territoriums, darunter die bereits 2014 durch Russland annektierte Halbinsel Krim.

Die Ukraine hatte zuletzt ihre Angriffe auf Energieanlagen in Russland verstärkt. In der Nacht zu Mittwoch griff sie eine Ölraffinerie in der zentralrussischen Region Baschkortostan an, wobei ein großes Feuer ausbrach. Zudem wurden in der russischen Hafenstadt Noworossijsk östlich der Krim zwei Menschen durch ukrainische Drohnen getötet.

Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges liefen bislang ins Leere. Zuletzt äußerte sich Trump wiederholt enttäuscht über das Verhalten Putins, den er Mitte August zu einem Gipfel im US-Bundesstaat Alaska getroffen hatte.

N.Patterson--TFWP