The Fort Worth Press - Vor Treffen der "Koalition der Willigen": Russland überzieht Ukraine mit Angriffen

USD -
AED 3.67315
AFN 63.499797
ALL 81.580052
AMD 372.37948
ANG 1.789884
AOA 918.00014
ARS 1378.4941
AUD 1.396473
AWG 1.8
AZN 1.695737
BAM 1.665113
BBD 2.01512
BDT 122.759818
BGN 1.668102
BHD 0.377141
BIF 2975.105995
BMD 1
BND 1.273476
BOB 6.913109
BRL 4.981796
BSD 1.000451
BTN 93.790972
BWP 13.451617
BYN 2.814964
BYR 19600
BZD 2.012209
CAD 1.366535
CDF 2310.999403
CHF 0.783907
CLF 0.022614
CLP 889.98001
CNY 6.824801
CNH 6.83219
COP 3571.31
CRC 455.822507
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.398708
CZK 20.80235
DJF 177.720556
DKK 6.380725
DOP 59.649927
DZD 132.478975
EGP 52.009703
ERN 15
ETB 157.249641
EUR 0.853902
FJD 2.22125
FKP 0.740159
GBP 0.740195
GEL 2.690139
GGP 0.740159
GHS 11.08028
GIP 0.740159
GMD 72.999727
GNF 8777.488498
GTQ 7.646989
GYD 209.3344
HKD 7.83285
HNL 26.629917
HRK 6.432902
HTG 130.965962
HUF 311.454993
IDR 17222.15
ILS 2.99945
IMP 0.740159
INR 93.79375
IQD 1310
IRR 1319500.000205
ISK 122.780309
JEP 0.740159
JMD 158.492044
JOD 0.709039
JPY 159.452499
KES 129.11063
KGS 87.427396
KHR 4012.498444
KMF 420.99986
KPW 899.990254
KRW 1479.120122
KWD 0.30828
KYD 0.833745
KZT 463.595498
LAK 21925.000287
LBP 89550.000019
LKR 317.917894
LRD 184.249853
LSL 16.469714
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.340109
MAD 9.238104
MDL 17.138041
MGA 4137.000127
MKD 52.618326
MMK 2099.66818
MNT 3578.517246
MOP 8.0708
MRU 40.020066
MUR 46.549679
MVR 15.449741
MWK 1736.000334
MXN 17.342101
MYR 3.952501
MZN 63.90966
NAD 16.469697
NGN 1348.250335
NIO 36.729769
NOK 9.29155
NPR 150.065555
NZD 1.692835
OMR 0.38451
PAB 1.000528
PEN 3.43875
PGK 4.352499
PHP 60.201992
PKR 278.924966
PLN 3.624804
PYG 6293.366934
QAR 3.64501
RON 4.346099
RSD 100.198018
RUB 75.099706
RWF 1460
SAR 3.750464
SBD 8.048395
SCR 14.845011
SDG 600.499549
SEK 9.20431
SGD 1.275455
SHP 0.746601
SLE 24.650239
SLL 20969.496166
SOS 571.497547
SRD 37.458005
STD 20697.981008
STN 21.15
SVC 8.754693
SYP 110.631499
SZL 16.470246
THB 32.258503
TJS 9.419537
TMT 3.505
TND 2.8745
TOP 2.40776
TRY 44.923897
TTD 6.78285
TWD 31.500201
TZS 2605.000197
UAH 43.897001
UGX 3706.888478
UYU 39.776259
UZS 12069.999821
VES 482.15515
VND 26322.5
VUV 117.946979
WST 2.711482
XAF 558.460897
XAG 0.012838
XAU 0.000211
XCD 2.70255
XCG 1.803113
XDR 0.694162
XOF 556.5053
XPF 102.050139
YER 238.650177
ZAR 16.471975
ZMK 9001.200169
ZMW 19.034038
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -24.0300

    5906.22

    -0.41%

  • MDAX

    -171.2900

    31176.64

    -0.55%

  • TecDAX

    -29.4600

    3670.77

    -0.8%

  • SDAX

    -89.2900

    18041.73

    -0.49%

  • Goldpreis

    35.2000

    4754.8

    +0.74%

  • DAX

    -75.9700

    24194.9

    -0.31%

  • EUR/USD

    -0.0033

    1.171

    -0.28%

Vor Treffen der "Koalition der Willigen": Russland überzieht Ukraine mit Angriffen
Vor Treffen der "Koalition der Willigen": Russland überzieht Ukraine mit Angriffen / Foto: © UKRAINIAN EMERGENCY SERVICE/AFP

Vor Treffen der "Koalition der Willigen": Russland überzieht Ukraine mit Angriffen

Vor dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen aus rund 30 überwiegend europäischen Verbündeten der Ukraine hat Russland das Nachbarland erneut mit einer massiven Angriffswelle überzogen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte die russische Armee in der Nacht zum Mittwoch insgesamt 502 Drohnen und 24 Raketen ein, der Beschuss richtete sich insbesondere gegen den Westen des Landes. Die von Paris organisierten Beratungen der Koalition finden am Donnerstag statt.

Textgröße:

Die nächtlichen russischen Angriffe auf die Ukraine sorgten in der nordukrainischen Region Tschernihiw für massive Stromausfälle. 30.000 Menschen waren dort nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung der Region, Wjatscheslaw Tschaus, von der Stromversorgung abgeschnitten. Örtliche Behörden meldeten mehrere Verletzte und sprachen von Zerstörungen an Wohngebäuden und ziviler Infrastruktur.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die russischen Angriffe als "Demonstration", mit welcher der russische Staatschef Wladimir Putin zeigen wolle, dass er ungestraft davon komme. Die russische Aggression könne fortgesetzt werden, weil der internationale Druck auf die "Kriegswirtschaft" des Landes nicht groß genug sei.

Mit Blick auf die am Donnerstag anstehenden Beratungen der "Koalition der Willigen" sagte Selenskyj, er hoffe, dass hierzu auch US-Präsident Donald Trump telefonisch zugeschaltet werde, um über neue Sanktionen gegen Russland zu beraten.

Selenskyj äußerte sich in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, wo er mit Vertretern der nordischen und baltischen Staaten über weitere Unterstützung für sein Land sprach. Am Mittwochabend wurde Selenskyj in Paris erwartet, um sich dort mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zu treffen.

Das Treffen der Koalition findet am Donnerstag im hybriden Format statt. Persönlich erwartet wurden neben Selenskyj unter anderen der polnische Regierungschef Donald Tusk, der niederländische Ministerpräsident Dick Schoof und der spanische Regierungschef Pedro Sánchez sowie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt nach Angaben aus Regierungskreisen per Videoschalte teil.

Zentrales Thema werden die Sicherheitsgarantien für die Ukraine sein - also die Frage, wie die Verbündeten des Landes nach einem möglichen Waffenstillstand oder Friedensabkommen dazu beitragen wollen, das Land vor einer erneuten russischen Aggression zu schützen. Dazu, wie solche Garantien konkret aussehen und in welcher Form die verschiedenen Länder dazu beitragen können, gibt es bislang erhebliche Differenzen.

Selenskyj sagte in Kopenhagen, er sehe für Sicherheitsgarantien bereits eine "solide Grundlage" in den bilateralen Abkommen seines Landes mit mehreren europäischen Ländern zur militärischen Unterstützung. Als ein Beispiel nannte er das Abkommen mit Dänemark.

Zudem sagte Selenskyj, sein Land benötige eine "Regelung nach Art von Artikel 5" - und bezog sich damit auf den entsprechenden Artikel des Nato-Statuts, der im Fall eines Angriffs auf einen Mitgliedstaat eine militärische Beistandspflicht aller Verbündeten vorsieht.

In Moskau erklärte Außenminister Sergej Lawrow unterdessen, sein Land strebe weiterhin eine internationale Anerkennung der besetzten ukrainischen Gebiete als Teil Russlands an. Die "neu entstandenen territorialen Realitäten" müssten "gemäß dem Völkerrecht anerkannt und formalisiert werden", erklärte Lawrow.

US-Präsident Trump kritisierte derweil erneut das Verhalten Putins in den bisherigen Gesprächen. Er sei "sehr enttäuscht" von Putin, sagte Trump und beklagte, dass weiterhin "tausende Menschen" im Ukraine-Krieg getötet werden.

Nach mehreren Gesprächsrunden von Unterhändlern aus Russland und den USA hatte Trump Mitte August Putin zu Gesprächen in Alaska empfangen. Ein Durchbruch wurde dabei nicht erzielt, das von Trump in Aussicht gestellte persönliche Treffen zwischen Putin und Selenskyj zeichnet sich weiterhin nicht ab.

A.Nunez--TFWP