The Fort Worth Press - Russische Angriffswelle auf Ukraine mit mindestens 17 Toten ruft scharfe Proteste hervor

USD -
AED 3.672496
AFN 63.477673
ALL 81.580486
AMD 372.379997
ANG 1.789884
AOA 918.000222
ARS 1378.523534
AUD 1.397556
AWG 1.8
AZN 1.721425
BAM 1.665113
BBD 2.01512
BDT 122.759818
BGN 1.668102
BHD 0.377085
BIF 2975.105995
BMD 1
BND 1.273476
BOB 6.913109
BRL 4.98765
BSD 1.000451
BTN 93.790972
BWP 13.451617
BYN 2.814964
BYR 19600
BZD 2.012209
CAD 1.36715
CDF 2310.999977
CHF 0.78499
CLF 0.022619
CLP 890.229868
CNY 6.824797
CNH 6.83009
COP 3574.73
CRC 455.822507
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.417591
CZK 20.801202
DJF 177.720086
DKK 6.38468
DOP 59.649604
DZD 132.50904
EGP 52.017199
ERN 15
ETB 157.249929
EUR 0.854399
FJD 2.217899
FKP 0.740159
GBP 0.740835
GEL 2.689926
GGP 0.740159
GHS 11.08012
GIP 0.740159
GMD 73.000092
GNF 8777.497004
GTQ 7.646989
GYD 209.3344
HKD 7.831988
HNL 26.629656
HRK 6.434797
HTG 130.965962
HUF 311.692501
IDR 17220.25
ILS 2.99945
IMP 0.740159
INR 93.80085
IQD 1310
IRR 1319499.999883
ISK 122.840287
JEP 0.740159
JMD 158.492044
JOD 0.70898
JPY 159.530499
KES 129.110329
KGS 87.427399
KHR 4012.502706
KMF 421.000034
KPW 899.990254
KRW 1479.149739
KWD 0.30832
KYD 0.833745
KZT 463.595498
LAK 21925.00016
LBP 89550.000236
LKR 317.917894
LRD 184.249738
LSL 16.469945
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.340004
MAD 9.238104
MDL 17.138041
MGA 4136.999549
MKD 52.654281
MMK 2099.66818
MNT 3578.517246
MOP 8.0708
MRU 40.02024
MUR 46.520038
MVR 15.45029
MWK 1735.999918
MXN 17.351501
MYR 3.958997
MZN 63.909724
NAD 16.470141
NGN 1347.759964
NIO 36.729997
NOK 9.305103
NPR 150.065555
NZD 1.693785
OMR 0.384454
PAB 1.000528
PEN 3.43875
PGK 4.352502
PHP 60.165027
PKR 278.92503
PLN 3.62639
PYG 6293.366934
QAR 3.645012
RON 4.349096
RSD 100.261023
RUB 75.114468
RWF 1460
SAR 3.750566
SBD 8.048395
SCR 13.72111
SDG 600.499537
SEK 9.212535
SGD 1.275885
SHP 0.746601
SLE 24.65059
SLL 20969.496166
SOS 571.501063
SRD 37.457941
STD 20697.981008
STN 21.15
SVC 8.754693
SYP 110.631499
SZL 16.470393
THB 32.269385
TJS 9.419537
TMT 3.505
TND 2.874503
TOP 2.40776
TRY 44.925801
TTD 6.78285
TWD 31.481798
TZS 2605.000117
UAH 43.897001
UGX 3706.888478
UYU 39.776259
UZS 12069.99973
VES 482.15515
VND 26322.5
VUV 117.946979
WST 2.711482
XAF 558.460897
XAG 0.01297
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.803113
XDR 0.694162
XOF 556.503637
XPF 102.05017
YER 238.649662
ZAR 16.48781
ZMK 9001.200237
ZMW 19.034038
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0011

    1.17

    -0.09%

  • DAX

    -75.9700

    24194.9

    -0.31%

  • TecDAX

    -29.4600

    3670.77

    -0.8%

  • Euro STOXX 50

    -24.0300

    5906.22

    -0.41%

  • MDAX

    -171.2900

    31176.64

    -0.55%

  • SDAX

    -89.2900

    18041.73

    -0.49%

  • Goldpreis

    -29.4000

    4723.6

    -0.62%

Russische Angriffswelle auf Ukraine mit mindestens 17 Toten ruft scharfe Proteste hervor
Russische Angriffswelle auf Ukraine mit mindestens 17 Toten ruft scharfe Proteste hervor / Foto: © State Emergency Service of Ukraine/AFP

Russische Angriffswelle auf Ukraine mit mindestens 17 Toten ruft scharfe Proteste hervor

Es war offenbar die zweitgrößte Welle russischer Luftangriffe auf die Ukraine seit Kriegsbeginn: In der Nacht zum Donnerstag sind bei russischen Attacken laut Rettungskräften allein in der Hauptstadt Kiew mindestens 17 Menschen getötet worden. Insgesamt wurde die Ukraine laut der Luftabwehr mit 598 Drohnen und 31 ballistischen Raketen und Marschflugkörpern attackiert.

Textgröße:

Getroffen wurden in Kiew neben Wohngebäuden auch die Büros der EU-Delegation in der Ukraine und der britischen Kulturorganisation British Council. Westliche Spitzenpolitiker verurteilten das Vorgehen Russlands mit scharfen Worten.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurde ein Großteil der russischen Flugkörper abgefangen: 563 von 598 Drohnen und 26 von 31 Raketen hätten unschädlich gemacht werden können. Trotzdem hatte die Angriffswelle tödliche Folgen: Unter den 17 in Kiew Getöteten waren laut Rettungskräften vier Kinder. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor erklärt, mehr als 30 weitere Menschen seien in der Hauptstadt verletzt worden, unter ihnen vier Kinder und ein Teenager.

Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, waren am Donnerstagmorgen in Kiew Einsatzkräfte und Anwohner damit beschäftigt, Glasscherben und Baumaterialien von mehreren Straßen im Stadtzentrum zu entfernen. Auf von Präsident Wolodymyr Selenskyj veröffentlichten Aufnahmen war ein Wohnhaus zu sehen, in den ein Angriff einen fünf Stockwerke tiefen Riss geschlagen hatte. Die Fenster mehrerer Wohnhäuser und Ladenlokale wurden zerstört. Matratzen hingen von Balkonen herab, die durch einen Treffer zerstört worden waren.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb von Schäden in fünf Bezirken der Stadt. Im Bezirk Darnyzja sei ein fünfstöckiges Gebäude eingestürzt.

Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete die Angriffswelle am Donnerstag als "Großangriff" gegen "Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes und Militärflugplätze in der Ukraine". Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, die russische Armee erledige "ihre Aufgaben". Russland bleibe "zugleich an einer Fortsetzung des Verhandlungsprozesses interessiert", sagte Peskow und fügte an: "Das Bestreben ist es, unsere Ziele mit politischen und diplomatischen Mitteln zu erreichen."

In Kiew wurden bei der Angriffswelle nach übereinstimmenden Angaben auch das Gebäude der EU-Delegation und die Büros des British Council in der ukrainischen Hauptstadt getroffen. EU-Ratspräsident António Costa schrieb im Onlinedienst X von einem "vorsätzlichen russischen Angriff". Auf Bildern der EU-Gesandtschaft, welche die Botschafterin der EU in der Ukraine, Katarina Mathernova, teilte, waren geborstene Fensterscheiben sowie eingestürzte Deckenpaneele und verbogene Metallstreben zu sehen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, das EU-Delegationsteam in der Ukraine sei "unversehrt". Sie forderte Russland auf, seine "wahllosen Angriffe auf zivile Infrastruktur" sofort zu stoppen und "Verhandlungen für einen gerechten und dauerhaften Frieden" aufzunehmen. Die Räumlichkeiten des British Council - das in Russland im Juni zur unerwünschten Organisation erklärt worden war - wurden nach dessen Angaben schwer beschädigt.

Aus Protest gegen die Angriffe kündigte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kalls auf X an, den russischen Gesandten bei der EU einzubestellen. Der britische Außenminister David Lammy gab die Einbestellung des russischen Botschafters bekannt.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warf Russland "Terror und Barbarei" vor. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach den Betroffenen sein Mitgefühl aus und warf Putin vor, Kinder und Zivilisten zu töten und so die Hoffnung auf Frieden "zunichte" zu machen.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte bei einem Besuch der Koalitionsklausur in Würzburg: "Wir sind schockiert, über das, was passiert ist." Russland werde "nicht erfolgreich sein", die Nato-Staaten würden "alles tun, um diesen Krieg unter Trumps Führung zu beenden". Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte während seines Besuchs in Estland, es sei aus Sicht beider Länder "entscheidend, dass wir als EU und Nato felsenfest an der Seite der Ukraine stehen".

Der ukrainische Präsident Selenskyj bewertete den nächtlichen Angriff Russlands als Zeichen dafür, dass sein russischer Amtskollege Wladimir Putin nicht zu einer Einstellung der Kämpfe bereit sei. "Russland entscheidet sich für Raketen anstelle des Verhandlungstischs", schrieb er in einer auf Online-Netzwerken verbreiteten Erklärung. Putin habe kein Interesse an "echter Diplomatie". Selenskyj forderte insbesondere Moskaus Verbündeten China und das Russland freundlich gesinnte EU-Land Ungarn auf, klar Position zu beziehen.

Den russischen Streitkräften war es in den vergangenen Monaten gelungen, weitere Gebiete in der Ukraine einzunehmen. Forderungen nach einer Waffenruhe hat Putin bislang stets zurückgewiesen. Selenskyj hatte am Mittwoch erklärt, Mitglieder seiner Regierung würden am Freitag zu weiteren Gesprächen mit der US-Regierung nach New York reisen.

T.Dixon--TFWP