The Fort Worth Press - Tausende demonstrieren in Israel gegen den Krieg - Vage Worte Netanjahus nach Kabinettssitzung

USD -
AED 3.672498
AFN 63.497547
ALL 81.529489
AMD 375.111005
ANG 1.789884
AOA 917.999982
ARS 1378.523602
AUD 1.399747
AWG 1.8
AZN 1.705187
BAM 1.670018
BBD 2.021074
BDT 123.120931
BGN 1.668102
BHD 0.377128
BIF 2983.85754
BMD 1
BND 1.277223
BOB 6.933593
BRL 4.986904
BSD 1.003407
BTN 94.06767
BWP 13.491474
BYN 2.823304
BYR 19600
BZD 2.018171
CAD 1.367345
CDF 2311.000112
CHF 0.785605
CLF 0.022619
CLP 890.230131
CNY 6.824798
CNH 6.837295
COP 3571.47
CRC 457.171157
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.15346
CZK 20.826498
DJF 178.685179
DKK 6.38854
DOP 60.386896
DZD 132.520991
EGP 52.016653
ERN 15
ETB 157.950756
EUR 0.854701
FJD 2.2179
FKP 0.740159
GBP 0.741525
GEL 2.690411
GGP 0.740159
GHS 11.10817
GIP 0.740159
GMD 72.99989
GNF 8806.991628
GTQ 7.669581
GYD 209.952866
HKD 7.831715
HNL 26.659209
HRK 6.438902
HTG 131.351211
HUF 312.151012
IDR 17296
ILS 2.99945
IMP 0.740159
INR 94.01355
IQD 1314.468201
IRR 1319499.999915
ISK 122.930288
JEP 0.740159
JMD 158.959624
JOD 0.708977
JPY 159.525497
KES 129.589813
KGS 87.427399
KHR 4016.616359
KMF 420.999881
KPW 899.990254
KRW 1484.498504
KWD 0.30832
KYD 0.836208
KZT 464.965162
LAK 22138.636519
LBP 89858.937248
LKR 318.857162
LRD 184.634433
LSL 16.494808
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345262
MAD 9.265398
MDL 17.188821
MGA 4161.845762
MKD 52.672284
MMK 2099.66818
MNT 3578.517246
MOP 8.094644
MRU 40.057552
MUR 46.520113
MVR 15.450096
MWK 1739.624204
MXN 17.370904
MYR 3.964975
MZN 63.90969
NAD 16.494808
NGN 1351.589826
NIO 36.930302
NOK 9.31305
NPR 150.509557
NZD 1.698445
OMR 0.384501
PAB 1.003488
PEN 3.448364
PGK 4.413987
PHP 60.4945
PKR 279.73666
PLN 3.629515
PYG 6311.960448
QAR 3.658464
RON 4.3513
RSD 100.307973
RUB 75.106107
RWF 1466.294941
SAR 3.750577
SBD 8.048395
SCR 13.694533
SDG 600.505105
SEK 9.24218
SGD 1.276955
SHP 0.746601
SLE 24.650016
SLL 20969.496166
SOS 573.470581
SRD 37.458049
STD 20697.981008
STN 20.921395
SVC 8.780484
SYP 110.631499
SZL 16.48863
THB 32.396248
TJS 9.447326
TMT 3.505
TND 2.91772
TOP 2.40776
TRY 44.926798
TTD 6.80289
TWD 31.538497
TZS 2604.999712
UAH 44.026505
UGX 3717.808593
UYU 39.893265
UZS 12170.349023
VES 482.15515
VND 26329
VUV 117.946979
WST 2.711482
XAF 560.113225
XAG 0.013179
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.80844
XDR 0.696601
XOF 560.115617
XPF 101.833707
YER 238.649955
ZAR 16.53455
ZMK 9001.217366
ZMW 19.090436
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -33.5000

    4719.5

    -0.71%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1705

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -24.0300

    5906.22

    -0.41%

  • DAX

    -75.9700

    24194.9

    -0.31%

  • TecDAX

    -29.4600

    3670.77

    -0.8%

  • SDAX

    -89.2900

    18041.73

    -0.49%

  • MDAX

    -171.2900

    31176.64

    -0.55%

Tausende demonstrieren in Israel gegen den Krieg  - Vage Worte Netanjahus nach Kabinettssitzung
Tausende demonstrieren in Israel gegen den Krieg - Vage Worte Netanjahus nach Kabinettssitzung / Foto: © AFP

Tausende demonstrieren in Israel gegen den Krieg - Vage Worte Netanjahus nach Kabinettssitzung

In Israel haben tausende Menschen für ein Ende des Kriegs im Gazastreifen und die Freilassung der dort festgehaltenen Geiseln demonstriert. Auf dem sogenannten "Platz der Geiseln" in Tel Aviv skandierte die Menge am Dienstagabend: "Wir geben nicht auf, bis alle Geiseln zu Hause sind". Regierungschef Benjamin Netanjahu äußerte sich indes nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts nur vage. US-Präsident Donald Trump plant laut seinem Sondergesandten Steve Witkoff am Mittwoch ein Treffen, bei dem es um einen Nachkriegsplan für den Gazastreifen gehen soll.

Textgröße:

Bereits am Dienstagmorgen blockierten Demonstranten in Tel Aviv Straßen, schwenkten israelische Flaggen und hielten Bilder von Geiseln hoch, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Israelische Medien berichteten, dass sich weitere Demonstranten in der Nähe der US-Botschaftsniederlassung sowie vor den Häusern verschiedener Minister versammelten.

Bei Einbruch der Dunkelheit strömten tausende weitere Menschen auf den "Platz der Geiseln", der seit Beginn des Krieges zu einem Symbol geworden ist. Die Menschen machten durch Trillerpfeifen, Trommeln und Sprechchöre auf sich aufmerksam. Er sei hier, "um zu protestieren und die Regierung aufzufordern, ein Abkommen abzuschließen, um alle Geiseln nach Hause zu holen und den Krieg zu beenden", sagte der 29-jährige Demonstrant Yoav Vider AFP.

Medien hatten berichtet, dass sich das Sicherheitskabinett am Abend mit möglichen neuen Verhandlungen für eine Waffenruhe im Gazastreifen und eine Freilassung der Geiseln befassen würde. Netanjahu äußerte sich in einem anschließend veröffentlichten Video allerdings nur vage: "Wir kommen gerade aus einer Kabinettssitzung. Ich glaube, ich kann nicht allzu viel sagen. Eines will ich aber sagen: Es hat im Gazastreifen begonnen, und es wird im Gazastreifen enden. Wir werden diese Monster dort nicht zurücklassen, wir werden alle unsere Geiseln befreien und wir werden dafür sorgen, dass der Gazastreifen nie wieder eine Bedrohung für Israel darstellt", sagte Netanjahu.

Anfang August hatte das Sicherheitskabinett einer Ausweitung des Militäreinsatzes gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas einschließlich einer Einnahme der Stadt Gaza zugestimmt. Der Beschluss sorgte in Israel und international für scharfe Kritik.

Netanjahu hatte am vergangenen Donnerstag sofortige Verhandlungen für eine Geiselfreilassung angeordnet. Zuvor hatte die Hamas einem Vorschlag für eine Waffenruhe zugestimmt, der eine schrittweise Freilassung einiger Geiseln über einen Zeitraum von 60 Tagen vorsieht. Nach Angaben des Vermittlers Katar hat Israel jedoch noch nicht auf den jüngsten Vorschlag reagiert.

Israel steht sowohl im Inland als auch im Ausland unter zunehmendem Druck, den Krieg im Gazastreifen zu beenden. Am Montag hatten israelische Angriffe auf das Nasser-Krankenhaus im Gazastreifen weltweit für Empörung gesorgt: Bei den Angriffen wurden laut Hamas-Zivilschutz 20 Menschen getötet. Unter den Todesopfern waren fünf Journalisten, darunter Mitarbeiter der Nachrichtenagenturen Associated Press (AP) und Reuters sowie des katarischen Senders Al-Dschasira.

Israel erklärte später, der Angriff habe einer Kamera der Hamas gegolten. Bei sechs der getöteten Menschen habe es sich um "Terroristen" gehandelt. Die Hamas wies die Erklärung Israels für den Angriff scharf zurück. Israel versuche, "dieses Verbrechen zu rechtfertigen, indem es die falsche Behauptung aufstellt", hieß es in einer Stellungnahme.

Unterdessen teilte Trumps Sondergesandter Witkoff in einem Interview mit dem Sender Fox News mit: "Wir haben morgen ein großes Treffen im Weißen Haus unter dem Vorsitz des Präsidenten und arbeiten an einem umfassenden Plan für die Zeit danach."

Trump hatte Anfang des Jahres mit der Ankündigung, den Gazastreifen unter US-Kontrolle stellen, die Bewohner umsiedeln und dort eine "Riviera des Nahen Ostens" errichten zu wollen, international große Empörung ausgelöst. Insbesondere arabische und europäische Staaten kritisierten den Vorschlag. Netanjahu lobte die Idee hingegen.

Auf den Plan, bei dem es bei dem Treffen am Mittwoch gehen soll, ging Witkoff nicht näher ein. Er sagte nur, er glaube, dass die Menschen sehen würden, "wie solide und wie gut gemeint" der Plan sei.

Die Hamas und mit ihr verbündete militante Palästinensergruppen hatten den Krieg mit ihrem brutalen Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst. Dabei wurden nach israelischen Angaben mehr als 1200 Menschen getötet, 251 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.

Israel greift seither massiv militärisch im Gazastreifen an. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden, die nicht unabhängig überprüft werden können, mehr als 62.800 Menschen getötet. Die UNO hält die Angaben für glaubhaft.

M.McCoy--TFWP