The Fort Worth Press - Vor Ukraine-Gesprächen mit Trump: Selenskyj warnt vor "Belohnung" Russlands

USD -
AED 3.672501
AFN 65.000326
ALL 80.892919
AMD 361.32971
ANG 1.789785
AOA 916.999859
ARS 1525.770399
AUD 1.426076
AWG 1.80125
AZN 1.700372
BAM 1.745603
BBD 2.015941
BDT 123.789462
BGN 1.747831
BHD 0.377732
BIF 3002.048312
BMD 1
BND 1.278595
BOB 11.765756
BRL 5.0436
BSD 1.000919
BTN 94.841883
BWP 13.749922
BYN 2.959737
BYR 19600
BZD 2.012996
CAD 1.40324
CDF 2316.000101
CHF 0.821855
CLF 0.024903
CLP 980.119732
CNY 6.67805
CNH 6.673525
COP 3197.66
CRC 456.813374
CUC 1
CUP 24.020564
CVE 98.41267
CZK 21.64665
DJF 178.22224
DKK 6.669799
DOP 61.426136
DZD 134.856023
EGP 55.181899
ERN 15
ETB 163.9445
EUR 0.89233
FJD 2.24975
FKP 0.746996
GBP 0.747575
GEL 2.590175
GGP 0.746996
GHS 11.600632
GIP 0.746996
GMD 72.99968
GNF 8858.324817
GTQ 7.649259
GYD 209.368334
HKD 7.83968
HNL 26.867244
HRK 6.728601
HTG 131.144176
HUF 326.895018
IDR 18074
ILS 3.107096
IMP 0.746996
INR 94.803897
IQD 1517.355874
IRR 1832375.000007
ISK 121.479582
JEP 0.746996
JMD 158.89648
JOD 0.709062
JPY 157.024498
KES 129.806428
KGS 87.449101
KHR 4071.869115
KMF 439.501063
KPW 899.999961
KRW 1324.496669
KWD 0.31046
KYD 0.834099
KZT 448.369735
LAK 22529.164472
LBP 89631.371779
LKR 332.234038
LRD 170.644961
LSL 16.508029
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.41191
MAD 9.82386
MDL 17.976204
MGA 4538.679186
MKD 54.926488
MMK 2100.035197
MNT 3598.866322
MOP 8.08237
MRU 39.995002
MUR 47.11987
MVR 15.459594
MWK 1735.587351
MXN 18.75362
MYR 4.083994
MZN 63.903439
NAD 16.507071
NGN 1331.889945
NIO 36.836045
NOK 9.35976
NPR 151.747191
NZD 1.760055
OMR 0.384506
PAB 1.000919
PEN 3.438519
PGK 4.482268
PHP 63.519501
PKR 277.015213
PLN 3.898945
PYG 5738.944945
QAR 3.658368
RON 4.769403
RSD 104.893972
RUB 81.501091
RWF 1479.33272
SAR 3.742715
SBD 8.07458
SCR 13.775995
SDG 601.503214
SEK 9.91506
SGD 1.277575
SHP 0.7473
SLE 23.920227
SLL 20969.504398
SOS 572.043164
SRD 37.735503
STD 20697.981008
STN 21.867776
SVC 8.757313
SYP 13001.999685
SZL 16.505197
THB 33.741501
TJS 9.203388
TMT 3.51
TND 2.982913
TOP 2.40776
TRY 49.617098
TTD 6.792399
TWD 32.558968
TZS 2646.654982
UAH 45.101592
UGX 4288.761748
UYU 40.127988
UZS 11917.905419
VES 879.788897
VND 25851.5
VUV 118.676507
WST 2.769234
XAF 585.330098
XAG 0.017878
XAU 0.000245845518
XCD 2.70255
XCG 1.803868
XDR 0.707052
XOF 585.330098
XPF 106.446977
YER 236.097801
ZAR 16.5147
ZMK 9001.198572
ZMW 20.093362
ZWL 321.999592
SSP 5745.343966
MXV 2.116716
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Vor Ukraine-Gesprächen mit Trump: Selenskyj warnt vor "Belohnung" Russlands
Vor Ukraine-Gesprächen mit Trump: Selenskyj warnt vor "Belohnung" Russlands / Foto: © AFP

Vor Ukraine-Gesprächen mit Trump: Selenskyj warnt vor "Belohnung" Russlands

Vor den voraussichtlich schwierigen Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump am Montag im Weißen Haus hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj davor gewarnt, Russland für den Krieg gegen sein Land zu "belohnen". Kreml-Chef Wladimir Putin werde weiterhin "demonstrativ" Menschen töten, um den Druck auf die Ukraine und Europa aufrechtzuerhalten und diplomatische Bemühungen zu untergraben, erklärte Selenskyj im Onlinedienst Facebook.

Textgröße:

Fast ein halbes Jahr nach dem Eklat im Oval Office, bei dem Selenskyj vor laufenden Kameras von Trump und dessen Vize JD Vance für angeblich mangelnde Dankbarkeit gemaßregelt worden war, wurde der ukrainische Staatschef am Montagmittag (Ortszeit) wieder im Weißen Haus erwartet. Dabei sollte es um die Ergebnisse von Trumps Gipfel mit Putin am Freitag im US-Bundesstaat Alaska gehen.

Allerdings ist Selenskyj bei seinen Beratungen mit Trump diesmal nicht allein. Auch westliche Spitzenvertreter sollen vor Ort an den Gesprächen im Weißen Haus teilnehmen, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte.

Selenskyj soll allerdings zunächst mit Trump bilateral zusammenkommen, bevor dann die westlichen Spitzenvertreter hinzustoßen. Auch der britische Premierminister Keir Starmer, die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni sowie der finnische Präsident Alexander Stubb wurden zu den Gesprächen erwartet.

Geplant waren ein Arbeitsessen und eine mehrstündige Diskussion. Aus deutschen Regierungskreisen hieß es, dass die Gespräche etwa bis 17.00 oder 18.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr oder Dienstag 00.00 Uhr MESZ) dauern würden.

Vor Beginn der Beratungen mit Trump wollten sich die westlichen Vertreter noch separat in Washington mit dem ukrainischen Präsidenten treffen. Dabei handele es sich um ein "vorbereitendes Treffen", teilte die EU-Kommission mit.

Bei den Gesprächen im Weißen Haus sollte es unter anderem um Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Rahmen einer Friedenslösung und die Haltung gegenüber den russischen Gebietsansprüchen gehen. Trump hatte nach seinem Treffen mit Putin nach Angaben europäischer Politiker Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine in Aussicht gestellt - was unter anderen von Merz und von der Leyen sehr begrüßt wurde.

Andererseits ließ Trump seine vormalige Forderung nach einer sofortigen Waffenruhe fallen und sprach sich stattdessen dafür aus, direkt über ein umfassendes Friedensabkommen zu verhandeln - was darauf hinauslaufen würde, dass Putin erstmal nicht unter Druck gerät, die Angriffe auf die Ukraine zu stoppen.

Ferner wurde bekannt, dass Trump offenbar die russischen Forderungen nach kompletter Kontrolle über der ostukrainischen Regionen Donezk und Luhansk unterstützt. Diese Regionen werden von der russischen Armee bisher nur teilweise kontrolliert.

Die Ukraine lehnt bislang jegliche Gebietsabtretungen strikt ab. Selenskyj mahnte vor den Beratungen, ein Frieden müsse "dauerhaft" sein. "Nicht wie es vor Jahren war, als die Ukraine die Krim und einen Teil unseres Ostens - einen Teil des Donbass - aufgeben musste und Putin das einfach als Sprungbrett für einen neuen Angriff nutzte", schrieb er im Onlinedienst X.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) forderte feste Sicherheitsgarantien für Kiew. Die Ukraine müsse "auch nach einem Waffenstillstand und Friedensschluss in der Lage sein, sich wirkungsvoll zu verteidigen", sagte Wadephul während eines Besuchs in Tokio. Das Treffen zwischen Trump und Putin habe deutlich gezeigt, dass sich Moskau "endlich bewegen" müsse, wenn ein gerechter und dauerhafter Frieden erreicht werden solle.

Trump hingegen hatte erklärt, es liege an Selenskyj, den Ukraine-Krieg zu beenden. Dieser könne den Krieg mit Russland "fast sofort beenden, wenn er will, oder er kann weiterkämpfen", schrieb Trump am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social.

Derweil setzte Russland seine Angriffe auf die Ukraine mit unverminderter Härte fort. Bei einem Drohnenangriff auf die ukrainische Stadt Charkiw wurden nach Angaben ukrainischer Behörden fünf Menschen getötet.

K.Ibarra--TFWP