The Fort Worth Press - Nach Gipfel mit Putin: Trump rückt von Waffenruhe-Forderung für Ukraine ab

USD -
AED 3.672504
AFN 62.000368
ALL 81.399019
AMD 371.251866
ANG 1.789884
AOA 918.000367
ARS 1390.462956
AUD 1.401542
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.668415
BBD 2.010834
BDT 122.499467
BGN 1.668102
BHD 0.377394
BIF 2969.673704
BMD 1
BND 1.275325
BOB 6.898699
BRL 4.980604
BSD 0.998337
BTN 94.041373
BWP 13.522713
BYN 2.828151
BYR 19600
BZD 2.007933
CAD 1.36785
CDF 2315.000362
CHF 0.787151
CLF 0.022781
CLP 896.609085
CNY 6.836304
CNH 6.83428
COP 3554.190659
CRC 454.339945
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.0627
CZK 20.777504
DJF 177.786308
DKK 6.375104
DOP 59.475368
DZD 132.362551
EGP 52.572403
ERN 15
ETB 154.33875
EUR 0.85304
FJD 2.20465
FKP 0.739936
GBP 0.740988
GEL 2.680391
GGP 0.739936
GHS 11.083813
GIP 0.739936
GMD 73.503851
GNF 8763.489017
GTQ 7.632331
GYD 208.871828
HKD 7.83545
HNL 26.529324
HRK 6.429504
HTG 130.705907
HUF 311.520388
IDR 17252.7
ILS 2.98605
IMP 0.739936
INR 94.250504
IQD 1307.826829
IRR 1317000.000352
ISK 122.650386
JEP 0.739936
JMD 157.551717
JOD 0.70904
JPY 159.37504
KES 129.085093
KGS 87.403204
KHR 4000.00035
KMF 420.00035
KPW 899.983514
KRW 1476.670383
KWD 0.30776
KYD 0.83199
KZT 463.757731
LAK 21876.732779
LBP 89402.943058
LKR 318.234165
LRD 183.194711
LSL 16.601322
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.334826
MAD 9.236938
MDL 17.361484
MGA 4148.432502
MKD 52.58264
MMK 2100.352975
MNT 3592.543451
MOP 8.056729
MRU 39.846449
MUR 46.830378
MVR 15.450378
MWK 1731.200682
MXN 17.380104
MYR 3.965039
MZN 63.910377
NAD 16.601322
NGN 1357.000344
NIO 36.741309
NOK 9.317039
NPR 150.466197
NZD 1.706339
OMR 0.38415
PAB 0.998337
PEN 3.461463
PGK 4.333547
PHP 60.695038
PKR 278.317253
PLN 3.61995
PYG 6330.560887
QAR 3.639411
RON 4.340504
RSD 100.166347
RUB 75.274046
RWF 1459.245042
SAR 3.750423
SBD 8.045307
SCR 14.798038
SDG 600.503676
SEK 9.22035
SGD 1.276104
SHP 0.746601
SLE 24.625038
SLL 20969.496166
SOS 570.526765
SRD 37.463504
STD 20697.981008
STN 20.899979
SVC 8.735338
SYP 110.527725
SZL 16.594583
THB 32.335038
TJS 9.384602
TMT 3.505
TND 2.915334
TOP 2.40776
TRY 45.015038
TTD 6.780124
TWD 31.483504
TZS 2598.251226
UAH 43.992664
UGX 3714.224781
UYU 39.547878
UZS 11994.881638
VES 483.16466
VND 26360
VUV 118.147731
WST 2.728511
XAF 559.570911
XAG 0.01321
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.799275
XDR 0.695927
XOF 559.570911
XPF 101.735978
YER 238.650363
ZAR 16.53436
ZMK 9001.203584
ZMW 18.893581
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    16.2100

    3664.3

    +0.44%

  • SDAX

    -155.5000

    17727.33

    -0.88%

  • Euro STOXX 50

    -11.2500

    5883.48

    -0.19%

  • MDAX

    -601.8100

    30249.93

    -1.99%

  • DAX

    -26.4700

    24128.98

    -0.11%

  • Goldpreis

    16.9000

    4740.9

    +0.36%

  • EUR/USD

    0.0038

    1.1726

    +0.32%

Nach Gipfel mit Putin: Trump rückt von Waffenruhe-Forderung für Ukraine ab
Nach Gipfel mit Putin: Trump rückt von Waffenruhe-Forderung für Ukraine ab / Foto: © AFP

Nach Gipfel mit Putin: Trump rückt von Waffenruhe-Forderung für Ukraine ab

US-Präsident Donald Trump ist nach seinem Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin von Forderungen nach einer Waffenruhe in der Ukraine abgerückt. Trump forderte am Samstag stattdessen, direkt zu einem umfassenden "Friedensabkommen" zu gelangen. Nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte Trump der Ukraine aber US-Sicherheitsgarantien zu.

Textgröße:

Der US-Präsident hatte zuvor europäische Vertreter sowie den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einer Videoschalte über den Gipfel informiert, am Montag will er Selenskyj im Weißen Haus empfangen.

Trump schien sich nach seinem Treffen mit Putin am Freitag im US-Bundesstaat Alaska der Haltung Russlands zuzuwenden - und gegen die der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten. In seinem Onlinenetzwerk Truth Social erklärte der US-Präsident, der "beste Weg" für ein Ende des Krieges bestehe darin, "direkt zu einem Friedensabkommen zu gelangen" - "und nicht nur ein Waffenruheabkommen, das oft nicht eingehalten wird". Dies sei "von allen festgestellt" worden.

Noch am Mittwoch hatte Merz im Beisein Selenskyjs in Berlin betont, eine Waffenruhe müsse "am Anfang" der Verhandlungen stehen. Auch Trump hatte zuvor monatelang eine Waffenruhe gefordert. "Die große Arbeit an einem Friedensabkommen, wenn es jetzt keinen Waffenstillstand geben sollte, die liegt jetzt vor allen Beteiligten und nicht hinter uns", sagte am Samstag im Interview mit den Sendern RTL und n-tv.

Der Kanzler sagte auch, Trump habe in der Videoschalte nach dem Gipfel zusagt, "dass Amerika bereit ist, Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu geben". Merz bezeichnete dies als "wirklich großen Fortschritt".

Nach Angaben der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni soll es sich dabei um "von Artikel fünf der Nato inspirierte" Beistandsgarantien handeln, wobei die Ukraine dem Militärbündnis nicht beitreten soll. Artikel fünf des Nato-Vertrags verpflichtet die Mitglieder, sich im Falle eines Angriffs gegenseitig Beistand zu leisten.

Auch aus ukrainischen Diplomatenkreisen verlautete, Trump habe - "angeblich mit Putin abgestimmt" - eine ähnliche Regelung ins Spiel gebracht. "Aber niemand weiß im Detail, wie das funktionieren würde - oder warum Putin dem zustimmen würde, wenn er kategorisch gegen die Nato und offensichtlich auch jede wirksame Garantie für die Souveränität der Ukraine ist", hieß es in Kiew.

Putin selbst sagte am Samstag, er habe "auf fairer Basis" mit Trump über die Ukraine gesprochen. In einem vom Kreml veröffentlichten Video sagte der Kreml-Chef vor Regierungsbeamten in Moskau, der Gipfel habe "zur rechten Zeit" stattgefunden und sei "sehr nützlich" gewesen.

"Wir hatten schon lange keine direkten solchen Verhandlungen mehr auf dieser Ebene", sagte Putin. "Wir hatten die Gelegenheit, unsere Position ruhig und detailliert zu wiederholen." Bei einem kurzen Auftritt vor Journalisten direkt nach dem Gipfel hatte der russische Präsident die Ukraine und die Europäer aufgerufen, eine Friedenslösung nicht "durch Provokationen oder Intrigen hinter den Kulissen zu untergraben".

Putin wie auch Trump hatten ihr Treffen am Freitag "produktiv" genannt, sich jedoch nicht zu Details ihrer Absprachen geäußert. "Wir sind noch nicht am Ziel, aber wir haben eine sehr gute Chance, es zu erreichen", sagte Trump in Alaska. Eine Einigung hänge nun Selenskyj ab, fügte er später hinzu.

Die europäischen Verbündeten riefen am Samstag zu weiteren Gesprächen auf, dann unter Beteiligung Selenskyjs. Der Weg dorthin werde aber "noch mühevoll werden", sagte Merz. Vor Selenskyjs Treffen mit Trump in Washington setzten Deutschland, Frankreich und Großbritannien für Sonntag eine weitere Videoschalte der Ukraine-Unterstützer der "Koalition der Willigen" mit dem ukrainischen Präsidenten an.

"Wir sind auch bereit, mit Präsident Trump und Präsident Selenskyj auf einen Dreier-Gipfel mit europäischer Unterstützung hinzuarbeiten", hieß es am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung der Staat- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Finnland sowie der EU-Spitzen Ursula von der Leyen und António Costa. Ein solches Dreier-Treffen könnte auf europäischem Boden stattfinden, erklärte Merz.

Die Europäer bekräftigten zudem ihre Bereitschaft, den Sanktionsdruck auf Russland aufrechzuerhalten. "Wir werden die Sanktionen und weitere wirtschaftliche Maßnahmen weiter verschärfen (...), bis ein gerechter und dauerhafter Frieden erreicht ist", hieß es in gemeinsamen Erklärung. Trump hingegen wiederholte seine frühere Drohung mit "sehr schwerwiegenden Konsequenzen" für Russland nicht.

Der US-Präsident hatte Putin auf dem Flugfeld des US-Militärstützpunkts Elmendorf-Richardson einen roten Teppich ausrollen lassen. Der US-Präsident applaudierte Putin, während der jahrelang vom Westen geächtete Kreml-Chef vom Flieger aus auf ihn zulief. Dann schüttelten sich die beiden Präsidenten lange die Hand, lachten und sprachen miteinander. Trump nahm den Kreml-Chef sogar in seiner Präsidentenlimousine "The Beast" (Das Biest) mit.

Trump bot Putin damit erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor dreieinhalb Jahren wieder eine große Bühne im Westen. Der Kreml-Chef war von den USA und ihren Verbündeten jahrelang isoliert worden, der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) erließ im März 2023 wegen Kriegsverbrechen sogar einen Haftbefehl gegen Putin. Dieser hat in den USA aber keine Wirkung, weil die US-Regierung den IStGH nicht anerkennt.

Während des Gipfels setzte die russische Armee ihre Angriffe auf die Ukraine fort. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe griff Russland in der Nacht zum Samstag mit 85 Drohnen und einer Rakete an, 61 der Drohnen wurden demnach abgefangen. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, seine Truppen hätten zwei weitere Dörfer in der Ostukraine eingenommen. In der russischen Grenzregion Kursk wurden nach Behördenangaben zwei Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet.

M.Delgado--TFWP