The Fort Worth Press - Merz und Macron drohen im Zollkonflikt mit USA mit Gegenmaßnahmen

USD -
AED 3.672497
AFN 62.000154
ALL 81.399019
AMD 371.251866
ANG 1.789884
AOA 918.000038
ARS 1393.136923
AUD 1.401974
AWG 1.8
AZN 1.699323
BAM 1.668415
BBD 2.010834
BDT 122.499467
BGN 1.668102
BHD 0.377394
BIF 2969.673704
BMD 1
BND 1.275325
BOB 6.898699
BRL 4.980602
BSD 0.998337
BTN 94.041373
BWP 13.522713
BYN 2.828151
BYR 19600
BZD 2.007933
CAD 1.368011
CDF 2315.000077
CHF 0.786978
CLF 0.022781
CLP 896.609085
CNY 6.836301
CNH 6.837735
COP 3554.190659
CRC 454.339945
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.0627
CZK 20.805402
DJF 177.786308
DKK 6.390575
DOP 59.475368
DZD 132.362551
EGP 52.673504
ERN 15
ETB 154.33875
EUR 0.85472
FJD 2.20465
FKP 0.738979
GBP 0.740192
GEL 2.680381
GGP 0.738979
GHS 11.083813
GIP 0.738979
GMD 73.492074
GNF 8763.489017
GTQ 7.632331
GYD 208.871828
HKD 7.835299
HNL 26.529324
HRK 6.429499
HTG 130.705907
HUF 312.177977
IDR 17252.7
ILS 2.98605
IMP 0.738979
INR 94.250497
IQD 1307.826829
IRR 1317000.000111
ISK 122.649962
JEP 0.738979
JMD 157.551717
JOD 0.709007
JPY 159.609992
KES 129.085093
KGS 87.403198
KHR 4000.000234
KMF 419.999912
KPW 899.999962
KRW 1476.669961
KWD 0.30776
KYD 0.83199
KZT 463.757731
LAK 21876.732779
LBP 89402.943058
LKR 318.234165
LRD 183.194711
LSL 16.601322
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 6.334826
MAD 9.236938
MDL 17.361484
MGA 4148.432502
MKD 52.58264
MMK 2100.209098
MNT 3577.130302
MOP 8.056729
MRU 39.846449
MUR 46.8299
MVR 15.45028
MWK 1731.200682
MXN 17.37245
MYR 3.965038
MZN 63.90991
NAD 16.601322
NGN 1357.000222
NIO 36.741309
NOK 9.34477
NPR 150.466197
NZD 1.70285
OMR 0.38415
PAB 0.998337
PEN 3.461463
PGK 4.333547
PHP 60.695004
PKR 278.317253
PLN 3.626825
PYG 6330.560887
QAR 3.639411
RON 4.340497
RSD 100.166347
RUB 75.418803
RWF 1459.245042
SAR 3.750802
SBD 8.045307
SCR 14.798038
SDG 600.497529
SEK 9.253735
SGD 1.276345
SHP 0.746601
SLE 24.625022
SLL 20969.496166
SOS 570.526765
SRD 37.463499
STD 20697.981008
STN 20.899979
SVC 8.735338
SYP 110.524988
SZL 16.594583
THB 32.334974
TJS 9.384602
TMT 3.505
TND 2.915334
TOP 2.40776
TRY 45.02333
TTD 6.780124
TWD 31.4835
TZS 2598.251226
UAH 43.992664
UGX 3714.224781
UYU 39.547878
UZS 11994.881638
VES 483.16466
VND 26360
VUV 117.558638
WST 2.728507
XAF 559.570911
XAG 0.01321
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.799275
XDR 0.695927
XOF 559.570911
XPF 101.735978
YER 238.650231
ZAR 16.622502
ZMK 9001.201318
ZMW 18.893581
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1712

    -0.12%

  • Goldpreis

    -42.7000

    4698.2

    -0.91%

  • Euro STOXX 50

    -11.2500

    5883.48

    -0.19%

  • SDAX

    -155.4700

    17727.33

    -0.88%

  • TecDAX

    16.2100

    3664.3

    +0.44%

  • DAX

    -26.4200

    24128.98

    -0.11%

  • MDAX

    -601.7700

    30249.93

    -1.99%

Merz und Macron drohen im Zollkonflikt mit USA mit Gegenmaßnahmen
Merz und Macron drohen im Zollkonflikt mit USA mit Gegenmaßnahmen / Foto: © POOL/AFP

Merz und Macron drohen im Zollkonflikt mit USA mit Gegenmaßnahmen

Im Zollstreit mit den USA haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Fall eines Scheiterns der Gespräche mit Gegenmaßnahmen gedroht. Paris und Berlin seien sich einig, "dass sie sich weitere handelspolitische Instrumente vorbehalten, sollten die Verhandlungen nicht zu einem Erfolg führen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius nach dem gut dreistündigen Arbeitsessen der beiden am Mittwochabend. Dabei seien sie auch bereit, "neue Maßnahmen zu entwickeln", fügte er hinzu.

Textgröße:

Der Kanzler und der Präsident hätten ihre "deckungsgleiche gemeinsame Sicht auf die Verhandlungen" herausgearbeitet. Zu Beginn des Treffen hatte Merz erklärt, dass er kurz zuvor über "mögliche Entscheidungen" im Handelskonflikt mit den USA informiert worden sei.

"Wir teilen das Ziel der Stabilität und der niedrigstmöglichen Zölle", sagte Macron mit Blick auf die Gespräche der vergangenen Tage mit weiteren Spitzenpolitikern europäischer Staaten. Dabei wolle Europa aber "selbstverständlich auch aus als Partner respektiert werden", betonte Macron.

Die Zeitung "Financial Times" hatte am Mittwoch unter Berufung auf übereinstimmende Quellen berichtet, dass eine Einigung zwischen den USA und der EU auf Zölle in Höhe von 15 Prozent bevorstehe. Mehrere Produkte, etwa Flugzeuge, Alkohol und medizinische Geräte sollten von Zöllen befreit werden. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht.

Merz und Macron nutzen das Treffen auch zur Vorbereitung des nächsten deutsch-französischen Ministerrats, der am 29. August in der französischen Hafenstadt Toulon stattfinden soll. Er soll um eine Sitzung des binationalen Verteidigungs- und Sicherheitsrats ergänzt werden. Macron will Merz bereits am Vorabend empfangen, möglicherweise in seiner nahe gelegenen Ferienresidenz Fort de Brégançon. Toulon ist zudem ein wichtiger Marinestützpunkt und Heimathafen des Flugzeugträgers Charles de Gaulle.

Bei dem Treffen der beiden in der Villa Borsig am Stadtrand von Berlin ging es auch um die weitere Zusammenarbeit beim Kampfjet FCAS, die die französische Industrie in Zweifel gezogen hatte. Die Verteidigungsminister beider Seiten seien beauftragt, bis Ende August "eine realistische Perspektive über die weitere Zusammenarbeit im FCAS-Konsortium zu evaluieren", sagte Kornelius. Zudem sollten sie Vorschläge für die Beilegung bestehender Konflikte unterbreiten. Die deutsche Erwartung sei, dass man sich "an die bestehenden Vereinbarungen" halte.

Die beiden können bereits am Donnerstag mit der Arbeit beginnen, denn Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) empfängt seinen Amtskollegen Sébastien Lecornu am Nachmittag in seiner Heimatstadt Osnabrück. Um 17.40 Uhr ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.

Merz und Macron gaben sich vor den Kameras betont freundschaftlich. "Bienvenue" (Herzlich willkommen), sagte der Kanzler auf Französisch. Macron revanchierte sich mit einem "Cher Friedrisch" (lieber Friedrich). Beide strahlten sich an und klopften sich gegenseitig mehrfach auf den Rücken. Sie hatten sich zu Beginn von Merz' Amtszeit auf eine Neubelebung der deutsch-französischen Beziehungen verständigt.

Politisch gibt es allerdings weiterhin bleibende Unstimmigkeiten. Frankreich zeigt sich etwa deutlich israelkritischer als die Bundesregierung und stellt immer wieder die Anerkennung Palästinas als Staat in Aussicht - ein Schritt, den Deutschland derzeit nicht mitgehen würde.

Die französische Regierung stemmt sich auch weiter gegen das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten, von dem Deutschland sich Vorteile erhofft. Weder Merz noch Macron sprachen dies vor den Kameras an.

Mit Blich auf die Ukraine seien sich beide Seiten einig, "dass sie die Gespräche über die Korruptionsbekämpfung mit dem ukrainischen Präsidenten intensiv führen werden", sagte Kornelius. Bei der militärischen Unterstützung der Ukraine arbeiten Deutschland und Frankreich verstärkt mit Polen und Großbritannien zusammen.

Mit beiden Ländern sind Frankreich und Deutschland in Dreierkombinationen verbunden - dem Weimarer Dreieck und dem E3-Format - die seit der Kehrtwende der USA an Bedeutung gewonnen haben.

T.Dixon--TFWP