The Fort Worth Press - Trump setzt Russland Frist von 50 Tagen zur Beendigung des Ukraine-Krieges

USD -
AED 3.672499
AFN 61.99984
ALL 81.399019
AMD 371.251866
ANG 1.789884
AOA 918.000207
ARS 1398.506003
AUD 1.391208
AWG 1.8
AZN 1.698863
BAM 1.668415
BBD 2.010834
BDT 122.499467
BGN 1.668102
BHD 0.377411
BIF 2969.673704
BMD 1
BND 1.275325
BOB 6.898699
BRL 5.018799
BSD 0.998337
BTN 94.041373
BWP 13.522713
BYN 2.828151
BYR 19600
BZD 2.007933
CAD 1.36161
CDF 2315.000185
CHF 0.783795
CLF 0.022781
CLP 896.610213
CNY 6.836298
CNH 6.821645
COP 3554.51
CRC 454.339945
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.0627
CZK 20.735096
DJF 177.786308
DKK 6.360815
DOP 59.475368
DZD 132.366001
EGP 52.618097
ERN 15
ETB 154.33875
EUR 0.851199
FJD 2.198796
FKP 0.740868
GBP 0.73785
GEL 2.680492
GGP 0.740868
GHS 11.083813
GIP 0.740868
GMD 73.51917
GNF 8763.489017
GTQ 7.632331
GYD 208.871828
HKD 7.837695
HNL 26.529324
HRK 6.413399
HTG 130.705907
HUF 309.639064
IDR 17207.95
ILS 2.98405
IMP 0.740868
INR 94.19865
IQD 1307.826829
IRR 1317000.000246
ISK 122.400358
JEP 0.740868
JMD 157.551717
JOD 0.708985
JPY 159.132502
KES 129.349789
KGS 87.403197
KHR 4000.00006
KMF 420.000287
KPW 899.999995
KRW 1469.714963
KWD 0.30774
KYD 0.83199
KZT 463.757731
LAK 21876.732779
LBP 89402.943058
LKR 318.234165
LRD 183.194711
LSL 16.601322
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.334826
MAD 9.236938
MDL 17.361484
MGA 4148.432502
MKD 52.479214
MMK 2099.922997
MNT 3576.490722
MOP 8.056729
MRU 39.846449
MUR 46.709887
MVR 15.450289
MWK 1731.200682
MXN 17.352625
MYR 3.952498
MZN 63.910169
NAD 16.601322
NGN 1353.770055
NIO 36.741309
NOK 9.24845
NPR 150.466197
NZD 1.691405
OMR 0.3845
PAB 0.998337
PEN 3.461463
PGK 4.333547
PHP 60.748499
PKR 278.317253
PLN 3.61332
PYG 6330.560887
QAR 3.639411
RON 4.333899
RSD 99.937979
RUB 74.85322
RWF 1459.245042
SAR 3.750793
SBD 8.045307
SCR 13.833255
SDG 600.501226
SEK 9.190715
SGD 1.27322
SHP 0.746601
SLE 24.624981
SLL 20969.496166
SOS 570.526765
SRD 37.463497
STD 20697.981008
STN 20.899979
SVC 8.735338
SYP 110.524981
SZL 16.594583
THB 32.304503
TJS 9.384602
TMT 3.505
TND 2.915334
TOP 2.40776
TRY 45.02679
TTD 6.780124
TWD 31.425025
TZS 2609.99998
UAH 43.992664
UGX 3714.224781
UYU 39.547878
UZS 11994.881638
VES 483.16466
VND 26359
VUV 118.189547
WST 2.728507
XAF 559.570911
XAG 0.013247
XAU 0.000213
XCD 2.702551
XCG 1.799275
XDR 0.695927
XOF 559.570911
XPF 101.735978
YER 238.649898
ZAR 16.47413
ZMK 9001.198743
ZMW 18.893581
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    20.8300

    5904.31

    +0.35%

  • TecDAX

    27.5100

    3691.81

    +0.75%

  • SDAX

    94.5400

    17821.87

    +0.53%

  • DAX

    147.4200

    24276.4

    +0.61%

  • MDAX

    277.5300

    30527.46

    +0.91%

  • Goldpreis

    -23.8000

    4717.1

    -0.5%

  • EUR/USD

    0.0019

    1.1745

    +0.16%

Trump setzt Russland Frist von 50 Tagen zur Beendigung des Ukraine-Krieges
Trump setzt Russland Frist von 50 Tagen zur Beendigung des Ukraine-Krieges / Foto: © AFP

Trump setzt Russland Frist von 50 Tagen zur Beendigung des Ukraine-Krieges

US-Präsident Donald Trump hat Russland eine Frist von 50 Tagen gesetzt, um den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Andernfalls werde es massive Wirtschaftssanktionen geben, sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus. Zugleich kündigten beide Politiker "massive" neue Waffenlieferungen für die Ukraine an, unter anderem die von Kiew erhofften Patriot-Abwehrsysteme. Die US-Waffen sollen von europäischen Ländern wie Deutschland bezahlt werden.

Textgröße:

"Wir sind sehr, sehr unzufrieden" mit Russland, sagte Trump. "Wir werden sehr schwere Zölle verhängen, wenn wir nicht in 50 Tagen einen Deal haben, Zölle in Höhe von etwa 100 Prozent", fuhr er fort. Es würde sich laut Trump um sogenannte Sekundärzölle handeln, die sich gegen die verbleibenden Handelspartner Russlands wie China und Indien richten würden.

Trump und Rutte stellten außerdem eine Vereinbarung vor, wonach die Nato Waffen von den USA kauft, darunter Patriot-Systeme, und diese dann an die Ukraine weitergibt. Es handele sich um Militärgüter in Milliardenhöhe, die schnell auf dem Schlachtfeld verteilt werden sollen, sagte Trump.

Er sei "enttäuscht" von Kreml-Chef Wladimir Putin, fuhr der US-Präsident fort. Dieser rede zwar von einem Frieden, bombardiere aber unablässig die Ukraine. "Wir dachten etwa viermal, wir hätten einen Deal", aber jedes Mal habe Putin die Bombenangriffe auf die Ukraine fortgesetzt, kritisierte Trump. Rutte sagte seinerseits, dass mit der geschlossenen Vereinbarung zur Waffenlieferung "die Ukraine ihre Hände an wirklich massive Mengen an militärischer Ausrüstung bekommen" werde.

Trump hatte am Vortag bereits angekündigt, mehrere Patriot-Luftabwehrsysteme an die Ukraine zu liefern, welche die Europäer bezahlen sollen. Kiew benötige diese "dringend", sagte er, ohne zu präzisieren, wie viele Patriot-Systeme die Ukraine erhalten soll. "Wir werden ihnen im Grunde genommen verschiedene Teile hochentwickelter Militärausrüstung schicken", sagte Trump. Zahlen werde die EU. "Wir werden nichts dafür zahlen", es werde ein Geschäft für die USA sein, betonte der US-Präsident.

Die Bundesregierung erklärte, das Vorhaben werde wahrscheinlich eher über einzelne Staaten und nicht die EU abgewickelt. Die Bundesregierung habe angeboten, zwei der Patriot-Systeme zu finanzieren, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Die Bundesregierung strebe eine "möglichst zeitnahe" Auslieferung an Kiew an.

Trump hatte bereits in der vergangenen Woche zusätzliche Waffenlieferungen der USA an die Ukraine angekündigt, zunächst aber keine Einzelheiten genannt. Dies war eine bedeutende Umkehr: Noch in der Woche zuvor hatten die USA verkündet, wichtige Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen, welche dem Land unter der Regierung von Ex-Präsident Joe Biden zugesagt worden waren.

Trump bemüht sich seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs, bislang jedoch ohne Erfolg. Zuletzt hatte er sich "enttäuscht" gezeigt über die mangelhafte Bereitschaft Russlands zu einer Vereinbarung über eine Waffenruhe. Er warf Kreml-Chef Putin vor, "eine Menge Mist" zu verbreiten. In den vergangenen Tagen hatte Russland die Ukraine mit den schwersten Luftangriffen seit Beginn des Krieges vor mehr als drei Jahren überzogen.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas begrüßte Trumps nun formuliertes Ultimatum gegenüber Russland, sie äußerte jedoch auch Kritik am genannten Zeitraum. Es sei "sehr positiv", dass der US-Präsident eine harte Haltung gegenüber Russland einnehme, sagte Kallas. "Andererseits sind 50 Tage eine sehr lange Zeit."

Um den Krieg in der Ukraine sollte es später auch bei einem Treffen in Washington zwischen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und seinem US-Kollegen Pete Hegseth gehen. Es ist Pistorius' erster Besuch in Washington seit Trumps Amtsantritt im Januar.

In Kiew sprach der US-Sondergesandte Keith Kellogg am Montag derweil mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Beide führten nach Angaben Selenskyjs ein "produktives" Gespräch über die Luftverteidigung und Sanktionen gegen Russland.

C.Dean--TFWP