The Fort Worth Press - Gegenseitige Schuldzuweisungen: Verhandlungen über 60-tägige Gaza-Waffenruhe stocken

USD -
AED 3.672499
AFN 61.99984
ALL 81.399019
AMD 371.251866
ANG 1.789884
AOA 918.000207
ARS 1398.506003
AUD 1.391208
AWG 1.8
AZN 1.698863
BAM 1.668415
BBD 2.010834
BDT 122.499467
BGN 1.668102
BHD 0.377411
BIF 2969.673704
BMD 1
BND 1.275325
BOB 6.898699
BRL 5.018799
BSD 0.998337
BTN 94.041373
BWP 13.522713
BYN 2.828151
BYR 19600
BZD 2.007933
CAD 1.36161
CDF 2315.000185
CHF 0.783795
CLF 0.022781
CLP 896.610213
CNY 6.836298
CNH 6.821645
COP 3554.51
CRC 454.339945
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.0627
CZK 20.735096
DJF 177.786308
DKK 6.360815
DOP 59.475368
DZD 132.366001
EGP 52.618097
ERN 15
ETB 154.33875
EUR 0.851199
FJD 2.198796
FKP 0.740868
GBP 0.73785
GEL 2.680492
GGP 0.740868
GHS 11.083813
GIP 0.740868
GMD 73.51917
GNF 8763.489017
GTQ 7.632331
GYD 208.871828
HKD 7.837695
HNL 26.529324
HRK 6.413399
HTG 130.705907
HUF 309.639064
IDR 17207.95
ILS 2.98405
IMP 0.740868
INR 94.19865
IQD 1307.826829
IRR 1317000.000246
ISK 122.400358
JEP 0.740868
JMD 157.551717
JOD 0.708985
JPY 159.132502
KES 129.349789
KGS 87.403197
KHR 4000.00006
KMF 420.000287
KPW 899.999995
KRW 1469.714963
KWD 0.30774
KYD 0.83199
KZT 463.757731
LAK 21876.732779
LBP 89402.943058
LKR 318.234165
LRD 183.194711
LSL 16.601322
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.334826
MAD 9.236938
MDL 17.361484
MGA 4148.432502
MKD 52.479214
MMK 2099.922997
MNT 3576.490722
MOP 8.056729
MRU 39.846449
MUR 46.709887
MVR 15.450289
MWK 1731.200682
MXN 17.352625
MYR 3.952498
MZN 63.910169
NAD 16.601322
NGN 1353.770055
NIO 36.741309
NOK 9.24845
NPR 150.466197
NZD 1.691405
OMR 0.3845
PAB 0.998337
PEN 3.461463
PGK 4.333547
PHP 60.748499
PKR 278.317253
PLN 3.61332
PYG 6330.560887
QAR 3.639411
RON 4.333899
RSD 99.937979
RUB 74.85322
RWF 1459.245042
SAR 3.750793
SBD 8.045307
SCR 13.833255
SDG 600.501226
SEK 9.190715
SGD 1.27322
SHP 0.746601
SLE 24.624981
SLL 20969.496166
SOS 570.526765
SRD 37.463497
STD 20697.981008
STN 20.899979
SVC 8.735338
SYP 110.524981
SZL 16.594583
THB 32.304503
TJS 9.384602
TMT 3.505
TND 2.915334
TOP 2.40776
TRY 45.02679
TTD 6.780124
TWD 31.425025
TZS 2609.99998
UAH 43.992664
UGX 3714.224781
UYU 39.547878
UZS 11994.881638
VES 483.16466
VND 26359
VUV 118.189547
WST 2.728507
XAF 559.570911
XAG 0.013247
XAU 0.000213
XCD 2.702551
XCG 1.799275
XDR 0.695927
XOF 559.570911
XPF 101.735978
YER 238.649898
ZAR 16.47413
ZMK 9001.198743
ZMW 18.893581
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    36.9000

    3701.2

    +1%

  • MDAX

    347.3100

    30597.24

    +1.14%

  • SDAX

    114.8400

    17842.17

    +0.64%

  • Euro STOXX 50

    38.3400

    5921.82

    +0.65%

  • Goldpreis

    -21.6000

    4719.3

    -0.46%

  • DAX

    208.7100

    24337.69

    +0.86%

  • EUR/USD

    0.0022

    1.1748

    +0.19%

Gegenseitige Schuldzuweisungen: Verhandlungen über 60-tägige Gaza-Waffenruhe stocken
Gegenseitige Schuldzuweisungen: Verhandlungen über 60-tägige Gaza-Waffenruhe stocken / Foto: © AFP

Gegenseitige Schuldzuweisungen: Verhandlungen über 60-tägige Gaza-Waffenruhe stocken

Im Ringen um eine Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung weiterer Geiseln haben sich Israel und die Hamas am Wochenende gegenseitig vorgeworfen, eine Einigung zu verhindern. Die Hamas habe einen Vorschlag für eine 60-tägige Waffenruhe zurückgewiesen und errichte immer neue Hindernisse, erklärte ein hochrangiger israelischer Regierungsvertreter. Zuvor hatten Palästinenservertreter kritisiert, Israel torpediere die Waffenruhe-Gespräche mit seinem Beharren auf einem Verbleib seiner Armee in Teilen des Gazastreifens. Derweil setzte die Israel seinen Militäreinsatz in dem Palästinensergebiet unvermindert fort.

Textgröße:

Die Hamas lehne jeden Kompromiss ab und begleite die Gespräche mit einer "Kampagne der psychologischen Kriegsführung", sagte der israelische Regierungsvertreter am Samstagabend. So habe die radikalislamische Organisation den von Katar vorgelegten Vorschlag für die 60-tägige Waffenruhe abgelehnt.

Die palästinensische Seite sieht die Schuld für die stockenden Gespräche hingegen bei der Gegenseite. Israel beharre darauf, in mehr als 40 Prozent des Gazastreifens militärisch präsent zu bleiben, hieß es aus Palästinenserkreisen. Es gebe aber "Fortschritte" in der Frage der Lieferung humanitärer Hilfe für den Gazastreifen und beim Austausch von Geiseln gegen in Israel inhaftierte Palästinenser.

Delegationen beider Seiten führen derzeit in Katar indirekte Verhandlungen über eine neue Feuerpause in dem seit Oktober 2023 andauernden Krieg. Die USA, Ägypten und Katar fungieren dabei als Vermittler. Am Mittwoch hatte sich die Hamas grundsätzlich zur Freilassung von zehn israelischen Geiseln bereiterklärt, die seit mehr als eineinhalb Jahren im Gazastreifen festgehalten werden.

Den Krieg im Gazastreifen hatten die Hamas und mit ihr verbündete Kämpfer mit ihrem Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst. Dabei wurden nach israelischen Angaben mehr als 1210 Menschen getötet und 251 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Noch immer werden 49 Geiseln von den Islamisten festgehalten, mindestens 27 von ihnen sind nach israelischen Angaben tot.

Als Reaktion geht Israel seither massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden, die von unabhängiger Seite nicht überprüft werden können, bislang mehr als 57.800 Menschen getötet.

Israel setzte seine Angriffe auch am Wochenende fort. Der von der Hamas kontrollierte Zivilschutz warf der israelischen Armee vor, bei Luftangriffen im Gazastreifen am Sonntag mindestens 31 Menschen getötet zu haben. Zivilschutz-Sprecher Mahmud Bassal sagte der Nachrichtenagentur AFP, bei mehreren Angriffen in der Nacht und am frühen Morgen seien utner anderem in der Stadt Gaza acht Menschen getötet worden, darunter Frauen und Kinder. Bei einem weiteren israelischen Luftangriff auf ein Haus im Flüchtlingslager Nusseirat im Zentrum des Gazastreifens habe es zehn Tote gegeben.

Die israelische Armee erklärte auf Anfrage von AFP, sie prüfe die Angaben. Am Samstag hatte sie mitgeteilt, Kampfjets hätten mehr als 35 "Hamas-Terror-Ziele" bei Beit Hanun im nördlichen Gazastreifen getroffen. Wegen der für Medienvertreter im Gazastreifen geltenden Beschränkungen und des begrenzten Zugangs können die Angaben der Konfliktparteien zu Angriffszielen und Opfern nicht unabhängig überprüft werden.

Der Gaza-Krieg geht mit einer humanitären Krise einher. Am Samstag warnten sieben UN-Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung, dass die Treibstoffknappheit im Gazastreifen ein "kritisches Ausmaß" erreicht habe. Dies gefährde die medizinische Versorgung, verstärke die Lebensmittelkrise und sei eine weitere "unerträglich Bürde" für "eine Bevölkerung am Rande der Hungersnot".

Wegen der akuten Versorgungskrise hoffen viele Menschen im Gazastreifen auf Verhandlungsfortschritte. "Genug!", appellierte etwa Mahmud al-Tschami, ein Palästinenser in Nusseirat, an die Verhandler, die humanitäre Krise im Gazastreifen zu lindern.

In Tel Aviv demonstrierten am Samstagabend erneut tausende Menschen für die Freilassung der Geiseln. "Derzeit gibt es eine günstige Gelegenheit, um alle Geiseln nach Hause zu holen, aber das wird nicht lange der Fall sein", sagte Eli Sharabi, eine ehemalige Geisel. Er war im Februar von der Hamas freigelassen worden.

F.Carrillo--TFWP