The Fort Worth Press - Bundesregierung: China nimmt deutsches Flugzeug über Rotem Meer mit Laser ins Visier

USD -
AED 3.672499
AFN 61.999995
ALL 81.335434
AMD 371.560082
ANG 1.789884
AOA 917.999609
ARS 1410.524095
AUD 1.391014
AWG 1.8
AZN 1.69847
BAM 1.665716
BBD 2.014904
BDT 123.076268
BGN 1.668102
BHD 0.377424
BIF 2973.214666
BMD 1
BND 1.273687
BOB 6.913086
BRL 4.9879
BSD 1.000383
BTN 94.177916
BWP 13.469318
BYN 2.809522
BYR 19600
BZD 2.014053
CAD 1.36183
CDF 2315.000413
CHF 0.78435
CLF 0.022754
CLP 895.540222
CNY 6.8363
CNH 6.82622
COP 3579.15
CRC 454.541583
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.910488
CZK 20.757001
DJF 178.145893
DKK 6.367975
DOP 59.47281
DZD 132.391976
EGP 52.550197
ERN 15
ETB 156.205085
EUR 0.85223
FJD 2.198795
FKP 0.740868
GBP 0.737795
GEL 2.679842
GGP 0.740868
GHS 11.099093
GIP 0.740868
GMD 73.498518
GNF 8779.968488
GTQ 7.648086
GYD 209.300345
HKD 7.837555
HNL 26.586893
HRK 6.420501
HTG 130.979858
HUF 310.441027
IDR 17204.55
ILS 2.97545
IMP 0.740868
INR 94.09085
IQD 1310.56509
IRR 1316999.999843
ISK 122.209645
JEP 0.740868
JMD 157.927011
JOD 0.709009
JPY 159.243006
KES 129.149852
KGS 87.4307
KHR 4003.747392
KMF 420.000366
KPW 899.999995
KRW 1472.950089
KWD 0.30767
KYD 0.833709
KZT 458.331559
LAK 21922.241622
LBP 89586.253886
LKR 318.383511
LRD 183.571094
LSL 16.486991
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345867
MAD 9.244304
MDL 17.317208
MGA 4157.901461
MKD 52.477873
MMK 2099.922997
MNT 3576.490722
MOP 8.075714
MRU 39.946344
MUR 46.709953
MVR 15.44981
MWK 1734.701699
MXN 17.381101
MYR 3.952503
MZN 63.910387
NAD 16.486991
NGN 1359.319907
NIO 36.818124
NOK 9.27855
NPR 150.684325
NZD 1.690574
OMR 0.384497
PAB 1.000383
PEN 3.488396
PGK 4.344419
PHP 60.778498
PKR 278.837798
PLN 3.620335
PYG 6302.431546
QAR 3.656943
RON 4.339102
RSD 100.06093
RUB 74.951574
RWF 1466.081846
SAR 3.750612
SBD 8.045307
SCR 13.875673
SDG 600.533829
SEK 9.210015
SGD 1.274008
SHP 0.746601
SLE 24.625024
SLL 20969.496166
SOS 571.732743
SRD 37.364991
STD 20697.981008
STN 20.866158
SVC 8.753566
SYP 110.524981
SZL 16.473193
THB 32.369744
TJS 9.396329
TMT 3.505
TND 2.910446
TOP 2.40776
TRY 45.023697
TTD 6.792999
TWD 31.430505
TZS 2597.49942
UAH 44.119984
UGX 3721.841332
UYU 39.790487
UZS 12078.52489
VES 483.16466
VND 26359
VUV 118.189547
WST 2.728507
XAF 558.665418
XAG 0.013347
XAU 0.000214
XCD 2.70255
XCG 1.803006
XDR 0.695927
XOF 558.66066
XPF 101.571349
YER 238.649615
ZAR 16.52575
ZMK 9001.202537
ZMW 18.932845
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -23.1600

    5860.32

    -0.4%

  • TecDAX

    -12.5500

    3651.75

    -0.34%

  • SDAX

    -57.3200

    17670.01

    -0.32%

  • DAX

    -45.4500

    24083.53

    -0.19%

  • Goldpreis

    -42.8000

    4698.1

    -0.91%

  • MDAX

    112.0800

    30362.01

    +0.37%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1727

    +0.01%

Bundesregierung: China nimmt deutsches Flugzeug über Rotem Meer mit Laser ins Visier
Bundesregierung: China nimmt deutsches Flugzeug über Rotem Meer mit Laser ins Visier / Foto: © AFP/Archiv

Bundesregierung: China nimmt deutsches Flugzeug über Rotem Meer mit Laser ins Visier

Ein deutsches Aufklärungsflugzeug ist während seiner Beteiligung an der EU-Mission gegen die Huthi-Miliz im Roten Meer nach Angaben der Bundesregierung zur Zielscheibe eines chinesischen Laser-Einsatzes geworden. Das Auswärtige Amt bestellte wegen des Vorfalls am Dienstag den chinesischen Botschafter ein. "Die Gefährdung von deutschem Personal und Störung des Einsatzes sind vollkommen inakzeptabel", erklärte das Außenamt. Das Flugzeug konnte dem Bundesverteidigungsministerium zufolge nach dem Vorfall sicher landen.

Textgröße:

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, das Flugzeug sei von einem chinesischen Kriegsschiff "angelasert" worden. Damit habe die chinesische Seite "eine Gefährdung von Mensch und Material in Kauf genommen".

Der Einsatzflug des deutschen Aufklärungsfliegers sei nach dem Vorfall als Vorsichtsmaßnahme abgebrochen worden, teilte der Ministeriumssprecher ferner mit. Die Maschine sei sicher auf der Basis des Kontingents in Dschibuti gelandet, die Besatzung sei wohlauf. Inzwischen habe das Flugzeug seinen Einsatz wieder aufgenommen.

Das deutsche Aufklärungsflugzeug ist an der EU-Mission Eunavfor Aspides beteiligt, welche die wichtige Frachtroute durch das Rote Meer vor Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz schützen soll. Das Flugzeug sei bei einem Routine-Einsatzflug von dem chinesischen Schiff "ohne Grund und vorherige Kontaktaufnahme angelasert" worden, erklärte der Ministeriumssprecher. Das chinesische Kriegsschiff sei zuvor schon mehrfach in dem Seegebiet angetroffen worden.

Bei dem von dem Laser-Vorfall betroffenen Flugzeug handelt es sich nach Angaben des Ministeriumssprechers um eine sogenannte Multi-Sensor-Plattform (MSP). Die Maschine sei seit dem vergangenen Oktober an Eunavfor Aspides beteiligt und trage als "fliegendes Auge" der Mission maßgeblich zur weiträumigen Aufklärung des Seegebiet bei. Die von der MSP gewonnenen Daten "tragen maßgeblich zum Lagebild für die Missionsführung und die beteiligten Partner bei", erläuterte der Sprecher.

Betrieben wird die MSP den Angaben zufolge von einem zivilgewerblichen Dienstleister. Es sei jedoch Personal der Bundeswehr an dem Einsatz der Maschine beteiligt.

Der Bundestag hatte Ende Januar die deutsche Beteiligung an Eunavfor Aspides verlängert. Das Mandat erlaubt die Teilnahme von bis zu 700 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr an der Mission. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 immer wieder Frachtschiffe im Roten Meer und im Golf von Aden sowie auch Ziele in Israel mit Drohnen und Raketen attackiert.

Erst am Sonntag hatte die Huthi-Miliz wieder ein Handelsschiff im Roten Meer angegriffen - ihr erster Angriff dieser Art nach einer mehrmonatigen Pause. Das Schiff "Magic Seas" sei mit "zwei unbemannten Booten, fünf ballistischen Raketen und Marschflugkörpern sowie drei Drohnen angegriffen" worden, sagte Huthi-Militärsprecher Jahja Saree.

Das griechische Schiff unter liberianischer Flagge sei ein legitimes Ziel gewesen, weil es mit Israel Geschäfte gemacht und israelische Häfen benutzt habe, sagte Saree. Die Besatzung der "Magic Seas" sei gezwungen worden, das Schiff zu verlassen. Zwei auf die Sicherheit der Meere spezialisierte britischen Firmen teilten mit, das Schiff sei nahe des jemenitischen Hafens Hodeida angegriffen worden.

Kurz nach diesem Angriff wurde nach Angaben der britischen Firmen zudem ein weiteres Handelsschiff attackiert. Der Angriff auf den unter liberianischer Flagge fahrenden Frachter "MV Eternity C" dauerte nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) am Dienstag weiter an. Die Internationale Seeschifffahrt-Organisation (IMO) teilte mit, bei dem Angriff seien zwei Crew-Mitglieder getötet worden. Zu diesem Angriff bekannte sich jedoch zunächst niemand.

Die "Eternity" habe "schwere Schäden erlitten und ihre "komplette Antriebskraft verloren", erklärte die UKMTO. "Das Schiff ist von kleinen Booten umzingelt und wird ständig angegriffen."

Die Huthi-Miliz zählt sich neben der Hamas im Gazastreifen und der Hisbollah im Libanon zu der vom Iran angeführten und gegen Israel und die USA gerichteten "Achse des Widerstands". Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.

T.Dixon--TFWP