The Fort Worth Press - Wehretat soll bis 2029 drastisch ansteigen - die Neuverschuldung des Bundes auch

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000368
ALL 81.450403
AMD 370.780403
ANG 1.789884
AOA 918.000367
ARS 1392.916052
AUD 1.388889
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.669697
BBD 2.01454
BDT 122.725158
BGN 1.668102
BHD 0.37765
BIF 2976
BMD 1
BND 1.275896
BOB 6.911331
BRL 4.953904
BSD 1.000226
BTN 94.881811
BWP 13.592996
BYN 2.822528
BYR 19600
BZD 2.011629
CAD 1.35975
CDF 2320.000362
CHF 0.782663
CLF 0.022842
CLP 899.000361
CNY 6.82825
CNH 6.831005
COP 3657.4
CRC 454.73562
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.450394
CZK 20.786704
DJF 177.720393
DKK 6.375104
DOP 59.503884
DZD 132.503944
EGP 53.639736
ERN 15
ETB 157.000358
EUR 0.85285
FJD 2.192104
FKP 0.734252
GBP 0.736485
GEL 2.680391
GGP 0.734252
GHS 11.203856
GIP 0.734252
GMD 73.000355
GNF 8775.000355
GTQ 7.641507
GYD 209.25239
HKD 7.83505
HNL 26.620388
HRK 6.42804
HTG 131.024649
HUF 309.943504
IDR 17334.35
ILS 2.94383
IMP 0.734252
INR 94.910504
IQD 1310
IRR 1314000.000352
ISK 122.680386
JEP 0.734252
JMD 156.725146
JOD 0.70904
JPY 157.07304
KES 129.150385
KGS 87.420504
KHR 4012.503796
KMF 420.00035
KPW 900.049007
KRW 1471.320383
KWD 0.30729
KYD 0.833543
KZT 463.288124
LAK 21980.000349
LBP 89550.000349
LKR 319.671116
LRD 183.875039
LSL 16.660381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.350381
MAD 9.25125
MDL 17.233504
MGA 4150.000347
MKD 52.564485
MMK 2099.599729
MNT 3579.164068
MOP 8.070846
MRU 39.970379
MUR 47.030378
MVR 15.455039
MWK 1741.503736
MXN 17.457204
MYR 3.970377
MZN 63.903729
NAD 16.660377
NGN 1375.980377
NIO 36.710377
NOK 9.296404
NPR 151.803598
NZD 1.695778
OMR 0.384745
PAB 1.000201
PEN 3.507504
PGK 4.33875
PHP 61.275038
PKR 278.775038
PLN 3.62095
PYG 6151.626275
QAR 3.643504
RON 4.438104
RSD 100.106587
RUB 74.972586
RWF 1461.5
SAR 3.74998
SBD 8.04211
SCR 13.746323
SDG 600.503676
SEK 9.213704
SGD 1.272604
SHP 0.746601
SLE 24.603667
SLL 20969.496166
SOS 571.000338
SRD 37.458038
STD 20697.981008
STN 21.21
SVC 8.7523
SYP 110.525092
SZL 16.660369
THB 32.513038
TJS 9.381822
TMT 3.505
TND 2.88175
TOP 2.40776
TRY 45.142504
TTD 6.789386
TWD 31.629504
TZS 2605.000335
UAH 43.949336
UGX 3760.987334
UYU 39.889518
UZS 11950.000334
VES 488.942755
VND 26356
VUV 118.890896
WST 2.715189
XAF 560.041494
XAG 0.01327
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.80265
XDR 0.69563
XOF 560.000332
XPF 102.150363
YER 238.603589
ZAR 16.665525
ZMK 9001.203584
ZMW 18.67895
ZWL 321.999592
  • DAX

    337.8200

    24292.38

    +1.39%

  • Euro STOXX 50

    65.0300

    5881.51

    +1.11%

  • MDAX

    579.1700

    30589.95

    +1.89%

  • SDAX

    269.4900

    17911.06

    +1.5%

  • TecDAX

    72.2100

    3697.16

    +1.95%

  • Goldpreis

    14.9000

    4644.5

    +0.32%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1723

    -0.15%

Wehretat soll bis 2029 drastisch ansteigen - die Neuverschuldung des Bundes auch
Wehretat soll bis 2029 drastisch ansteigen - die Neuverschuldung des Bundes auch / Foto: © AFP/Archiv

Wehretat soll bis 2029 drastisch ansteigen - die Neuverschuldung des Bundes auch

Der deutsche Verteidigungshaushalt soll bis zum Jahr 2029 schrittweise auf 152,8 Milliarden Euro anwachsen. Das geht nach Angaben aus Regierungskreisen aus der Finanzplanung des Bundes hervor, die am Dienstag vom Kabinett beschlossen werden soll. Einhergehen soll dies mit einem drastischen Anstieg der Neuverschuldung auf einen Jahreswert für 2029 von 126,1 Milliarden Euro - außer zur Finanzierung der steigenden Verteidigungsausgaben vor allem zugunsten von deutlich höheren Investitionen.

Textgröße:

Mit den höheren Verteidigungsausgaben will die Regierung bis 2029 das erwartete neue Nato-Ziel erfüllen, wonach diese schrittweise auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ansteigen sollen. Insgesamt plant die Nato sogar eine Vorgabe von fünf Prozent des BIP, davon 1,5 Prozentpunkte für verteidigungsrelevante Infrastruktur. Auch hierfür enthält die Haushaltsplanung des Bundes Vorkehrungen, ohne dass dies konkret zugeordnet oder beziffert wurde.

2025 soll der Anteil der Verteidigungsausgaben am BIP 2,4 Prozent erreichen. Für den Wehretat ist dann laut dem Haushaltsentwurf der Regierung den Angaben zufolge ein Volumen von 62,4 Milliarden Euro geplant, mehr als zehn Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Für 2026 sind für den Wehretat 82,7 Milliarden Euro vorgesehen, für 2027 dann 93,3 Milliarden Euro.

Möglich ist der deutliche Anstieg durch die im März beschlossene Ausnahme für Ausgaben der äußeren und inneren Sicherheit von der Schuldenbremse im Grundgesetz. Diese umfasst weitere Ausgaben etwa für Hilfen für die Ukraine, Zivil- und Bevölkerungsschutz oder Nachrichtendienste.

Zum Verteidigungshaushalt hinzu kommen für die Jahre bis 2027 noch die Mittel aus dem 2022 eingerichteten Bundeswehr-Sondervermögen. Danach ist dieses aufgebraucht. Daher steigen die Ausgaben für Verteidigung im Kernhaushalt 2028 laut Finanzplan dann sprunghaft auf 136,5 Milliarden Euro.

Für die Neuverschuldung des Bundes sieht der Haushaltsentwurf der Regierung für 2025 einen Betrag von 81,8 Milliarden Euro vor, für 2026 dann von 89,3 Milliarden Euro und für 2027 von 87,5 Milliarden Euro. Für 2028 ist ein Anstieg der Nettokreditaufnahme auf 115,7 Milliarden Euro vorgesehen, was wieder mit dem Auslaufen des Bundeswehr-Sondervermögens zusammenhängt.

Die Kredite für dieses Sondervermögen sowie für das neue Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz kommen zur Verschuldung im Kernhaushalt noch hinzu. Für 2025 sind dies zusammen noch einmal 61,3 Milliarden Euro, für die beiden folgenden Jahre jeweils mehr als 80 Milliarden Euro und danach - dann ohne das Bundeswehr-Sondervermögen - jeweils knapp 60 Milliarden Euro jährlich. Erheblich ansteigen dürften damit auch die Zinskosten des Bundes.

Ermöglichen sollen die zusätzlichen Kredite neben den höheren Verteidigungsausgaben auch erheblich größere Investitionen des Bundes in Infrastruktur und Klimaschutz. Die Summe der Investitionen des Bundes wird für das laufende Jahr mit 115,7 Milliarden Euro angegeben, 2024 waren es 74,5 Milliarden Euro. Für 2026 ist eine Investitionssumme von 123,6 Milliarden Euro vorgesehen.

Neben Mitteln aus dem Kernhaushalt soll dazu 2025 mit 27,2 Milliarden Euro und 2026 mit 47,9 Milliarden Euro das neue Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz beitragen. Hinzukommen weitere Gelder aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF), der vorwiegend aus Einnahmen aus dem CO2-Emissionshandel gespeist wird.

Das Haushaltsvolumen des Bundes steigt 2025 um 6,1 Prozent auf 503 Milliarden Euro, 28,8 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Enthalten ist hier eine Transferzahlung zur Aufstockung des Eigenkapitals der Deutschen Bahn von 8,5 Milliarden Euro. Bis 2029 ist ein Anstieg des Haushaltsvolumens auf 573,8 Milliarden Euro vorgesehen.

Berücksichtigt sind auch die finanziellen Auswirkungen des geplanten "Investitionsboosters" zur Ankurbelung der Wirtschaft. Über einen Ausgleich besonders für die Kommunen für die damit verbundenen Steuerausfälle sollte aber noch weiter zwischen Bund und Ländern verhandelt werden.

Ebenfalls in der Finanzplanung enthalten sind Mittel für Versprechen aus dem Koalitionsvertrag zur Erhöhung der Pendlerpauschale, einer Ausweitung der Mütterrente sowie Entlastungen bei Energiekosten.

Verwiesen wurde in Regierungskreisen auch auf Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung. Genannt wurden die von Union und SPD genannten Maßnahmen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Steuerbetrug, die Reform der Grundsicherung, Personalkürzungen und Einsparungen bei der Entwicklungshilfe.

A.Williams--TFWP