The Fort Worth Press - Iran droht mit Vergeltung bei "Ausnutzung" neuer IAEA-Zahlen zu Urananreicherung

USD -
AED 3.672501
AFN 66.106128
ALL 82.462283
AMD 381.646874
ANG 1.790403
AOA 916.999913
ARS 1451.4939
AUD 1.49923
AWG 1.8025
AZN 1.696816
BAM 1.666106
BBD 2.015555
BDT 122.381003
BGN 1.666703
BHD 0.376969
BIF 2960.464106
BMD 1
BND 1.286514
BOB 6.930128
BRL 5.5155
BSD 1.000707
BTN 90.075562
BWP 13.139445
BYN 2.939776
BYR 19600
BZD 2.012659
CAD 1.372555
CDF 2164.999911
CHF 0.793565
CLF 0.022945
CLP 900.140119
CNY 6.9964
CNH 6.97704
COP 3769.96
CRC 497.073782
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.933689
CZK 20.586897
DJF 177.720138
DKK 6.36617
DOP 63.090461
DZD 129.565162
EGP 47.707798
ERN 15
ETB 155.306806
EUR 0.85232
FJD 2.273301
FKP 0.741981
GBP 0.74363
GEL 2.695016
GGP 0.741981
GHS 10.508067
GIP 0.741981
GMD 74.000022
GNF 8754.802491
GTQ 7.675532
GYD 209.36909
HKD 7.78393
HNL 26.382819
HRK 6.414502
HTG 130.968506
HUF 327.71976
IDR 16694
ILS 3.186885
IMP 0.741981
INR 89.986898
IQD 1310.962883
IRR 42125.000545
ISK 125.470013
JEP 0.741981
JMD 159.029535
JOD 0.708969
JPY 156.87603
KES 129.090099
KGS 87.443504
KHR 4009.813693
KMF 419.999801
KPW 900.043914
KRW 1444.639657
KWD 0.30769
KYD 0.833994
KZT 507.398605
LAK 21633.571009
LBP 89616.523195
LKR 309.880992
LRD 178.128754
LSL 16.565363
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.41968
MAD 9.125364
MDL 16.842652
MGA 4593.353608
MKD 52.457549
MMK 2099.836459
MNT 3559.101845
MOP 8.023887
MRU 39.738642
MUR 46.24973
MVR 15.449865
MWK 1735.285849
MXN 18.022855
MYR 4.057959
MZN 63.910274
NAD 16.565293
NGN 1445.370194
NIO 36.826906
NOK 10.08779
NPR 144.120729
NZD 1.738325
OMR 0.384498
PAB 1.000716
PEN 3.366031
PGK 4.262823
PHP 58.878498
PKR 280.231968
PLN 3.596302
PYG 6569.722371
QAR 3.640127
RON 4.340798
RSD 99.96013
RUB 79.099677
RWF 1458.083093
SAR 3.750501
SBD 8.136831
SCR 13.817029
SDG 601.501691
SEK 9.22704
SGD 1.28666
SHP 0.750259
SLE 24.049928
SLL 20969.503664
SOS 570.932045
SRD 38.126506
STD 20697.981008
STN 20.871136
SVC 8.756506
SYP 11059.149576
SZL 16.560607
THB 31.487982
TJS 9.241824
TMT 3.51
TND 2.91815
TOP 2.40776
TRY 42.955698
TTD 6.802286
TWD 31.384497
TZS 2470.315964
UAH 42.338589
UGX 3623.089636
UYU 39.186789
UZS 12013.255301
VES 297.770445
VND 26300
VUV 120.744286
WST 2.776281
XAF 558.798674
XAG 0.013939
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.803607
XDR 0.694966
XOF 558.798674
XPF 101.595577
YER 238.450347
ZAR 16.57019
ZMK 9001.198459
ZMW 22.191554
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0000

    1.175

    0%

  • SDAX

    158.1800

    17174.73

    +0.92%

  • MDAX

    165.1400

    30617.67

    +0.54%

  • DAX

    139.2900

    24490.41

    +0.57%

  • TecDAX

    22.4500

    3622.27

    +0.62%

  • Euro STOXX 50

    39.7000

    5791.41

    +0.69%

  • Goldpreis

    -9.0000

    4332.1

    -0.21%

Iran droht mit Vergeltung bei "Ausnutzung" neuer IAEA-Zahlen zu Urananreicherung
Iran droht mit Vergeltung bei "Ausnutzung" neuer IAEA-Zahlen zu Urananreicherung / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Iran droht mit Vergeltung bei "Ausnutzung" neuer IAEA-Zahlen zu Urananreicherung

Nach Bekanntwerden eines Berichts der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über eine deutlich erhöhte iranische Produktion von hochgradig angereichertem Uran hat Teheran Vergeltungsmaßnahmen im Falle europäischer Sanktionen angedroht. Er habe von IAEA-Chef Rafael Grossi gefordert zu verhindern, dass der Bericht "für politische Zwecke" missbraucht werde, erklärte Irans Außenminister Abbas Araghtschi am Sonntag. Im Ringen um ein neues Atomabkommen mit Teheran übermittelte Washington derweil einen laut US-Medien "detaillierten" Vorschlag.

Textgröße:

Am Samstag war ein Bericht der IAEA öffentlich geworden, wonach Teheran seinen Bestand von auf 60 Prozent angereichertem Uran in den vergangenen drei Monaten stark erhöht hat. Für den Bau von Atomwaffen wird ein Anreicherungsgrad von etwa 90 Prozent benötigt.

Die IAEA zeigte sich "ernsthaft besorgt" über das Niveau der Urananreicherung. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit Teheran bei der Überprüfung des iranischen Atomprogramms als "nicht zufriedenstellend" kritisiert.

Araghtschi kündigte daraufhin Vergeltung an, sollten europäische Staaten den Bericht für politische Zwecke "ausnutzen". Dabei bezog er sich auf Großbritannien, Frankreich und Deutschland, die zuvor Sanktionen angekündigt hatten, falls das iranische Atomprogramm die Sicherheit Europas bedrohe.

Die Urananreicherung des Iran spielt in den seit April andauernden Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über ein mögliches neues Atomabkommen eine entscheidende Rolle: Die USA fordern den kompletten Verzicht des Iran auf die Urananreicherung. Teheran lehnt dies ab und verweist auf sein Recht auf Nuklearkapazitäten zur zivilen Nutzung, insbesondere zur Energiegewinnung.

Nach Angaben der "New York Times" legte der US-Sondergesandte Steve Witkoff Teheran einen neuen Vorschlag für ein Atomabkommen vor. Dabei handele es sich eher um eine Auflistung einzelner Punkte als um einen ausformulierten Text, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Diplomatenkreise.

In dem Text fordere die US-Regierung von Teheran die Einstellung jeglicher Urananreicherung. Sie schlage die Schaffung einer regionalen Gruppe zur Erzeugung von Atomenergie vor, welcher neben dem Iran auch Saudi-Arabien und andere arabische Staaten sowie die USA angehören sollen, schrieb die "New York Times".

Der Iran bestätigte seinerseits, vom Vermittler Oman über "Bestandteile" des US-Vorschlags unterrichtet worden zu sein. Teheran werde darauf "auf angemessene Weise" reagieren, teilte Araghtschi im Onlinedienst X mit.

Teheran und Washington haben sich mittlerweile bereits fünf Mal zu Gesprächen über ein neues internationales Abkommen zum iranischen Atomprogramm getroffen, welches das von US-Präsident Donald Trump im Jahr 2018 aufgekündigte Abkommen ersetzen soll.

Die fünfte Runde der Gespräche hatte am Freitag vergangener Woche in Rom unter Vermittlung Omans stattgefunden. Nach Angaben aus US-Kreisen wurde ein weiteres Treffen vereinbart, ein Datum wurde jedoch nicht genannt.

Die westlichen Staaten, allen voran Irans Erzfeinde USA und Israel, werfen Teheran vor, Atomwaffen anzustreben. Teheran bestreitet dies seit Jahren. Laut IAEA ist der Iran jedoch der einzige Staat ohne Atomwaffen, der Uran in hohem Maße anreichert.

Irans Außenminister Araghtschi bezeichnete Atomwaffen am Samstag als "inakzeptabel". "Wenn das Problem die Atomwaffen sind, ja, dann halten auch wir diese Art von Waffen für inakzeptabel", sagte Araghtschi in einer Fernsehansprache. "In dieser Frage sind wir uns einig", fügte er hinzu.

C.Rojas--TFWP