The Fort Worth Press - Trump gibt EU Aufschub: 50 Prozent Zoll frühestens im Juli - Gespräche am Montag

USD -
AED 3.672506
AFN 64.497375
ALL 81.046102
AMD 360.780113
ANG 1.789785
AOA 917.000069
ARS 1529.25008
AUD 1.422465
AWG 1.8025
AZN 1.697143
BAM 1.745704
BBD 2.012675
BDT 123.586379
BGN 1.747831
BHD 0.377114
BIF 2995.403222
BMD 1
BND 1.277279
BOB 11.766859
BRL 4.9652
BSD 0.999331
BTN 94.818583
BWP 13.766234
BYN 2.934172
BYR 19600
BZD 2.009729
CAD 1.401575
CDF 2315.999802
CHF 0.824625
CLF 0.025212
CLP 986.459589
CNY 6.67805
CNH 6.668802
COP 3171.419646
CRC 456.018209
CUC 1
CUP 23.982684
CVE 98.420137
CZK 21.69075
DJF 177.944392
DKK 6.665615
DOP 61.293346
DZD 134.335699
EGP 55.026908
ERN 15
ETB 162.538225
EUR 0.89177
FJD 2.237197
FKP 0.747807
GBP 0.747785
GEL 2.590144
GGP 0.747807
GHS 11.586558
GIP 0.747807
GMD 73.999846
GNF 8843.664926
GTQ 7.638684
GYD 209.291739
HKD 7.842915
HNL 26.828223
HRK 6.717504
HTG 130.968001
HUF 326.872989
IDR 18093.85
ILS 3.10555
IMP 0.747807
INR 94.945494
IQD 1514.883742
IRR 1832375.000051
ISK 121.779829
JEP 0.747807
JMD 158.593297
JOD 0.708958
JPY 157.052499
KES 129.754095
KGS 87.448598
KHR 4082.652742
KMF 439.501381
KPW 899.999961
KRW 1323.76029
KWD 0.31069
KYD 0.832775
KZT 453.715357
LAK 22486.722899
LBP 89486.053465
LKR 331.81595
LRD 170.375329
LSL 16.556076
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399786
MAD 9.815504
MDL 18.037221
MGA 4519.123488
MKD 54.987281
MMK 2100.106238
MNT 3599.160205
MOP 8.073191
MRU 39.936627
MUR 47.160449
MVR 15.460055
MWK 1732.762083
MXN 18.69765
MYR 4.085296
MZN 63.897294
NAD 16.556076
NGN 1332.060223
NIO 36.774222
NOK 9.32225
NPR 151.709734
NZD 1.75492
OMR 0.384498
PAB 0.999241
PEN 3.431874
PGK 4.475387
PHP 63.617963
PKR 276.527424
PLN 3.92556
PYG 5779.443924
QAR 3.642612
RON 4.779805
RSD 104.87794
RUB 80.255839
RWF 1476.413621
SAR 3.753249
SBD 8.07458
SCR 14.037027
SDG 601.503045
SEK 9.931225
SGD 1.278335
SHP 0.7473
SLE 22.949817
SLL 20969.504398
SOS 571.07154
SRD 37.627986
STD 20697.981008
STN 21.868166
SVC 8.743696
SYP 13001.999685
SZL 16.555541
THB 33.769752
TJS 9.208462
TMT 3.51
TND 2.983978
TOP 2.40776
TRY 49.762245
TTD 6.789842
TWD 32.585799
TZS 2645.601821
UAH 45.239791
UGX 4402.195742
UYU 40.076762
UZS 11958.762887
VES 879.788898
VND 25842.5
VUV 118.622996
WST 2.767791
XAF 584.962704
XAG 0.018551
XAU 0.000250763889
XCD 2.70255
XCG 1.800955
XDR 0.707052
XOF 584.962704
XPF 106.448878
YER 236.095571
ZAR 16.624245
ZMK 9001.209608
ZMW 20.091043
ZWL 321.999592
SSP 5745.299755
MXV 2.110273
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Trump gibt EU Aufschub: 50 Prozent Zoll frühestens im Juli - Gespräche am Montag

Trump gibt EU Aufschub: 50 Prozent Zoll frühestens im Juli - Gespräche am Montag

Im von ihm losgetretenen Handelsstreit hat US-Präsident Donald Trump der EU wieder einen Aufschub gewährt. Er habe die Frist für angedrohte neue Zölle auf europäische Waren bis zum 9. Juli verlängert, sagte Trump am Sonntag vor Journalisten. Noch am Freitag hatte Trump den Europäern mit 50 Prozent Zöllen bereits ab Juni gedroht. Für Montagnachmittag waren weitere Gespräche zwischen beiden Seiten angesetzt.

Textgröße:

Von der Leyen habe ihn angerufen, sagte Trump am Sonntag. "Sie hat gesagt, dass sie ernsthafte Verhandlungen beginnen möchte." Das Gespräch sei "sehr gut" gelaufen, er habe zugestimmt, das Datum neuer Zölle "auf den 9. Juli zu verschieben", sagte er weiter.

Die EU-Kommissionspräsidentin erklärte ihrerseits, sie habe ein "gutes Telefonat" mit dem US-Präsidenten geführt. Europa sei bereit, "die Verhandlungen schnell und entschlossen voranzutreiben". Doch es brauche Zeit "bis zum 9. Juli". An diesem Tag endet eine bisherige Frist, die Trump gesetzt hatte.

Der US-Präsident hatte Anfang April hohe zusätzliche Zölle gegen zahlreiche Staaten und auch die EU verhängt, diese jedoch kurz darauf für 90 Tage auf einen Basiszoll von zehn Prozent reduziert. Zusätzlich gelten US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Autos sowie auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Die Zölle treffen nach Einschätzung aus Brüssel europäische Waren im Wert von rund 370 Milliarden Euro.

Am Freitag hatte Trump zusätzlich gedroht, den allgemeinen Zollsatz auf 50 Prozent zu erhöhen. Als Grund gab er an, dass die Verhandlungen mit der EU-Kommission nicht vorangingen.

Brüssel bemühte sich derweil um weitere Gespräche mit Washington. Für Montagnachmittag war nach Kommissionsangaben eine Videokonferenz zwischen EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und US-Handelsminister Howard Lutnick angesetzt.

Sefcovic hofft nach eigenen Angaben weiterhin auf ein Abkommen, das auf "Respekt" und nicht auf "Drohungen" basiert. Die EU sei "fest entschlossen, ein Abkommen zu erzielen, das für beide Seiten funktioniert", erklärte er am Freitag.

Die Kommission hatte der Trump-Regierung unter anderem angeboten, die Zölle auf bestimmte Industrieprodukte auf beiden Seiten vollständig abzuschaffen. "Das liegt definitiv noch auf dem Tisch", sagte ein Kommissionssprecher am Montag. "Wir glauben, dass dies ein sehr attraktiver Ausgangspunkt für gute Verhandlungen ist", betonte er.

Für den Fall eines Scheiterns der Gespräche bereitet die EU Gegenzölle vor, die bislang aber längst nicht so umfangreich sind wie die US-Zölle. Zu den vorbereiteten Maßnahmen gehört eine Liste von Zöllen auf US-Produkte im Wert von rund 21 Milliarden Euro, der die 27 EU-Länder bereits zugestimmt haben. Diese könnten im Juli eingeführt werden.

Die Kommission erwägt zudem Zölle auf weitere Waren im Wert von rund 95 Milliarden Euro. Sollte Trump seine Drohung mit Zöllen in Höhe von 50 Prozent wahr machen, dürften weitere Gegenmaßnahmen zur Debatte stehen. Einige EU-Staaten hatten etwa ein Vorgehen gegen US-Digitalkonzerne ins Spiel gebracht.

Die Bundesregierung begrüßte am Montag, dass die Verhandlungen nun weitergingen. "Wir hoffen nach wie vor auf eine gute und vernünftige Lösung für beide Seiten", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Montag in Berlin. Die Bundesregierung arbeite "sehr vertrauensvoll" mit der EU-Kommission zusammen, die im Namen der 27 EU-Mitgliedsländer für die Handelspolitik zuständig ist.

Auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) forderte, es müsse "jetzt schnell eine Lösung kommen". "Sonst werden wir eine massive Unruhe auch in den Märkten erleben", sagte der Vizekanzler am Sonntagabend im "Bericht aus Berlin" der ARD.

Die Börsen hatten am Freitag mit Kursverlusten auf Trumps Drohung reagiert. Am Montag erholten sich die Märkte wieder. Jochen Stanzl, Analyst bei der Handelsplattform CMC Markets, sprach von einem mittlerweile bekannten "Trump-Muster": "Erst eine Drohung, dann ein Rückschlag, gefolgt von einer schnellen Erholung, da spekulative Anleger ein Zugeständnis des US-Präsidenten erwarten."

J.M.Ellis--TFWP