The Fort Worth Press - Nachwahlbefragung: Pro-europäischer Präsidentschaftskandidat in Polen knapp vorn

USD -
AED 3.672498
AFN 66.106128
ALL 82.462283
AMD 381.646874
ANG 1.790403
AOA 916.99985
ARS 1449.623506
AUD 1.49294
AWG 1.8025
AZN 1.707189
BAM 1.666106
BBD 2.015555
BDT 122.381003
BGN 1.666701
BHD 0.376507
BIF 2960.464106
BMD 1
BND 1.286514
BOB 6.930128
BRL 5.5209
BSD 1.000707
BTN 90.075562
BWP 13.139445
BYN 2.939776
BYR 19600
BZD 2.012659
CAD 1.37085
CDF 2164.999785
CHF 0.791055
CLF 0.022938
CLP 899.849928
CNY 6.9964
CNH 6.97704
COP 3770.75
CRC 497.073782
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.933689
CZK 20.533899
DJF 177.720097
DKK 6.350325
DOP 63.090461
DZD 129.401111
EGP 47.637389
ERN 15
ETB 155.306806
EUR 0.85024
FJD 2.273299
FKP 0.743772
GBP 0.741365
GEL 2.694986
GGP 0.743772
GHS 10.508067
GIP 0.743772
GMD 73.999963
GNF 8754.802491
GTQ 7.675532
GYD 209.36909
HKD 7.79065
HNL 26.382819
HRK 6.406503
HTG 130.968506
HUF 326.870972
IDR 16721.9
ILS 3.186885
IMP 0.743772
INR 89.95715
IQD 1310.962883
IRR 42125.000219
ISK 125.160094
JEP 0.743772
JMD 159.029535
JOD 0.709021
JPY 156.694049
KES 129.089806
KGS 87.4435
KHR 4009.813693
KMF 420.000308
KPW 899.994146
KRW 1442.549486
KWD 0.30765
KYD 0.833994
KZT 507.398605
LAK 21633.571009
LBP 89616.523195
LKR 309.880992
LRD 178.128754
LSL 16.565363
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.41968
MAD 9.125364
MDL 16.842652
MGA 4593.353608
MKD 52.331959
MMK 2101.528199
MNT 3558.945081
MOP 8.023887
MRU 39.738642
MUR 46.249904
MVR 15.449811
MWK 1735.285849
MXN 17.96746
MYR 4.057008
MZN 63.9098
NAD 16.565293
NGN 1446.620293
NIO 36.826906
NOK 10.0578
NPR 144.120729
NZD 1.734135
OMR 0.384023
PAB 1.000716
PEN 3.366031
PGK 4.262823
PHP 58.874004
PKR 280.231968
PLN 3.58545
PYG 6569.722371
QAR 3.640127
RON 4.334199
RSD 99.733438
RUB 78.921148
RWF 1458.083093
SAR 3.7504
SBD 8.136831
SCR 15.219859
SDG 601.500395
SEK 9.200902
SGD 1.283835
SHP 0.750259
SLE 24.050201
SLL 20969.503664
SOS 570.932045
SRD 38.126497
STD 20697.981008
STN 20.871136
SVC 8.756506
SYP 11056.904457
SZL 16.560607
THB 31.437506
TJS 9.241824
TMT 3.51
TND 2.91815
TOP 2.40776
TRY 43.018297
TTD 6.802286
TWD 31.454501
TZS 2459.999982
UAH 42.338589
UGX 3623.089636
UYU 39.186789
UZS 12013.255301
VES 297.770445
VND 26300
VUV 120.790512
WST 2.775488
XAF 558.798674
XAG 0.013939
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.803607
XDR 0.693651
XOF 558.798674
XPF 101.595577
YER 238.449735
ZAR 16.542155
ZMK 9001.193849
ZMW 22.191554
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    45.7000

    4386.8

    +1.04%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1759

    +0.07%

  • SDAX

    158.1800

    17174.73

    +0.92%

  • DAX

    139.2900

    24490.41

    +0.57%

  • MDAX

    165.1400

    30617.67

    +0.54%

  • TecDAX

    22.4500

    3622.27

    +0.62%

  • Euro STOXX 50

    39.7000

    5791.41

    +0.69%

Nachwahlbefragung: Pro-europäischer Präsidentschaftskandidat in Polen knapp vorn
Nachwahlbefragung: Pro-europäischer Präsidentschaftskandidat in Polen knapp vorn / Foto: © AFP

Nachwahlbefragung: Pro-europäischer Präsidentschaftskandidat in Polen knapp vorn

Der pro-europäische Kandidat Rafal Trzaskowski von der liberal-konservativen Bürgerplattform ist bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Polen einer Nachwahlbefragung zufolge knapp vor dem Rechtsnationalisten Karol Nawrocki gelandet. Der Befragung des Instituts Ipsos zufolge erhielt Trzaskowski am Sonntag 30,8 Prozent der Stimmen, Nawrocki 29,1 Prozent. Da keiner der beiden die notwendigen 50 Prozent erreichte, müssen sie am 1. Juni in einer Stichwahl gegeneinander antreten.

Textgröße:

Die Präsidentschaftswahl gilt als Richtungswahl. Ein Sieg des 53-jährigen Trzaskowski, derzeit Bürgermeister der Hauptstadt Warschau, würde den Weg für die Reformen der Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk frei machen. "Dieses Ergebnis zeigt, wie stark wir sein müssen, wie entschlossen wir sein müssen, wie viel Arbeit vor uns liegt", sagte Trzaskowski vor Anhängern in der historischen Stadt Sandomierz im Osten Polens.

Der 42-jährige Nawrocki wird von der nationalkonservativen früheren Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unterstützt. Sollte er die Präsidenten-Stichwahl gewinnen, wäre eine Fortsetzung der Blockadepolitik des scheidenden Staatschefs Andrzej Duda zu erwarten. Beobachter halten in diesem Fall vorgezogene Parlamentswahlen für möglich.

Entscheidend für die Stichwahl dürfte sein, ob der drittplatzierte Slawomir Mentzen, der am Sonntag 15,4 Prozent der Stimmen erhielt, in der Stichwahl Nawrocki unterstützt. Der Rechtsaußen-Kandidat Mentzen ist entschiedener Euro-Skeptiker und Abtreibungsgegner. Den eine Million ukrainischen Flüchtlingen in Polen warf er vor, das Land auszunutzen.

In der ersten Wahlrunde standen 13 Kandidaten und Kandidatinnen auf dem Wahlzettel. Das vorläufige Ergebnis wurde für den frühen Montagmorgen erwartet.

Der Wahlkampf in Polen, EU- und Nato-Mitglied, drehte sich vor allem um Außenpolitik und soziale Themen. Der pro-europäische Trzaskowski kündigte an, das Recht auf Abtreibung und die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft zu schützen. "In diesen Wahlen geht es um die Rechte von Frauen und Minderheiten", sagte Anna Rusztynska-Wolska, eine 69-jährige Ärztin, nachdem sie ihre Stimme abgegeben hatte.

Nawrocki, der von der PiS unterstützt wird, ist euroskeptisch und wirft den etwa eine Million ukrainischen Flüchtlingen im Land vor, sich an Polen zu bereichern. Er bewundert US-Präsident Donald Trump, dieser habe bei einem Treffen im Weißen Haus zu ihm gesagt: "Du wirst gewinnen".

"Wir haben die Möglichkeit, unser Land in Ordnung zu bringen", sagte der polnische Friedensnobelpreisträger Lech Walesa, der in Danzig im Norden des Landes wählte, der polnischen Nachrichtenagentur PAP. "Wir befinden uns in einer Zeit großer Diskussionen über die Zukunft Polens, Europas und der Welt", fügte er hinzu.

Die 74-jährige Rentnerin Anna Urbanska betonte, Migration sei eins der wichtigsten Themen der Wahl: "Ich will nicht, dass diese Einwanderer hier in Polen leben dürfen. Ich will, dass wir friedlicher leben können", sagte sie nach ihrer Stimmabgabe.

"Das sind sehr wichtige Wahlen", sagte ein 42-jähriger Wähler, Marcin Woloszynski, der Nachrichtenagentur AFP nach seiner Stimmabgabe in Warschau. "Die Kandidaten bieten zwei gegensätzliche Visionen von Polen an", sagte Woloszynski. "Ein demokratisches, europäisches, offenes, selbstbewusstes und ehrliches Polen auf der einen Seite und das Gegenteil auf der anderen Seite", sagte der Volkswirt.

T.Mason--TFWP