The Fort Worth Press - Klingbeil schließt Steuererhöhungen nicht grundsätzlich aus - Union widerspricht

USD -
AED 3.672498
AFN 64.999981
ALL 81.290987
AMD 361.508883
ANG 1.789785
AOA 918.000388
ARS 1540.7425
AUD 1.424035
AWG 1.8
AZN 1.701015
BAM 1.750964
BBD 2.018487
BDT 124.174112
BGN 1.747831
BHD 0.378161
BIF 2998.804883
BMD 1
BND 1.283118
BOB 11.881091
BRL 5.372502
BSD 1.002171
BTN 95.340582
BWP 13.824839
BYN 2.947962
BYR 19600
BZD 2.015623
CAD 1.40215
CDF 2315.000041
CHF 0.828045
CLF 0.025072
CLP 989.970057
CNY 6.668349
CNH 6.66705
COP 3151.48
CRC 456.22815
CUC 1
CUP 24.052571
CVE 98.716635
CZK 21.818402
DJF 178.464155
DKK 6.69413
DOP 61.334754
DZD 135.179662
EGP 56.270497
ERN 15
ETB 164.149508
EUR 0.89559
FJD 2.252803
FKP 0.749223
GBP 0.750185
GEL 2.593026
GGP 0.749223
GHS 11.650477
GIP 0.749223
GMD 74.000108
GNF 8869.33245
GTQ 7.660801
GYD 210.009401
HKD 7.844798
HNL 26.905998
HRK 6.747298
HTG 131.259372
HUF 328.790021
IDR 18141
ILS 3.07395
IMP 0.749223
INR 95.12265
IQD 1518.276797
IRR 1817007.448579
ISK 122.129988
JEP 0.749223
JMD 159.104745
JOD 0.709014
JPY 157.745042
KES 129.960006
KGS 87.449807
KHR 4085.853047
KMF 440.999499
KPW 899.999961
KRW 1323.359603
KWD 0.31074
KYD 0.835191
KZT 451.928844
LAK 22555.260119
LBP 89745.428501
LKR 332.999096
LRD 170.369342
LSL 16.666667
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.426285
MAD 9.843821
MDL 18.009114
MGA 4551.579042
MKD 55.126076
MMK 2099.77173
MNT 3599.40728
MOP 8.098551
MRU 40.299196
MUR 47.319807
MVR 15.450125
MWK 1737.818662
MXN 18.56135
MYR 4.086797
MZN 63.909798
NAD 16.666667
NGN 1339.930089
NIO 36.876055
NOK 9.31888
NPR 152.544573
NZD 1.75656
OMR 0.384503
PAB 1.002162
PEN 3.454941
PGK 4.55866
PHP 64.022498
PKR 277.328857
PLN 3.944375
PYG 5777.21077
QAR 3.663433
RON 4.786969
RSD 105.227024
RUB 80.800387
RWF 1481.736795
SAR 3.745151
SBD 8.064647
SCR 13.909586
SDG 601.500431
SEK 9.95525
SGD 1.28114
SHP 0.749344
SLE 22.949849
SLL 20969.504398
SOS 572.694718
SRD 37.691995
STD 20697.981008
STN 21.933849
SVC 8.769103
SYP 13001.999685
SZL 16.661071
THB 33.742983
TJS 9.245066
TMT 3.5
TND 2.993684
TOP 2.40776
TRY 49.783097
TTD 6.811284
TWD 32.526501
TZS 2645.000111
UAH 45.754918
UGX 4489.905546
UYU 40.188543
UZS 11994.001656
VES 859.934966
VND 25829.5
VUV 118.743227
WST 2.764729
XAF 587.468469
XAG 0.018786
XAU 0.000249471744
XCD 2.70255
XCG 1.806193
XDR 0.707052
XOF 587.468469
XPF 106.770519
YER 236.149983
ZAR 16.641085
ZMK 9001.202587
ZMW 20.178607
ZWL 321.999592
SSP 5745.701932
MXV 2.093571
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Klingbeil schließt Steuererhöhungen nicht grundsätzlich aus - Union widerspricht
Klingbeil schließt Steuererhöhungen nicht grundsätzlich aus - Union widerspricht / Foto: © AFP/Archiv

Klingbeil schließt Steuererhöhungen nicht grundsätzlich aus - Union widerspricht

SPD-Chef Lars Klingbeil schließt Steuererhöhungen in dieser Wahlperiode nicht grundsätzlich aus. Zwar sei im Koalitionsvertrag mit der Union vereinbart, dass es keine Steuererhöhungen gebe, sagte Klingbeil den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Ganz vom Tisch sei das Thema aber nicht: "In turbulenten Zeiten kann man nichts grundsätzlich ausschließen, sonst legt man sich unnötig Fesseln an." Von der Union kam dabei klarer Widerspruch.

Textgröße:

Klingbeil sagte, er habe "in der Ampelkoalition erlebt, was es bedeutet, wenn man sich finanziell festgemauert hat". In der neuen Koalition hoffe er auf die "Offenheit", über "die aktuelle Lage zu reden und über die Dinge, die notwendig und sinnvoll sind." Das vorderste Ziel bleibe, Deutschland und Europa stark zu machen und dafür auch die finanziellen Mittel zu haben. Insofern gelte, dass "wir die finanzielle Situation immer wieder neu bewerten werden".

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion lehnte Steuererhöhungen im Laufe der Legislaturperiode ab. "Die Steuerbelastung in Deutschland ist im internationalen Vergleich bereits auf Rekordniveau", sagte Fraktionsvize Mathias Middelberg dem "Tagesspiegel". "Schon jetzt verlieren wir deshalb tausende Arbeitsplätze jeden Monat."

"Noch höhere Steuersätze würden diese Abwanderung beschleunigen und längerfristig damit nicht zu mehr, sondern zu weniger Steuereinnahmen führen", warte Middelberg.

In den Koalitionsverhandlungen hätten sich die Sozialdemokraten dafür stark gemacht, dass sehr vermögende und sehr gut verdienende Menschen gerade in diesen Zeiten eine höhere Verantwortung übernehmen, betonte Klingbeil, der auch die SPD-Fraktion führt und als Vizekanzler und Bundesfinanzminister gehandelt wird. Über den Solidaritätszuschlag für die obersten zehn Prozent der Einkommen sei das gewährleistet.

Ihre eigenen Vorstellungen von Steuererhöhungen für Wohlhabende hatten die Sozialdemokraten in den Koalitionsverhandlungen aber nicht durchsetzen können. Die Union lehnte dies strikt ab.

Mit Blick auf diesen Umstand bezeichnete die Linkspartei Klingbeils Äußerungen als "verspäteten Aprilscherz". Die SPD habe "die Option einer Steuererhöhung in den Verhandlungen mit der Union völlig geräumt", erklärte Linken-Parlamentsgeschäftsführer Christian Görke am Samstag.

"Nicht einmal das Wort Steuererhöhungen findet sich im Text", kritisierte Görke. Die SPD habe "für den Eintritt in das neue Regierungsbündnis das Ziel einer gerechten Besteuerung des deutschen Geldadels einfach über Bord geworfen".

Klingbeil beharrte in dem Funke-Interview auf einer Einkommensteuerreform, die Merz zuletzt infrage gestellt hatte. "Wir haben politische Verabredungen zwischen den drei Parteien getroffen, und die gelten", sagte der SPD-Chef. "Das bedeutet, wir entlasten kleinere und mittlere Einkommen genauso wie die Unternehmen."

Klingbeil pochte auch auf eine rasche Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro. "Ein Mindestlohn von 15 Euro wird 2026 erreicht, wenn die Mindestlohnkommission sich selbst ernst nimmt und umsetzt, was in ihrer Geschäftsordnung steht", sagte Klingbeil. CDU-Chef Friedrich Merz hatte zuvor auf die Autonomie der Mindestlohnkommission verwiesen und damit für Unruhe in der SPD gesorgt.

CSU-Chef Markus Söder sagte der "Augsburger Allgemeinen", die Höhe des Mindestlohns werde "von einer unabhängigen Kommission festgesetzt, aber die 15 Euro scheinen erreichbar". Der CSU-Chef fügte hinzu: "Es gilt, was im Koalitionsvertrag steht. Und da steht eindeutig, dass beim Mindestlohn der bisher beschrittene Weg fortgesetzt wird."

In den vergangenen Tagen hatte es in Union und SPD Diskussionen über die künftige Höhe des Mindestlohns gegeben. Der voraussichtliche Bundeskanzler Merz hatte eine Mindestlohnerhöhung als nicht sicher bezeichnet, die SPD pocht hingegen auf eine Anhebung auf 15 Euro pro Stunde bereits zum Jahreswechsel.

Zuständig für die Festlegung des gesetzlichen Mindestlohns ist die Mindestlohn-Kommission. Aktuell liegt der Satz bei 12,82 Euro. Im Oktober 2022 wurde der Mindestlohn durch eine Gesetzesänderung der Ampel-Regierung einmalig auf zwölf Euro erhöht. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass über künftige Erhöhungen weiterhin die Mindestlohn-Kommission entscheidet.

T.M.Dan--TFWP