The Fort Worth Press - Erfolg für Präsident Milei: Argentinien erhält Finanzspritzen von 42 Milliarden Dollar

USD -
AED 3.672502
AFN 64.999677
ALL 81.404056
AMD 360.930032
ANG 1.789785
AOA 917.999804
ARS 1539.480959
AUD 1.42102
AWG 1.8
AZN 1.697911
BAM 1.75401
BBD 2.012923
BDT 123.983804
BGN 1.747831
BHD 0.377199
BIF 2998.457454
BMD 1
BND 1.280463
BOB 11.889313
BRL 5.341698
BSD 0.999466
BTN 94.999372
BWP 13.826286
BYN 2.940367
BYR 19600
BZD 2.010116
CAD 1.403598
CDF 2314.99979
CHF 0.828595
CLF 0.024963
CLP 985.620325
CNY 6.66835
CNH 6.664805
COP 3159.61
CRC 454.490425
CUC 1
CUP 23.987373
CVE 98.888386
CZK 21.831198
DJF 177.984646
DKK 6.70764
DOP 61.296875
DZD 135.245828
EGP 56.099196
ERN 15
ETB 162.582372
EUR 0.89743
FJD 2.252797
FKP 0.749223
GBP 0.750855
GEL 2.592987
GGP 0.749223
GHS 11.648962
GIP 0.749223
GMD 74.000228
GNF 8845.382922
GTQ 7.638188
GYD 209.445401
HKD 7.844535
HNL 26.833413
HRK 6.759501
HTG 130.928626
HUF 329.059503
IDR 18130
ILS 3.021701
IMP 0.749223
INR 94.930152
IQD 1515.158309
IRR 1817007.49884
ISK 122.402159
JEP 0.749223
JMD 159.024972
JOD 0.708992
JPY 157.758496
KES 129.929963
KGS 87.449199
KHR 4080.479613
KMF 441.000214
KPW 899.999961
KRW 1326.55006
KWD 0.31113
KYD 0.832885
KZT 456.816419
LAK 22494.753646
LBP 89501.999892
LKR 332.273585
LRD 169.913187
LSL 16.669223
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420085
MAD 9.844894
MDL 18.050231
MGA 4549.530967
MKD 55.226471
MMK 2099.77173
MNT 3599.40728
MOP 8.076123
MRU 40.152816
MUR 47.319814
MVR 15.450105
MWK 1733.121682
MXN 18.622445
MYR 4.087998
MZN 63.910318
NAD 16.669073
NGN 1341.519826
NIO 36.778125
NOK 9.32867
NPR 151.999677
NZD 1.75486
OMR 0.384479
PAB 0.999498
PEN 3.443297
PGK 4.480537
PHP 63.871988
PKR 276.580407
PLN 3.94646
PYG 5815.01195
QAR 3.64344
RON 4.8007
RSD 105.46702
RUB 80.550754
RWF 1479.229445
SAR 3.750364
SBD 8.064647
SCR 13.929661
SDG 601.508119
SEK 9.92954
SGD 1.28045
SHP 0.749344
SLE 22.949869
SLL 20969.504398
SOS 571.182587
SRD 37.650498
STD 20697.981008
STN 21.971222
SVC 8.745835
SYP 13001.999685
SZL 16.661958
THB 33.749014
TJS 9.19474
TMT 3.5
TND 2.992884
TOP 2.40776
TRY 49.787501
TTD 6.784327
TWD 32.410503
TZS 2644.594994
UAH 45.626679
UGX 4382.704147
UYU 40.070132
UZS 11928.452601
VES 859.934975
VND 25834
VUV 118.743227
WST 2.764729
XAF 588.675445
XAG 0.018394
XAU 0.000246623417
XCD 2.70255
XCG 1.801256
XDR 0.707052
XOF 588.675445
XPF 106.953406
YER 236.150184
ZAR 16.602685
ZMK 9001.199893
ZMW 20.155866
ZWL 321.999592
SSP 5745.701932
MXV 2.100462
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Erfolg für Präsident Milei: Argentinien erhält Finanzspritzen von 42 Milliarden Dollar
Erfolg für Präsident Milei: Argentinien erhält Finanzspritzen von 42 Milliarden Dollar / Foto: © AFP/Archiv

Erfolg für Präsident Milei: Argentinien erhält Finanzspritzen von 42 Milliarden Dollar

Angesichts der schwierigen finanziellen Lage Argentiniens greifen internationale Institutionen dem Land mit Finanzspritzen von insgesamt 42 Milliarden Dollar unter die Arme - ein Erfolg für den ultrarechten Präsidenten Javier Milei. Der Internationale Währungsfonds (IWF) gab am Freitag ein Hilfspaket von 20 Milliarden Dollar (rund 18 Milliarden Euro) für das südamerikanische Land bekannt. Die Weltbank steuert zwölf Milliarden Dollar bei, weitere zehn Milliarden Dollar kommen von der Interamerikanischen Entwicklungsbank.

Textgröße:

IWF-Chefin Kristalina Georgieva erklärte, die Entscheidung über das Hilfspaket sei "in Anerkennung des beeindruckenden Fortschritts bei der Stabilisierung der Wirtschaft des Landes" durch die argentinische Regierung getroffen worden. "Es ist ein Vertrauensvotum für die Entschlossenheit der Regierung, Reformen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und höhere Lebensstandards für das argentinische Volk zu erzielen".

Die 20 Milliarden Dollar des IWF sind über einen Zeitraum von vier Jahren vorgesehen. Zwölf Milliarden Dollar sollen Argentinien sofort zur Verfügung gestellt werden.

Die Weltbank bezeichnete ihr Hilfspaket ebenfalls als "starkes Vertrauensvotum für die Bemühungen der Regierung, die Wirtschaft zu stabilisieren und zu modernisieren". Von den zwölf Milliarden Dollar würden 1,5 Milliarden sofort freigegeben werden.

Der ultrarechte und ultraliberale Präsident Milei, der Argentinien seit seinem Amtsantritt im Dezember 2023 einem harten Sparkurs unterzieht, jubelte nach Verkündung der internationalen Finanzspritzen. Die Wirtschaft des Landes werde wachsen "wie nie zuvor", sagte der selbsterklärte "Anarcho-Kapitalist" in einer Rede im argentinischen Fernsehen. "Argentinien wird in den nächsten 30 Jahren das Land mit dem stärksten Wachstum sein."

Der argentinische Wirtschaftsminister Luis Caputo sagte, die Finanzspritzen würden helfen, die Währungsreserven der argentinischen Zentralbank wieder aufzufüllen, "um eine gesündere Währung zu haben und den Prozess des Inflationsabbaus fortzusetzen".

Mit Hilfe der Hilfspakete könnten die Währungskontrollen beendet werden, die Argentiniern "so viel Schaden zugefügt haben", sagte Caputo weiter. Bislang durften Argentinier nur 200 US-Dollar im Monat abheben. Die Zentralbank verkündete, anstelle der Währungskontrollen werde die argentinische Währung Peso zwischen 1000 und 1400 Pesos pro Dollar schwanken dürfen, außerdem wird die Bandbreite monatlich um einen Prozent erweitert.

Bei seinem Amtsantritt im Dezember 2023 hatte Milei eine "Schocktherapie" für Argentinien angekündigt, die vor allem massive Einschnitte bei den Staatsausgaben umfasst. Dadurch sank die Inflation von 211 Prozent Ende 2023 auf 55,9 Prozent in diesem März, womit die argentinische Inflationsrate noch immer eine der höchsten weltweit ist. 2024 erzielte die Regierung erstmals seit einem Jahrzehnt einen Haushaltsüberschuss.

Kehrseite der Medaille sind eine Wirtschaft in der Rezession, der Wegfall von Arbeitsplätzen, Einschnitte bei den Renten und eine extrem hohe Armutsquote, auch wenn diese inzwischen wieder deutlich gesunken ist. Zuletzt gab es gegen den strikten Sparkurs der Regierung massive Proteste, erst am Donnerstag gab es einen Generalstreik.

"Milei braucht dieses Abkommen wie die Luft zum Atmen", sagte die Politologin Belén Amadeo von der Universität Buenos Aires am Freitag. Es gebe dem Präsidenten dringend benötigten Bewegungsspielraum. "Denn wenn die Instabilität einsetzt und die Inflation ansteigt, wird die Bevölkerung unsicher werden und sofort zum Dollar fliehen."

Es ist bereits das 23. Mal seit Argentiniens Beitritt zum IWF im Jahr 1956, dass die Institution mit Sitz in Washington dem Land finanziell unter die Arme greift. Argentiniens derzeitige Schulden beim IWF, die noch aus einem unter dem damaligen Mitte-Rechts-Präsidenten Mauricio Macri aufgenommenen Kredit von 2018 stammen, belaufen sich auf 44 Milliarden Dollar.

Als Zeichen der Unterstützung wird am Montag auch US-Finanzminister Scott Bessent nach Argentinien reisen. Er werde dabei die "vollständige Unterstützung der Vereinigten Staaten für die kühnen Wirtschaftsreformen in Argentinien" hervorheben, erklärte sein Ministerium. US-Präsident Donald Trump und Milei liegen ideologisch nahe beieinander, die US-Regierung nimmt sich die rabiate Sparpolitik des argentinischen Präsidenten zum Vorbild.

S.Jordan--TFWP