The Fort Worth Press - Gipfel in Kairo: Frankreich und Ägypten fordern Rückkehr zu Waffenruhe im Gazastreifen

USD -
AED 3.672503
AFN 65.485566
ALL 82.849993
AMD 380.829825
ANG 1.79008
AOA 916.999988
ARS 1458.493803
AUD 1.496412
AWG 1.80125
AZN 1.699944
BAM 1.676331
BBD 2.014434
BDT 122.218603
BGN 1.67937
BHD 0.376965
BIF 2960
BMD 1
BND 1.287157
BOB 6.910975
BRL 5.372899
BSD 1.000189
BTN 90.262832
BWP 13.373389
BYN 2.91571
BYR 19600
BZD 2.01152
CAD 1.389015
CDF 2172.49611
CHF 0.80132
CLF 0.022586
CLP 886.050035
CNY 6.978007
CNH 6.97403
COP 3686.61
CRC 497.137176
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.999922
CZK 20.817201
DJF 177.719739
DKK 6.419135
DOP 63.649759
DZD 130.114646
EGP 47.096097
ERN 15
ETB 155.624988
EUR 0.85907
FJD 2.281097
FKP 0.742679
GBP 0.744975
GEL 2.685008
GGP 0.742679
GHS 10.765002
GIP 0.742679
GMD 73.482747
GNF 8745.000264
GTQ 7.668769
GYD 209.251894
HKD 7.80115
HNL 26.496279
HRK 6.471299
HTG 130.978503
HUF 331.812965
IDR 16856.35
ILS 3.145355
IMP 0.742679
INR 90.35585
IQD 1310
IRR 42125.000158
ISK 125.930395
JEP 0.742679
JMD 158.127735
JOD 0.708965
JPY 159.234502
KES 128.99972
KGS 87.448972
KHR 4029.502706
KMF 422.999907
KPW 899.961917
KRW 1478.33993
KWD 0.30789
KYD 0.833448
KZT 509.353184
LAK 21602.504921
LBP 89549.999617
LKR 309.208722
LRD 180.549939
LSL 16.409988
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.425007
MAD 9.211501
MDL 17.05722
MGA 4555.000475
MKD 52.851009
MMK 2099.824978
MNT 3561.696985
MOP 8.037404
MRU 39.740221
MUR 46.709476
MVR 15.459875
MWK 1732.000187
MXN 17.829503
MYR 4.058497
MZN 63.898803
NAD 16.409724
NGN 1422.250361
NIO 36.774961
NOK 10.088215
NPR 144.420255
NZD 1.74309
OMR 0.384525
PAB 1.000189
PEN 3.3595
PGK 4.265981
PHP 59.410985
PKR 279.96021
PLN 3.61894
PYG 6618.7815
QAR 3.64125
RON 4.372703
RSD 100.786988
RUB 78.750043
RWF 1458
SAR 3.749982
SBD 8.130216
SCR 14.506842
SDG 601.50654
SEK 9.225085
SGD 1.289065
SHP 0.750259
SLE 24.14989
SLL 20969.499267
SOS 571.485284
SRD 38.177497
STD 20697.981008
STN 21.42
SVC 8.751179
SYP 11059.574895
SZL 16.410204
THB 31.540126
TJS 9.316436
TMT 3.5
TND 2.897498
TOP 2.40776
TRY 43.159701
TTD 6.793637
TWD 31.6325
TZS 2504.865989
UAH 43.136991
UGX 3565.673535
UYU 38.842773
UZS 12064.999852
VES 329.95852
VND 26287.5
VUV 121.13078
WST 2.787068
XAF 562.223156
XAG 0.011355
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.802497
XDR 0.700002
XOF 562.501269
XPF 102.750268
YER 238.401206
ZAR 16.393835
ZMK 9001.197502
ZMW 19.478349
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1641

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    13.5300

    6029.83

    +0.22%

  • SDAX

    11.0800

    18201.85

    +0.06%

  • MDAX

    -83.1900

    32237.31

    -0.26%

  • DAX

    15.3200

    25420.66

    +0.06%

  • TecDAX

    -10.0000

    3827.5

    -0.26%

  • Goldpreis

    24.6000

    4623.7

    +0.53%

Gipfel in Kairo: Frankreich und Ägypten fordern Rückkehr zu Waffenruhe im Gazastreifen
Gipfel in Kairo: Frankreich und Ägypten fordern Rückkehr zu Waffenruhe im Gazastreifen / Foto: © POOL/AFP

Gipfel in Kairo: Frankreich und Ägypten fordern Rückkehr zu Waffenruhe im Gazastreifen

Vor dem Hintergrund erneuter Angriffe im Gazastreifen sind Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, sein ägyptischer Kollege Abdel Fattah al-Sisi und der jordanische König Abdullah II. in Kairo zu einem Gipfel zusammengekommen. Dabei forderten Macron und al-Sisi am Montag eine "sofortige Rückkehr zur Waffenruhe", zudem sprach sich der französische Staatschef gegen eine Zwangsumsiedlung der palästinensischen Bevölkerung aus. Um die Waffenruhe im Gaza-Krieg ging es auch bei Gesprächen zwischen den Außenministern der Vereinigten Arabischen Emirate und Israels in Abu Dhabi.

Textgröße:

Sowohl Frankreich als auch Ägypten verurteilten die Wiederaufnahme der israelischen Angriffe nach einer zweimonatigen Waffenruhe, sagte Macron. Damit habe sich die Situation "dramatisch" verschlechtert. Er lobte zudem die "unermüdlichen Bemühungen Ägyptens" als Vermittler im Gaza-Krieg.

Beide Staatschef sprachen sich zudem für eine Wiederaufnahme der humanitären Hilfe für die Bevölkerung im Gazastreifen aus. Am Dienstag will Macron die ägyptische Hafenstadt Al-Arisch besuchen, die rund 50 Kilometer vom Gazastreifen entfernt liegt und ein wichtiger Knotenpunkt für die ausgesetzten Hilfslieferungen in das Palästinensergebiet ist.

Der französische Staatschef war am Sonntag in Ägypten eingetroffen und von al-Sisi zu einem Abendessen auf dem bekannten Chan-al-Chalili-Basar in der ägyptischen Hauptstadt empfangen worden. Mit dem Dreiergipfel mit dem jordanischen König wollte Frankreich den beiden arabischen Staaten, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gazastreifen liegen, den Rücken stärken.

So warnte Macron auch vor einer Zwangsumsiedlung der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen und einer Annexion sowohl des Küstengebiets als auch des seit 1967 von Israel besetzten Westjordanlands. "Dies wäre eine Verletzung des Völkerrechts und würde die Sicherheit der gesamten Region bedrohen, auch die Sicherheit Israels", betonte er.

Der französische Präsident bekräftigte seine Unterstützung für einen von Ägypten vorgelegten und von der Arabischen Liga verabschiedeten Plan für die Zukunft des Gazastreifens. Dieser sieht vor, das Gebiet nach Ende des Krieges schrittweise unter die Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde zu bringen, ohne dabei die Bewohner zu vertreiben. Die Hamas dürfe dort künftig "keine Rolle spielen", betonte Macron.

Der Plan der arabischen Staaten ist eine Reaktion auf einen Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, der Anfang Februar für internationale Empörung gesorgt hatte. Trump hatte angekündigt, die rund zwei Millionen im Gazastreifen lebenden Palästinenser in Nachbarstaaten wie Ägypten und Jordanien umsiedeln und anschließend aus dem weitgehend zerstörten Küstenstreifen eine "Riviera des Nahen Ostens" machen zu wollen.

Der Gaza-Krieg war durch den beispiellosen Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober ausgelöst worden. Für kurzzeitige Entspannung sorgte eine Waffenruhe, die im Januar in Kraft trat und in deren Rahmen zahlreiche von der Hamas und ihren Verbündeten gefangengehaltene Geiseln freigelassen wurden. Verhandlungen über eine Verlängerung des Abkommens brachten jedoch kein Ergebnis.

Mitte März hatte die israelische Armee ihre massiven Luftangriffe auf Hamas-Ziele wieder aufgenommen und zudem neue Bodeneinsätze in dem Palästinensergebiet gestartet, wo nach wie vor israelische Geiseln festgehalten werden. Am Montag wurden bei israelischen Angriffen laut der von der Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde zwölf Menschen getötet.

Indes meldete auch Israel Beschuss aus dem Gazastreifen. Die Armee teilte am Sonntag mit, etwa zehn Projektile seien auf israelisches Territorium abgefeuert worden. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu drohte mit einer entschlossenen Reaktion und ordnete nach Angaben seines Büros eine "starke Antwort" und die Fortsetzung der intensivierten Armeeeinsätze gegen die Hamas an. Am Montag traf Netanjahu für Gespräche mit US-Präsident Trump in Washington ein.

Derweil kamen auch die Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate und Israels zu Gesprächen in Abu Dhabi zusammen. Scheich Abdullah bin Sajed al Nahjan habe im Gespräch mit seinem israelischen Kollegen Gideon Saar unterstrichen, wie wichtig die Bemühungen "um eine Waffenruhe und die Freilassung der Geiseln" im Gazastreifen seien, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums der Emirate.

Zudem habe dieser die Notwendigkeit bekräftigt, "einen ernsthaften politischen Horizont für die Wiederaufnahme von Verhandlungen zu schaffen, um einen umfassenden Frieden auf der Grundlage der Zweistaatenlösung zu erreichen". Von israelischer Seite gab es zunächst keine offiziellen Angaben zu dem Treffen.

B.Martinez--TFWP