The Fort Worth Press - Sitzungen des neuen Bundestags lassen auf sich warten - Kritik an Union und SPD

USD -
AED 3.672498
AFN 65.500395
ALL 82.958139
AMD 381.525242
ANG 1.79008
AOA 917.000638
ARS 1458.4061
AUD 1.493496
AWG 1.80125
AZN 1.695472
BAM 1.680486
BBD 2.01935
BDT 122.517894
BGN 1.67937
BHD 0.377031
BIF 2967.637721
BMD 1
BND 1.290281
BOB 6.927988
BRL 5.372499
BSD 1.002629
BTN 90.492803
BWP 13.406597
BYN 2.922824
BYR 19600
BZD 2.016428
CAD 1.388705
CDF 2172.5159
CHF 0.801195
CLF 0.022586
CLP 886.050141
CNY 6.978009
CNH 6.97561
COP 3686.61
CRC 498.346007
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.743219
CZK 20.81435
DJF 178.538287
DKK 6.416555
DOP 63.882803
DZD 130.112009
EGP 47.095499
ERN 15
ETB 155.810543
EUR 0.85872
FJD 2.281096
FKP 0.742679
GBP 0.744035
GEL 2.685003
GGP 0.742679
GHS 10.753289
GIP 0.742679
GMD 73.499662
GNF 8776.00732
GTQ 7.688077
GYD 209.764313
HKD 7.79951
HNL 26.448198
HRK 6.4712
HTG 131.296424
HUF 331.5375
IDR 16872
ILS 3.145355
IMP 0.742679
INR 90.26535
IQD 1313.422063
IRR 42125.000158
ISK 125.836401
JEP 0.742679
JMD 158.516991
JOD 0.70902
JPY 159.149502
KES 129.340354
KGS 87.449011
KHR 4033.148459
KMF 423.000523
KPW 899.961917
KRW 1477.889556
KWD 0.307902
KYD 0.835517
KZT 510.615812
LAK 21676.519109
LBP 89782.530245
LKR 309.97388
LRD 179.9646
LSL 16.473227
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.444907
MAD 9.236229
MDL 17.099429
MGA 4639.7931
MKD 52.857364
MMK 2099.824978
MNT 3561.696985
MOP 8.057362
MRU 40.023199
MUR 46.709899
MVR 15.460306
MWK 1738.555128
MXN 17.813995
MYR 4.054997
MZN 63.902399
NAD 16.473227
NGN 1426.420236
NIO 36.89463
NOK 10.083285
NPR 144.776389
NZD 1.740205
OMR 0.384503
PAB 1.002638
PEN 3.369221
PGK 4.278884
PHP 59.408027
PKR 280.65198
PLN 3.616145
PYG 6634.932637
QAR 3.665999
RON 4.371796
RSD 100.757968
RUB 78.748701
RWF 1461.786313
SAR 3.750188
SBD 8.130216
SCR 14.08372
SDG 601.487483
SEK 9.223205
SGD 1.288045
SHP 0.750259
SLE 24.149523
SLL 20969.499267
SOS 571.980925
SRD 38.177498
STD 20697.981008
STN 21.050642
SVC 8.772759
SYP 11059.574895
SZL 16.469618
THB 31.513059
TJS 9.33917
TMT 3.5
TND 2.933848
TOP 2.40776
TRY 43.153945
TTD 6.810214
TWD 31.647994
TZS 2504.865974
UAH 43.244848
UGX 3574.405197
UYU 38.94006
UZS 12130.637636
VES 329.95852
VND 26287
VUV 121.13078
WST 2.787068
XAF 563.619257
XAG 0.011142
XAU 0.000216
XCD 2.70255
XCG 1.806965
XDR 0.700952
XOF 563.614414
XPF 102.472011
YER 238.397124
ZAR 16.359249
ZMK 9001.198924
ZMW 19.52588
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    45.4000

    4644.5

    +0.98%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1647

    0%

  • DAX

    15.3200

    25420.66

    +0.06%

  • TecDAX

    -10.0000

    3827.5

    -0.26%

  • SDAX

    11.0800

    18201.85

    +0.06%

  • MDAX

    -83.1900

    32237.31

    -0.26%

  • Euro STOXX 50

    13.5300

    6029.83

    +0.22%

Sitzungen des neuen Bundestags lassen auf sich warten - Kritik an Union und SPD
Sitzungen des neuen Bundestags lassen auf sich warten - Kritik an Union und SPD / Foto: © AFP/Archiv

Sitzungen des neuen Bundestags lassen auf sich warten - Kritik an Union und SPD

In der vergangenen Woche hat sich der neu gewählte Bundestag konstituiert - weitere Sitzungen lassen aber noch auf sich warten. Union und SPD lehnten es am Freitag mit ihrer Mehrheit im so genannten Vorältestenrat des Bundestags ab, das Parlament für kommende Woche zu Sitzungen einzuberufen. Die Oppositionsfraktionen von Grünen, Linken und AfD kritisierten das.

Textgröße:

Es sei "unglaublich, dass der gerade konstituierte Bundestag deshalb nicht mit seiner Arbeit beginnt", erklärte Linken-Parlamentsgeschäftsführer Christian Görke. "Offenbar fühlen sich Union und SPD von unserer Forderung nach Parlamentsarbeit während der Koalitionsverhandlungen gestört." Themen für eine Bundestagssitzung gebe es genug - etwa die Zollpolitik der USA oder die "dramatische finanzielle Situation unserer Kommunen".

Auch die Grünen bewerteten die Aussetzung der Sitzungswoche kritisch. "Uns geht es nicht darum, dass wir unmittelbaren Bedarf für Plenarsitzungen nächste Woche haben", sagte Irene Mihalic, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, dem Portal t-online. "Aber wir sagen ganz klar, dass es eine Hängepartie gerade in diesen Zeiten nicht geben darf."

AfD-Parlamentsgeschäftsführer Bernd Baumann sprach von einer "Blockade" des neuen Bundestags durch Union und SPD. Dies gebe einen "Vorgeschmack" auf die künftige Koalition, die eine "Stillstandsregierung zum Schaden Deutschlands" zu sein drohe, schrieb Baumann im Kurzbotschaftendienst X.

Die Unionsfraktion rechtfertigte das Vorgehen. "Wir halten derzeit Sitzungen des Bundestages vor der absehbaren Regierungsbildung für nicht erforderlich", sagte ein Sprecher zur Nachrichtenagentur AFP. "Es gibt keinen objektiven dringenden Entscheidungsbedarf - wie zum Beispiel Bundeswehrmandate." Er fügte hinzu: "Falls es kurzfristige dringliche Dinge gibt, kann der Bundestag jederzeit einberufen werden."

Im Sitzungskalender des Bundestags ist die Woche vom 7. bis 11. April als Plenarsitzungswoche vermerkt. In solchen Sitzungswochen tritt in der Regel das Plenum des Bundestags zusammen, zudem treffen sich die Ausschüsse zu ihren Sitzungen.

In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wurde darauf verwiesen, dass diese Sitzungswoche noch vom alten Bundestag angesetzt worden war, der nun aber wegen der vorgezogenen Neuwahl durch einen neuen Bundestag abgelöst wurde. Der neue Bundestag habe aber noch keinen neuen Zeitplan festgelegt, deswegen könne auch nicht die Rede davon sein, dass Sitzungen für kommende Woche abgesagt worden seien.

"Die ganze Verwirrung um die angebliche Sitzungswoche entsteht nur wegen der vorgezogenen Neuwahl", sagte der Sprecher. "Da waren die Kalender für 2025 halt schon gedruckt."

Auch die SPD wies die Kritik der künftigen Oppositionsfraktionen mit ähnlichen Argumenten wie die Union zurück. "Konkrete parlamentarische Entscheidungen, die eine Sitzung des Deutschen Bundestages bereits kommende Woche erfordern, stehen nicht an", sagte Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast zu AFP. "Sollte kurzfristig ein entsprechender Bedarf entstehen, kann der Bundestag jederzeit zeitnah zusammenkommen." Die AfD scheine "wieder einmal nur auf Skandale aus zu sein und ignoriert grundlegende parlamentarische Prozesse."

Die Entscheidung über die kommende Woche fiel im so genannten Vorältestenrat. Der Ältestenrat im Bundestag entscheidet über Tagesordnungen und Redezeiten. Momentan trägt das Gremium noch den informellen Titel Vorältestenrat, weil sich der eigentliche Ältestenrat noch nicht konstituiert hat.

Am Freitag sei im Vorältestenrat vereinbart worden, dass der Bundestag am 8. Mai zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages des Kriegsendes zusammenkommt, sagte Mast. Danach solle es beginnend am 12. Mai und 19. Mai hintereinander zwei Sitzungswochen geben.

S.Jones--TFWP