The Fort Worth Press - Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten

USD -
AED 3.672498
AFN 64.501353
ALL 80.797017
AMD 360.929885
ANG 1.789785
AOA 917.999823
ARS 1538.269797
AUD 1.42106
AWG 1.8025
AZN 1.70296
BAM 1.75401
BBD 2.012923
BDT 123.983804
BGN 1.747831
BHD 0.377306
BIF 2997.5
BMD 1
BND 1.280463
BOB 11.889313
BRL 5.352698
BSD 0.999466
BTN 94.999372
BWP 13.826286
BYN 2.940367
BYR 19600
BZD 2.010116
CAD 1.404275
CDF 2314.999871
CHF 0.828545
CLF 0.024979
CLP 986.302768
CNY 6.66835
CNH 6.664845
COP 3151.38
CRC 454.490425
CUC 1
CUP 23.987373
CVE 98.750015
CZK 21.852992
DJF 177.719653
DKK 6.71562
DOP 60.349916
DZD 135.338933
EGP 56.017202
ERN 15
ETB 161.050415
EUR 0.89848
FJD 2.238695
FKP 0.749223
GBP 0.75135
GEL 2.570498
GGP 0.749223
GHS 11.624999
GIP 0.749223
GMD 74.000246
GNF 8799.999875
GTQ 7.638188
GYD 209.445401
HKD 7.84465
HNL 27.000054
HRK 6.76901
HTG 130.928626
HUF 329.441962
IDR 18161.45
ILS 3.02401
IMP 0.749223
INR 95.17805
IQD 1514
IRR 1856999.999772
ISK 122.560119
JEP 0.749223
JMD 159.024972
JOD 0.709045
JPY 157.8775
KES 129.83981
KGS 87.4492
KHR 4075.000189
KMF 440.999748
KPW 899.999961
KRW 1327.739895
KWD 0.31121
KYD 0.832885
KZT 456.816419
LAK 22506.497808
LBP 89550.00032
LKR 332.273585
LRD 170.250216
LSL 16.66002
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.415003
MAD 9.848494
MDL 18.050231
MGA 4589.999714
MKD 55.320716
MMK 2099.77173
MNT 3599.40728
MOP 8.076123
MRU 40.198421
MUR 47.349802
MVR 15.450348
MWK 1741.000062
MXN 18.695855
MYR 4.08902
MZN 63.910391
NAD 16.659866
NGN 1340.659814
NIO 36.844966
NOK 9.327135
NPR 151.999677
NZD 1.759435
OMR 0.384472
PAB 0.999498
PEN 3.442502
PGK 4.488103
PHP 64.075497
PKR 277.000141
PLN 3.952497
PYG 5815.01195
QAR 3.645016
RON 4.807696
RSD 105.586978
RUB 80.548206
RWF 1478.5
SAR 3.750364
SBD 8.064647
SCR 13.944377
SDG 601.510149
SEK 9.94615
SGD 1.28119
SHP 0.749344
SLE 22.875022
SLL 20969.504398
SOS 571.498309
SRD 37.6505
STD 20697.981008
STN 22
SVC 8.745835
SYP 13001.999685
SZL 16.660014
THB 33.785993
TJS 9.19474
TMT 3.5
TND 3.007498
TOP 2.40776
TRY 49.8366
TTD 6.784327
TWD 32.436096
TZS 2644.862988
UAH 45.626679
UGX 4382.704147
UYU 40.070132
UZS 11970.000395
VES 886.72915
VND 25834
VUV 118.743227
WST 2.764729
XAF 589.364192
XAG 0.018344
XAU 0.000245713528
XCD 2.70255
XCG 1.801256
XDR 0.707052
XOF 589.364192
XPF 107.149656
YER 236.15032
ZAR 16.637035
ZMK 9001.196346
ZMW 20.155866
ZWL 321.999592
SSP 5745.701932
MXV 2.108742
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten
Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten / Foto: © AFP

Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten

Die Verhängung neuer und umfassender Zölle durch US-Präsident Donald Trump hat den Konflikt der Vereinigten Staaten mit ausländischen Handelspartnern dramatisch ausgeweitet. Die von Trump am Mittwoch verhängten Importaufschläge betreffen Staaten rund um den Globus und in besonders hohem Maße unter anderem die Europäische Union und China. Die EU und China drohten mit Gegenmaßnahmen, signalisierten aber auch Verhandlungsbereitschaft.

Textgröße:

Für Lieferungen aus der EU in die USA soll ab kommenden Mittwoch ein pauschaler Zollsatz von 20 Prozent gelten, für Importe aus China ein neuer Aufschlag von 34 Prozent. Dieser wird sich mit einem seit März geltenden Aufschlag von 20 Prozent auf China-Ware zu einen Zusatzzoll von 54 Prozent addieren. Schon ab Samstag gilt ein neuer Zoll-"Mindestsatz" von zehn Prozent. Dieser trifft etwa Großbritannien, Australien und die Türkei.

Trump sprach von einem "Befreiungstag" für die US-Wirtschaft. Die Maßnahmen würden den Weg für ein neues "Goldenes Zeitalter" der USA ebnen, wie er es bereits in seiner Antrittsrede am 20. Januar beschworen hatte.

Allerdings schüren die neuen Zölle weltweit die Furcht vor einer globalen Rezession. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bezeichnete die Maßnahmen als "grundfalsch" und als "Anschlag" auf die globale Handelsordnung. "Die US-Regierung beschreitet einen Weg, an dessen Ende es nur Verlierer geben wird", sagte der Kanzler in Berlin. "Das ist ein Anschlag auf eine Handelsordnung, die Wohlstand überall auf dem Globus geschaffen hat."

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) forderte eine harte europäischen Reaktion: "Was ich sehe ist, dass Donald Trump unter Druck einknickt, unter Druck Ansagen korrigiert." Aber dafür müsse er "den Druck halt auch spüren".

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte die neuen Zölle einen "schweren Schlag für die Weltwirtschaft". Bei einem Besuch ein der usbekischen Stadt Samarkand betonte sie, Europa sei "bereit zu reagieren". Die EU-Mitgliedstaaten arbeiteten bereits an einem "neuen Paket" von Gegenmaßnahmen, "um unsere Interessen und unsere Unternehmen zu schützen, falls die Verhandlungen scheitern".

Die neuen EU-Maßnahmen könnten zusätzlich zu Gegenzöllen eingeführt werden, die bereits als Reaktion auf die seit Mitte März geltenden US-Zölle von 25 Prozent auf Stahl und Aluminium geplant seien, sagte die Kommissionschefin. Seit diesem Donnerstag gelten zudem US-Zölle auf Auto-Importe von ebenfalls 25 Prozent.

Bei einem Pressetermin in Berlin hielt Wirtschaftsminister Habeck einen Stapel Papier in die Kameras, um zu illustrieren, dass die EU ihre Reaktion vorbereitet habe. "Doppelseitig bedruckt" seien darauf "listenweise" verschiedene Produkte aufgeführt, die von EU-Gegenmaßnahmen getroffen werden sollten. Näheres dürfe er nicht sagen, da die Abstimmung mit den EU-Partnern noch laufe.

Die EU zeigte sich aber auch offen für neue handelspolitische Gespräche mit den USA. Von der Leyen verwies darauf, dass Handelskommissar Maros Sefcovic "in ständigem Kontakt" mit seinem US-Kollegen Howard Lutnick stehe. "Wir werden uns bemühen, die Hindernisse zu verringern und nicht zu erhöhen", sagte sie. Sefcovic selbst kündigte im Onlinedienst X an, dass er am Freitag neue Gespräche mit US-Vertretern führen werde.

Trump hatte die Bekanntgabe der Zölle allerdings mit neuer harscher Kritik an engen Handelspartnern wie der EU verknüpft. Jahrzehntelang seien die USA von Feinden wie Freunden "geplündert" und "vergewaltigt" worden, sagte er. Über die Europäer sagte der US-Präsident erneut, sie zögen die USA "über den Tisch".

Trump nannte die Zölle "reziprok" - das Motto sei "was sie uns antun, tun wir ihnen an". Der Präsident hielt seine Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses vor einem Spalier von US-Flaggen und vor ausgewählten Gästen, die ihm immer wieder applaudierten. Er hielt ein Schaubild der Maßnahmen in die Höhe und unterzeichnete nach seiner fast einstündigen Rede das entsprechende Dekret.

Trump versicherte, die neuen US-Aufschläge würden Arbeitsplätze in die Vereinigten Staaten zurückholen und die Wirtschaft ankurbeln. Ökonomen warnen dagegen vor einer Rezession und steigenden Verbraucherpreisen im Land. US-Finanzminister Scott Bessent rief andere Länder zum Verzicht auf Gegenzölle auf.

Doch drohte auch Peking umgehend mit Gegenmaßnahmen. Die USA müssten "ihre falschen Praktiken korrigieren" und die wirtschaftlichen und handelspolitischen durch "faire, respektvolle und gegenseitige Konsultationen" beilegen, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Ein Sprecher des Handelsministeriums betonte aber, China sei weiterhin bereit "mit den Vereinigten Staaten in wichtigen Fragen des bilateralen Handels zusammenzuarbeiten".

M.Cunningham--TFWP