The Fort Worth Press - Welt bereitet sich auf Trumps nächste Zölle vor

USD -
AED 3.672498
AFN 64.506028
ALL 81.598713
AMD 359.67278
ANG 1.789785
AOA 917.99973
ARS 1538.255899
AUD 1.421171
AWG 1.8025
AZN 1.6682
BAM 1.758181
BBD 2.017808
BDT 124.280834
BGN 1.747831
BHD 0.378105
BIF 3005.600554
BMD 1
BND 1.283543
BOB 11.917476
BRL 5.351899
BSD 1.001892
BTN 95.226537
BWP 13.859348
BYN 2.947424
BYR 19600
BZD 2.014932
CAD 1.40625
CDF 2315.000148
CHF 0.829655
CLF 0.024972
CLP 986.040215
CNY 6.66835
CNH 6.665855
COP 3151.37
CRC 455.595609
CUC 1
CUP 24.044517
CVE 99.123517
CZK 21.86705
DJF 178.40785
DKK 6.718515
DOP 61.444278
DZD 135.338984
EGP 56.0216
ERN 15
ETB 162.972609
EUR 0.89881
FJD 2.243205
FKP 0.75114
GBP 0.751645
GEL 2.570502
GGP 0.75114
GHS 11.676555
GIP 0.75114
GMD 74.000053
GNF 8866.375106
GTQ 7.656419
GYD 209.942467
HKD 7.84465
HNL 26.89794
HRK 6.76901
HTG 131.239943
HUF 329.781502
IDR 18171
ILS 3.02401
IMP 0.75114
INR 95.05725
IQD 1518.788206
IRR 1857000.000028
ISK 122.590193
JEP 0.75114
JMD 159.404525
JOD 0.709026
JPY 157.901503
KES 129.859867
KGS 87.449202
KHR 4090.273689
KMF 440.999906
KPW 899.999961
KRW 1337.469932
KWD 0.31121
KYD 0.834862
KZT 457.910823
LAK 22548.645041
LBP 89716.422674
LKR 333.065143
LRD 170.315667
LSL 16.709083
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.436563
MAD 9.868303
MDL 18.093068
MGA 4560.450921
MKD 55.35329
MMK 2099.630718
MNT 3601.077836
MOP 8.095253
MRU 40.249373
MUR 47.350154
MVR 15.450298
MWK 1737.250425
MXN 18.68369
MYR 4.083702
MZN 63.910469
NAD 16.709008
NGN 1340.66042
NIO 36.866069
NOK 9.327971
NPR 152.363829
NZD 1.78175
OMR 0.384489
PAB 1.001888
PEN 3.451546
PGK 4.491231
PHP 63.985498
PKR 277.234306
PLN 3.95535
PYG 5828.864747
QAR 3.652104
RON 4.809104
RSD 105.625014
RUB 80.489867
RWF 1482.753351
SAR 3.750764
SBD 8.064647
SCR 13.975707
SDG 601.502436
SEK 9.95023
SGD 1.28161
SHP 0.749344
SLE 22.875022
SLL 20969.504398
SOS 572.550994
SRD 37.6505
STD 20697.981008
STN 22.02465
SVC 8.766631
SYP 13001.999685
SZL 16.701501
THB 33.830216
TJS 9.217057
TMT 3.5
TND 3.000244
TOP 2.40776
TRY 49.837898
TTD 6.800611
TWD 32.419803
TZS 2645.000144
UAH 45.735578
UGX 4393.203883
UYU 40.165228
UZS 11956.976101
VES 886.72915
VND 25837.5
VUV 118.98361
WST 2.767767
XAF 589.580956
XAG 0.018483
XAU 0.000247083183
XCD 2.70255
XCG 1.805556
XDR 0.707052
XOF 589.580956
XPF 107.209637
YER 236.150068
ZAR 16.660535
ZMK 9001.199903
ZMW 20.204154
ZWL 321.999592
SSP 5745.470209
MXV 2.10737
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Welt bereitet sich auf Trumps nächste Zölle vor
Welt bereitet sich auf Trumps nächste Zölle vor / Foto: © AFP/Archiv

Welt bereitet sich auf Trumps nächste Zölle vor

Die Handelspartner der USA bereiten sich auf die von US-Präsident Donald Trump angedrohte nächste Welle von Zoll-Ankündigungen vor. Die EU bekräftigte am Dienstag, eine harte Antwort vorzubereiten, will aber auch verhandeln. Vietnam senkte eigene Zölle in der Hoffnung, Trump so zu besänftigen. Großbritannien hofft ebenfalls auf Nachsicht, die Hoffnung schwindet jedoch. China, Südkorea und Japan vereinbarten derweil engere Handelsbeziehungen.

Textgröße:

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte ein entschiedenes Handeln an. "Wir wollen nicht unbedingt zurückschlagen, aber wenn es notwendig wird, haben wir einen starken Plan", sagte sie im EU-Parlament in Straßburg. Europa verfüge über "alle Mittel", um "die Menschen in Europa und unseren Wohlstand zu schützen". Trump will am Mittwoch eine ganze Reihe neuer Aufschläge für "alle Länder" verkünden.

Andere Länder zeigten sich weniger kampfbereit. Vietnam senkte die Zollsätze für eine Reihe von Produkten, um die Importe aus den USA zu erhöhen. Die Aufschläge sinken etwa für die Einfuhr von Autos, Flüssig-Erdgas und gefrorene Hähnchenschenkel, wie die Regierung in Hanoi mitteilte. "Anstatt zurückzuschlagen, machen sie Zugeständnisse und hoffen, dass sie besser behandelt werden als andere", erklärte dazu der Chef der europäischen Handelskammer in Vietnam, Bruno Jaspaert. Vietnam hat eine stark exportabhängige Industrie, deren größter Markt im vergangenen Jahr die USA waren.

Taiwan versprach Gegenmaßnahmen zum Schutz der heimischen Industrie, machte jedoch keine näheren Angaben. Details sollen am Donnerstag bekanntgegeben werden, wenn klar sei, welche Länder wie stark von US-Zöllen getroffen sind, sagte Wirtschaftsminister Kuo Jyh-huei. Taiwan ist weltweit führend im Bereich der Herstellung von Halbleitern.

Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar eine Reihe von Zöllen angekündigt oder in Kraft gesetzt. Am Mittwoch will er weitreichende sogenannte reziproke Zölle ankündigen. Die Idee ist, dass ein Produkt eines Landes bei Lieferung in die USA mit ebenso hohen Aufschlägen belastet wird, wie ein gleiches US-Produkt bei Lieferung in dieses Land. Ab Donnerstag greifen außerdem Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Auto-Importe.

Japan treffen besonders die Autozölle hart. Die Regierung in Tokio kündigte Hilfe für Unternehmen in Form von Anlaufstellen zur Beratung an, während sie sich in Washington weiterhin um eine Ausnahmeregelung bemüht. Auch Großbritannien verhandelt nach eigenen Angaben mit den USA, Premierminister Keir Starmer gestand jedoch ein, dass weitere Zollbelastungen wohl nicht zu verhindern seien.

"Wir arbeiten hart an einem Wirtschaftsabkommen, bei dem wir schnelle Fortschritte gemacht haben (...), aber es ist wahrscheinlich, dass es Zölle geben wird", sagte Starmer dem Sender Sky News. Entgegen seiner bisherigen Linie schloss er auch britische Vergeltungsmaßnahmen für US-Zölle nicht mehr aus.

Die asiatischen und europäischen Börsen, die am Montag aufgrund der Unsicherheit deutlich nachgegeben hatten, erholten sich am Dienstag ein wenig. Doch die Anleger blieben abwartend. "Man könnte es die Ruhe vor dem nennen, was (...) der Zoll-Hammer sein könnte", erklärte Stephen Innes, Analyst bei SPI AM.

Trump hat Mittwoch, den 2. April, als "Befreiungstag" der USA ausgerufen. Die USA würden "von allen Ländern der Welt abgezockt" - dies werde er nun ändern. Kritiker warnen davor, dass seine Strategie die Gefahr eines globalen Handelskriegs birgt, der eine Kettenreaktion von Vergeltungsmaßnahmen seitens wichtiger Handelspartner wie China, Kanada und der Europäischen Union auslösen könnte.

Einige Länder sehen sich zudem nach Alternativen zum Handel mit den USA um. So kündigten Peking, Tokio und Seoul am Wochenende an, ihre Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen "beschleunigen" zu wollen. Europäische Politiker sprachen sich für eine Stärkung der Beziehungen zwischen der EU und Kanada aus.

M.T.Smith--TFWP