The Fort Worth Press - Neuer Bundestag wählt Klöckner zur Präsidentin - Kabinett Scholz entlassen

USD -
AED 3.67295
AFN 65.497588
ALL 82.895554
AMD 379.419831
ANG 1.79008
AOA 917.000143
ARS 1441.975204
AUD 1.490691
AWG 1.8025
AZN 1.724357
BAM 1.681194
BBD 2.013599
BDT 122.277236
BGN 1.67937
BHD 0.37698
BIF 2960
BMD 1
BND 1.287328
BOB 6.908675
BRL 5.356702
BSD 0.999794
BTN 90.335891
BWP 13.350525
BYN 2.908006
BYR 19600
BZD 2.010788
CAD 1.389445
CDF 2199.999852
CHF 0.802903
CLF 0.022489
CLP 882.239371
CNY 6.97375
CNH 6.962015
COP 3679.7
CRC 494.610346
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.149727
CZK 20.90975
DJF 177.720251
DKK 6.43313
DOP 63.802616
DZD 130.269023
EGP 47.235698
ERN 15
ETB 155.149743
EUR 0.86097
FJD 2.27525
FKP 0.743872
GBP 0.74666
GEL 2.680288
GGP 0.743872
GHS 10.850005
GIP 0.743872
GMD 73.51793
GNF 8749.99998
GTQ 7.665859
GYD 209.162294
HKD 7.79746
HNL 26.509829
HRK 6.488503
HTG 130.993519
HUF 331.628498
IDR 16898.3
ILS 3.14311
IMP 0.743872
INR 90.35305
IQD 1310
IRR 42125.000158
ISK 125.880127
JEP 0.743872
JMD 157.623739
JOD 0.709019
JPY 158.4775
KES 129.000135
KGS 87.448899
KHR 4025.000031
KMF 423.501832
KPW 899.976543
KRW 1469.249837
KWD 0.30812
KYD 0.833129
KZT 510.839479
LAK 21604.999876
LBP 89549.999428
LKR 309.376451
LRD 180.750247
LSL 16.367862
LTL 2.952741
LVL 0.60489
LYD 5.429747
MAD 9.212499
MDL 17.10614
MGA 4549.9997
MKD 53.013926
MMK 2100.072735
MNT 3563.033319
MOP 8.031719
MRU 39.740152
MUR 46.150064
MVR 15.45958
MWK 1732.505413
MXN 17.62524
MYR 4.0545
MZN 63.930447
NAD 16.398647
NGN 1421.720364
NIO 36.729861
NOK 10.106935
NPR 144.535561
NZD 1.739995
OMR 0.384494
PAB 0.999807
PEN 3.358967
PGK 4.26325
PHP 59.516496
PKR 279.875008
PLN 3.62796
PYG 6752.110303
QAR 3.641103
RON 4.382496
RSD 101.069036
RUB 78.248363
RWF 1457.5
SAR 3.750011
SBD 8.123611
SCR 15.113244
SDG 601.504446
SEK 9.22858
SGD 1.28754
SHP 0.750259
SLE 24.150189
SLL 20969.499267
SOS 571.498
SRD 38.259967
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.748087
SYP 11059.574895
SZL 16.399211
THB 31.412971
TJS 9.312721
TMT 3.51
TND 2.890311
TOP 2.40776
TRY 43.1885
TTD 6.786494
TWD 31.568497
TZS 2515.000378
UAH 43.484577
UGX 3549.263328
UYU 38.603866
UZS 12014.999851
VES 338.72556
VND 26270
VUV 121.157562
WST 2.784721
XAF 563.861501
XAG 0.010836
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.801881
XDR 0.700974
XOF 563.000155
XPF 102.924968
YER 238.449429
ZAR 16.32615
ZMK 9001.203608
ZMW 19.771
ZWL 321.999592
  • DAX

    66.1500

    25352.39

    +0.26%

  • SDAX

    256.3500

    18336.93

    +1.4%

  • TecDAX

    2.7100

    3771.79

    +0.07%

  • Euro STOXX 50

    36.0900

    6041.14

    +0.6%

  • Goldpreis

    -24.6000

    4611.1

    -0.53%

  • MDAX

    169.3600

    31943.6

    +0.53%

  • EUR/USD

    -0.0042

    1.1608

    -0.36%

Neuer Bundestag wählt Klöckner zur Präsidentin - Kabinett Scholz entlassen
Neuer Bundestag wählt Klöckner zur Präsidentin - Kabinett Scholz entlassen / Foto: © AFP

Neuer Bundestag wählt Klöckner zur Präsidentin - Kabinett Scholz entlassen

Einen Monat nach der Wahl hat der neue Bundestag in seiner ersten Sitzung die CDU-Abgeordnete Julia Klöckner zur Parlamentspräsidentin gewählt. Die ehemalige Landwirtschaftsministerin hat damit das zweithöchste Staatsamt inne. Als ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden am Dienstag Andrea Lindholz (CSU), Josephine Ortleb (SPD), Omid Nouripour (Grüne) und Bodo Ramelow (Linke) gewählt. Die AfD scheiterte mit ihrem Kandidaten. Mit der Bundestags-Neukonstituierung endet die Amtszeit der bisherigen Bundesregierung. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier entließ die Kabinettsmitglieder am Abend.

Textgröße:

Für Klöckner stimmten insgesamt 382 Abgeordnete, 204 votierten gegen sie, 31 enthielten sich, fünf Stimmen waren ungültig. Die ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin löste damit Bärbel Bas von der SPD ab. Klöckner war von CDU-Chef Friedrich Merz für das Amt der Parlamentspräsidentin vorgeschlagen worden. Traditionell stellt die größte Fraktion die Präsidentin oder den Präsidenten - im neuen Bundestag ist dies die Unionsfraktion.

Die frisch gewählte Bundestagspräsidentin rief die Abgeordneten des neuen Parlaments in ihrer Antrittsrede zu einem respektvollen und fairen Umgang miteinander auf. Sie werde "darauf achten, dass wir ein zivilisiertes Miteinander pflegen", sagte Klöckner. Es komme beim Streiten auf Stil und Respekt an.

Die CDU-Politikerin forderte das Parlament zugleich dazu auf, noch einmal "gründlich" über die Wahlreform zur Verkleinerung des Bundestags nachzudenken. Aufgrund der Reform gibt es jetzt nur noch 630 Abgeordnete - zuvor waren es 736. Die Änderungen hatten aber auch dazu geführt, dass einige Kandidaten ihr gewonnenes Direktmandat nicht antreten konnten, weil es die Anzahl der Zweitstimmen nicht zuließ. Sie habe ihre "Zweifel", ob das den Wählerinnen und Wählern überzeugend erklärt werden könne, sagte Klöckner dazu.

Nach der Wahl der neuen Bundestagspräsidentin wurden auch Klöckners Stellvertreterinnen und Stellvertreter bestimmt. Lindholz, Ortleb und Nouripour wurden dabei mit jeweils über 400 Ja-Stimmen deutlich in ihr Amt gewählt. Thüringens Ex-Ministerpräsident Ramelow erzielte die erforderliche Mehrheit von 316 Stimmen nur knapp - für ihn votierten 318 Abgeordnete.

Die AfD verfehlte mit ihrem Kandidaten, dem früheren Luftwaffen-Offizier Gerold Otten, in insgesamt drei Wahlgängen deutlich die Mehrheit. Er kam im ersten Wahlgang auf 185 Ja-Stimmen, im zweiten auf 190 und im dritten auf 184. Damit scheiterte die AfD zum 27. Mal seit ihrem Einzug ins Parlament 2017 mit dem Versuch, einen ihrer Abgeordneten zum Vizepräsidenten wählen zu lassen.

Partei- und Fraktionschefin Alice Weidel beklagte eine "Diskriminierung" der AfD und kündigte an, sie werde sich "sehr genau ansehen, wie wir uns zur Wehr setzen werden." Otten selbst sprach von einem "Tiefpunkt für den deutschen Parlamentarismus".

Eröffnet worden war die Sitzung am Vormittag von Alterspräsident Gregor Gysi (Linke). Der 77-Jährige ging in seiner Rede auf zahlreiche außen- und innenpolitische Themen wie den Nahost-Konflikt, den Krieg in der Ukraine und die deutsche Einheit ein. Gysi kritisierte, "dass wir immer noch keine vollständige Einheit in Deutschland hergestellt haben".

Mit dem Zusammentritt des 21. Deutschen Bundestags endet formal die knapp dreieinhalbjährige Amtszeit von Kanzler Olaf Scholz (SPD) und seiner Regierung. Am Abend übergab Bundespräsident Steinmeier in Schloss Bellevue den Kabinettsmitgliedern ihre Entlassungsurkunden.

Steinmeier würdigte dabei die Verdienste der Regierung Scholz. Was diese nach dem Überfall Russlands unternommen habe, um die Ukraine zu unterstützen und "Deutschland resilienter zu machen", "war und ist ein immenser Kraftakt", sagte Steinmeier. Der Bundespräsident sprach aber auch die jahrelangen Streitigkeiten innerhalb der Ampel-Koalition und den anschließenden Regierungsbruch nach knapp drei Jahren an. "Doch Sie alle haben mit aller Kraft dafür gearbeitet, der Verunsicherung der Menschen sachliche Argumente und Lösungen entgegenzusetzen", sagte Steinmeier.

Bereits am Vormittag hatte Steinmeier Scholz gemäß Grundgesetz offiziell gebeten, die Geschäfte bis zur Bildung einer neuen Regierung weiterzuführen. Das aktuelle Kabinett bleibt noch bis zur Vereidigung einer neuen Regierung geschäftsführend im Amt.

T.Dixon--TFWP