The Fort Worth Press - Petersberger Klimadialog: Appelle zu ehrgeizigem Vorgehen auch in schwierigen Zeiten

USD -
AED 3.67295
AFN 65.498872
ALL 83.009983
AMD 379.420226
ANG 1.79008
AOA 918.000149
ARS 1442.012403
AUD 1.492965
AWG 1.8025
AZN 1.701923
BAM 1.681194
BBD 2.013599
BDT 122.277236
BGN 1.67937
BHD 0.377027
BIF 2960
BMD 1
BND 1.287328
BOB 6.908675
BRL 5.369403
BSD 0.999794
BTN 90.335891
BWP 13.350525
BYN 2.908006
BYR 19600
BZD 2.010788
CAD 1.389635
CDF 2205.000028
CHF 0.803603
CLF 0.022508
CLP 883.000089
CNY 6.9664
CNH 6.9635
COP 3689
CRC 494.610346
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.295771
CZK 20.92398
DJF 177.71979
DKK 6.437945
DOP 63.750091
DZD 130.295066
EGP 47.237602
ERN 15
ETB 155.624996
EUR 0.86169
FJD 2.2795
FKP 0.743872
GBP 0.747495
GEL 2.694987
GGP 0.743872
GHS 10.815003
GIP 0.743872
GMD 73.499737
GNF 8750.999938
GTQ 7.665859
GYD 209.162294
HKD 7.79695
HNL 26.530085
HRK 6.491598
HTG 130.993519
HUF 331.914496
IDR 16886
ILS 3.14311
IMP 0.743872
INR 90.35325
IQD 1310
IRR 42125.000158
ISK 125.96997
JEP 0.743872
JMD 157.623739
JOD 0.709
JPY 158.667501
KES 128.999873
KGS 87.448902
KHR 4025.999816
KMF 424.000005
KPW 899.976543
KRW 1469.50058
KWD 0.30817
KYD 0.833129
KZT 510.839479
LAK 21599.999945
LBP 89966.784279
LKR 309.376451
LRD 181.125015
LSL 16.33039
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.425003
MAD 9.23625
MDL 17.10614
MGA 4549.999512
MKD 53.045449
MMK 2100.072735
MNT 3563.033319
MOP 8.031719
MRU 39.739969
MUR 46.149442
MVR 15.449996
MWK 1732.999978
MXN 17.66371
MYR 4.054501
MZN 63.910411
NAD 16.330084
NGN 1422.880467
NIO 36.749914
NOK 10.117255
NPR 144.535561
NZD 1.74278
OMR 0.384499
PAB 0.999807
PEN 3.360058
PGK 4.269674
PHP 59.484008
PKR 279.892332
PLN 3.63014
PYG 6752.110303
QAR 3.64125
RON 4.385497
RSD 101.13198
RUB 78.246296
RWF 1458
SAR 3.750011
SBD 8.130216
SCR 14.125058
SDG 601.000182
SEK 9.228825
SGD 1.288275
SHP 0.750259
SLE 24.125017
SLL 20969.499267
SOS 571.000184
SRD 38.259862
STD 20697.981008
STN 21.45
SVC 8.748087
SYP 11059.574895
SZL 16.330167
THB 31.390384
TJS 9.312721
TMT 3.5
TND 2.892498
TOP 2.40776
TRY 43.182699
TTD 6.786494
TWD 31.573297
TZS 2515.000082
UAH 43.484577
UGX 3549.263328
UYU 38.603866
UZS 11975.000153
VES 338.72555
VND 26270
VUV 121.157562
WST 2.784721
XAF 563.861501
XAG 0.010813
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.801881
XDR 0.700974
XOF 562.499892
XPF 102.999713
YER 238.424949
ZAR 16.3383
ZMK 9001.196579
ZMW 19.771
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    36.0900

    6041.14

    +0.6%

  • MDAX

    169.3600

    31943.6

    +0.53%

  • DAX

    66.1500

    25352.39

    +0.26%

  • SDAX

    256.3500

    18336.93

    +1.4%

  • TecDAX

    2.7100

    3771.79

    +0.07%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1612

    -0.33%

  • Goldpreis

    -16.4000

    4619.3

    -0.36%

Petersberger Klimadialog: Appelle zu ehrgeizigem Vorgehen auch in schwierigen Zeiten
Petersberger Klimadialog: Appelle zu ehrgeizigem Vorgehen auch in schwierigen Zeiten / Foto: © AFP/Archiv

Petersberger Klimadialog: Appelle zu ehrgeizigem Vorgehen auch in schwierigen Zeiten

Eindringliche Appelle zu einem ambitionierten Vorgehen beim Klimaschutz haben am Dienstag den Auftakt des Petersberger Klimadialogs in Berlin geprägt. Es sei heute dringender denn je, das 1,5-Grad-Ziel von Paris im Blick zu behalten, "gerade, weil der Gegenwind spürbar ist", betonte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Belastet wird die internationale Klimadiplomatie derzeit durch die Abwendung der USA vom Pariser Klimaschutzabkommen und deren - auch finanzielle - Konsequenzen.

Textgröße:

Zu dem zweitägigen Klimadialog kamen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus rund 40 Staaten zusammen. Ziel der Beratungen vorwiegend auf Ministerebene ist es, knapp acht Monate vor der UN-Konferenz im brasilianischen Belém neuen Schwung in den internationalen Klimaprozess zu bringen. Es gehe darum, "in diesen turbulenten Zeiten den Weg vorwärts in der internationalen Klimakooperation zu besprechen", sagte die Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt, Jennifer Morgan, zum Auftakt.

Ein Schwerpunkt des zweitägigen Treffens sind nachgeschärfte nationale Klimaziele. Diese hätten eigentlich schon vorgelegt werden müssen, was aber die EU und viele weitere Staaten bisher versäumten. Bis spätestens zur Konferenz in Belém soll dies nachgeholt werden. Weiterer Schwerpunkt ist die vereinbarte finanzielle Unterstützung von Ländern des globalen Südens bei Klimaschutz und Klimaanpassung. Bei der Mobilisierung der erforderlichen Mittel gibt es noch viele offene Fragen, erst recht seit dem Ausscheren der USA.

Baerbock wies vor Beginn der Beratungen in Berlin nachdrücklich auf die Dringlichkeit zusätzlicher Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung hin. "Wer Klimaschutz in diesen unruhigen Zeiten als teuer, lästig oder überflüssig abtut, der kann nicht rechnen", warnte sie. "Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir es in Zukunft noch mit weitaus höheren Kosten zu tun bekommen."

Auch der designierte Präsident der Konferenz in Belém, André Correa do Lago, beschrieb zum Auftakt des Klimadialogs die zunehmenden Konsequenzen des Klimawandels. Es gehe daher darum, die Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung zu beschleunigen. Dafür zeichneten sich auch Lösungswege immer deutlicher ab.

Correa do Lago forderte alle Staaten auf, "sich offen und gemeinschaftlich einzubringen", um die komplexen Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen. Am Mittwoch wollen auch UN-Generalsekretär António Guterres und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf dem Klimadialog sprechen.

Der deutsche Entwicklungs-Staatssekretär Jochen Flasbarth betonte die Bedeutung des Waldschutzes für die Begrenzung der Erderwärmung. Es sei daher "ein Glücksfall, dass Brasilien in diesem Jahr die Weltklimakonferenz ausrichtet", sagte Flasbarth vor Beginn des Petersberger Klimadialogs der Nachrichtenagentur AFP. Belém im Amazonasgebiet habe "eine besondere Symbolkraft für den Schutz der tropischen Wälder", hob er hervor.

"Kaum ein anderes Land ist in der multipolaren Weltordnung so beweglich, anschlussfähig und lösungsorientiert wie Brasilien", sagte Flasbarth zudem. Auch dies sei wichtig, "in turbulenten Zeiten für die internationale Zusammenarbeit" nach der Abkehr der USA von der globalen Klimadiplomatie. "Die Klimakrise kann niemand abwählen", stellte Flasbarth klar. "Sie ist ein Fakt, der immer mehr Existenzen bedroht", fügte er mit Blick auf Dürren, Überflutungen und steigende Meeresspiegel hinzu.

Die Grünen-Klimaexpertin Lisa Badum mahnte die mutmaßlich künftigen Koalitionsparteien Union und SPD zu einem Kurshalten beim Klimaschutz. "Schwarz-Rot muss glaubwürdig machen, dass Deutschland an seiner internationalen Führungsrolle beim Klimaschutz festhält und bereit ist, in Europa Verantwortung zu übernehmen", sagte sie AFP. "Der diesjährige Petersberger Klimadialog findet unter denkbar schlechten Vorzeichen statt", räumte auch Badum ein. Auf keinen Fall aber dürfe es in Belém einen "Abgesang auf den globalen Klimaschutz" geben.

C.M.Harper--TFWP