The Fort Worth Press - USA: Trump, Autokratie und das Ende des "Deep State"

USD -
AED 3.67295
AFN 65.498872
ALL 83.009983
AMD 379.420226
ANG 1.79008
AOA 918.000149
ARS 1442.012403
AUD 1.492965
AWG 1.8025
AZN 1.701923
BAM 1.681194
BBD 2.013599
BDT 122.277236
BGN 1.67937
BHD 0.377027
BIF 2960
BMD 1
BND 1.287328
BOB 6.908675
BRL 5.369403
BSD 0.999794
BTN 90.335891
BWP 13.350525
BYN 2.908006
BYR 19600
BZD 2.010788
CAD 1.389635
CDF 2205.000028
CHF 0.803603
CLF 0.022508
CLP 883.000089
CNY 6.9664
CNH 6.9635
COP 3689
CRC 494.610346
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.295771
CZK 20.92398
DJF 177.71979
DKK 6.437945
DOP 63.750091
DZD 130.295066
EGP 47.237602
ERN 15
ETB 155.624996
EUR 0.86169
FJD 2.2795
FKP 0.743872
GBP 0.747495
GEL 2.694987
GGP 0.743872
GHS 10.815003
GIP 0.743872
GMD 73.499737
GNF 8750.999938
GTQ 7.665859
GYD 209.162294
HKD 7.79695
HNL 26.530085
HRK 6.491598
HTG 130.993519
HUF 331.914496
IDR 16886
ILS 3.14311
IMP 0.743872
INR 90.35325
IQD 1310
IRR 42125.000158
ISK 125.96997
JEP 0.743872
JMD 157.623739
JOD 0.709
JPY 158.667501
KES 128.999873
KGS 87.448902
KHR 4025.999816
KMF 424.000005
KPW 899.976543
KRW 1469.50058
KWD 0.30817
KYD 0.833129
KZT 510.839479
LAK 21599.999945
LBP 89966.784279
LKR 309.376451
LRD 181.125015
LSL 16.33039
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.425003
MAD 9.23625
MDL 17.10614
MGA 4549.999512
MKD 53.045449
MMK 2100.072735
MNT 3563.033319
MOP 8.031719
MRU 39.739969
MUR 46.149442
MVR 15.449996
MWK 1732.999978
MXN 17.66371
MYR 4.054501
MZN 63.910411
NAD 16.330084
NGN 1422.880467
NIO 36.749914
NOK 10.117255
NPR 144.535561
NZD 1.74278
OMR 0.384499
PAB 0.999807
PEN 3.360058
PGK 4.269674
PHP 59.484008
PKR 279.892332
PLN 3.63014
PYG 6752.110303
QAR 3.64125
RON 4.385497
RSD 101.13198
RUB 78.246296
RWF 1458
SAR 3.750011
SBD 8.130216
SCR 14.125058
SDG 601.000182
SEK 9.228825
SGD 1.288275
SHP 0.750259
SLE 24.125017
SLL 20969.499267
SOS 571.000184
SRD 38.259862
STD 20697.981008
STN 21.45
SVC 8.748087
SYP 11059.574895
SZL 16.330167
THB 31.390384
TJS 9.312721
TMT 3.5
TND 2.892498
TOP 2.40776
TRY 43.182699
TTD 6.786494
TWD 31.573297
TZS 2515.000082
UAH 43.484577
UGX 3549.263328
UYU 38.603866
UZS 11975.000153
VES 338.72555
VND 26270
VUV 121.157562
WST 2.784721
XAF 563.861501
XAG 0.010813
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.801881
XDR 0.700974
XOF 562.499892
XPF 102.999713
YER 238.424949
ZAR 16.3383
ZMK 9001.196579
ZMW 19.771
ZWL 321.999592
  • SDAX

    256.3500

    18336.93

    +1.4%

  • Euro STOXX 50

    36.0900

    6041.14

    +0.6%

  • DAX

    66.1500

    25352.39

    +0.26%

  • TecDAX

    2.7100

    3771.79

    +0.07%

  • Goldpreis

    -5.4000

    4618.3

    -0.12%

  • MDAX

    169.3600

    31943.6

    +0.53%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1612

    -0.33%

USA: Trump, Autokratie und das Ende des "Deep State"
USA: Trump, Autokratie und das Ende des "Deep State"

USA: Trump, Autokratie und das Ende des "Deep State"

Der 45. und nunmehr 47. US-Präsident Donald Trump (78) nutzt offenbar aktuell seine präsidialen Dekrete dazu, die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) als erweiterten finanziellen Haushalt seiner Geldbörse zu betrachten. Daher fällt es ihm leicht, seinem Günstling und Geldgeber aus Wahlkampfzeiten, Elon Musk (53), Milliardenaufträge zuzuschanzen.

Allerdings muss an dieser Stelle an den Untergang des römischen Weltreichs erinnert werden. Auch dort betrachteten die Herrscher das Volksvermögen als ihr persönliches Eigentum und ihren Geschäftsbereich. Für diese Herrscher zählten nicht Fachwissen, sondern Loyalität sowie familiäre oder freundschaftliche Nähe. Auch Donald Trump gibt sich als Beschützer von Staat und Volk – und glaubt, über dem Recht zu stehen, nach dem Motto: „Wer sein Land rettet, verstößt nicht gegen das Gesetz.“

Textgröße:

Dieser als PATRIMONIALISMUS bezeichnete Regierungsstil schließt allerdings jegliche Demokratie aus. Deshalb passt Trump die USA dem Regierungsstil anderer Staaten an – etwa dem von Ungarn, der Türkei, Indien, vor allem aber Russland –, womit Trump zum Autokraten wird.

Willkommen im Klub von Wladimir Putin, dem Boss aller Bosse, dem die anderen huldigen. Auch dies fällt an Trumps Team auf: In Interviews loben dessen Regierungsmitglieder die Aussagen Putins und vermeiden tunlichst Kritik an ihm. Der Leiter des US-Haushaltsbüros im Weißen Haus, Russel „Russ“ Vought, bringt es in seinem mächtigen Amt auf den Punkt und beschreibt den berüchtigten Plan des „Project 2025“: wie der „Deep State“ zerschlagen und der US-Präsident mit maximaler Macht ausgestattet werden kann.

Dementsprechend verfolgt Trumps Team gegenüber den langjährigen Partnern der USA eine aggressive, teils feindliche Politik, um die eigene Wirtschaft zu stärken. Ein grundlegendes Problem sehen US-Ökonomen jedoch in diesem Zusammenhang in der Stärke der eigenen Währung: Da viele Staaten US-Dollar als Reservewährung halten, treibt dies deren Wert in die Höhe und verstärkt das enorme Leistungsbilanzdefizit der USA. Ein schwächerer Dollar könnte die Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie verbessern und Exporte fördern.

Hier schlägt Stephen Miran, Vorsitzender des Wirtschaftsberatergremiums, aktuell vor: Alle anderen Staaten sollen ihre Dollar-Reserven in unbefristete US-Staatsanleihen umwandeln. Ein entsprechendes Abkommen soll nach dem privaten Treffen Trumps in Florida, im „Mar-a-Lago-Fund“, benannt werden. Als Druckmittel dafür sollen hohe Zölle und Drohungen eingesetzt werden. Nur wer zu einem solchen Abkommen bereit ist, würde von den USA noch als befreundeter Staat angesehen. Diese Verknüpfung von Finanz- und Sicherheitspolitik ist schlichtweg nichts anderes als eine asoziale staatliche „Schutzgelderpressung“.

Dazu passt, dass der Nationale Sicherheitsberater Michael Waltz und Außenminister Marco Rubio aktuell den Eindruck erwecken, als wollten sie Europa Russland überlassen, wenn Putin sich dafür von China lösen und auf die Seite der USA stellen würde. Die Begründung dafür ist leider so wahr wie erbärmlich für die Regierungen Europas: Fest steht, unfähige europäische Regierungschefs wie Angela Merkel (CDU), Olaf Scholz (SPD) und andere haben in den vergangenen Jahrzehnten schlichtweg Urlaub von der Geschichte genommen. Sie konnten das Geld ihrer Bürger sinnlos für Wirtschaft und Soziales ausgeben, anstatt es in Sicherheit und Verteidigung zu investieren – was der Terrorstaat Russland aktuell eiskalt ausnutzt, nachdem Joe Biden als außenpolitischer Traditionalist und Verfechter der NATO abgewählt wurde.

Transatlantische Partnerschaften sind für Trump nur nützlich, wenn sie Geld bringen. Dabei profitieren gerade US-Unternehmen von bilateralen Investitionen sowie dem Handel. Vorteilhafte Handelsvereinbarungen mit Europa haben in den letzten Jahrzehnten auch zum Wohlstand in den USA beigetragen. All dies kippt Trump über Bord und zieht den Bündnissen mit Europa Deals mit Autokraten wie Putin (Russland), Orbán (Ungarn), Modi (Indien) oder Erdoğan (Türkei) vor – frei nach dem Motto des US-Vizepräsidenten J.D. Vance, der in seinem Blog „Gray Mirror“ im Januar 2022 schrieb: „Gebt Russland auf dem Kontinent freie Hand…“

Mit dieser Art des AUTORITARISMUS treibt Trump die Gesellschaft weiter auseinander und zerstört die Fundamente der Weltmacht USA nach innen und außen. Hierbei sei daran erinnert, dass – wie eingangs erwähnt – von Alleinherrschern geführte Staaten an erheblichen Mängeln leiden: Inkompetenz, Korruption sowie der Umgang mit komplexen Herausforderungen der Gegenwart.
Deshalb wird Trump mit den USA über kurz oder lang Staaten mit effizienten Verwaltungsapparaten und fähigen Fachleuten unterlegen sein. Bis dahin jedoch wird er den „Deep State“ für Jahrzehnte zerschlagen haben.

Fazit:
Die lahmen europäischen Politiker und "Putin-Versteher" sind gut beraten, schnellstens aus ihrem Dornröschenschlaf aufzuwachen und sich zu wappnen…