The Fort Worth Press - Weiter Widerstand gegen wichtige Posten für AfD im Bundestag

USD -
AED 3.672503
AFN 65.514885
ALL 83.010359
AMD 379.419604
ANG 1.79008
AOA 917.999562
ARS 1442.006196
AUD 1.49205
AWG 1.8025
AZN 1.702598
BAM 1.681194
BBD 2.013599
BDT 122.277236
BGN 1.67937
BHD 0.376977
BIF 2960
BMD 1
BND 1.287328
BOB 6.908675
BRL 5.368299
BSD 0.999794
BTN 90.335891
BWP 13.350525
BYN 2.908006
BYR 19600
BZD 2.010788
CAD 1.389235
CDF 2204.999874
CHF 0.803575
CLF 0.022509
CLP 883.01004
CNY 6.966397
CNH 6.96306
COP 3685.86
CRC 494.610346
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.294926
CZK 20.913495
DJF 177.999858
DKK 6.43672
DOP 63.749935
DZD 130.430994
EGP 47.239802
ERN 15
ETB 155.625013
EUR 0.861499
FJD 2.279499
FKP 0.743872
GBP 0.74735
GEL 2.695027
GGP 0.743872
GHS 10.814981
GIP 0.743872
GMD 73.495844
GNF 8751.000348
GTQ 7.665859
GYD 209.162294
HKD 7.79725
HNL 26.529832
HRK 6.490397
HTG 130.993519
HUF 331.934503
IDR 16890.8
ILS 3.14311
IMP 0.743872
INR 90.36205
IQD 1310
IRR 42125.000158
ISK 125.960429
JEP 0.743872
JMD 157.623739
JOD 0.70899
JPY 158.546498
KES 129.000482
KGS 87.448901
KHR 4025.999787
KMF 423.99965
KPW 899.976543
KRW 1472.150159
KWD 0.30815
KYD 0.833129
KZT 510.839479
LAK 21599.99989
LBP 89966.784279
LKR 309.376451
LRD 181.124954
LSL 16.329863
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 5.425032
MAD 9.23625
MDL 17.10614
MGA 4549.999824
MKD 53.030368
MMK 2100.072735
MNT 3563.033319
MOP 8.031719
MRU 39.74003
MUR 46.199173
MVR 15.449986
MWK 1732.999712
MXN 17.659501
MYR 4.055011
MZN 63.910056
NAD 16.330066
NGN 1423.000166
NIO 36.75033
NOK 10.10916
NPR 144.535561
NZD 1.740961
OMR 0.384501
PAB 0.999807
PEN 3.359817
PGK 4.269733
PHP 59.474996
PKR 279.907292
PLN 3.628165
PYG 6752.110303
QAR 3.64125
RON 4.384499
RSD 101.080403
RUB 78.255116
RWF 1458
SAR 3.750016
SBD 8.130216
SCR 14.454448
SDG 601.000128
SEK 9.21695
SGD 1.288135
SHP 0.750259
SLE 24.125006
SLL 20969.499267
SOS 571.000125
SRD 38.259705
STD 20697.981008
STN 21.45
SVC 8.748087
SYP 11059.574895
SZL 16.330484
THB 31.393911
TJS 9.312721
TMT 3.5
TND 2.892502
TOP 2.40776
TRY 43.279402
TTD 6.786494
TWD 31.579099
TZS 2515.00042
UAH 43.484577
UGX 3549.263328
UYU 38.603866
UZS 11974.99983
VES 338.725549
VND 26270
VUV 121.157562
WST 2.784721
XAF 563.861501
XAG 0.010993
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.801881
XDR 0.700974
XOF 562.502894
XPF 103.000378
YER 238.425011
ZAR 16.34453
ZMK 9001.202639
ZMW 19.771
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0000

    1.161

    0%

  • DAX

    66.1500

    25352.39

    +0.26%

  • SDAX

    256.3500

    18336.93

    +1.4%

  • TecDAX

    2.7100

    3771.79

    +0.07%

  • MDAX

    169.3600

    31943.6

    +0.53%

  • Euro STOXX 50

    36.0900

    6041.14

    +0.6%

  • Goldpreis

    -13.8000

    4609.9

    -0.3%

Weiter Widerstand gegen wichtige Posten für AfD im Bundestag
Weiter Widerstand gegen wichtige Posten für AfD im Bundestag / Foto: © AFP/Archiv

Weiter Widerstand gegen wichtige Posten für AfD im Bundestag

Vor der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags am Dienstag gibt es weiter Widerstand gegen die Vergabe wichtiger Parlamentsposten an die AfD. Vertreter von SPD, Grünen und Linken äußerten sich am Samstag skeptisch bis abweisend zu einer möglichen Unterstützung.

Textgröße:

Die AfD hat nach ihrem starken Zuwachs bei der Bundestagswahl die Forderung nach wichtigen Parlamentsposten bekräftigt, die ihr bisher verweigert blieben. Sie verlangt unter anderem, einen Vizepräsidenten des Parlament zu stellen, und will zudem Vorsitz-Posten in Bundestagsausschüssen sowie einen Platz im Parlamentarischen Kontrollgremium. Dieses ist für die Kontrolle der Geheimdienste zuständig. Die AfD wird vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall beobachtet, weshalb dies als problematisch gilt.

"Wir werden sicher einen Kandidaten für das Bundestagspräsidium aufstellen", sagt Stephan Brandner, zweiter Parlamentarischer Geschäftsführer und Vize-Parteichef der AfD, der "Süddeutschen Zeitung". Auch für Ausschüsse werde die Partei Kandidaten aufstellen. "Rein rechnerisch dürften es fünf von 25 Ausschussvorsitzenden sein, zudem fünf Stellvertreterposten."

"Die parlamentarische Mitwirkung der AfD muss gewährleistet sein", sagte der SPD-Innenpolitiker Lars Castellucci der "SZ" vom Samstag. Wichtige Ämter dürften aber nicht an Parteienvertreter gehen, "die nicht zweifelsfrei auf dem Boden der Verfassung stehen. So lange Zweifel überwiegen, ist eine Wahl zum Ausschussvorsitzenden oder Vizepräsidenten des Parlaments falsch."

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner verwies mit Blick auf die Wahl ins Bundestagspräsidium darauf, dass die Entscheidung über AfD-Kandidaten jedem Abgeordneten ihrer Partei selbst überlassen bleibe. "Das ist am Ende wirklich die freie Entscheidung jedes einzelnen gewählten Abgeordneten", sagte sie der "Bild"-Zeitung vom Samstag. Es sei aber "beunruhigend", wie viele sehr rechtsextreme AfD-Vertreter nun im Parlament seien.

Die AfD agiere im Parlament demokratiezerstörend, warnte die amtierende Vizepräsidentin des Bundestags, Katrin Göring-Eckardt (Grüne), in der "SZ". "Ihr geht es immer darum, das System zu sprengen." Die AfD habe bei Redezeiten oder der Mitarbeit in Ausschüssen alle Rechte im Bundestag. Wenn es um die Vorsitzenden von Ausschüssen oder auch die Vizepräsidentinnen und -präsidenten des Bundestags gehe, müssten sich ihre Vertreter aber zur Wahl stellen. "Da kann es eben passieren, dass die AfD verliert."

Noch deutlicher positioniert sich die Linke: "Für uns ist klar: Wir werden auch in dieser Legislaturperiode niemanden von der in Teilen verfassungswidrigen AfD ins Präsidium des Deutschen Bundestages wählen", sagt Christian Görke, der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion der "SZ". "Das gilt auch für Ausschussvorsitze und das Parlamentarische Kontrollgremium."

Zurückhaltender bleibt die Union. Für CDU und CSU habe "die Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit" des Bundestages sowie ein respekt- und würdevoller Umgang miteinander "oberste Priorität", sagte der Unionsabgeordnete Patrick Schnieder der "Süddeutschen Zeitung".Es gebe keinen Anspruch auf ein bestimmtes Amt. "Am Ende muss sich jeder Kandidat einer demokratischen Wahl stellen. Die Abgeordneten entscheiden frei und unterliegen keinem imperativen Mandat."

C.Dean--TFWP