The Fort Worth Press - Studie: Kinder und Jugendliche aus Ukraine sprechen mittlerweile gut Deutsch

USD -
AED 3.672497
AFN 64.502996
ALL 81.626056
AMD 360.509697
ANG 1.789785
AOA 917.999887
ARS 1537.720904
AUD 1.42128
AWG 1.8025
AZN 1.693708
BAM 1.756231
BBD 2.013047
BDT 124.13403
BGN 1.747831
BHD 0.377413
BIF 3002.420003
BMD 1
BND 1.281647
BOB 12.038845
BRL 5.360703
BSD 0.99943
BTN 95.119137
BWP 13.826143
BYN 2.945822
BYR 19600
BZD 2.010084
CAD 1.404475
CDF 2315.000563
CHF 0.830035
CLF 0.024903
CLP 983.289797
CNY 6.66835
CNH 6.663805
COP 3162.73
CRC 454.457699
CUC 1
CUP 23.987213
CVE 99.01448
CZK 21.881029
DJF 177.975728
DKK 6.711875
DOP 61.402524
DZD 135.308036
EGP 56.0889
ERN 15
ETB 163.857782
EUR 0.89803
FJD 2.244201
FKP 0.75114
GBP 0.751675
GEL 2.570497
GGP 0.75114
GHS 11.648236
GIP 0.75114
GMD 73.999595
GNF 8845.80675
GTQ 7.63805
GYD 209.438376
HKD 7.84547
HNL 26.831951
HRK 6.76901
HTG 130.948372
HUF 329.553019
IDR 18179
ILS 3.125204
IMP 0.75114
INR 95.161498
IQD 1515.218182
IRR 1857000.00028
ISK 121.95999
JEP 0.75114
JMD 158.527332
JOD 0.709022
JPY 158.229
KES 130.000454
KGS 87.448595
KHR 4083.886696
KMF 441.000096
KPW 899.999961
KRW 1343.144948
KWD 0.31103
KYD 0.832963
KZT 455.005455
LAK 22494.601062
LBP 89501.142644
LKR 332.317142
LRD 169.910519
LSL 16.661653
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.431365
MAD 9.832304
MDL 17.990957
MGA 4540.985152
MKD 55.296394
MMK 2099.630718
MNT 3601.077836
MOP 8.076272
MRU 40.489393
MUR 47.560198
MVR 15.449899
MWK 1733.063347
MXN 18.686565
MYR 4.076597
MZN 63.910247
NAD 16.661653
NGN 1344.170219
NIO 36.780453
NOK 9.27935
NPR 152.193532
NZD 1.780183
OMR 0.38451
PAB 0.999421
PEN 3.447629
PGK 4.480862
PHP 63.980988
PKR 276.5266
PLN 3.953799
PYG 5850.263778
QAR 3.643866
RON 4.805097
RSD 105.560982
RUB 80.621764
RWF 1479.735463
SAR 3.750314
SBD 8.064647
SCR 13.701227
SDG 601.504736
SEK 9.929655
SGD 1.282755
SHP 0.749344
SLE 22.874984
SLL 20969.504398
SOS 571.202795
SRD 37.650503
STD 20697.981008
STN 22.000027
SVC 8.745235
SYP 13001.999685
SZL 16.657163
THB 33.778495
TJS 9.205205
TMT 3.5
TND 2.998649
TOP 2.40776
TRY 49.8373
TTD 6.78409
TWD 32.4321
TZS 2644.427987
UAH 45.57773
UGX 4352.413493
UYU 40.211023
UZS 12008.530699
VES 886.72915
VND 25856.5
VUV 118.98361
WST 2.767767
XAF 589.069206
XAG 0.018644
XAU 0.000247336495
XCD 2.70255
XCG 1.801308
XDR 0.707052
XOF 589.069206
XPF 107.090743
YER 236.150032
ZAR 16.67625
ZMK 9001.199549
ZMW 20.164415
ZWL 321.999592
SSP 5745.470209
MXV 2.107155
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Studie: Kinder und Jugendliche aus Ukraine sprechen mittlerweile gut Deutsch
Studie: Kinder und Jugendliche aus Ukraine sprechen mittlerweile gut Deutsch / Foto: © AFP/Archiv

Studie: Kinder und Jugendliche aus Ukraine sprechen mittlerweile gut Deutsch

Aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche sprechen einer Befragung zufolge mittlerweile überwiegend gut Deutsch. Allerdings fühlen sie sich zu ihrer Schule weniger zugehörig als Gleichaltrige ohne Fluchterfahrung, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Von den mehr als einer Million nach Deutschland geflüchteten Menschen aus der Ukraine sind etwa 357.000 minderjährig.

Textgröße:

Zwischen März und Juni 2024 wurden rund 2900 Erwachsene und knapp 500 Kinder im Alter zwischen elf und 17 Jahren befragt. Diese waren in den ersten vier Monaten nach Kriegsausbruch mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen.

Zum Befragungszeitpunkt besuchten fast alle Kinder und Jugendliche den regulären Schulunterricht. Nur neun Prozent nahmen für manche Schulfächer eine spezielle Klasse für Geflüchtete in Anspruch. Unmittelbar nach ihrer Ankunft hatte noch rund ein Drittel spezifische Klassen besucht. Rund ein Drittel nahm im Sommer 2024 an einem ukrainischen Onlineunterricht teil.

Der Wechsel in die Regelklassen spiegelt sich auch in den Sprachkenntnissen wider. Bei ihrer Ankunft konnten 92 Prozent kein Deutsch. Im Sommer 2024 gab hingegen mehr als die Hälfte der befragten Schüler an, gut oder sehr gut Deutsch sprechen zu können.

Ein Großteil der Befragten gab allerdings an, nur ein geringes Zugehörigkeitsgefühl zur jeweiligen Schule zu haben. Jugendliche aus Syrien oder Afghanistan hatten etwa zwei Jahre nach ihrer Ankunft in Deutschland ein im Vergleich dazu überdurchschnittliches Zugehörigkeitsgefühl zu ihrer Schule.

"Vielen Schulen ist es demnach noch nicht gelungen, neu zugewanderte Kinder und Jugendliche aus der Ukraine so in den Schulalltag zu integrieren, dass sich ein Großteil in der Schule wohl fühlt", erklärte Studienmitautorin Katharina Spieß vom BIB.

Davon betroffen sind vor allem ältere Schülerinnen und Schüler. Kinder und Jugendliche, die ihre Zukunft langfristig in Deutschland sehen, sind ihrer Schule stärker verbunden. Gleiches gilt auch für diejenigen, die mittlerweile besser Deutsch können.

Knapp zwei Drittel der befragten Minderjährigen sind in mindestens einer außerschulischen Aktivität engagiert. Am beliebtesten ist Sport, gefolgt von Kunst und Musik. Vor allem Kinder und Jugendliche mit besseren Deutschkenntnissen nutzten häufiger Freizeitangebote.

Im Bereich der Lebenszufriedenheit zeigte sich, dass Kinder tendeziell zufriedener sind als ihre Eltern. Auf einer Skala von null bis zehn gaben die Befragten im Mittel einen Wert von 7,3 an. 27 Prozent der Kinder und Jugendlichen gaben einen Wert von sechs oder weniger an. Das geht vor allem auf ältere Jugendliche zurück, die eine Rückkehrabsicht oder enge Freunde in der Ukraine haben.

Wer an außerschulischen Freizeitaktivitäten teilnimmt, Freundschaften in Deutschland und gute Sprachkenntnisse hat, ist meist zufriedener. Leben Kinder und Jugendliche mit beiden Elternteilen in Deutschland, sind auch sie im Schnitt zufriedener.

Mehr als ein Drittel der Elf- bis 17-Jährigen gab an, für immer in Deutschland bleiben zu wollen. Fast genauso viele sind noch unentschlossen. Bei den befragten Eltern sind 20 Prozent noch unentschieden, während 50 Prozent für immer bleiben möchten.

"Wenn die Unsicherheit von Kindern beim Verbleib größer ist als bei den Eltern, dann erschwert das ihre Lebenssituation und das 'Ankommen' in Deutschland", erklärte Studienmitautorin Ludovica Gambaro.

N.Patterson--TFWP