The Fort Worth Press - Israel intensiviert Angriffe auf Hamas-Ziele im Gazastreifen

USD -
AED 3.672977
AFN 65.0004
ALL 81.626056
AMD 360.510494
ANG 1.789785
AOA 918.000068
ARS 1541.585196
AUD 1.421494
AWG 1.8
AZN 1.687821
BAM 1.756231
BBD 2.013047
BDT 124.13403
BGN 1.747831
BHD 0.377298
BIF 3001.5
BMD 1
BND 1.281647
BOB 12.038845
BRL 5.378401
BSD 0.99943
BTN 95.119137
BWP 13.826143
BYN 2.945822
BYR 19600
BZD 2.010084
CAD 1.403845
CDF 2314.502233
CHF 0.830025
CLF 0.025026
CLP 988.180036
CNY 6.66605
CNH 6.664565
COP 3169.93
CRC 454.457699
CUC 1
CUP 23.987213
CVE 99.224987
CZK 21.885969
DJF 177.719677
DKK 6.712575
DOP 60.370006
DZD 135.277004
EGP 56.089099
ERN 15
ETB 163.857782
EUR 0.89807
FJD 2.244197
FKP 0.75114
GBP 0.751865
GEL 2.570499
GGP 0.75114
GHS 11.650139
GIP 0.75114
GMD 73.501784
GNF 8795.000128
GTQ 7.63805
GYD 209.438376
HKD 7.845495
HNL 26.831951
HRK 6.76901
HTG 130.948372
HUF 329.9395
IDR 18180
ILS 3.123155
IMP 0.75114
INR 95.29225
IQD 1515.218182
IRR 1864649.999685
ISK 121.91994
JEP 0.75114
JMD 158.527332
JOD 0.708968
JPY 158.288042
KES 130.000272
KGS 87.448599
KHR 4075.50088
KMF 441.999797
KPW 899.999961
KRW 1344.385001
KWD 0.31101
KYD 0.832963
KZT 455.005455
LAK 22525.000169
LBP 89550.000228
LKR 332.317142
LRD 170.240229
LSL 16.670086
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.430047
MAD 9.852994
MDL 17.990957
MGA 4540.985152
MKD 55.296394
MMK 2099.630718
MNT 3601.077836
MOP 8.076272
MRU 40.199425
MUR 47.570073
MVR 15.460443
MWK 1737.000259
MXN 18.68429
MYR 4.076599
MZN 63.900258
NAD 16.670073
NGN 1342.29009
NIO 36.780453
NOK 9.278675
NPR 152.193532
NZD 1.780202
OMR 0.384502
PAB 0.999421
PEN 3.447629
PGK 4.480862
PHP 63.9685
PKR 276.5266
PLN 3.956803
PYG 5850.263778
QAR 3.643866
RON 4.804297
RSD 105.523987
RUB 80.494213
RWF 1479.735463
SAR 3.750314
SBD 8.064647
SCR 13.975633
SDG 601.49594
SEK 9.93486
SGD 1.283198
SHP 0.749344
SLE 22.874984
SLL 20969.504398
SOS 571.202795
SRD 37.615504
STD 20697.981008
STN 22.000027
SVC 8.745235
SYP 13001.999685
SZL 16.657163
THB 33.787499
TJS 9.205205
TMT 3.5
TND 2.998649
TOP 2.40776
TRY 49.837799
TTD 6.78409
TWD 32.445899
TZS 2644.428012
UAH 45.57773
UGX 4352.413493
UYU 40.211023
UZS 12008.530699
VES 886.72915
VND 25856.5
VUV 118.98361
WST 2.767767
XAF 589.095335
XAG 0.01869
XAU 0.000247965444
XCD 2.70255
XCG 1.801308
XDR 0.707052
XOF 589.095335
XPF 107.090743
YER 236.149886
ZAR 16.687205
ZMK 9001.197055
ZMW 20.164415
ZWL 321.999592
SSP 5745.470209
MXV 2.106899
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Israel intensiviert Angriffe auf Hamas-Ziele im Gazastreifen
Israel intensiviert Angriffe auf Hamas-Ziele im Gazastreifen / Foto: © AFP

Israel intensiviert Angriffe auf Hamas-Ziele im Gazastreifen

Zwei Monate nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Gazastreifen hat Israel seine Angriffe in dem von der islamistischen Hamas kontrollierten Palästinensergebiet wieder intensiviert. Die israelische Armee erklärte am Dienstag im Onlinekanal Telegram, sie führe derzeit "umfangreiche Angriffe auf Terrorziele der Hamas-Terrororganisation im Gazastreifen" aus. Die Angriffe seien eine Reaktion auf "die wiederholte Weigerung der Hamas, unsere Geiseln freizulassen", erklärte Israels Regierung. Die Hamas warf Israel einen Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung vor.

Textgröße:

Die israelische Regierung kündigte in einer Erklärung an, künftig mit größerer militärischer Härte gegen die islamistische Hamas vorzugehen. Von einem möglichen Ende der Verhandlungen über die weiteren Schritte bei Mitte Januar in Kraft getretenen Waffenruhe-Abkommen war jedoch nicht ausdrücklich die Rede.

In der am Dienstag veröffentlichten Erklärung der Regierung hieß es, die von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz beschlossenen Luftangriffe seien "die Folge der wiederholten Weigerung der Hamas, unsere Geiseln freizulassen". Die erneuten Angriffe resultierten zudem aus der "Ablehnung aller Vorschläge", welche die islamistische Gruppierung vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und den Vermittlern erhalten habe.

Im Ringen um die Fortsetzung der Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung der dort noch immer festgehaltenen Geiseln waren in Katars Hauptstadt Doha weitere indirekte Gespräche zwischen Israel und der Hamas geplant gewesen. Noch am Wochenende hatten beide Seiten die Entsendung von Verhandlern zu den unter der Vermittlung der USA, Ägyptens und Katars stattfindenden Gespräche bestätigt.

Grundlage der Gespräche sollte Netanjahus Büro zufolge ein Vorschlag des US-Sondergesandten Witkoff sein. Dieser sieht vor, dass die Waffenruhe verlängert werden sollte, sofern die Hamas im Austausch gegen palästinensische Häftlinge sofort elf lebende Geiseln freilässt und die Hälfte der noch im Gazastreifen befindlichen toten Geiseln an Israel übergibt.

Wie aus israelischen Regierungskreisen verlautete, richteten sich die erneuten israelischen Angriffe am Dienstag gegen die zivile und militärische Infrastruktur der Hamas sowie ihre Führungsebene im Gazastreifen. Ein israelischer Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Offensive werde "so lange wie nötig" dauern.

Das für den Zivilschutz zuständige Heimatfront-Kommando der israelischen Armee teilte derweil mit, dass am Dienstag die Schulen in den an den Gazastreifen angrenzenden israelischen Ortschaften geschlossen bleiben würden.

Der von der Hamas kontrollierte Zivilschutz im Gazastreifen erklärte indes, dass bei den israelischen Angriffen mindestens 66 Menschen getötet worden seien, darunter auch Kinder. Mindestens 150 Menschen seien bei "einer Reihe israelischer Angriffe in Gebieten des Gazastreifens" zudem verletzt worden, erklärte Behördensprecher Mahmud Basal. Wo genau die Angriffe erfolgten, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Unterdessen beschuldigte die islamistische Hamas Israels Regierung der Aufkündigung der Waffenruhe-Vereinbarung. Netanjahu und seine "extremistische Regierung" hätten "beschlossen, das Waffenruhe-Abkommen zu brechen" und die Geiseln im Gazastreifen "einem unbekannten Schicksal auszusetzen".

Die US-Regierung hatte der Hamas zuletzt eine Verzögerungstaktik bei den Verhandlungen über den Fortgang der Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung der Geiseln vorgeworfen. "Die Hamas geht ein sehr hohes Risiko ein, wenn sie glaubt, dass die Zeit für sie arbeitet. Das tut sie nicht", erklärte Witkoffs Büro am Freitag.

Der Krieg im Gazastreifen war durch den beispiellosen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden. Bei dem Großangriff auf israelische Orte, Kibbuzim und ein Musikfestival hatten Hamas-Kämpfer und ihre Verbündeten 251 Menschen aus Israel verschleppt. 58 von ihnen befinden sich nach wie vor im Gazastreifen. 34 von ihnen sollen nach Angaben der israelischen Armee tot sein.

Seit Anfang März hatte Israel fast jeden Tag Luftangriffe im Gazastreifen geflogen. Häufig zielen die Angriffe laut der israelischen Armee auf Kämpfer ab, "die Sprengsätze platzieren". Die ab dem 19. Januar geltende Waffenruhe hielt trotz der Angriffe weitgehend, ohne dass eine Einigung über eine Verlängerung der Waffenruhe erzielt wurde, deren erste Phase am 1. März endete.

M.Delgado--TFWP