The Fort Worth Press - Kreml äußert Kritik an Waffenruhe-Plan für Ukraine - US-Sondergesandter in Moskau

USD -
AED 3.672998
AFN 64.999818
ALL 81.405563
AMD 360.510235
ANG 1.789785
AOA 917.000268
ARS 1541.744499
AUD 1.417153
AWG 1.8
AZN 1.703518
BAM 1.756231
BBD 2.013047
BDT 124.13403
BGN 1.747831
BHD 0.377302
BIF 3001.5
BMD 1
BND 1.281647
BOB 12.038845
BRL 5.351101
BSD 0.99943
BTN 95.119137
BWP 13.826143
BYN 2.945822
BYR 19600
BZD 2.010084
CAD 1.39945
CDF 2314.492461
CHF 0.827799
CLF 0.02502
CLP 987.919972
CNY 6.66605
CNH 6.6619
COP 3168.08
CRC 454.457699
CUC 1
CUP 23.987213
CVE 99.225002
CZK 21.835497
DJF 177.720354
DKK 6.700098
DOP 60.370085
DZD 135.229616
EGP 56.025299
ERN 15
ETB 161.249855
EUR 0.896402
FJD 2.23975
FKP 0.75114
GBP 0.75045
GEL 2.567498
GGP 0.75114
GHS 11.649969
GIP 0.75114
GMD 73.504684
GNF 8794.999879
GTQ 7.63805
GYD 209.438376
HKD 7.84505
HNL 27.000161
HRK 6.76901
HTG 130.948372
HUF 329.104503
IDR 18025.2
ILS 3.123155
IMP 0.75114
INR 95.20875
IQD 1514.5
IRR 1864650.000102
ISK 121.70015
JEP 0.75114
JMD 158.527332
JOD 0.709032
JPY 157.81597
KES 129.999899
KGS 87.448597
KHR 4075.500169
KMF 442.00042
KPW 899.999961
KRW 1342.620231
KWD 0.3109
KYD 0.832963
KZT 455.005455
LAK 22524.999812
LBP 89550.000069
LKR 332.317142
LRD 170.239935
LSL 16.669885
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429994
MAD 9.853054
MDL 17.990957
MGA 4590.000094
MKD 55.296394
MMK 2099.630718
MNT 3601.077836
MOP 8.076272
MRU 40.202149
MUR 47.559866
MVR 15.460379
MWK 1737.000298
MXN 18.629203
MYR 4.076798
MZN 63.899112
NAD 16.669713
NGN 1344.099323
NIO 36.818268
NOK 9.255525
NPR 152.193532
NZD 1.777241
OMR 0.384493
PAB 0.999421
PEN 3.452026
PGK 4.489896
PHP 63.914989
PKR 276.650125
PLN 3.94624
PYG 5850.263778
QAR 3.64525
RON 4.796799
RSD 105.341994
RUB 80.502734
RWF 1477.5
SAR 3.753464
SBD 8.064705
SCR 13.719829
SDG 601.501353
SEK 9.90388
SGD 1.28089
SHP 0.750582
SLE 22.950068
SLL 20969.504398
SOS 571.492332
SRD 37.615504
STD 20697.981008
STN 22.05
SVC 8.745235
SYP 13001.999685
SZL 16.619851
THB 33.740241
TJS 9.205205
TMT 3.51
TND 3.00825
TOP 2.40776
TRY 49.826901
TTD 6.78409
TWD 32.411201
TZS 2644.428018
UAH 45.57773
UGX 4352.413493
UYU 40.211023
UZS 11989.99986
VES 887.00815
VND 25856.5
VUV 118.98361
WST 2.767767
XAF 588.001413
XAG 0.018531
XAU 0.000245864256
XCD 2.70255
XCG 1.801308
XDR 0.707052
XOF 588.001413
XPF 107.375046
YER 236.175035
ZAR 16.58255
ZMK 9001.170568
ZMW 20.164415
ZWL 321.999592
SSP 5745.470209
MXV 2.100686
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Kreml äußert Kritik an Waffenruhe-Plan für Ukraine - US-Sondergesandter in Moskau
Kreml äußert Kritik an Waffenruhe-Plan für Ukraine - US-Sondergesandter in Moskau / Foto: © POOL/AFP

Kreml äußert Kritik an Waffenruhe-Plan für Ukraine - US-Sondergesandter in Moskau

Erstmals seit dem Durchbruch bei den Gesprächen zwischen der USA und der Ukraine hat sich auch der Kreml zu einer möglichen Waffenruhe geäußert. Diese sei "nichts weiter als eine vorübergehende Atempause für die ukrainischen Soldaten", kritisierte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow am Donnerstag im russischen Staatsfernsehen. Er kündigte an, dass sich wahrscheinlich auch Kremlchef Wladimir Putin am Donnerstag zu dem Thema äußern werde. Unterdessen traf der Sondergesandte der US-Regierung, Steve Witkoff, zu Gesprächen in Moskau ein, wo er laut Kreml auch Putin persönlich treffen könnte.

Textgröße:

Russland strebe eine "langfristige friedliche Lösung" an, welche die "legitimen Interessen" des Landes berücksichtige, sagte Uschakow zu der von den USA vorgeschlagenen, 30-tägigen Waffenruhe, der Kiew zugestimmt hatte. Die gemeinsame Idee der USA und der Ukraine nannte er einen "übereilten" Schritt, der einer langfristigen Lösung nicht zuträglich sei. Der Vorschlag stelle nur die Position der Ukraine da. Er müsse überarbeitet werde und auch die russische Position einschließen, betonte Uschakow.

Zuvor hatte der Präsidentenberater mit dem Nationalen Sicherheitsberater der USA, Mike Waltz, telefoniert und diesem nach eigenen Angaben die russische Position dargelegt.

Nach den erfolgreichen Verhandlungen zwischen einer US-Delegation und Vertretern der Ukraine in Saudi-Arabien wollen nun auch Unterhändler der USA direkt mit Vertretern der russischen Regierung sprechen. Am Donnerstag traf der US-Sondergesandte Steve Witkoff in Moskau ein. Laut Uschakow ist ein Treffen mit Vertretern "auf sehr hoher Ebene" geplant. Auch ein Gespräch mit Putin sei "nicht ausgeschlossen".

In der saudiarabischen Stadt Dschidda war es am Dienstag zu einem Durchbruch gekommen, bei dem Kiew im Gegenzug zu einer Wiederaufnahme der US-Militärhilfe einer 30-tägigen Waffenruhe im Krieg mit Russland zugestimmt hatte.

US-Präsident Donald Trump äußerte die Hoffnung, dass nun auch Putin dem Vorschlag zustimmen werde. Sein Außenminister Marco Rubio hatte Moskau gedrängt, diesen "ohne Vorbedingungen" zu akzeptieren. Bislang hatte der Kreml eine Waffenruhe in dem seit drei Jahren andauernden Krieg in der Ukraine an eine vollständige Kapitulation des Landes geknüpft und erklärt, ansonsten würde ein solches Vorgehen Kiew Zeit für eine Wiederbewaffnung geben.

Dass sich Moskau bislang noch nicht konkret zu dem Vorschlag einer Waffenruhe geäußert hat, bezeichnete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als Beleg dafür, dass "Russland den Krieg verlängern und einen Frieden so lange wie möglich aufschieben" wolle. Es sei bedauerlich, dass die Welt noch keine "aussagekräftige Antwort" des Kreml gehört habe, erklärte er in Onlinemedien. Weiter schrieb er dort, die Ukraine hoffe, dass der Druck der USA Russland zu einer Beendigung des Krieges zwingen werde.

Unmittelbar vor den Verhandlungen mit den USA machte Moskau gegenüber den europäischen Verbündeten der Ukraine deutlich, dass die Entsendung von Friedenstruppen als Eintritt in einen "direkten bewaffneten Konflikt" mit Russland angesehen werde. Russland würde darauf mit "allen verfügbaren Mitteln" reagieren, sagte Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa. Die Ukraine will, dass ihre europäischen Verbündeten bei einem Ende des Krieges das Land mit der Präsenz von Friedenstruppen vor Russland schützen.

Derweil setzten die Ukraine und Russland ihre Kämpfe fort. Beide Länder meldeten gegenseitige Luftangriffe. Moskau gab zudem an, in der westrussischen Region Kursk einen weiteren wichtigen Geländegewinn erzielt und die Stadt Sudscha zurückerobert zu haben. Die Stadt, die vor dem Krieg rund 5000 Bewohner zählte, ist die wichtigste Stellung der ukrainischen Armee in der Region. Ihr Verlust ist ein herber Rückschlag für Kiew.

Die ukrainische Armee hatte im vergangenen Sommer überraschend eine Offensive in der Grenzregion Kursk begonnen und dort zunächst mehrere hundert Quadratkilometer unter ihre Kontrolle gebracht. Russland gelang es nach eigenen Angaben inzwischen aber, große Teile zurückzuerobern. Zwar äußerte sich Kiew bisher noch nicht zu den Vorgängen in Sudscha, bereits am Mittwoch hatte der ukrainische Armeechef Oleksandr Syrskyj jedoch einen Teilrückzug seiner Truppen aus Kursk angedeutet.

Kremlchef Putin hatte bei einem überraschenden Truppenbesuch in Kursk am Mittwoch die Erwartung geäußert, dass die Region "bald vollständig vom Feind befreit sein wird". Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow erklärte, die Region sei zu "mehr als 86 Prozent" zurückerobert.

M.McCoy--TFWP